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Praxisprojekt effektive Körperentgiftung - Eine praktische Anleitung zur Selbstheilung

Ein rundum sehr informatives Interview! Bitte anschauen und weiterempfehlen!!!
Walter Häge im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Erich Fromm formulierte es zu einer todkranken Patientin einmal so: „Aus schulmedizinischer Sicht kann nichts mehr für Sie getan werden. Ob Sie sterben oder leben hängt nun ganz alleine von Ihnen ab.“

Sollte das Video hier nicht abrufbar sein, dann: http://quer-denken.tv/ich-entgifte-mich-praxisprojekt-effektive-koe...

Walter Häge ist Gründer der Selbsthilfegruppe für Komplementärmedizin. Am eigenen Leib machte er die Erfahrung, daß die Gedanken der ausschlaggebende Faktor bei der Heilung spielt. Mit einer Bewußtseinsveränderung sei es möglich, den eigenen Geist mit dem höheren Feld zu verbinden und in sich darin harmonisch zu bewegen und dem eigenen Körper überhaupt erst die Möglichkeit zur Selbstheilung zu geben.

Nach zwei Herzinfarkten und zwei Totalverschlüssen in seinen Hauptarterien hatte Walter Häge aus schulmedizinischer Sicht maximal noch zwei Jahre prognostiziert bekommen. Jegliche Medikamente, die von den Ärzten empfohlen wurden, verweigerte er und machte damit eine durchschlagende positive Erfahrung. Denn nicht das Vertrauen in die pharmazeutische Chemie, sondern in seine eigene Gedankenkraft mit einer einhergehenden Lebensveränderung, brachte den Erfolg.

Das Erwachen schildert Häge in drei Stufen. Zunächst sei es allerdings wichtig zu erkennen, in welch einer prekären Lage man sich selbst überhaupt befindet. Zweitens muß man sich darüber im Klaren sein, wie man sich selbst aus dieser Situation befreien kann und in welche Richtung man sich bewegen muß, um schließlich Heilung zu erfahren. Und drittens ist es natürlich unumgänglich, die gewonnen Erkenntnisse auch in die praktische Tat umzusetzen.

Der Geist steht über der Materie. Dieses universelle Grundprinzip ist zwar bereits wissenschaftlich nachgewiesen, dennoch wurde die Gesellschaft über Jahrhunderte genau umgekehrt geprägt. Und so wird es wohl noch Generationen dauern, bis sich das Wissen um die Selbstheilungskräfte auch allgemein durchgesetzt hat.

Mit dem entscheidenden Schritt, sich selbst zur Selbstheilung zu motivieren, kann es gelingen, auch eine angeblich unheilbare Krebsdiagnose zu überwinden, Schmerzen dauerhaft loszuwerden und buchstäblich wieder gradlinig durch das Leben laufen zu können.

Schon die alten Weisheitslehren zeigen Methoden auf, wie man durch die Maschen der Netze schlüpft, welche die Manipulateure ausgeworfen haben. Anleitungen im Sinne einer Gebrauchsanweisung dazu wird man jedoch vergeblich suchen, denn die wären ja auf jener Ebene der Auseinandersetzung und des Kampfes angesiedelt, auf die wir uns auf keinen Fall einlassen.

„Achthaben auf sich“, wie ein alter Meister sagt, ist das, was der Buddha als „Achtsamkeit“ verkündet hat und was die Sufis „unverschleierte Wahrnehmung“ nennen. Wahrnehmung ist von Wahrheit abgeleitet. ‚Die Wahrheit nehmen’, könnte man übersetzen.

Die Produkte, die im Video erwähnt werden, gibt es kostengünstig hier: http://www.cellavita.de

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Tags: Anleitung, Bhajan_Noam, Entgiftung, Körperreinigung, Selbstheilung

Kommentar von Bhajan Noam am 3. Mai 2016 um 12:14pm

Zwei Artikel, die im Video erwähnt werden, der erste von Dr. med. Jürgen Becher und der zweite von Prof. Dr. Pischinger:

Die  „Mutter  aller  Krankheiten“  –

der durchlässige Darm (Leaky Gut) Von Dr. med. Jürgen Becher

Die Grundlagen

Die Grenze zwischen Darminhalt und Körper – die Darmschleimhaut (Mukosa) – besteht nur aus einer hauchdünnen einschichtigen Zellreihe. Diese Zellschicht ist bei vielen Menschen krankhaft durchlässig, weil die Zwischenräume der Zellen unter bestimmten Bedingungen den Kontakt verlieren. Man spricht dann vom durchlässigen Darm, englisch Leaky Gut. Der deutsche medizinische Fachbegriff dafür lautet  „erhöhteintestinale Permeabilität“.

Die Darmoberfläche ist mit 400 bis 500 Quadratmetern riesig. Auf dieser Fläche tummeln sich 10 bis 100 Billionen Bakterien, also eine astronomisch große Zahl, deren Gewicht rund 1 kg beträgt. Im Darm sind damit um ein Vielfaches mehr Bakterien als der gesamte Körper Zellen besitzt. Jeder von uns ist also riesiges Biotop. Wenn man für jedes Bakterium im Darm ein Sandkorn nähme, dann könnte man damit einen Strand von 10m Breite und 10km Länge aufschütten.

Man kann sich leicht die Folgen ausmalen, wenn diese riesige Fläche durchlässig wird, und der aggressive Darminhalt ungehemmt in den Körper eindringen kann. Wegen der großen Grenzfläche und dem problematischen Inhalt sind im Dickdarm etwa 80 Prozent des Immunsystems angesiedelt. Bei erhöhter Durchlässigkeit wird diese Abwehrbarriere voll beschäftigt. So wird verständlich, weshalb ein gesunder oder kranker Darm über Wohl und Wehe des ganzen Körpers bestimmt.

Die Ursachen

Durch bestimmte Nahrungsbestandteile, Medikamente und künstliche Nahrungszusätze werden die sonst dichten Verbindungen zwischen den Darmschleimhaut-Zellen aufgelöst. Das kann man sich so vorstellen, wie wenn man in seinem Haus den Fensterkitt auflösen würde - die Scheiben fallen heraus, der Wind, Wasser, Schmutz und Diebe kommen herein. Die Empfindlichkeit für die unterschiedlichen Auslöser ist von Mensch zu Mensch verschieden. Nicht jeder reagiert gleich stark auf die genannten Ursachen. Beispielsweise entstehen die „Löcher“  durch  Gluten  bei  jedem  Menschen,  aber  bei  den einen schließen sie sich relativ schnell wieder, während sie bei anderen lange offen bleiben.

Bekannte Nahrungsbestandteile und Stoffe, welche die Durchlässigkeit erhöhen:

Gluten (Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer)
Lektine (fast alle Getreide, grüne Tomaten u.a.)
Diverse Aromen und Nahrungszusätze
Antibiotika, Schmerzmittel und evtl. andere Medikamente

Die Folgen

Eine gesunde Darmschleimhaut ist dicht und lässt nur ganz gezielt die völlig verdauten („kleingehackten“)  Nährstoffe  ins  Blut. Bei Infekten kann der Körper die Durchlässigkeit kurzzeitig für das Immunsystem erhöhen, damit die Immunzellen die Schleimhaut durchwandern können, um zum Beispiel mit der Nahrung aufgenommene schädliche Bakterien abzuwehren.

Beim Leaky Gut kommt dagegen alles durch, was nicht im Blut und Körper erwünscht ist:

Schädliche Bakterien
Bakteriengifte
Unverdaute Nahrung = Allergene
Toxische Nahrungsbestandteile, z.B. Gluten, Lectine, Histamin etc.

Die Folgen im Körper:

Der Körper wird mit zahlreichen fremden Substanzen belastet und vergiftet
Die Entgiftung, insbesondere die Leber, läuft auf Hochtouren, und kann die normale Arbeit kaum noch machen.


Das Immunsystem  gerät  in  „Panik“  und  greift  alles  an,  was  ihm in die Quere kommt Bakterien und Gifte gelangen in den ganzen Körper und führen zu diversen Beschwerden
Der Körper wird schlapp und müde, wie bei einem schweren Infekt.
Es wird nichts mehr vertragen, was die Leber noch zusätzlich belastet, z.B. Alkohol (Multiple) Allergien und Unverträglichkeiten treten auf.


Das Immunsystem greift in seiner Überaktivität auch den eigenen Körper an Krebszellen entstehen und können wegen der Überforderung des Immunsystems nicht mehr zerstört werden.


Die schädlichen Substanzen und die Immunreaktion führen zu chronischen Entzündungen und Schmerzen
Paradoxerweise führt die erhöhte Durchlässigkeit dazu, dass die gesunden Nahrungsbestandteile schlechter aufgenommen werden, weil die Nahrung unzureichend verdaut und durch die lokalen Darmentzündungen schneller wieder ausgeschieden wird.


Auch eine gesunde Darmflora kann sich bei chronischem Leaky Gut nicht mehr ansiedeln, was einem Teufelskreis gleichkommt, weil die Darmflora ja für eine intakte Schleimhaut notwendig ist.

Krankheiten durch den Leaky Gut

Es entsteht eine Vielzahl von Krankheiten

Allergien: durch die ins Blut eindringenden Nahrungsbestandteile (Nahrungsmittelunverträglichkeiten). Zusätzlich führt die Übererregung des Immunsystems auch zu Allergien gegen Substanzen, die auf anderem Wege aufgenommen werden, z.B. Asthma, Heuschnupfen.

Chronische Entzündung des Darms: weil das Immunsystem die durch die Löcher eindringenden Bakterien bekämpft – Colitis Ulcerosa im Dickdarm. Morbus Crohn, wenn auch die anderen Darmabschnitte betroffen sind.

Autoimmunerkrankungen: durch die Fehlregulierung des Immunsystems: z.B. chronisches Rheuma (PCP), systemischer Lupus Erythematodes (SLE), Sklerodermie.

Krebs: einerseits durch chronische Entzündungen andererseits, weil das geschwächte Immunsystem die neuen Krebszellen nicht mehr bekämpfen kann.

Chronische Infekte und Infektneigung: durch die Schwächung des Immunsystems, z.B. chronische Nasen-Nebenhöhlenentzündungen, ständige Erkältungen.

Chronische Müdigkeit durch die Überforderung der Leber aber auch anderer Organe und des Immunsystems.

Psychische Erkrankungen: durch Entzündungen im Gehirn (z.B. durch Gluten) und Mangel an Nährstoffen kommt es zu psychischen Folgen, z.B. Depressionen und ADHS bei Kindern.

Mangelernährung durch unzureichende Aufnahme gesunder Nährstoffe und Fehlen der Hilfe einer gesunden Darmflora mit allen Folgen: Vitamin und Mineralmangel, Müdigkeit, Depression, Herzrhythmusstörungen, Immunschwäche, Osteoporose, Hauterkrankungen etc.

Medizinische Tests

Es gibt verschiedene Tests, mit denen man die Darmschleimhaut und die erhöhte intestinale Permeabilität = vermehrte Durchlässigkeit nachweisen kann. Für die Beurteilung der Funktion und des Zustands der Darmschleimhaut dienen beispielsweise die Laborparameter alpha-1- Antitrypsin im Stuhl, Zonulin und LPS im Serum. Der Laktulose-Mannitol-Test misst direkt die Durchlässigkeit.

Behandlung

Die Behandlung umfasst vier Schritte 1.  Weglassen  der  Auslöser,  2.  Schließen  der  „Löcher“,  3.   Unterstützung beim Aufbau der gesunden Darmflora, 4. Eventuell (vorübergehender) Ausgleich eines Mineralstoff- und Vitaminmangels

Ohne die Wiederherstellung der Darmschleimhautfunktion ist der Aufbau der Darmflora nicht erfolgversprechend. Daher ist die alleinige Gabe von Probiotika (=guten Bakterien) meist nicht erfolgreich.

Dadurch ergeben sich folgende Maßnahmen:

Vermeiden der schädigenden Nahrungsmittel, -zusätze und (wenn medizinisch vertretbar) auslösender Medikamente. Eine glutenfreie Kost ist für mindestens 2-3 Monate zu empfehlen. Danach kann man vorsichtig kleine Mengen probieren und so die individuelle Empfindlichkeit austesten. Ansonsten möglichst wenig industriell verarbeitete Nahrung.

Auf PH-Wert 7 – 7,4 der Körperflüssigkeiten achten. Urinstreifen! (Der PH-Wert des Urins ist zwar sehr schwankend, aber 1x am Tag 7 – 7,4 zeigt eine deutliche Tendenz zu einer leichten Alkalität).

Widerherstellung der Mineralspeicher, z.B. durch Korallenpulver. (Dieses, wie auch die Rotalge Lithothamnium, nehmen die überschüssige Säure aus den Körperflüssigkeiten und können dann remineralisieren).

Zum  Schließen  der  „Löcher“  gibt  es  leider  noch  wenig erprobte Mittel. Mir ist nur ein Medikament bekannt, das gezielt an dieser Stelle angreift. Es handelt sich um bakterienfreie Auszüge von E.coli (Präparat Synerga). Die darin enthaltenen Substanzen helfen der Darmschleimhaut, sich wieder zu regenerieren. Eine Anwendung über 2-3 Monate wird empfohlen. Achtung: Die direkte Gabe von Präparaten mit lebenden E.coli ist bei geschädigter Darmschleimhaut wegen Verträglichkeitsproblemen nicht zu empfehlen.

Der Aufbau der Darmflora kann parallel mit dem Schließen der Löcher erfolgen, aber nicht ohne dieses, da weniger erfolgversprechend. Für den Aufbau sollte man ein Präparat verwenden, das verschiedene Stämme von Bifidokeimen und Lactobazillus acidophilus enthält. Möglichst in magensäurestabiler Kapsel und pro Gabe mindestens 10 Milliarden Kulturen, bis zu dreimal täglich (z.B. Effektive Mikroorganismen)

Unterstützende Entlastung des Darms von belastenden Giften (z.B. Zeolith, Flohsamen etc.).
Je nach Bedarf kurzfristig Nahrungsergänzungen mit Vitaminen und Spurenelementen um den jahrelangen Mangel auszugleichen. (typisch z.B. Zink, Selen, Folsäure, Vit. B6, B12...)

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Das Bindegewebe, die Basis jeglicher Erkrankung – oder: Die Grundregulation nach Prof. Dr. Pischinger

Prof. Dr. Pischinger hätte sicherlich den Nobelpreis für Medizin mehrfach verdient. Wenn nicht er – wer denn? Aber seine Erkenntnisse waren dem Establishment und der Pharmaindustrie mehr als ein Dorn im Auge. Und für solche Wissenschaftler gab es noch nie einen Nobelpreis. Wer seine Erkenntnis in Heilung umsetzt, macht die abertausende Pharmaprodukte absolut überflüssig. Und das will natürlich die Industrie vermeiden – und mit ihr die Politik.


Die Schlussfolgerungen aus diesem Wissen sind dramatisch und stellen unser gesamtes Gesundheitssystem nicht nur infrage – sie führen es ad absurdum. (1)


Wer das Pischingers Wissen konsequent in seinem Leben umsetzt, bleibt als Gesunder gesund, wird als Kranker gesund, gleich welche Krankheit er laut ärztlichem Befund auch hat. verlangsamt seinen Alterungsprozess, erhält seine Lebensqualität bis ins hohe Alter, bekommt nicht einmal mehr eine Grippe (es sei denn, er „nimmt“ sie sich).


Prof. Dr. Alfred Pischinger


Alfred Pischinger (1899-1983), der Wiener Histologe und Embryologe, hat im lebenden Organismus eine Grundregulation erkannt. Sie entfaltet sich, über das Blut kommend, bis in alle etwa 50 Billionen Zellen hinein, die ein menschlicher Organismus besitzt. Alle Krankheiten, so Pischinger, kommen über diesen Weg des Bindegewebes in den Menschen und werden ohne Abhilfe irgendwann chronisch. Auch die Giftstoffe gehen den Weg über das Blut und breiten sich dann im ganzen System aus oder bilden Verdickungen, „Plaques“. Dies ist besonders bedeutsam, da wir allein schon durch die industriell erzeugte und industriell verarbeitete Nahrung täglich Legionen von toxischen Partikeln zu uns nehmen, denen der Körper mit der Zeit machtlos gegenübersteht.


Das Bindegewebe


Wir besitzen drei Gruppen von Bindegeweben. Das harte Bindegewebe, wie Knorpel und Knochen, das straffe Bindegewebe wie Sehnen usw. und das weiche Bindegewebe, in welchem unsere Billionen Zellen eingebettet sind.


Diesem weichen Bindegewebe kommt die Aufgabe zu, die Körperflüssigkeiten wie Blut und Lymphe zu bilden und zu erhalten und die Reinigung dieser Körpersäfte zu organisieren. Die Beförderung der Nahrungs- und Abfallstoffe ist ebenfalls eine zentrale Aufgabe. In diesem weichen Bindegewebe werden auch die Gefäß- und Nervenfunktionen weitergeleitet.


Von enormer Wichtigkeit ist das Wissen, dass in keiner Stelle im Körper die Zellen während ihrer Funktonen Nerven und Gefäße berühren. Allein das Bindegewebe ist das vermittelnde Zwischenglied, welches den Nerven-Impuls-Transport und die Ver- und Entsorgung gewährleistet.

Die Organzellen (Parenchym) aller unserer Organe werden ausschließlich über den Bindegewebsweg mit Blut, Nährstoffen und mit Nervenimpulsen versorgt.


Das Bindegewebe ist somit ein lebendiger Teil des Organismus – und hat durch seine gesundheitsentscheidenden Funktionen eine Basisfunktion für den ganzen Organismus. (Der Begriff Binde-Gewebe entspricht wissenschaftlicher Unkenntnis der tatsächlichen Verhältnisse).


Natürlich bildet die Zelle innerhalb des umgebenden Gewebes einen Mittelpunkt – aber die evolutionären Aufgaben der Zellen sind nur möglich, wenn das umgebende Gewebe nicht durch toxische „Säure“-Partikel belastet ist. Ist das Bindegewebe, als Nährstoff- und elektrischer Informationsleiter, unbelastet, sind die Zellen unbelastet. Den Umkehrschluss erleben wir als Krankheit.


Der PH-Wert der Körperflüssigkeiten


Höchste Bedeutung hat der PH-Wert des Blutes und der Körperflüssigkeiten. Es entsteht ein „elektrostatischer Grundtonus" im Organismus, welcher entscheidend dafür ist, ob, wie und in welcher Qualität die steuernden Substanzen (Hormone, Neurotransmitter, Neuropeptide und andere Substanzen) in die Zellen gelangen. Auch die Qualität der Körpergelenke, ihre Beweglichkeit und ihre „Schmierung" wird vom PH-Wert bestimmt.


Mindestens ein Mal am Tag sollte der PH-Wert des Urins bei 7,0 bis 7,4 sein. Das ist einfach mit einem PH-Wert-Streifen aus der Apotheke festzustellen. Um der Säure Herr zu werden, gibt es zwei natürliche Helfer: die Sango-Koralle und die Rotalge Lithothamnium. Hier sollte man sich genauestens informieren, denn diese beiden Naturprodukte entsäuern nicht nur, sie re- mineralisieren Knochen und Knorpel, das heißt, sie können Schäden tatsächlich heilen.


Unsere zivilisatorische Übersäuerung der Körperflüssigkeiten, diese stille Volksseuche, hat unabsehbare Folgen: Gelenkschmerzen, Verspannungen, Arthrose, Osteoporose, rheumatische Erkrankungen in allen Formen - und in vielen Kombination andere Erkrankungen - sind die unmittelbare Folge. Es gibt inzwischen ebenfalls Millionen von Schmerzpatienten, denen die Schulwissenschaft hilflos gegenübersteht. Werden Schmerzmittel verschrieben, dann wird der Körper weiter mit toxischen Stoffen angereichert.
Das Bindegewebe unseres Körpers, das jede einzelne unserer Körperzellen als einheitliches Organ umgibt, ist jene Übertragungs-Substanz, welche jeder Nährstoff und jedes Sauerstoff- Molekül auf dem Weg in die Zelle passieren muss, um intrazellulär verfügbar zu sein.


Den gleichen Weg nehmen die vielfältigen Giftstoffe, die dann so lange im Bindegewebe abgelagert werden, bis die Depots „Gelosen", („Plaques",) übervoll sind. Die nicht mehr lagerbaren Gifte erreichen dann die Körperzellen. Meist lagern sie an den Zellmembranen und strangulieren die Zelle durch Reduktion der Sauerstoffzufuhr. Jetzt bricht durch Dysfunktionen, durch unkontrollierbare Teilung, durch Zerstörung eine Krankheit aus. Diese Krankheit ist lediglich das Symptom, dem man einen Namen gegeben hat.
Aus diesem Grund ist er Körper so leistungsstark, so gesund oder so krank wie sein Grundsystem.
Die Steuerung durch Körperflüssigkeiten (Humorale Steuerung)


Die Flüssigkeitsmenge im weichen Bindegewebe (extrazelluläre Flüssigkeit), beträgt beim erwachsenen Menschen 16 bis 18 Liter, welche sich im ständigen, langesamen Fluss befinden, in einem „inneren Kreislauf“. Es gibt also eine innere Flüssigkeitsbewegung, ein Umlauf mit natürlich geringer Geschwindigkeit. Die Qualität dieses Umlaufs wird beeinflusst durch körperliche Aktivität und durch die innere Beschaffenheit dieser Flüssigkeit, „ihrer Ladung“.


Störfelder/Störherde innerhalb dieser extrazellulären Körperflüssigkeit werden zu den schon genannten Gelosen, den Plaques – eine gelartige Verfestigung von Negativpartikeln (Kohlehydrate, Eiweiße und Eiweiß-Spaltprodukte, Toxine, aber auch Bakterien).


Diese Störfelder bilden Störherde, die wegen ihrem festen Zustand nicht ausgeschieden werden können.
Der physikalisch-chemische Ursprungs-Zustand der Gesamtflüssigkeit muss wieder hergestellt werden, damit sich die Gelosen auflösen. Wird dieser nicht hergestellt, wird die Lymphe mit ihrem Fluss beeinträchtigt – mit weiteren negativen Folgen.


Blut und Lymphe


Die Lymphe, das Reinigungssystem unseres Körpers, entspringt in den Räumen zwischen den Organzellen. Wenn die Lymph-Flüssigkeit in die Venen einströmt, verändert sich das Blut - je nach den Qualitäten der Lymph-Flüssigkeit: Etwa fünf Sechstel der durch die Lymphe in die Venen gelangenden Leukozyten lösen sich dort auf und beeinflussen die Blutqualität enorm. Pischinger beschreibt, dass etwa 120 Milliarden Lymphozyten je 24 Stunden im Blut aufgelöst werden („Leukolyse"). Diese geben bei ihrer Auflösung ihre Informationen an das Blut ab.


Die sich auflösenden Leukozyten übertragen also die Information aus ihrem Ursprungsplatz in das Blut und ändern entsprechend das Milieu des Blutes. Schlechtes Blut und Bluterkrankungen haben ihren Ursprung ebenfalls in einem schlechten/kranken Bindegewebe!
Jegliche innerkörperliche Verunreinigung die wir uns (heute besonders durch die industrielle und denaturierte Nahrung) zuziehen, gelangt ins Blut und (zumindest als energetische Information) und durch seinen Kreislauf in jeden Kubikmillimeter des Körpers.


Die Grundregulation


Grundregulation bedeutet die Wechselbeziehung zwischen der extrazellulären Flüssigkeit und der Zelle an sich. Weitere Faktoren: der im Grundgewebe entstehende Nerv und die dort entstehende Kapillare.
Mit der Qualität der Körperflüssigkeit werden Nerven und Gefäße (mit ihrem Blut) wechselseitig beeinflusst.
Das Bindegewebe ist, wie wir nun wissen, ein Ganzheitssystem, das mit seinen Leistungen den Organzellen vorgeschaltet ist. Die Qualität des Bindegewebes mit seiner Körperflüssigkeit schafft die Voraussetzung für die Qualität der Organ-Funktionen.


Das Geschehen von Krankheit oder Gesundheit verlagert sich von der Organzelle hin zur ganzheitsbiologischen Grundregulation im Bindegewebe. Ärzte und Heilpraktiker müssen, um bei ihren Patienten Erfolg zu haben, deshalb zwingend an dieser Basis ansetzen und nicht an den bereits erkrankten Organen. Deshalb noch einmal:


Es kommt auf das vegetative Grundsystem an, ob ein Organismus gesund oder krank ist!
Jedes Erkrankungsgeschehen spielt sich primär im Bindegewebe mit seinen Zellen ab, in welchem negative Umwandlungen der extrazellulären Flüssigkeiten ein Störfeld bilden, das nach außen streut. Zunächst treten unspezifische, allgemein Beschwerden auf, dann, wenn der Zellverband eines Organs betroffen ist, entstehen Organerkrankungen, die von der Medizin definiert werden. Diese Organerkrankungen sind die Folge einer Ursache und somit sekundär. Alle Unstimmigkeit im Bindegewebe lässt sich inzwischen sogar bioelektrisch nachweisen.


Das weiche Bindegewebe, die Matrix, macht 80% unseres Körpers aus und repräsentiert 30% seines Gewichts. Es versorgt die Organzellen mit Sauerstoff, ernährt sie, entsorgt die Schlackenstoffe, die in den Zellen anfallen und leitet wichtige Botenstoffe aus dem Blut weiter. Gleichzeitig ist es die Heimat der Körperabwehr. Die Organzellen selbst sind nicht direkt an den Blutstrom angeschlossen.


Noch einmal eidringlich: Alle Stoffe, die aus dem Blut in die Zellen gelangen sollen, müssen zunächst eine Transitstrecke im Grundsystem zurücklegen, erst dann können sie aufgenommen werden.

Die Leistungsfähigkeit jedes Organs ist abhängig von diesem Bindegewebs-Ganzheitssystem. Blut ist im Organismus nicht überall gleich beschaffen. Regionale Störfelder oder Störherde Streuen ihre Information über das unspezifische Bindegewebe bis hin zu den spezifischen Organzellen.

Pischinger nennt die kleinste Organisations-Einheit des Grundsystems „Triade". Sie besteht aus Kapillargefäß, Zelle und umgebende Matrix (weiches Bindegewebe). Es ist dies das Ur- Informationssystem der Natur für lebende Wesen, weil in ihm Informationen (ohne das denkende Gehirn) gespeichert, geprüft und bearbeitet und weitegeleitet werden.


Die Grundregulation ist sozusagen das Gehirn des Körpers oder das Körperbewusstsein, welches für alle Funktionen des biologischen Systems verantwortlich ist.


Die Grundregulation repariert, wehrt ab, scheidet aus, baut ab. reagiert auf Entzündungen - wenn sie überhaupt arbeiten kann und nicht durch Giftstoffe (Schwermetalle!), durch denaturierte/saure Nahrung oder durch mentale Störungen daran gehindert wird.


Dieses ganzheitliche Selbst-Regulationssystem (Selbstheilungssystem) ist allumfassend und genial und arbeitet evolutionär völlig autonom, wenn es nicht gestört wird.


In diesen Bereich fallen die für die eigene energetische Leistungsfähigkeit so wichtigen Bereiche wie: „der Ionen-, Säure-, Basen-, Wasser und nicht zuletzt der Sauerstoffhaushalt bzw. die Gewebsatmung".
Es besteht „an oberster Stelle der Grundsatz, das Abwehrsystem des Grundsystems möglichst zu stärken in Richtung der Widerherstellung der Gewebsatmung".


Optimale Gewebsatmung ist Voraussetzung für optimale biologische Leistung.


Kann das Bindegewebe wegen dieser Ablagerungen schlecht atmen, werden als Folge die Zellen schlecht mit Sauerstoff versorgt. Unsere größte Beachtung gehört deshalb zuerst dem sauberen Bindegewebe, dann der Zelle: Das Primat des biologischen Systems verlagert sich somit von der spezifischen Organzelle hin zum unspezifischen Bindegewebe- Ganzheitssystem.


In einem intakten Grundsystem funktioniert die Versorgung der Organzellen über die Endverzweigung vegetativer Nervenfasern einwandfrei. Sämtliche Schlacken werden über das Blut und die Lymphe abtransportiert.


Störfelder


Als Störherd (in einem Störfeld, das über den definierten Herd hinausgeht), wird ein chronisch veränderter Gewebebezirk bezeichnet, in welchem nicht abbaubares Material lagert (Säurepartikel und Toxine aller Art). Der „Herd" ist grundsätzlich unterhalb der Schmerzschwelle angesiedelt und dringt nicht als solcher in das Bewusstsein.


Störherde haben eine Reduktion der Gewebsatmung zur Folge – die Sauerstoffatmung reduziert sich in diesem Bereich (mit erheblichen negativen Konsequenzen bis hin zur Krebserkrankung).
Die Folgen eines schlechten Sauerstoffhaushalts und einer reduzierten Gewebsatmung können fatal sein – chronische Erkrankungen bis hin zu Krebs. (2)


Zu beachten ist, dass es mentale Störquellen gibt, die sich energetisch von außen in den Körper bewegen, wie andauernde psychische Überlastung (Stressgeschehen). Diese Überlastung kann auf den Gesamtorganismus übergreifen, wobei hier das Herz als besonders anfällig zu sein scheint.
Niederschwellige Entzündungen werden, wie gesagt, vom Bewusstsein noch nicht wahrgenommen und bereiten einen Krankheitsausbruch vor. Diese Herde in biologischen Systemen erzeugen fürs Erste keine Krankheitsbilder, sondern machen die gesamte Grundregulation anfällig, insbesonders gegen Infektionen, allergische Reaktionen wie Heuschnupfen, elektromagnetische, nervale und emotionale Reize.


Nimmt die Verschlackung zu, können Schmerzschwellen erreicht werden wie bei Arthrose und zu chronischem Dauerschmerz führen. Es können aber auch chronische Muster auftreten: von Erkältung, Schlappheit, Müdigkeit, Lustlosigkeit in allen Bereichen, Depressionen. Bis hin zum Riesenherd Darm können sich überall kleine, auch entzündete Herde bilden; auch Piercings- Stichkanäle und Narben zählen dazu.


Allein das unspezifische Grundsystem ist als Ganzheit ist in der Lage, die lokalen Verunreinigungen aufzulösen. Ist die Gesamt-Regulations-Fähigkeit noch intakt, dann „saugt" sie sozusagen die Störherde auf und leitet sie aus. Dazu gibt es Tunnel im Gewebe von etwa 50 bis 10 Nanometer Durchmesser. Der Stofftransport drückt sich durch regelrechte Molekularsiebe, wie man das Bindegewebe unter diesem Gesichtspunkt dann bezeichnen kann. Dabei werden auch - was kaum jemand weiß, Freie Radikale eingefangen. Dazu benötigt der Körper Kieselsäure. Ist diese ausreichend im Organismus vorhanden, werden die Radikale eingefangen, bevor sie zu einer Organzelle gelangen können. Auch für den energetischen Transfer ist ausreichend Kieselsäure von großer Wichtigkeit.


Elektroregulation


Seit etwa 1922 weiß man, dass das vegetative System eine elektrische Ladung besitzt und von dieser Ladung („Schwingungskreise“) gelenkt wird. Seit 1970 wurden durch Messungen im Gewebe nachgewiesen, dass “den Regulationen primär ein ‚vermaschtes Zelle-Elektrolyt- System‘“ (3) zugrunde liegt. Das elektrische Potential der Zellen wurde ebenfalls nachgewiesen.


Es ist seitdem unstrittig, „dass die Funktionen des vegetativen Grundsystems im bioelektrischen und energetischen Bereich verwurzelt sind. ... Somit kann man mit elektrischer Energie im vegetativen Funktionsbereich Therapie betreiben. ... Hierbei zeigt es sich, dass man mit kontinuierlichen kleinen Dosen oft weiter kommt als mit massiven Therapien“. (4)


Werden die bioelektrischen Verhältnisse im Grundgewebe normalisiert, werden auch die Fernwirkungen eines Störfeldes – z.B. in einem Organ – zum Verschwinden gebracht. Es handelt sich hier um eine energetische Ganzheitsreaktion hin zur Gesundung.


Jedes medizinische Problem, von dieser Warte aus betrachtet, kann somit gelöst werden!


Der Verdauungstrakt – das größte Störfeld im Menschen


Pischinger betont explizit, dass auf alle Fälle - primär und grundsätzlich - die Darmschleimhaut saniert werden muss, will Krankheit vermieden und die Leistung angehoben werden. (5)


Im Magen-Darmsystem „liegt das ganzheitliche Grundsystem in seiner reinsten Form vor. Wenn man dazu bedenkt, was der Mensch mit seinen Nahrungsmitteln seinem Verdauungstrakt zumutet, so darf man sich nicht verwundern, dass das Darmsystem oft der größte Störbereich ist und – wie ich selbst bei Patienten sah – Beschwerden (Allergien, Ekzeme u.a.) so lange einer Therapie widerstehen, bis Störfelder mit ihrer ganzheitlichen Wirkung, nicht zuletzt Darmflora und Darmfunktionen saniert sind.“ (6)


Das Krankheitsgeschehen in den einzelnen Organen und alle chronischen Erkrankungen können so lange nicht verstanden werden, als dieses ganzheitsbiologische Grundsystem nichtverstanden wird.


Fazit: Grundsätzliche Behandlung


Beseitigung der Störherde durch Entschlackung/Entgiftung/Entsäurung des Bindgewebes bzw. der Körperflüssigkeiten.


Wiederherstellung der Regulations- und Abwehrfähigkeit. Das Abwehrvermögen des Grundsystems ist in Richtung der Wiederherstellung der Gewebsatmung zu stärken. Vermeidung von toxischen Belastungen jeglicher Art.


Vermeidung von Schäden, welche durch Medikamente entstehen.


Behandelt werden muss das Milieu, das heißt der Komplex des Grundgewebes. Hierbei spielt der Säure-Basenhaushalt eine enorm wichtige Rolle. Explizit: Der PH-Wert der extrazellulären Flüssigkeit muss bei 7,0 bis 7,4 liegen, zumindest ein Mal am Tag. Dies ist mit PH-Wert-Streifen zu kontrollieren.
Die Umsetzung


Die Zielsetzung unserer Selbsthilfegruppe ist die Umsetzung der Erkenntnisse Pischingers. Die Systematik der Selbstbehandlung finden Sie auf der Leitseite von www.selbstheilung-online.de unter dem Link: „Leitfaden zur Grundsanierung des Körpers“. Der Grundsatzartikel von Dr. med. Jürgen Becher: „Die Mutter aller Krankheiten – der durchlässige Darm“ finden Sie dort ebenfalls als Link.


Die in der Selbsthilfegruppe beschriebenen Produkte im Sinne Pischingers finden Sie bei www.cellavita.de. Diese Firma ist aus der Selbsthilfegruppe heraus entstanden, um beste Produkte zu angemessenen Preisen anzubieten. Jedes Produkt (und jede neue Charge davon) wird nach der Kinesiologie-Methode Dr. Klinghardts getestet.


Walter Häge


Quellenangabe/Erläuterungen
Quelle allgemein und Zitate: Pischinger, Alfred: „Das System der Grundregulation: Grundlagen einer ganzheitsbiologischen Medizin", Karl Haug-Verlag 2009
(1) Aus dem Studium Pischingers heraus (auch Warburg, Kremer und all jene Krebsforscher, die kaum oder keine Beachtung fanden), ist unsere Selbsthilfegruppe entstanden: www.selbstheilung- online.de. Daraus ist die Fa. Cellavita entstanden: www.cellavita.de, welch die Produkte zur Grundregulation des biologischen Systems liefert.
(2) Der Nobelpreisträger für Medizin 1931, Prof. Dr. O. Warburg postulierte: „Wenn ich einer Zelle etwa 35% des Sauerstoffs entziehe, wird sie unweigerlich zur Krebszelle.“ Die alternative Krebsforschung bestätigt, dass eine Zelle zur Krebszelle wird, weil sie von Sauerstoffatmung umschaltet auf Blutzuckeratmung. Sie tut es dann, wenn nicht genügend Sauerstoff zur Verfügung steht. Damit gekoppelt ist dann die ungezügelte Zellteilung.
(3) S. 151
(4) S. 153
(5) Siehe den grundlegenden Aufsatz von Dr. med. Jürgen Becher: „Der Darm, die Mutter aller
Krankheiten“
(6) S. 161


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