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Zitat von der Seite „Alles was unmännlich ist“: Yoga: Es geht darum Geist und Körper in Einklang zu bringen, Energien zu aktivieren, den Weg zur inneren Ruhe zu finden und sich tiefer zu begegnen. Ein echter Kerl steigt hier bereits aus. Nicht so der Yoga-Jünger. Der sucht den harmonischen Ausgleich und braucht sein Yoga zur Entspannung, um die Herausforderungen des Lebens bewältigen zu können. Der Alltag ist ihm einfach zu stressig. Vermutlich leidet er auch unter Burnout-Syndrom.
Und:
Ein harter Kerl würde sich daher nie auf die Matte legen. Das macht in unserer Kultur nur die verweichlicht-labile, unmännliche Fraktion. Wer davon noch immer nicht überzeugt ist? Eine körperliche Betätigung, die gut für Schwangere ist und von der Krankenkasse abgesetzt werden kann, ist nichts für einen Mann. Und selbst wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft Yoga betreibt – die schmieren sich morgens auch Nutella aufs Brot.
http://www.alleswasunmaennlichist.de/2012/03/34-yoga/

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@ Sylvia

Zudem benutzen wir hier ein Medium, das sämtliche zwischenmenschliche Nuancen unerkannt lässt- wie Ironie (Dhyata, z.B. meine Ironie auf die alten Yogameister bezogen und der Frage, "ob Yoga etwas für Männer ist" ;)), aber auch Sympathie, Unsicherheit etc.

Ja, das ist für mich auch sehr interessant, was alles verloren geht (Sorry, ich habe deine Ironie wirklich nicht erkannt), wenn man hier schreibt, ohne sich dabei zu sehen. Falsche Deutungen, Missverständnisse und Vorurteile sind unvermeidlich. Andererseits wird einem dadurch bewusst, dass diese Dinge auch bei der normalen Kommunikation geschehen, nur dass sie uns dort vielleicht nicht mehr so auffallen.
„Verzeihung“ ist dir gewährt und wird im Gegenzug von dir erbeten!

Dir auch friedvolle Weihnachten und LG von Dhyata!

@Dominik B.

Du schreibst über Vera, sie hätte bloß maskuline und feminine Prinzipien an die Geschlechter gepinnt und letztendlich relativiert? Genau das hat sie nicht. Hättest du das zweite Video über Mann und Frau tatsächlich angeschaut, hättest du mehr über Veras Ansatz erfahren können. Sie hat durchaus anschaulich dargestellt, dass es nicht nur den sogenannten kleinen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt, sondern einige mehr.

Als Beispiel sei nur einmal gebracht, was auch zum eigentlichen Thread-Thema passt, dass Mann und Frau unterschiedlich an etwas herangehen. So ist es auffällig, dass Frauen sich eher zu einer Gemeinschaft hingezogen fühlen, sprich, sie nehmen die Yogamatte und treffen sich mit Freundinnen oder in der Gemeinschaft einer Yogarunde um Yoga zu praktizieren. Männer hingegen neigen eher dazu, sich eine Yogamatte zu schnappen und allein für sich zu üben. Sind sie eher sportlich motivierte Yogatypen, werden sie sich evtl. ein Fitnessstudio o.ä. suchen um Yoga mit Muskelaufbau zu kombinieren und sind dann eher unter Männern unter sich, und dem spirituellen Yoga eher im stillen Kämmerlein, einer Holzhütte oder im Wald nachgehen. ;-) Später finden sich dann vielleicht Gleichgesinnte oder man geht z.B. zu Yoga Vidya bei denen männliche Yogis sowieso in der Sivananda Tradition stehen.

Vera F. Birkenbihl -die wirklich gute- Vera weilt nicht mehr unter uns. Sie kann deine nicht ganz wohlgemeinten Ratschläge daher nicht mehr beherzigen. Sie ist eine der wenigen wirklich authentischen Menschen gewesen, von denen so mancher etwas noch dazulernen kann Sie litt unter Asperger (Unterform d. Autismus) und hat - auch aufgrund ihrer eigenen Schwierigkeiten - vollkommen neue Lernkonzeptefür andere Menschen erschaffen. Sie ist/war eine der größten Motivationstrainerinnen für Schüler wie Manager, für sich selbst etc. gewesen. Sie ist ganzheitlich kompetenter als sie nur sein kann. Weißt du warum, weil sie sich selbst angenommen hat, so wie sie ist. Rate jedem (Yoga-)Lehrer sich ihre vielen Vorträge einmal unvoreingenommen anzuschauen. Z.B. "Sprachen lernen"- "Viren des Geistes" "Erfolgreich dein Leben meistern" "Zeichnen Lernen" u.v.m. Lernen und erkennen auf vielen Ebenen, es muss nicht immer nur die Yoga-Matte oder Meditation sein. Eine Bereicherung auf vielen Ebenen. Sie hat alte eingetrampelte Pfade verlassen und ganz neue (einfache) Wege geschaffen.

Und noch eins, Yoga nur auf seine Yoga-Asanas zu reduzieren geht eher kaum, denn praktizierte Asanas bewirken immer etwas in körperlicher, seelischer und spiritueller Hinsicht. Ziel der Asanas ist es ja, den Körper und Geist in Ruhe zu bringen. Der umgekehrte Weg, einen unruhigen Körper oder Geist (Verstand) mittels Medititation zur Ruhe bringen zu wollen, ist meiner Meinung nach der gänzlich ungünstigere Ansatz.

Gruß miramuun

Dominik B. sagt: @miramuun Immer wieder sympatische Art, welche die gute Vera an den Tag legt. Jedoch: Ich hab mir das erste Video bis 17:18 angesehen. Sie hat darin bloß maskuline und feminine Prinzipien an die Geschlechter gepinnt und es letztendlich relativiert. Etwas yogische Erfahrung in Bezug aus Ida/Pingala würde der lieben Vera mit Sicherheit gut tun, um wirklich ganzheitlich kompetent über solche Themen sprechen zu können. @Dhyata Wurde irgendwo etwas anderes behauptet? Übrigens: Wo das, was der Herr Bennewitz fabriziert authentisch im Sinne des Yoga sein soll, ist mir schleierhaft. Es ist eher mal wieder ein Paradebeispiel dafür, wie Yoga auf Asana-Gymnastik reduziert wird.

Nun, diese Aussage gibt ja nur die Meinung des Verfassers des Artikels wieder. Und es ist nur  e i n e  Meinung (oder Erfahrung). Wir übernehmen nur allzuleicht Schlagzeilen, die oftmals wenig  Wahrheitsgehalt enthalten, sondern nur als Aufreißerthemen dienen.

Gruß miramuun

Sylvia Keppel sagt:

Und die Aussage "Yoga ist nichts für Männer " und dies ausnahmsweise von Frau nicht von Mann behauptet, die dazu selber Yoga praktiziert, ist mir ein Rätsel.
Bislang kannte ich diese Aussage nur von Männern, die, wenn sie gar ihr Vorurteil überwindend die Praxis getestet...

Nicht hätte, liebe miramuun, hat.
Im ersten Video war nicht von mehr die Rede als ich wiedergegeben habe.

Das was du im weiteren Beschreibst sind Vorurteile. Osho z.B. hat zurückgezogene vs. Gruppen-Praxis mit östlichen vs. westlichen Weg beschrieben, da in der westlichen Gesellschaft zu seiner Zeit die Menschen noch viel stärker in einsamkeit lebten, als im Osten und zur Überwindung dieser Form des Egos die Gesellschaft anderer äußerst hilfreich ist, während es im Osten damals noch eher so war, dass man bei allem im Leben in Gesellschaft ist und Spiritualität dort dafür meistens bedeutet hat, in die Einsamkeit zu gehen.

Er hat natürlich auch angemerkt, dass eine ost-west Vermischung im Gange ist, weshalb man nichtmehr pauschalisieren kann.

Generell sind Aussagen von wegen "dieses Geschlecht macht dieses und dieses Geschlecht macht jenes" unfug, da wir nicht von männlich und weiblich sprechen, sondern von maskulin und feminin und diese Tendenzen sind in jedem Wesen beide zu einem gewissen Grad vorhanden.
Hier bestreite ich mit keinem Wort, dass Veras Beiträge wertvoll sind, sie jedoch als über jeden Zweifel erhaben zu bezeichnen, wäre vermessen.

Zu deiner Aussage über Asanas:
Ohne Pranayama ist es noch kein spiritueller Prozess, sondern Gymnastik.
Generell ist diese Yoga=Asana Idee, die im Westen und inzwischen auch im Osten ihren Platz gefunden hat nichts als ein Hinderniss für Suchende.

Alles Liebe

miramuun sagt:

@Dominik B.

Du schreibst über Vera, sie hätte bloß maskuline und feminine Prinzipien an die Geschlechter gepinnt und letztendlich relativiert? Genau das hat sie nicht. Hättest du das zweite Video über Mann und Frau tatsächlich angeschaut, hättest du mehr über Veras Ansatz erfahren können. Sie hat durchaus anschaulich dargestellt, dass es nicht nur den sogenannten kleinen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt, sondern einige mehr.

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