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Welche Assoziationen verbindet ihr mit Ausdrücken wie:
- Natur-Kur
- Natur-Therapie
- ...

Hintergrund: Grosse Yogameister wie Shivananda empfehlen ihren Schülern in die Natur zu gehen und dort so lange wie möglich zu bleiben, wenn sie gesundheitliche Stärkung auf physischer, emotionaler oder geistiger Ebene benötigen. Meine Erfahrung ist: Das funktioniert!

Wie sind deine Erfahrungen auf dieser Ebene? Berichte doch mal. Welche Anregungen hast du dazu? Was empfiehlst du Menschen die es mal versuchen wollen?

Om Shanti, Mahashakti

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Also bei mir funktioniert das nicht. Wenn ich Kopfschmerzen hab, dann will ich nicht draußen rumlaufen, dann brauch ich meine Ruhe. Ich weis nicht wie das funktionieren soll.

Grüsse, Anne
Om liebe Mahashakti,

ich habe lange Zeit ehrenamtlich bei Nabu (Naturschutzbund) bei Arbeitseinsätzen in der Natur mitgearbeitet.
Für meine mentale und körperliche Gesundheit war das ganz hervorragend. Mittlerweile bin ich ja auch als Wanderführer bei Yoga Vidya tätig. Solche Wanderungen könnte man hervorragend in eine Natur-Kur einbauen.

Om Shanti und viele Grüße

Heinz
Om Om Om,
liebe Mahashakti,

Natur Kur und Natur Therapie finde ich eine gute Idee ...

Eine kleine Assoziation habe ich in Richtung "Naturisten" bzw. "Kneipp-Kur"
oder "Zelturlaub im Nationalpark".

Wie sähe denn eine solche Natur-Kur aus ?

Om Shanti, liebe Grüße
Gudakesha
Gute Idee - danke!

Ooom, Mahashakti
om namah Shivaya, lieber Gudakesha,
Es gibt von Shivananda reichliche Anregungen für die Unterstützung des Energiehaushaltes und der Entwicklung der Gesundheit in Rahmen von Natur-Kuren - diese Anregungen werden die Grundlage des Seminars oder der Kur sein.
Inhalte werden/können/dürfen/sollten sein:
- Viel draußen aufhalten: Pranayama, Meditation, Asanas, Wandern, ...
- Nahrung(sergänzung) direkt aus der Natur, je nach Jahreszeit
- Shivananda hat tatsächlich auch Kneipp-Anwendungen empfohlen! Diese Assoziation passt genau. :-)
- aber auch: Kräuteranwendungen, Homöopathie und anderes.

Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti
... die Moor- und Kohlensäurebäder hab ich vergessen. Wir sind ja in einem Kurort mit diesem Angebot. Das kann natürlich auch alles integriert werden. :-)

Ooommm Shanti, Mahashakti
Hallo Zusammen :-)

Zu dem o.g. Thema möchte ich aus meinen Erfahrungen erzählen, dass ich sehr viel Ernergie für mich gewinne, in dem ich oft im Wald jogge oder spazierren gehe... An Gewässer mache ich in der Regel Pause und halte inne... Schau mir den See, den Bach, oder wenn die Chance sich ergibt auch das Meer...

Das Laufen/Spazieren gehen bringt die Gedanken zur Ruhe und in der Pause, also am See oder Bach, genieße ich die erlangte Ruhe ;-)

Oft erlange ich, unbewusst, Entscheidungen, die dann meiner inneren Stimme entsprechen...

Würde gerne solche Momente mit Euch teilen...

LG
Yvonne
Hallo Mahashakti,
...einmal für ein paar Stunden sich intensiv mit nur einem Baum beschäftigen. Sich an den Stamm lehnen und spüren, ganz lange die Rindenstruktur betrachten und dabei aus der Entfernung die grobe Struktur betrachten, immer näher rangehen, evtl eine Lupe benutzen und die feine Struktur erforschen. Das Blätterdach betrachten, sich genau vorstellen wie Nährstoffe und Energien im Baum fließen, wie der Baum seine Kraft tief aus der Erde hinaufzieht bis in die Spitzen, wie er dort Sauerstoff als unsere Lebensgrundlage abgibt, in die Luft die wir atmen. Den Baum als Ganzes betrachten, den Baum spüren, sich an den Energiefluss anschließen, die Ruhe und Kraft aufnehmen, selbst wurzeln bilden, das Energiemuster mit in den Alltag nehmen...
Hallo Mahashakti,

ich habe mehrere Jahre als Körper- und Bewegungungstherapeutin in der Erwachsenenpsychiatrie gearbeitet.

Einige Jahre habe ich ein Gruppe Jogging-Therapie bei depressiven Störungen angeboten. Die Effekte der Joggingtherapie
sind wissenschaftlich vielfach nachgewiesen. Ich habe vor und nach dem Joggen im nahe dem Krankenhaus gelegenen Park immer Yoga- und Stretching mit den Patienten gemacht. Die Gruppe ging das ganze Jahr durch und viele Teilnehmer haben einige Monate hieran teilgenommen. Wir habe zusammen die Natur zu den verschiedenen Jahreszeiten, unterschiedlichstes Wetter und Witterungen beim Joggen erlebt. Die Naturnähe, die aktivierende Wirkung der körperlichen Bewegung und die Gemeinschaft in einer vertrauten Gruppe sind starke, therapeutische Faktoren, die in Untersuchungen zur Joggingtherapie vielfach untersucht worden sind.

Statt Joggen, kann man natürlich auch Walken oder Nordic Walken - die Intensität der körperlichen Aktivität spielt allerdings eine entscheidende Rolle für die Endorphin-Ausschüttung. Yoga vor oder nach dem Joggen und Erfahrungsaustauch fördern den Zusammenhalt der Gruppe und unterstützen den Einzelnen.

Es sind ja bei den meisten therapeutischen Verfahren eine Vielzahl von Faktoren, die wirken.

Om Shanti
Barbara (Durga) Bittler-Hassenstein
Liebe Mahashakti, mein "Bereich" ist Burn-Out-Syndrom und wiederkehrende Depressionen, bes. wenn ich nicht regelmäßig und diszipliniert übe.
Letztes Jahr im Sommer bekam ich dann die Eingebung mehrere Tage mit dem Fahrrad den Rhein hochzufahren. So war ich insgesamt sechs Tage nur draußen. Ehrlich, ich wollte erstmal garnicht wieder nach Hause. Es tat so gut! Auch das fast ständige geradeaus fahren war für mich Erholung pur. Auf den Campingplätzen habe ich dann früh morgens meine Yogaübungen gemacht. Einfach herrlich! Mmh. Als fast fertige Yogalehrerin könnte ich das vielleicht mal anbieten. :)

Auch letztens, als ich mich wieder in einem "Loch" befand, wurde ich auf die Felder in meiner Nähe geführt. Am Feldrand stille geworden und den Blick über das Tal und die sinkende Sonne in mich aufgenommen. Nichts errreichen wollen, nichts leisten müßen. Still werden. Hernach ging es mir wieder viel besser.
Gruß aus Essen
Shanti
Liebe Mahashakti,
meine erste Assoziation war..eine Kur mit Naturheilmitteln, nicht unbedingt die Natur selbst als Heilmittel. Ich habe mir angewöhnt jeden Abend mit meiner kleinen Tochter eine Stille "Stunde"-in wirklichkeit sind es nur Minuten zu machen. Wir setzen uns dann raus in die Natur ( manchmal ist es aber auch nur das geöffnete Dachfenster) und betrachten schweigend die Natur. Mich überkommt dann sofort eine innere Ruhe und das Gefühl der absoluten Verbundenheit mit allem.
Wenn ich jedoch jogge, radfahre oder mit dem Hund spazierengehe, dann bin ich abgelenkt, komme zwar auch zur Ruhe, doch ist mein Körper ist mit etwas anderem beschäftigt und dadurch wird mein Geist nicht so ruhig wie beim "Betrachten der Natur und einfach nur Dasein"
Om Shanti Mangala
Om namah shivaya, Mahashakti

natürliches Wasser, Quelle, Bach, Teich, See in eine Naturkur einbeziehen als Wanderungsziel bedeutet auch ankommen zum Betrachten, tatsächliches und bildliches Eintauchen, Fühlen und Aufnehmen. Wir bestehen zum großen Teil aus Wasser, wir benötigen Wasser, viele Menschen wissen gar nicht mehr, dass man klares Wasser trinken kann. Deshalb auch eine Trinkkur einplanen.

Om shanti shanti shanti


Klaus-Jürgen

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