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Hallo zusammen!
Mich beschäftigt seit einiger Zeit folgendes: Ich übe jetzt schon zwei Jahre Yoga, phasenweise täglich, mindestens aber zweimal pro Woche. Trotzdem fehlt mir noch immer oft die Kraft um Asanas etwas länger zu halten. Meine Beine oder Arme zittern und ich finde es einfach nur anstrengend.- Hm, das klingt komisch. Es ist ein dauerhaft anstregender Prozess in dem ich zwar durchaus Fortschritte in meiner Beweglichkeit, aber eben leider nicht so sehr im Kraftaufbau erkenne. Ich habe mit Yoga nach einem Bandscheibenvorfall und einem Jahr Reha-Sport angefangen. Aber wie schon gesagt, es sind jetzt schon zwei Jahre vergangen und allmählich frage ich mich, ob ich irgendetwas falsch mache oder mal einen Sportarzt aufsuchen sollte.
Vielleicht habt ihr eine Idee oder Anregung?!

Danke im Voraus,
Marion

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Das ist doch ganz Einfach: Mache die Übungen wesentlich kürzer, es besteht nicht der geringste anlas, sie lange zu machen.
Weniger ist oft mehr ! Die Individual - Dosis ( mg ) ist die Kunst, auch die gesamte Übungsdauer ! ! !

Yoga muss Fliessen - das geht nur, wenn die Anstrengung "harmonisch dosiert" wird.
Vielleicht findest du hier den einen oder anderen nützlichen Hinweis für deine Praxis:
http://www.manipura.de/blog/2012/02/06/yoga-regelmassig-uben-so-kla...

Weniger fehlt es an Kraft, eher könnte es an einer Überanstrengung der Muskulatur liegen. Sehr häufig reagiert der Körper auf Dehnung mit Gegen-Spannung und gibt so u.a. einen Impuls zum Zittern o.ä. Vielleicht hilft es, wenn du dir gezielt nur ein paar Asanas aussuchst, die du ohne Zittern länger halten kannst. Oft hilft es, sich bewusst auf einen solchen Reiz einzulassen. Geh hinein in das Zittern. Sich dem Zittern hingeben, hineintauchen, fallenlassen in das Zittern, Einem evtl. leichten "Zieh-od. Dehn-Schmerz" keine Gegen- bzw. Anspannung bieten, einfach in die Übung sinken ohne Gegenwehr, weich werden. Entspannung in der Übung finden. Schmerz, Dehnreiz, Krampf und Spannung können sich so lösen.

Und, ohne Ehrgeiz, ohne Erwartung, ohne Anstrengung die Übungen machen. Asanas länger/lange halten, kann zu äußerst meditativen "Zuständen" führen.

Jeder von uns hat manchmal schlechte Tage...
Wetterumschwung, ein Infekt, Verdauungsprobleme, zu wenig Schlaf...
Ausreichende Aufwärmphase ist sehr wichtig. Muskeln und Gelenke müssen sich „warm“ anfühlen.

Hingabe, Regelmäßigkeit, Aufmerksamkeit und volle Konzentration bei der Praxis sind absolut notwendig. Wichtig ist: in den Körper hineinhören, aufmerksam beobachten, was er dir „sagt“, sich der Grenze sanft zu nähern und selbst entscheiden „für heute reicht's, vielleicht gehe ich morgen weiter“. Ohne Erwartung, ohne Pläne...
Yoga ist kein Hochleistungssport und hat mit Ehrgeiz und Verbissenheit nichts zu tun.

Es kann natürlich auch sein, dass du gerade irgendwelche Mangelerscheinungen hast (Eisenmangel, Schilddrüsenprobleme, hormonelle Umstellung???). Großes Blutbild beim Hausarzt machen lassen, dann hast du die Klarheit, was dir eventuell fehlt.
Kraft und Beweglichkeit kommen von selbst, wenn du regelmäßig übst, versprochen...

Om om om
Babette

Herzlichen Dank euch allen für eure Antworten!

Om shanti,
Marion

Liebe Marion,
ich übe seit 6 Jahren Yoga, bin 25, schlank, ohne Einschränkungen .. also beweglich , kraftvoll ... und ich komme gerade erstmal in den Pfau.. es dauert wenn man nicht täglich dahinter ist .. hab Geduld mit dir , das ist das Schöne daran ..
wir können nur lernen ;)

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