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Yoga-Thema "Angst" - Nur Mut: 5 Wege, an deinen Ängsten zu wachsen

Zunächst ein paar gesammelte Sprüche zum Thema Angst:

Der Edle hat Angst um andere, der Gemeine um sich selber. Paul Ernst

Die Angst kann die Unsterblichkeit nicht erschaffen. Sie ist nicht so produktiv, einen solchen Gedanken hervorzubringen. Max Picard

Die Angst wird sich immer Götzen schaffen. Honoré de Balzac

Mit der Angst könnten wir leben – wenn bloß die Ängste nicht wären… Nikolaus Cybinski

Rascher als alles andere entsteht Angst. Leonardo da Vinci

Angst: Mut mit Ladehemmung. Rupert Schützenbach

Die Angst sieht die Gefahr durch ein Vergrößerungsglas. Elisabeth Hablé

Ängste erlebt, wer Sünde auf Sünde häuft. Ben Sira

Die Geistesstärke eines Menschen ist zu messen im Zustand der Angst. Nicht, daß jeder in gewaltige Angst gestürzt werden könne: jedoch ist der Unterschied der, ob er in diesem Zustand noch auf Überlegungen des Verstandes zu hören vermag oder nicht. Ludwig Hohl

Tyrannen fällt es leicht, Angst zu verbreiten, weil sie genug davon haben. Wolfram Weidener

Die Menschen haben Angst und probieren gar nicht aus, wieviel Härte und Armut sie ertragen können. William
Faulkner

Nur Mut: 5 Wege, an deinen Ängsten zu wachsen

Ein Artikel von Marlen Schinko

Yoga weiß, dass jedes Lebewesen einzigartig ist und vollkommen. Weil diese Vorstellung im Alltag kaum Platz findet, scheint der moderne Mensch diese Wahrheit verdrängt zu haben.

Es gibt nur ein paar bunte Vögel hier und da, die aus dem goldenen Käfig ausbrechen und ihre Träume verfolgen.

Dieser Artikel lädt dich ein, dem bunten Vogel in dir Anerkennung zu schenken – und ihn frei zu lassen.

 

Was ist Angst?

Angst hat viele Gesichter: Stress, Nervosität und Unruhe um nur drei zu nennen. Das alles sind natürliche Reaktionen auf die Umwelt. Sie lassen Gefahren erkennen und entsprechend reagieren wir.

Angst kann aber ein Level annehmen, das weit weg von gesund ist. Vor allem, wenn man sich vor Dingen fürchtet, die nicht bedrohlich sind: eine kleine Spinne, der sogar eine Bremse das fürchten lehrte oder weit hergeholte Geschehnisse wie ein Tsunami in Österreich.

Menschen fürchten sich vor dem Unbekannten, vor Veränderungen oder davor, Erwartungen nicht zu erfüllen.

All diese Formen von extremer oder übertriebener Angst helfen nicht, sie paralysieren. Von Angst erfüllte Menschen können ihr Potential nicht ausschöpfen. Sie leben hinter den Gittern ihrer Angst und trauen sich nicht mehr hervor.

Wie du natürliche von übertriebener Angst unterscheiden kannst ist ganz einfach: Frage dich, was das schlimmste ist, das passieren kann.

Beispiel: Wenn du Angst hast, vor anderen Leuten zu sprechen, wäre das Schlimmste vielleicht, dass jeder über dich lachen könnte. Natürlich macht das keinen Spaß (zumindest dir nicht). Aber es ist kein Weltuntergang. Du kannst das beste daraus mache, dir Feedback holen und es beim nächsten Mal besser machen. Stell dir vor, wie dann alle mit dir lachen und dir auf die Schultern klopfen, dir danken … fühlt sich schon viel besser an, oder?

Wann immer du also Angst bekommst stelle dir diese eine Frage:

Was ist das schlimmste, das passieren kann?!?

Ich lade dich nicht ein, deine Existenz zu bedrohen, sondern vielmehr, dich deinen Ängsten zu stellen, um daran zu wachsen.

Yoga versetzt körperliche und mentale Grenzen

Wenn der Yogalehrer in einer Stunde Handstand-Praxis ankündigt, teilt sich die Gruppe in zwei Fraktionen: Die eine reibt sich die Hände, und kann es kaum erwarten, kopfüber stehen zu lernen – auch wenn das bedeutet, zu fallen. Die zweite Fraktion geht sofort in eine Abwehrhaltung und findet tausend Gründe, warum diese Position nichts für sie ist.

Wenn du etwas nicht kannst, ist es kein Grund, es nicht trotzdem zu machen. Im Gegenteil: Du kommst doch in den Yoga Kurs um etwas zu lernen und neue Erfahrungen zu machen.

Der Grund, warum manche Menschen bestimmte Positionen (intensive Hüftöffner und Rückbeugen rufen ganz ähnliche Reaktionsmuster hervor wie der Handstand) trotzdem ablehnen ist Angst. Pure Angst. Davor, dass sie auf die Nase fallen und es nie lernen werden.

Der Schlüssel für fordernde Arm Balancen (wie der Yoga Unterarmstand), Hüftöffner und Rückbeugen ist nicht nur Stärke und Flexibilität. Es ist vielmehr Balance und Harmonie: Stira Sukha Asanam. Dazu kommt noch eine gute Portion Vertrauen; in den Lehrer, aber vor allem in deine eigenen Fähigkeiten.

Vertrauen schenkt dir den Mut, all jene Abenteuer zu erleben, von denen du nicht einmal zu träumen gewagt hast.

Wenn du dann den Schritt wagst, dich auf das Abenteuer einzulassen, wirst du merken, dass dieses gar nicht so groß war, als gedacht.

Den kompletten Artikel kannst du hier lesen: http://www.asanayoga.de/blog/an-aengsten-wachsen/

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Tags: Abenteuer, Angst, Artikel, Bhajan_Noam, Mut, Sprüche

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