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Seit der Mensch sesshaft geworden ist, gibt es immer wieder neue Seuchen. Pest, Cholera, Syphilis, Tuberkulose. Und auch im 20. Jahrhundert ging es weiter: An der spanischen Grippe um 1918 sind 50 Millionen Menschen gestorben, also drei Mal so viele wie im ersten Weltkrieg. Die neueren bedrohlichen Seuchen, Aids, SARS, Vogelgrippe, jetzt die Schweinegrippe, haben einiges gemeinsam: Sie hängen wahrscheinlich mit dem Verzehr von Tieren und/oder mit der Massentierhaltung zusammen. Aids ist vermutlich/eventuell vom Affen auf den Menschen durch Verzehr von Affenfleisch entstanden, Vogelgrippe und SARS wurden durch Massentierhaltung und Massenverzehr von Hühnern ermöglicht, die Schweinegrippe eventuell durch Massentierhaltung von Schweinen.
Wann lernt die Menschheit dazu? Das Töten von Tieren sollte langsam der Vergangenheit angehören. Fleischkonsum ist ungesund und grausam. Und kaum ein Vegetarier vermisst den Geschmack von Fleisch. Für mich immer wieder unverständlich: Menschen gehen so liebevoll mit ihren Haustieren um, regen sich (zurecht) über Quälerei von Hunden und Katzen auf – haben aber keine Probleme damit, dabei ein Wurstbrötchen zu verzehren, womit sie erheblich größere Quälerei verursacht haben.
Was meinst du dazu?

Tags: Co., SARS, Schweinegrippe, Vogelgrippe, und

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Das war auch mein erster Gedanke - ohne nicht artgerechte Massentierhaltung in ärmeren Ländern, die europäische Burger und ähnliches produzieren, wäre die "Schweinegrippe" sich ernicht entstanden.
Aber solche Zusammenhänge können Menschen immer super verdrängen, wenn es um ihre Gewohnheiten, ihren Genuss und ihre Bequemlichkeit geht - alles so weiter wie bisher machen können.

Ich höre oft, obwohl ich überhaupt keine missionierende Vegetarierin bin: "Ich bewundere dich ja, ich esse ja auch gaaanz wneig Fleisch, aber ganz aufhören schaff ich nicht!"

Naja, dabei waren viele helle Köpfe der Geschichte Vegetarier: Newton, Camus, Wilhelm Busch, Thomas Edison, Albert Einstein, Platon, Pythagoras, Rousseau, Sokrates, Seneca...
Meiner Meinung nach sollte eine Krankheit nicht als Instrument zum ideologisieren dienen. Vielleicht passt es ja bei dem einem oder anderen ins Weltbild, ich find das hier in dem Fall einfach Flach. Kommt H1N1 überhaupt vom Schwein? So wie es aussieht wohl eher nicht. Aber der Name regt zum spekulieren an.

Vielleicht sollte die Menschheit auch damit aufhören durch die Gegend zu fliegen.
... sicherlich macht es Sinn, sich bei solchen Meldungen mit dem artgerechten und liebevollen Umgang mit Tieren bzw. Lebewesen allgemein zu befassen.

Andererseits zeigt sich auch, dass wir tatsächlich eins sind mit unserer Umwelt und es wohl keinen echten technischen oder pharmakologischen "Schutz" vor diesen Entwicklungen gibt.

Viren sind ja eine wichtige Funktion der Natur (Prakriti), um Annamaya Kosha an veränderte Gegebenheiten der Umwelt anzupassen. Fast jeder hat schon die Erfahrung gemacht, nach einer Grippeerkrankung wieder voller Lebensenergie zu sein und sich wie ein neuer Mensch zu fühlen - tatsächlich sind dann auch viele Körperzellen durch den Virus verändert worden.

In Bezug auf die Schweinegrippe gibt es ja bereits Entwarnung, da der neue Virus nun doch nicht so aggressiv ist und wir in Europa durch den letzten Winter und die vielen Infektionen bereits eine gute Antikörperausstattung haben.

Für mich persönlich ist es sehr hilfreich zu wissen, dass ich nicht (nur) dieser Körper bin, sondern Atman und dass alles was ich in diesem Leben erleben darf, einen Sinn hat und für spirituelles Wachstum genutzt werden kann.

Wer sich mit Yoga fit hält und seine drei Körper (Shariras) "in Schuss" hält, baut ein starkes Immunsystem auf und kann Infektionen und andere Erkrankungen besser überstehen.

Om Shanti
Gudakesha
Geschrieben von Redaktion
Thursday, 30. March 2006
Amerikanische Wissenschaftler haben gentechnisch veränderte Schweine gezüchtet, die Omega-3-Fettsäuren produzieren können. Diese Fette spielen eine wichtige Rolle, wenn es um herzgesunde Ernährung geht.

Schweinespeck nach Lust und Laune? Zumindest das Fleisch der gen-veränderten Tiere soll gesundheitlichen Nutzen bringen

Die eierlegende Wollmilchsau – unser intelligentes Hausschwein als Alleskönner? Wird mit der Gentechnik Unmögliches möglich? Zumindest einen Nachteil des geliebten Fleisch- und Wurstlieferanten wollen Genforscher nun ins Positive kehren: An ungesunden Fettsäuren reiches Schweinefleisch soll wertvolle Omega-3-Fettsäuren liefern Ein amerikanisches Forscherteam der University of Pittsburgh und der Harvard Medical School in Boston hat genveränderte Schweine gezüchtet, die die im Schweinefleisch reichlich vorhandenen Omega-6-Fettsäuren teilweise in Omega-3-Fettsäuren umwandeln können. Die fleischbetonte und damit Omega-6-Fettsäuren-lastige Ernährung in der westlichen Welt wird mit verantwortlich gemacht für die Zunahme an Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes und anderen Krankheiten.
http://www.geryshu.com/index.php?option=com_content&task=view&a...

Dazu mein Kommentar:
1. Der Wissenschaft, den Ärzten, den Ernährungsspezialisten – und damit auch der Politik - ist bekannt, dass verzehrtes Schweinefleisch für viele, weitverbreitete Krankheiten verantwortlich ist. Trotzdem wird die Bevölkerung darüber nicht aufgeklärt bzw. beginnt dies erst in der Rehabilitationsphase. Ich frage mich, warum das so ist? Warum werden immer noch riesige Schweinemastbetriebe z.B. in Mecklenburg-Vorpommern genehmigt und errichtet, die dann krankmachendes Fleisch für die Bevölkerung erzeugen? Und diese Anlagen produzieren auch noch Natur- und Umweltschäden sowie Belastungen für die Anwohner. Dieses alles erfolgt im Schutze des Rechtsstaates! Wo bleibt hier seine verfassungsmäßig garantierte Sorgfaltpflicht?
2. Welche Antwort findet nun darauf die Wissenschaft? Sie forscht und züchtet gentechnisch veränderte Schweine, die dann den gesundheitlichen Nutzen bringen sollen. Und natürlich haben diese Wissenschaftler keine Ahnung wie sich veränderte Gene auf die Menschen auswirken, die sich von den Schweinen dann ernähren.
Das „Forschungsergebnis“ lässt man sich dann auch noch patentieren, um dann weltweit Profite zu machen und den Markt zu beherrschen.
Merkt denn niemand wie pervers das ganze ist? Vergleichbar mit der Schaffung von Atom- und Wasserstoffbomben unter dem Motto: Wir retten die Menschheit vor …..!
3. Was können wir tun? Informieren, aufklären und verzichten auf Nahrung aus krankmachendes Schweinefleisch und wenn keins mehr verbraucht wird, kann sich auch kein Markt für dieses Gen-Fleisch entwickeln. Für die dann arbeitslos werden Gen-Forscher haben wir dann ja das soziale Netzt, was sie auffängt oder einen neuen Forschungsauftrag: Wie können die frei werdenden Ressourcen aus der zu Ende gehenden Schweinefleischproduktion für eine gesunde, natürliche Ernährung eingesetzt werden.
Vielen Dank, Lizzy, dann habe ich ja genau zum richtigen Zeitpunkt in dieses Forum geschaut, um ein wichtiges Stichwort zu erhalten, um meinen Beitragen anknüpfen zu können.

Du schreibst, dass Viren nichts anderes als neue Lebensformen seien, und dies bezweifle ich. Viren sind keine eigenständigen Lebensformen, dies wären Bakterien, sie sind Zellbruchstücke. Es ist nicht möglich Viren direkt nachzuweisen, sondern es müssen erst langatmige Prozeduren absolviert werden, um ein Virus "nachzuweisen" und letztlich ist es ziemlich willkürlich.

Menschen erkranken, sie bekommen Schnupfen, Halsweh, Bauchweh, Fieber usw. usf. zu sagen, dass die Ursache bei den Viren liegt ist ziemlich einfach und vorallem kann man damit gut Angst machen. Es ist etwas unbekanntes, nur die Experten wissen darüber bescheid... ich bin hilflos ausgeliefert, oje!

Nun, vielleicht erkranken die Menschen nicht an dem Virus, vielleicht sind es viel einfachere Ursachen? Zu lange draußen gewesen und sich unterkühlt, Stress, eine ungesunde "Nahrungs"-mittel auswahl (und da spielt das Thema Sukadevs Fleisch eine wichtige Rolle).

Ja, Leben ist Leben - rechtfertig dies das, was Leben Leben antut? Einfach alle gegen alle? Nun, das Buch von Andreas Weber "Alles fühlt" finde ich sehr spannend in diesem Zusammenhang und vorallem erhellend, wie sich diese Theorie des (Sozial-)Darwinismus entwickelt haben könnte.

Liebe Grüße,
Friedhelm
Mich schockiert es auch immer wieder, mit welcher Selbstverständlichkeit die Menschheit Fleisch konsumiert.

@Lizzy, Menschen sind nicht besser oder schlechter als andere Tiere, aber "anders". Tiere sind instinktgesteuert und fleischfressende Raubtiere haben ihre Waffen und Werkzeuge in Form von Krallen, Reißzähnen, Giftstacheln etc. schon dabei. Schau Dir den Körper des Menschen mal genauer an und Du wirst feststellen, dass er nicht dafür gebaut ist, ohne äußere Hilfsmittel Tiere zu erlegen und zu essen. Aber wir wollen hier ja keine Grundsatzdiskussion führen, ob Fleisch essen nun richtig oder falsch ist. Vom Yogastandpunkt aus jedenfalls ist es falsch und nicht zu vereinbaren. Darauf kommt aber jeder von selbst, wenn er eine Weile ernsthaft praktiziert oder irgendein Schlüsselerlebnis auf dem spirituellen Weg hat und sich seiner wahren Natur bewusster wird.
Aber zurück zum Thema: Katzen würden niemals auf die Idee kommen, Mäuse in Massen zu züchten und in Käfigen zu halten, bis sie schlachtreif sind. Sowas macht nur der Mensch, seitdem er sich immer mehr von der Natur entfernt. Und so kann das Leben nicht mehr frei fließen.

Om Shanti
Maitri
Om Om Om,
lieber Friedhelm,

es freut mich, dass wir uns offensichtlich mit vielen ähnlichen Fragestellungen
beschäftigen. Gerne möchte ich Deinem Kommetar noch hinzufügen,
dass Viren keinesfalls neu und schrecklich sind, sondern ein Bestandteil der Natur (Prakrtiti).
Ich habe ja weiter oben schon einen Kommentar dazu erstellt.

Viren sind nicht nur Zellbruchstücke, diese könnten nicht in einfach in Körperzellen eindringen
sondern hochoptimierte genetische Programme, wirklich faszinierende Wunder der Natur, die unsere
Zellfunktion genau "kennen".

Tatsächlich sind Viren Zytoskelette, also sehr spezifische Genschnipsel, die keinen eigenen Stoffwechsel
benötigen, um zu "überleben" (Nach unserer Definition leben Viren eigentlich nicht, trotzdem
sind sie überall um uns herum).

Genau wie jedes Säugetier, jede Pflanze und jedes Insekt und auch z.B. Pilze haben Viren
eine wichtige Aufgabe bei der Weiterentwicklung von Prakriti und somit auch Teil der universellen
Energie. Uns stören halt meistens die für uns unangenehmen Begleiterscheinungen, wenn diese
Viren uns als Wirt wählen und unsere Zellen umprogrammieren.

Glücklicherweise ist unser Organismus seit Jahrtausenden darauf getrimmt, die Virusinfektionen
abzuwehren bzw. zu überstehen. Kritisch zu sehen sehen ist in diesem Zusammenhang definitiv die
weltweite Reisetätigkeit und die damit verbundene schelle Verbreitung der Viren und die Gefahr von
Pandemien. Dies war früher definitiv harmloser.

In diesem Sinne sehr interessante Bücher sind:
Nachrichten aus einem unbekannten Universum - Eine Zeitreise durch die Meere - Frank Schätzing 2006
Krieg der Zellen - R.A. Weinberg 1998
Der Bauplan des Menschen - Das Genom Projekt - Robert Shapiro 1992

Herzliche Grüße
Om Shanti
Gudakesha
Om Om Om

Vielen Dank für Deine Antwort, lieber Gudakesha!

Ich möchte einfach darauf nochmals hinweisen, dass nicht Viren das Problem sind, sondern der Blick lieber auf die andere Seite zu lenken ist, nämlich auf die gesunde. Warum bleiben Menschen gesund, obwohl sie ständig von den sogenannten Viren umgeben sind? Dahin zu schauen macht für mich viel mehr Sinn.

Zusätzlich ist die Idee zu überdenken, ob die Theorie der Viren überhaupt richtig ist, also mit den Erfahrung übereinstimmt. Das Modell, um das Verhalten der Viren zu beschreiben, klingt für jeden Computer Geschädigten logisch, aber die Natur ist halt doch etwas anderes als ein Computer...

Om Shanti,
Friedhelm
Om Om Om,

herzlichen Dank und Grüße lieber Friedhelm,

auf die gesunde Seite zu schauen und darauf, dass alle Lebewesen im Laufe der Evolution gelernt haben, sich in dieser Prakriti zu behaupten macht für mich auch den meisten Sinn.

Ausgangspunkt dieser Diskussion waren jedoch u.a. die Ängste, mit denen Menschen konfrontiert werden, wenn mal wieder der Untergang der Menschheit durch eine globale Pandemie prognostiziert wird. Vermutlich erkranken und sterben mehr Menschen an den Ängsten vor einer Bedrohung als an der eigentlichen Bedrohung, denn wie wir wissen sind Gedanken reine Energie.

Dass die Verbreitung von Viren durch Fehlhaltungen wie Massentierhaltung und unbegrenzte Mobilität / Energieverschwendung maßgeblich gefördert wird, ist denke ich auch unbestritten.
Der Yogaweg macht für alle diese Themen sinnvolle Vorschläge (obwohl Yogis auch mal häufiger nach Indien reisen ;-) ).

Trotzdem möchte ich für mich persönlich auch nicht ausblenden, was die Nicht-Yogis mit dem Thema anstellen und gerade da gibt es in den letzten Jahren viele neue Erkenntnisse über die Zusammensetzung der Aminisäuren in unseren Genen und den Mechanismen, wie z.B. die Zellmenbranen aufgebaut sind. Das System ist im Grundprinzip trivial, aber durch die Vielzahl der verschiedenen Ausprägungen doch sehr komplex. Im Prinzip mit physikalischen, mechanischen und chemischen Grundkenntnissen gut zu verstehen.

Computerviren und neuronale Netze "imitieren" die Natur. Verglichen mit der Komplexität des menschlichen Genoms ist jedes noch so komplexe Computerprogramm ein Witz. In meinem Hauptberuf beschäftige ich mich im Bereich der medizinischen Informatik unter anderem mit Biodatenbanken, in denen diese komplexen Strukturen gespeichert und der weiteren Verarbeitung zugänglich gemacht werden können.

Aus vedantischer Sicht ist dies sicherlich eine sehr spezielle Maya, aber hier versuchen tatsächlich deutsche Wissenschaftler nicht den Anschluss an die US-amerikanischen zu verlieren, da dort wie immer wesentlich mehr Forschungsgelder (und leider auch damit verbundene Interessen) verfügbar sind.

Wie bei allen technischen Neuerungen gibt es leider auch hier anscheinend zunächst mehr Risiken als Potenziale, aber vielleicht macht die Menschheit durch eine virale Pandemie einen ähnlichen Bewusstzseinsprozess durch wie damals bei der Kernernergie mit dem Tschernobyl Desaster.

Letztlich lernen Menschen ja leider nur durch den Schmerz ...

Swami Sivananda hat sich übrigens auch immer sehr intensiv mit dem medizinischen Fortschritt und den neuen Erkenntnissen der Wissenschaft befasst, um diese zum Wohle der Menschheit einzusetzen, andererseits hat er auch früh vor möglichem Mißbrauch gewarnt ...

Also auch hier Achtsamkeit und Unterscheidungskraft einsetzen und sich nicht vor einen wie immer gearteten ideologischen Wagen spannen lassen.

In diesem Sinne wüsche ich Dir und Deinen Lieben Glück und Gesundheit,
om Shanti

Gudakesha
in der firma, wo ich meinen "brotberuf" ausübe gibt es jetzt posters mit verhaltensempfehlungen bzgl. der swineflu ... well! let's be hysterical ;o)

Om Om Om,

liebe Lizzy,

auch ich finde es schade, wenn die großartige Vielfalt dieser Welt von verschiedenen "Weltanschauungen" genutzt wird, um die Wesen in die hier leben, lieben und handeln zu klassifizieren in die "richtig Denkenden" und die "falsch Denkenden".

Deinem Kommentar kann und möchte ich in seiner Klarheit nichts hinzufügen ...

Herzliche Grüße
Om Shanti
Gudakesha
... s. meinen Kommentar weiter unten ...

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