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Nature by Numbers - Der Goldene Schnitt, oder die mystische Zahl φ (Phi) in der Natur, in der sakralen Baukunst, in der Malerei und in der Werbung

Der Goldene Schnitt in der sakralen Baukunst

Das Taj Mahal gilt als das schönste Bauwerk muslimischer Architektur in Indien. Das große Mausoleum wurde vom fünften Großmogul Shah Jahan in Erinnerung an seine geliebte Frau, die Persische Prinzessin Arjuman Bano Begum, die auch Mumtaz Mahal genannt wurde, gebaut. Sie hatte einen sehr großen Einfluss auf sein Leben und seine Politik und starb 1631 bei der Geburt des vierzehnten Kindes im Alter von 39 Jahren. Auf dem Totenbett wünschte sie sich von Ihrem Mann ein Grabmal, wie es die Welt zuvor noch nie gesehen hat. Daraufhin ließ der Großmogul das Taj Mahal errichten, das wie aus einem Märchen oder einem Traum entsprungen scheint. Und es wurde in seiner Gesamtheit perfekt im Goldenen Schnitt geplant und realisiert.

Der Parthenon in Athen und die Zahl φ (Phi)

Die Fibonaccizahlen in den Pyramiden

Der Goldene Schnitt in der Werbung

Ästhetik war schon immer eine der überzeugendsten Verführungen der Menschheit. Doch nur wenige wissen, dass die schönsten und beeindruckendsten Schöpfungen den mehr oder weniger einfachen Regeln der Mathematik folgen.

Wer im Kunstunterricht ab und zu seine Ohren gespitzt hat, weiß dass der sogenannte “Goldene Schnitt” immer eine gute Wahl ist, wenn es darum geht etwas visuell darzustellen. Doch machen wir einen kleinen Crashkurs:

Im Jahr 1860 hat Gustav Theodor Fechner, seines Zeichens Physiker und Philosoph, die These aufgestellt, dass das Gleichgewicht in der Natur von einem simplen Verhältnis, einer irrationalen Zahl bestimmt wird. Sein Experiment war einfacher Natur: Er präsentierte seinen Probanden 10 Rechtecke mit unterschiedlichen Seitenverhältnissen. Diese sollten dann das optisch ansprechendste benennen. Das Ergebnis war ein Rechteck mit dem Seitenverhältnis von 8:5 – also 1,618. Zum Beispiel wie hier:

Der Goldene Schnitt

Diese auch als göttliche Proportion (Proportio divina) bezeichnete Aufteilung basiert auf der Zahl phi (φ) = 1.61803398874… Sie wurde entdeckt vom italienischen Mathematiker Fibonacci – auch bekannt aus dem Film "Der Da Vinci Code". Phi (φ) ist das Verhältnis der Zahlen aus der Fibonacci-Folge: 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21 etc., wobei die nächste Zahl sich immer durch das Addieren der zwei vorhergehenden Zahlen ergibt. 1+1=2, 1+2=3, 2+3=5, 3+5=8, 5+8=13, 13+8=21 und so weiter. Teilt man zwei Zahlen dieser Sequenz nähert man sich der Zahl φ (1.618).

Manche glauben, dass diese Zahl die Signatur Gottes ist und der höchsten natürlichen Effizienz entspricht. Jetzt fragt  sich, was das denn nun alles mit der “Werbung” zu tun hat. Doch wenn man sich in der Geschichte und der heutigen Zeit umschaut entdeckt man eine Konstante – hier ein sehr bekanntes Beispiele, das bisher wahrscheinlich nur wenige in dem Licht betrachtet haben, aber Erfolg ist kein Zufall sondern nutzt die Gesetze der "natürlichen" Zahlen und Geometrie:

Die Menschheit hat immer nach einer Balance und Harmonie gesuchtt. Von den Pyramiden in Ägypten über die Mona Lisa bis zu Kreditkarten oder den bekanntesten Logos der Welt – φ war und ist allgegenwärtig.

Quelle: verschiedene Quellen

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Tags: Bhajan_Noam, Fibonacci, Goldener_Schnitt, Harmonie, Natur, Zahl

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