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Namaste ihr Lieben,

ich habe seit einiger Zeit immer mal wieder Ohrenschmerzen, allerdings nicht so stark, dass ich deswegen zum Arzt laufen würde. Fieber ist ja auch nicht dabei. Habe das seit Ende letzten Jahres, hatte damals eine sehr langwierige Erkältung. Nun ist es so, sobald ich gesundheitlich leicht angeschlagen bin, fangen die Ohren wieder an zu pieksen. Jetzt auch gerade wieder, weil ich mich habe impfen lassen (MMR-Impfung - leider vom Arbeitgeber vorgeschrieben).

Habt ihr Tipps für mich? Was kann helfen? Was wäre vielleicht auch auf lange Sicht sinnvoll?

Ich ernähre mich vegetarisch, allerdings ohne Soja. Dafür viel Gemüse (soweit möglich aus eigenem Anbau - es lebe der Schrebergarten) und Obst, wenn Weizenprodukte, dann Vollkorn, kein Alk, kein Kaffee, dafür Kräutertee und Ingweraufguss und natürlich Wasser.

Om Shanti
Tatjana

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Oh schade, keine Rückmeldungen?

Guten Morgen,

gibt es denn schon eine (HNO-)ärztliche Diagnose? Gibt es etwas, was die Schmerzen verstärkt und etwas, was die Schmerzen lindert?

Namasté
Jnanadev

Guten Morgen Jnanadev,
laut HNO habe ich trockene Schleimhäute. Sobald ich gesundheitlich leicht angeschlagen bin kommen die Schmerzen. Oder auch wenn es sehr windig ist, piekst es ab und zu mal. Dementsprechend sind die Schmerzen bei warmen Wetter und voller Gesundheit gar nicht vorhanden.

LG

Liebe Tatjana,
wie Du schreibst, tut Dir Wärme gut. So macht es Sinn bei windigem/kalten Wetter die Ohren zu schützen. (Wattebausch und Stirnband aus Wolle/innen Baumwolle) Für akute Schmerzen kannst du Dir selber Gundermann-Öl ansetzen oder Levisticum Öl in der Apotheke besorgen und 10-20 Tropfen auf einem Teelöffel über einer Kerzenflamme erwärmen, mit Watte aufnehmen und sobald die Temperatur erträglich ist, ins Ohr einführen und dort lassen solange es angenehm ist und mit Wolltuch abdecken.(Hat mir, Kindern und Enkeln schon oft geholfen). Warmes Sesamöl mit ausgepresstem Knobauchsaft ist auch sehr hilfreich, riecht halt...
Unterstützend kannst Du auch Levisticum (Radix) D3 stündlich oder halbstündlich 7 Tr. mit Wasser einnehmen.
Auch das Auflegen von warmen trockenen Kamillesäckchen oder Zwiebelwickeln ist hilfreich, ebenso wie das Bestrahlen mit Rotlicht.
Unterstützend wirkt auch die Nasenspülung (neti) um den Druck zu lindern, der bei verstopfter Nase entsteht, danach Nasya-Öl in die Nase einreiben.
Alles Liebe und viel Erfolg Ursula.

Trockenheit und Wind sind Vata-Eigenschaften. Also solltest Du Dinge tun, die Vata reduzieren. Es gibt einige ayurvedische Behandlungsmöglichkeiten, so z. B. Öleinläufe ins Ohr (http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/ayurveda-ohren-ol-einlauf/), wie auch Ursula geschrieben hat.

Ich würde auf jeden Fall einen Ayurvedatherapeuten fragen, ich kenn mich mit Ayurveda nur rudimentär aus.

Unterstützend würde ich Asanas entsprechend deinem Dosha und der vorhanden Vata-Störung empfehlen (also eher ruhigere Übungen, langsame Bewegungen, mehr Entspannungen zwischen den Asanas, nur ruhiges Pranayama) und dann mal schauen, wie sich das anfühlt.

Wie viel Kräutertee trinkst Du? Vielleicht auch hier mal die Menge reduzieren, denn auch ein Zuviel von Gutem kann schlecht sein.

Viel Erfolg und gute Besserung. :)

Vielen Dank für eure Antworten. Ich werde die Tipps mal ausprobieren.

Kräutertee trinke ich eigentlich nur zwei Tassen am Tag.

Om Shanti

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