mein.yoga-vidya.de - Yoga Forum und Community

Das Yoga Forum für Ayurveda, Yoga, Meditation und Spirituelles Leben

Mein Dauer-Entgiftungs- u. Immunstärkungsprogramm

Mein Dauer-Entgiftungs- u. Immunstärkungsprogramm. - Zeolith soll Schwermetalle, Radioaktivität und die Gifte der Chemtrails binden und ausschleusen: 2 x täglich 3 - 4 kleine Messlöffel in einem Glas Wasser, am besten das erste Glas morgens nüchtern.

Mehr Infos zu Zeolith >>> http://www.initiative.cc/Artikel/2011_11_02_zeolith.htm

Der Name Zeolith wurde 1756 von dem schwedischen Mineraloge Freiherr Axel Frederick Cronstedt geprägt. Zeolith ist ein Kunstwort aus den Bestandteilen "zeo" (griechisch = ich siede) und "lithos" (griechisch = Stein), was auf grundlegende Eigenschaften der Mineralgruppe hinweist.

Das meist aus Vulkanen stammende kristalline Tuffgestein-Mineral namens Zeolith enthält vor allem Silizium- und Aluminiumverbindungen (SiO2 und Al2O3) Je nach Fundort weist es verschiedene Zusammensetzungen mit jeweils etwas anderen Eigenschaften auf. 
Es weist viele außergewöhnliche Fähigkeiten auf und darf wohl zu den bedeutsamsten Naturmineralien auf der Erde gerechnet werden. Weltweit wird Klinoptilolith-Zeolith als der Rohstoff des 21. Jahrhunderts bezeichnet.

Nach vulkanischen Eruptionen vor Millionen vor Jahren, bei denen alkalische und erdalkalische Metalle sowie Alumosilikate in Form von Asche aus den Vulkanen herausgepustet wurden, entstanden Ablagerungen aus Zeolith. Die vom Wind getragene vulkanische Asche lagerte sich auf der Erdoberfläche ab und bildete dicke Schichten. In manchen Fällen fiel die Asche auf Gewässer, oder Wasser durchdrang die vulkanischen Ablagerungen. Bei beiden Umständen verursachte die Verbindung zwischen der vulkanischen Asche und dem natriumhaltigen Wasser eine chemische Reaktion, die letztendlich zur Entstehung von natürlichem Zeolith führte.

Zeolithe besitzen die Fähigkeit, die in ihren Hohlräumen enthaltenen Ionen gegen andere Substanzen - z.B. Schadstoffe - auszutauschen und dadurch besser zu entgiften und leichter auszuscheiden. 
Dadurch kann Zeolith z.B. unterschiedliche Gase, Feuchtigkeit, Petrochemikalien, Ammonium, Schwermetalle (z.B. Blei, Quecksilber), Gifte, hochbrisante Radioaktivelemente (z.B. Caesium 137) Abfallstoffe sowie unterschiedliche Lösungen in großen Mengen absorbieren oder diese auf seiner (Ober)-Fläche transportieren und aus dem Körper ausscheiden, bevor Vitalfunktionen beeinträchtigt werden. Die Wirkung beruht dabei auf dem rein physikalischen Bindungsvorgang der Absorption.
Die Leber als wichtigstes Entgiftungsorgan und viele andere kontaminierte Organe können dadurch wesentlich entlastet werden.

Blut, Lymphe, Leber, Nieren, Verdauungstrakt, Bindegewebe etc. werden aufgrund dieser Mikrozeolith-Eigenschaften entlastet, entgiftet, gereinigt und die vollgesogenen Mikrozeolithteilchen durch Kot, Urin, Haut und Schleimhäute ausgeschieden. 

Anwendungsbeispiele für den Nutzen von Zeolith nach radioaktiver Verstrahlung


Schon 1945 wurden Menschen in Hiroshima und Nagasaki nach den Atombombenabwürfen gegen die Folgen der radioaktiven Verstrahlung mit Klinopthilolith-Zeolith behandelt. Die in Tschernobyl radioaktiv verstrahlten Arbeiter wurden mit Zeolith behandelt. 

Um den Reaktor wurden Barrieren aus Zeolithmaterial gebaut, um bei Hochwasser die Verseuchung des Flusses zu verhindern. 
Gemüse wurde in Gewächshäusern angebaut, in denen die Erde mit zeolithreichem Tuff angereichert war (Zeoponics), wodurch sich die Konzentration von Cs137 und Sr90 in den Pflanzen um 50–70% verringerte. 
Auch dem Viehfutter wurde Zeolithpulver beigemischt (1–3 g Klinoptilolith pro Kilogramm Körpergewicht). Die Konzentration von Radionukliden verringerte sich dadurch im Fleisch um 50–70 %, in der Milch sogar um 80–85 %. 

In der radioaktiv verseuchten Stadt Tshelyabinsk in Russland, Ural, wurden Kinder mit stark erhöhten Werten von Cadmium, Kupfer, Chrom, Nickel und Blei durch den Einsatz von Zeolith nach 4 Wochen von diesen Schadstoffen befreit. Sie nahmen täglich 3-5 Gramm des Zeolith-Vulkanminerals ein. (http://www.regenbogenkreis.de/darmreinigung/inhalt-darmreinigung/ze...)

Zeolith wurde Kühen verfüttert, welche das radioaktive Cäsium aufnahmen. Es bewirkte, dass die Milch weniger radioaktiv wurde. (http://www.organische-chemie.ch/chemie/2007mae/zeolith.shtm)

Der radioaktiv verseuchte Reaktor von Tschernobyl wurde mit 22 000 Tonnen Zeolith im Zement ummantelt und damit strahlungssicher gemacht. 

Wirkungen im menschlichen Körper

Gerade in Zeiten starker Belastung durch Gifte sind diese Partikel-bindenden entgiftenden und natürlich und rasch ausscheidenden Fähigkeiten von zunehmend größerer Bedeutung

Aktivierung des Zellaufbaus und des Zellstoffwechsels 
Wachstum allg. 
Aufbau und Fertigung des Bindegewebes, der Haut, des Respirations- und Verdauungstraktes, der Blutgefäßwände sowie der Erhaltung der Elastizität dieser Gewebe 
Verbesserung der Struktur der Nägel und Haare 
Aufbau der Stabilität der Zellmembrane, Hilfe bei Reparatur 
Stimulierung des Immunsystems und Immunregulation 
Regulierung der Funktionen im Verdauungstrakt 
Entgiftungsfunktion 
verbesserte Heilung von Wunden 
Adsorptionsfunktion, bindet angrenzende Atome (z.B. Schlacken, Gifte, radioaktive Partikel) 
Ionenaustausch 
Verzögerung und Hemmung des biol. Alterungsprozesses 
Hautelastizität 
hemmt Abnutzung der Gelenkknorpel 
dient zur besseren Bewältigung von Stress 
steigert Leistungsfähigkeit körperlicher und geistiger Prozesse. 

Informationsquelle, ausführlicher und gesamter Artikel und weiterführende Links unter http://www.j-lorber.de/gesund/ernaehrung/mikrozeolith.htm

****

INFOS ZU BIOCHLORELLA >>> http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/wi...

von Willow Tohi

Chlorella ist eine einzellige Mikroalge, sie zählt zu den wenigen essbaren Algengattungen und ist wohl schon seit Ewigkeiten bekannt. Ihre ungewöhnlich hohe Nährstoffdichte macht sie zu einem echten »Superfood«: Sie ist reich an Chlorophyll und liefert neben allen B-Vitaminen auch die Vitamine C und E sowie Beta-Carotin, Aminosäuren, Magnesium, Eisen, Spurenelemente und Kohlenhydrate.

 

Auf das Gramm berechnet enthält sie mehr Eiweiß als Fleisch (über 50 Prozent). Darüber hinaus zeichnet sie sich durch eine besondere Zusammensetzung von Phytonährstoffen aus. Sie bindet Giftstoffe und transportiert sie aus dem Körper. Wegen ihres hohen Eiweißgehalts ist sie auch für Menschen interessant, die kein Fleisch essen. 

Sie sollten sie einnehmen, denn…

Chlorella wird in erster Linie zur Entgiftung und Reinigung des Körpers verwendet. Laut einer russischen Studie cheliert, das heißt entfernt, sie Schwermetalle aus dem Körper. In einer Studie an Ratten wurde demonstriert, wie wirksam sich die Chlorella als Mittel gegen eine Schwermetallvergiftung einsetzen lässt. Bei den Ratten, die mit Chlorella behandelt wurden, blieben auch weniger Gewebeschäden zurück als bei der Kontrollgruppe.

 

Normalerweise lassen sich Schwermetalle nur schwer aus dem Körpergewebe entfernen. Wenn Sie Quecksilberfüllungen in den Zähnen haben, in bestimmten Industriezweigen arbeiten, geimpft worden sind oder radioaktiver Strahlung ausgesetzt waren, haben Sie Schwermetalle im Körper. Das gilt für die meisten von uns. Es können Umweltgifte sein oder das Quecksilber aus Fischen. Paul Fassa von Natural News berichtet über eine Studie in Japan, bei der Quecksilber in allen Krebszellen gefunden wurde. Schwermetallgifte werden mit Krankheiten in Verbindung gebracht, bei denen die Geisteskräfte nachlassen, beispielsweise Demenz oder Alzheimer.

 

Und außerdem…

reinigt Chlorella das Blut und erhöht den Sauerstoffgehalt. Sie alkalisiert den Körper, das heißt, sie gleicht aus, wenn der Körper »sauer« wird – ein Zustand, der die Entstehung der meisten Krankheiten begünstigt. Auf diese Weise werden auch Entzündungen eingedämmt, aus denen sich viele Krankheiten entwickeln. Damit wird Chlorella auch zum Schmerzmittel, sie mindert Bluthochdruck und stärkt das Immunsystem.

 

In dem Beitrag für Natural News zitiert Donna Earnest Pravel eine Studie an Fibromyalgie-Patienten, bei denen Chlorella eine deutliche Linderung von Schmerzen und Druckempfindlichkeit bewirkt hat. Laut einer ähnlichen Studie konnten Schmerzpatienten nach der Behandlung mit Chlorella ihre Medikamente absetzen.

 

Zusätzlich schreibt Pravel über eine Studie an Patienten, die vor einer Grippeimpfung einige Wochen lang Chlorella eingenommen hatten. Bei einer Untersuchung wenige Wochen nach der Impfung wurden bei ihnen doppelt bis viermal so viele Antikörper nachgewiesen.

 

Chlorella kann außerdem eingesetzt werden:

 

  • zur Balancierung des Hormonhaushalts (Linderung bei PMS, Regulierung des Monatszyklus, und so weiter)
  • bei der Behandlung von Geschwüren
  • um das Verdauungssystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen (Verbesserung der Verdauung, Erleichterung bei Verstopfung)
  • zur Steigerung der Zahl der weißen Blutkörperchen (wichtig bei Infektionen und zur Abwehr von Krankheiten)
  • zur Minderung oder Beseitigung von Körpergeruch
  • zur Stabilisierung des Blutdrucks, des Cholesterinwerts und des Blutzuckers (bekämpft/verhindert Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Adipositas).

 

Und:

 

  • Sie senkt die Häufigkeit von Asthmaanfällen und Allergien.
  • Sie wirkt gegen Müdigkeit.
  • Sie hilft, das Immunsystem anzukurbeln.
  • Sie schützt Gehirn und Nervensystem.
  • Sie hilft bei der Ausscheidung vieler Umweltgifte, von Schwermetallen bis zu Schimmelpilzen.
  • Sie fördert Wachstum, Heilung und Reparatur von Gewebe.
  • Sie wirkt entgiftend bei Bestrahlung, schützt Organe.

 

Das sind nur einige Beispiele für die vielfältige Wirkung von Chlorella. Auch wenn die US-Arznei- und Lebensmittelbehörde FDA die Wirkung nicht bestätigen will, Chlorella wird seit Jahrhunderten in vielen Kulturen verwendet – mit Erfolg, das ist Bestätigung genug.

 

Wie Sie Chlorella in ihre Ernährung einbauen können

Die Zellwände von Chlorella sind sehr dick, deshalb muss sie verarbeitet werden, um die Nährstoffe bioverfügbar zu machen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das gewählte Produkt nicht unter Einsatz von Hitze oder Chemikalien hergestellt wurde. Laut Fassa muss ein besonderes Mahlverfahren oder eine Methode schneller Druckveränderung angewendet werden. Chlorella ist in Form von Tabletten oder als Pulver erhältlich, das in Smoothies oder Fruchtsäfte eingerührt werden kann.

 

Auch Koriander ist bekannt dafür, dass er Quecksilber aus dem Körper schleusen kann. Die Kombination mit Chlorella ergibt ein Superfood und ein ganz hervorragendes Entgiftungsmittel.

 

Was Sie sonst noch wissen sollten

Michelle Bosmier berichtet, dass wegen der hohen Belastung mit Giftstoffen zu Beginn der Einnahme von Chlorella oftmals der Eindruck von Nebenwirkungen entsteht. In Wirklichkeit spürt man aber die Wirkung der Entgiftung. Wenn Giftstoffe aus dem Körper entfernt werden, können sich Blähungen, Übelkeit, Magenkrämpfe, Durchfall und so weiter einstellen. Deshalb ist es ratsam, mit der Einnahme von Chlorella an einem Wochenende zu beginnen, wenn man zu Hause bleiben kann. Falls die Nebenwirkungen der Entgiftung zu heftig sind, sollte die Dosis zunächst reduziert und dann langsam gesteigert werden. Die Symptome verschwinden normalerweise innerhalb weniger Tage.

 

Chlorella enthält sehr viel Vitamin K, könnte also mit blutverdünnenden Medikamenten in Wechselwirkung treten. Sie enthält auch Jod, bei einer Jodallergie sollte auf die Einnahme verzichtet werden.

 

Chlorella ist preiswert, weil sie zu den am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt gehört. Sie ist die beste Quelle von reinem Chlorophyll. Chlorophyll gleicht dem menschlichen Blut, mit Ausnahme des zentralen Elements – das ist bei Blut Eisen, bei Chlorophyll Magnesium. Deshalb ist es für uns so gesund. Chlorella sollte als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden und gehört in jede Vorratskammer für den Katastrophenfall. Sie ist überall erhältlich und lässt sich gut lagern – legen Sie sich also einen Vorrat an!

****

 

INFOS ZU GERSTENGRAS >>> http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/gerstengras-wirkung-und-in...

Aufgrund seiner großen Fülle an Vital- und Nährstoffen zählt Gerstengras mit zu den wertvollsten LEBENSmittel dieser Welt!

Der japanische Forscher Dr. Yoshihide Hagiwara hat bereits vor 40 Jahren in vielen Studien mehr als 250 chlorophyllhaltige Lebensmittel eingehend analysiert und dabei herausgefunden, dass Gerstengras mehr Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, Chlorophyll, Enzyme und Bioflavonoide enthält als alle anderen untersuchten Pflanzen. Gerstengras zählt dank Dr. Hagiwara mit zu den am besten erforschten Lebensmittel.

Gerstengras kann man entweder günstig selbst anpflanzen oder als Nahrungsergänzung in Form von Pulver und Kapseln oder Tabletten erhalten. Selbst anpflanzen ist natürlich die optimalste Variante, da man das Gerstengras immer ganz frisch und deshalb mit dem höchsten Gehalt an Vital- und Nährstoffen erhält (wobei natürlich die Qualität des Bodens mit eine Rolle spielt).

Gerstengras-Samen, bzw. Gerstengras-Saatkörner gibt es im Reformhaus u.a. als “Sprießkorngerste” zu kaufen. Eine gute BIO und Demeter-Qualität gibt es z.B. von der Donath-Mühle.

Das Gerstengras können Sie –  frisch abgeschnitten – z.B. zu Salat und anderen Speisen beigeben oder es auch direkt zu Gerstengrassaft pressen (bzw. pürieren) und trinken. Es hat einen süßlichen Geschmack.

Wer nicht selbst anpflanzen kann oder mag, der sollte meiner Meinung nach dasGerstengras-Pulver vorziehen, das es in guter Qualität zu kaufen gibt. Hier gibt es z.B. den „Original-Bio-Gerstengrassaft Dr. Hagiwara“. Die Gerste hierfür wächst auf vulkanischen Böden in Japan, die extrem reich an Spurenelementen und Mineralstoffen sind.

Das Gerstengras-Pulver wird hergestellt, indem die jungen Pflänzchen (sobald sie ca. 10-15 cm hoch sind) geerntet und anschließend bei Raumtemperatur schonend getrocknet und hinterher gemahlen werden. Bei etwa 10-15 cm Höhe weist das Gerstengras den höchsten Gehalt an Vital- und Nährstoffen auf. Das Pulver kann auch zu Salaten und anderen Speisen beigegeben oder direkt mit Wasser zu Saft verrührt werden.

 

Die wertvollen Inhaltsstoffe von Gerstengras

Gerstengras ist ein wahres “Füllhorn” an lebenswichtigen Vital- und Nährstoffen:

  • Kalzium: Der Gehalt an Kalzium ist doppelt so hoch als bei frischer Kuhmilch und Weizengras.
  • B-Vitamine: Gerstengras enthält 30 mal mehr von allen B-Vitaminen als Milch. Darunter enthalten auch das seltene Vitamin B12 und die Vitamine B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin) und B6 (Pyridoxin).
  • Vitamin C: Der Vitamin-C-Gehalt ist sieben mal höher als bei der entsprechenden Gewichtsmenge Orangen.
  • Eisen: Gerstengras enthält fünf mal mehr Eisen als Spinat.
  • Kalium: Enthält doppelt so viel Kalium als Weizengras.
  • Weitere Vitamine: Gerstengras ist außerdem reichhaltig an Vitamin A (Beta-Karotin und Retinol), Vitamin EVitamin K, Folsäure und Pantothensäure.
  • Mineralstoffe: Gerstengras enthält die wichtigen Mineralstoffe MagnesiumNatrium,PhosphorZink, Schwefel, Chlor und Kupfer.
  • Spurenelemente: Enthalten sind auch die seltenen Spurenelemente Selen (wichtig für den Zellschutz) und Mangan (wichtig für den Knorpelaufbau) sowie ChromMolybdän und Silizium.
  • Chlorophyll: Das Blattgrün Chlorophyll ist sozusagen das “Blut der Pflanzen”. Es ist kondensiertes (in Energie umgewandeltes) Sonnenlicht. Vom Aufbau her ähnelt es dem roten Blutfarbstoff unseres Körpers, dem Hämoglobin. Der Unterschied ist “nur” dass beim Chlorophyll-Molekül in der Mitte kein Eisen-Atom sondern ein Magnesium-Atom eingeordnet ist.
  • Enzyme: Enzyme sind Eiweißmoleküle und die Katalysatoren unseres Stoffwechsels. Ohne Enzyme funktioniert der Organismus nicht. Erst durch die Enzyme können die lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe überhaupt erst vom Organismus verwertet werden! Durch Erhitzen oder Einfrieren verschwinden die Enzyme aus der Nahrung – ein Grund dafür, dass Kochkost langfristig keine Vitalität und Gesundheit erhalten kann. Die “Enzym-Forschung” ist noch sehr jung, doch im Gerstengras sind bisher mehr als 20 verschiedene Enzyme nachgewiesen worden. Darunter auch das seltene Enzym Superoxid-Dismutase (SOD), welches als Antioxidants im Körper wirkt. Das Isoflavonoid Isovitexin (2-O-GIV), bisher NUR im Gerstengras entdeckt, wirkt als Antioxidant und schützt vor krebserregenden Stoffen sowie vor Strahlenschäden (Radioaktivität).
  • Aminosäuren: Gerstengras enthält außerdem noch etwa 40 % von unserem Organismus leicht verwertbare hochwertige Aminosäuren, die als Grundbaustoffe von Zellen und Gewebe dienen: Alanin, Alpha-Aminobuttersäure, Arginin, Asparaginsäure, Cystin, Glutamin, Glycin, Histidin, Hydroxyprolin, Leucin, Isoleucin, Lysin,  Methionin, Phenylalanin, Tryptophan, Prolin, Rutin, Serin, Threonin und Valin.
  • Weitere Bestandteile sind Bioflavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe), ungesättigte Fettsäuren, Lipide und Ionen, sowie die “Wohlfühlhormone” Serotonin und Tryptophan.

 

Die geniale gesundheitliche Wirkung von Gerstengras

Durch die großartige Zusammensetzung all dieser oben aufgeführten Vitalstoffe kann Gerstengras eine ganz besondere Rolle bei Herstellung und Erhaltung der Gesundheit spielen. Die zugeschriebenen Wirkungen sind weitreichend. Gerstengras wirkt zellaufbauend, entsäuernd, entschlackend, entgiftend, antibakteriell, keimtötend und entzündungshemmend, stimmungsaufhellend, beruhigend und entspannend.

Übersäuerung und Säure-Base-Haushalt:
Gerstengras ist eines der besten Mittel zum Entsäuern, Entgiften und Entschlacken. Gerstengras, bzw. Gerstengrassaft wirkt stark basisch (alkalisierend) und somit entsäuernd und entschlackend auf den gesamten Organismus. Gerstengrassaft ist vielleicht das basischste Getränk überhaupt und ist deshalb bestens dazu geeignet das Säure-Base-Gleichgewicht des Organismus wiederherzustellen und zu stabilisieren.

Krebserregende Giftstoffe und Schwermetalle:
Gerstengras kann vor krebserregenden Stoffen schützen, es hilft beim Aufbau von Zellen und Gewebe. Gerstengras erhört durch seinen hohen Enzym und Chlorophyll-Gehalt die Widerstandskraft des Organismus gegen Radioaktivität. Es hilft dem Körper außerdem bei der Ausleitung / Ausscheidung von Giftstoffen und Schwermetallen wie Quecksilber, Blei, Arsen und Cadmium.

Blutkreislauf – Herz-Kreislauf:
Gerstengras fördert dich Durchblutung und Sauerstoffversorgung. Es wirkt positiv auf den Cholesterinspiegel und den Blutdruck. Es hilft bei Blutarmut und Antriebsschwäche.

Magen – Verdauungsapparat:
Gerstengras unterstützt den Verdauungsapparat, hilft bei der Verdauung mit besserer Ausscheidung von Salzsäure im Magen.

Stress, Schlafstörungen, Hyperaktivität und ADS:
Gerstengras wirkt beruhigend, entspannend und stimmungsaufhellend auf den gesamten Organismus. Es hilft dabei Spannungen und Stress abzubauen und insgesamt das Wohlbefinden zu steigern. Gerade für stressgeplagte Menschen, bei Schlafstörungen und auch bei Hyperaktivität kann Gerstengras eine wertvolle Unterstützung bieten. Durch den hohen Mineralstoffgehalt kann Gerstengras Kindern mit ADS (Aufmerksamkeitsdefizit) helfen, sich besser zu konzentrieren.

Weitere Wirkungen:
Weiterhin unterstützt Gerstengras die Funktion von Leber und Bauchspeicheldrüse. Es kann bei Allergien und Hautproblemen wie Schuppenflechte oder Neurodermitishelfen. Gerstengras kann durch seinen hohen Gehalt an organischem Natrium Kalziumablagerungen an Gelenken lösen und hilft bei der Erhaltung einergesunden Knochenstruktur. Gerstengras erhöht bei Einnahme über Stunden hinweg die natürlichen Killerzellen (NKZ) die Schadstoffe abbauen. In Japan gilt Gerstengras übrigens auch als Aphrodisiakum, weshalb es sich vielleicht auch positiv auf das Liebesleben auswirken könnte.

Kurzum ausgedrückt fördert und erhält Gerstengras die Gesundheit. Diese Pflanze hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf das körperliche und geistige Wohlbefinden und steigert in hohem Maße die Vitalität.

 

Gerstengras ist ein ideales LEBENS-Mittel.

Dr. Hagiwara hat sich durch seine zahlreichen Forschungen davon überzeugt, dass der tägliche Genuss von Gerstengras bzw. Gerstengrassaft nicht nur gesund und fit hält, sondern außerdem die Selbstheilungskräfte des Körpers so weit steigert, dass er die heutigen Zivilisationskrankheiten Bluthochdruck, Diabetes, Krebs, sowie verschiedene Hautprobleme und Allergien aus eigener Kraft besiegen kann.

Dr. Ann Wigmore, die langjährige Leiterin des Hippocrates Health Institute in Boston, schrieb:

“Weizengras ist kein Heilmittel an sich. Aber es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es dem Körper lebenswichtige Nährstoffe liefert, deren Mangel Krankheiten hervorrufen”.

Gerstengras ist trotz seiner vielen zugeschriebenen Wirkungen auf den gesamten Organismus sicher kein Allheilmittel. Deshalb sollte bei Krankheiten wie Krebs, Diabetes, usw. stets der Rat eines erfahrenen ganzheitlichen Mediziners oder Heilpraktikers eingeholt werden.

****

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 8119 X ANGESCHAUT

Tags: Bhajan_Noam, Biochlorella, Entgiftung, Gerstengras, Immunstärkung, Ingwer, Zeolith

Kommentar von Bhajan Noam am 7. April 2014 um 1:08pm

INFOS ZU INGWER >>> http://www.dr-feil.com/lebensmittel/ingwer-wirkung.html

Egal ob Erkältungen, Muskelschmerzen, Bauchweh, Schlappheit. Ingwer, eines meiner Lieblings-Lebensmittel hilft immer. Was macht Ingwer so besonders und was ist er im Stande zu leisten? Für die Wirkung von Ingwer ist der Wirkstoff Gingerol, der Wirkstoff der den Ingwer scharf und aromatisch macht, zuständig.

Ingwer gegen Arthrose

Viele Doppelblindstudien konnten zeigen, dass Ingwer Arthrosesymptome teils drastisch reduziert. Arthrose ist begleitet von Knorpelabbau. Dieser Knorpelabbau wird durch Entzündungsprozesse in den Gelenken beschleunigt. Das führt zu Schmerzen, Schwellungen und Unbeweglichkeit der betroffenen Gelenke. Ingwer kann helfen, die Entzündungsprozesse ebenso wie die Schmerzen im Gelenk zu lindern. Weiterhin wird der Knorpalabbauer TNF-α von Ingwer unterdrückt.

Ingwer im Sport

Ein Muskelkater lässt am Tag nach einem harten Training oft nicht lange auf sich warten. Die regelmäßige Einnahme von Ingwer kann jedoch Muskelschmerzen und Muskelkater deutlich reduzieren. Im Folgeschluss bedeutet das, dass ein Sportler, der regelmäßig eine Ingwerwurzel genießt härter trainieren kann, als seine Gegner. Das Potential den Muskelschmerz zu senken sowie auf den Magen beruhigend zu wirken lässt mich auch die Empfehlung aussprechen, Ingwer 2 Stunden vor einem Wettkampf zu essen ¬– und genauso während intensiver und langer Belastungen. Beim Testlauf zum Rennsteiglauf am 1. Mai 2011 wir es zum ersten Mal Ingwer im traditionellen Haferschleim geben. Ich freue mich darüber, dass das Organisationskomitee des Rennsteiglaufes meine Empfehlungen zum Wohle der Sportler umsetzen will.

Ingwer stärkt das Immunsystem

Unser Immunsystem profitiert ebenfalls von Ingwer. Glutathion, das wichtigste wasserlösliche Antioxidans in unserem Körper, stimuliert das Immunsystem. Das tut es indem es die Funktionen der weißen Blutkörperchen anregt. Eine regelmäßige Einnahme von Ingwer wirkt einer krankheitsbedingten Abnahme von Glutathion entgegen. So unterstützt Ingwer unser Immunsystem bei der Krankheitsabwehr.

Ingwer tötet Krebszellen

Ingwer wirkt auf verschiedenste Weisen gegen Krebs. Der Nekrose Faktor NF-κB wird reduziert und Krebszellen werden zum Absterben gebracht. Egal ob bei Lungenkrebs, Krebs in den Eierstöcken oder Brustkrebs, Ingwer kann helfen. Allerdings sollten Chemotherapeutika nicht mit Ingwer zusammen verwendet werden, da Ingwer deren Wirksamkeit herabsetzt. Ingwer ist also vor allem vorbeugend gegen Krebs einzusetzen, damit er sich gar nicht erst entwickelt.

Ingwer beruhigt den Magen

Diese Eigenschaft des Ingwers kennen wahrscheinlich viele von Ihnen bereits, denn dafür ist der Ingwer landläufig bekannt. Er reduziert Bauchweh, Magenkrämpfe und Übelkeit, inklusive der Reiseübelkeit. Auch diese magenstärkenden Eigenschaften machen Ingwer ideal für den Einsatz im Wettkampfsport.

Ingwer gegen Alzheimer

Aufgrund seiner positiven Eigenschaft β-Amyloid, eine Proteinablagerungen im Gehirn, zu unterdrücken, sollte Ingwer zudem immer in ein therapeutisches Gesamtkonzept gegen Alzheimer integriert werden.

Wer die oben genannten therapeutischen Wirkungen des Ingwers voll ausschöpfen will, der braucht eine tägliche Mindestdosierung von 2 Gramm (etwa 1 TL) Ingwerpulver oder ca. 5 cm frischen Ingwer. Diese Menge kann problemlos auch für den präventiven Einsatz gegen Krebs, Alzheimer und Arthrose eingesetzt werden. Ich zumindest gehe schon seit Jahren nicht mehr ohne mein Stückchen Ingwer aus dem Haus.

Ihr – Dr. Wolfgang Feil

Kommentar von Bhajan Noam am 7. April 2014 um 1:11pm

INFOS ZU SPITZWEGERICH >>> http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/spitzwegerich-breitwegeric...

Spitzwegerich / Breitwegerich: ein Hüter der Wege

Wegerich gehörte in früheren Zeiten wegen seines breiten Heil- und Wirkspektrums zu den heiligen Pflanzen. Besonders machtvolle Heilpflanzen bekamen den Ehrentitel „Mutter der Heilkräuter“. So auch der Wegerich, der von den Medizinleuten als Allesheiler angewandt wurde.

Auf unseren Wegen begegnen uns auf Schritt und Tritt Breit- und Spitzwegerich. Der Breitwegerich wächst genau da, wo die Menschen Trampelpfade, Wege und Straßen anlegen. Dort, wo die Erde am meisten verdichtet, festgetrampelt und trocken ist. Der Spitzwegerich dagegen liebt es etwas feuchter und wächst in Wiesen und an den Wegrändern. Die auch in vielen Vornamen vorkommende Endung „–rich“ bedeutet Herrscher, Hüter, Fürst, König. Und weil auf den Straßen und Wegen was los ist, bringt der Wegerich als Hüter der Wege in Hinblick auf Körper, Geist und Seele was in Bewegung! Der wissenschaftliche Name „Plantago“ leitet sich vom lateinischen planta = Fuß und agere = bewegen ab.

Seine Heilwirkung wird auch genau dort, wo er vorkommt, am meisten gebraucht. Für das fahrende Volk, Händler, Reisende, Wanderer und Pilger war er Freund und Beschützer. Wer weit fährt, lebt gefährlich! 

Die Wegerichwurzel um den Hals gehängt, schützte vorbeugend vor der Pest, Fieberanfällen, Dämonen und dem Hinken. 
Bei Schlangen- und Hundebissen und bei Skorpion- und Insektenstichen kamen seine blutstillenden, antitoxischen, entzündungshemmenden und juckreizlindernden Eigenschaften zum Einsatz.
Bei müden und wunden Füßen war vor allem der Breitwegerich in die Schuhe gelegt das erste Erfrischungs- und Heilmittel und natürlich stets zur Hand.

Aber ganz ursprünglich waren die Wege für die Menschen weniger physischer denn metaphysischer Natur. Die ersten Trampelpfade wurden zu sakralen Zwecken angelegt. Auf diesen Wegen fuhren die Wagen der im Frühjahr wiederkehrenden Vegetationsgöttin. Im Herbst ging es auf gleichem Wege zurück in die Unterwelt, ins Totenreich. Für die Germanen war das der „Hellweg“, der Weg ins Totenreich zur Frau Holle (= Vegetationsgöttin). Sie war die Helle, Lichte, die die Toten in der Anderswelt empfing. Die Ahnen waren im Leben der Germanen (und in allen anderen Kulturen auch) ein wichtiger Bestandteil des Lebens, die Verbindung zu Ihnen durfte nicht abbrechen. So betrachteten sie den Breitwegerich als Wiederverkörperung der Seelen ihrer Ahnen, nachdem sie über den Hellweg in die Unterwelt eingetreten waren. In Form des Wegerichs mit seinen Heilkräften standen die Ahnen auf diesem Wege hilfreich zur Seite. 

Ein anderes Verständnis für die Bedeutung des Wegerich finden wir über seine uralte Zuordnung zu Merkur, dem Gott mit den geflügelten Schuhen. Er ist der Herr aller Wege und Straßen (auch die in die Unterwelt), und gleichzeitig auch der Heiler unter den Göttern. Zu erkennen an dem von Schlangen umwundenen Heroldsstab, dem Symbol der Ärzte. Trägt aber eben auch Reisehut und die geflügelten Schuhe. Er ist der Reisende und Botschafter zwischen der diesseitigen und der jenseitigen Welt. Als Heiler kann er die am Rande des Todes Schwebenden zurück ins Leben bringen (wie auch der Wegerich). 

Der Wegerich drückt das Thema des Grenzüberschreitens / Grenzenbewahrens in jeder Hinsicht aus:
- Zuordnung zu Merkur, dem Grenzgänger zwischen Leben und Tod, dem Hüter der Grenzen, die ja auch meist Wege sind
- Der muskelartige Charakter den Spitzwegerichblätter deutet auf die Fähigkeit zur Bewegung hin. Der Begriff Emotion bedeutet „in Bewegung sein“ oder „in Bewegung setzen“. Mit Hilfe unserer Muskeln drücken wir unsere Emotionen aus. Mit Hilfe der Muskeln überschreiten wir unsere Grenzen, physische wie seelische, was zur Stärkung unserer körperlichen und geistig-seelischen Muskeln führt.
- Körperlich wirkt der Wegerich vor allem auf unsere Grenzen. Diese Grenzen werden von unserer Haut und den Schleimhäuten repräsentiert. 

Aus diesem Blickwinkel wollen wir den Wegerich zuletzt noch etwas genauer betrachten:
- blutstillend bei Blutungen aller Art (innerliche und äußerliche), wundheilend
- entzündungshemmend, natürliches Antibiotikum, bei chronisch entzündlichen Erkrankungen
- antiviral
- unterstützt das Immunsystem, unsere Abwehr gegen äußere Erreger, die unsere Grenzen überschreiten wollen
- fiebersenkend
- unterstützend bei Krebserkrankungen, zytotoxisch gegen Tumorzellen, auch vorbeugend
- antioxidativ (Radikalfänger)
- eine unserer größten Lungenheilpflanzen
- in seiner Wirkung auf die Leber ist er der Mariendistel vergleichbar, aber viel einfacher zu handhaben 

Also: tun wir es einfach. Er lässt sich in jeder Form zubereiten, ob als Teeaufguss, Tinktur oder Wildgemüse im Salat oder in der Suppe oder…. In früheren Zeiten war er Bestandteil fast jeder Salbenzubereitung. Quasi ein Universalspezifikum!!!http://heilpraxisgudrungomille.de/system-cgi/blog/

****

Kommentar von Bhajan Noam am 7. April 2014 um 1:15pm

INFOS ZU ROTE BETE >>> http://www.gaertnerei-siegl.de/Betrieb/Gemuse/Gemuse_ist_Medizin/Ge...

Rote Bete

  • Sie unterstützt die Entgiftungsfunktion der Leber durch Mangan und regt durch Betain den Gallenfluss an.
  • Rote Bete fördert die Blutbildung durch ihren Gehalt an Eisen, Kupfer und Folsäure.
  • Aspirin, Schlafmittel, die Antibabypille sowie viel Alkohol erfordern die vermehrte Aufnahme von Folsäure. Rote Bete ist hier sehr zu empfehlen.
  • Bei Durchfällen, Infektanfälligkeit und Müdigkeit, ausgelöst durch zu wenig Folsäure, sollte Rote Bete jede Woche auf dem Speiseplan stehen.
  • Rote Bete festigt die Gefäßwände – hilfreich bei Krampfadernleiden.
  • Der regelmäßige Verzehr von Roter Bete soll sich positiv auf die Stimmung auswirken.

****

Kommentar von Bhajan Noam am 7. April 2014 um 1:24pm

INFOS ZU WERMUT  >>>http://www.medizinalpflanzen.de/systematik/6_droge/absint-h.htm

Wermutkraut - Absinthii herba [Ph. Eur. 7.1 (04/2011:1380)]

Stammpflanze: Artemisia absinthium L. / Wermut [Fam. Asteraceae / Korbblütengewächse]. Synonyme: In der wissenschaftlichen Literatur praktisch nie gebraucht. In älteren Quellen Absinthium majus GEOFFR., A. officinale LAM., A. vulgare LAMDt. Synonyme: Absinth, Alsem, bitterer Beifuß, Wiegenkraut, Wurmkraut.Englisch: absinthe, absinthe wormwood, absinthium, wormwood.

Botanische Beschreibung der Stammpflanze: Ein Alter von bis etwa 10 Jahren erreichender, bis 1,5 m hoher Halbstrauch, aromatisch duftend und mit bitterem Geschmack. Oberirdische Teile bei mittel- und nordeuropäischen Pflanzen im Winter bis zum Boden abfrierend. Stengel aufrecht, im oberen Teil verzweigt, graufilzig behaart. Blätter auf beiden Seiten dicht behaart, untere Blätter lang gestielt, mit im Umriss dreieckigen bis eiförmigen, 2- bis 3fach fiederschnittigen Blattspreiten, obere weniger geteilt, oberste ungeteilt und lanzettlich. Blütenkörbchen zahlreich, angeordnet in einer reichköpfigen, aufrechten, reichästigen Rispe, kurz gestielt und nickend, Durchmesser 2,5-4 mm. Hüllblätter grau, seidig-filzig behaart, vorne abgerundet. Blütenboden durch zahlreiche, bis 1 mm lange Spreublättern rauhaarig.Köpfe nur mit Röhrenblüten, innere zwittrig, bis 2 mm lang, gelb gefärbt, die wenigen äußeren weiblich, mit weit heraustretenden Griffelschenkeln, hellgelb.Früchte ca. 1,5 mm lang.

Verbreitung: Heimisch in den Trockengebieten des gesamten Eurasiens: NW-Afrika, mit Ausnahme des nördlichen Skandinaviens ganz Europa, gesamtes gemäßigtes Asien bis O-Sibirien, Zentralasien, Indien bis zum tropischen Jammu und Kashmir. Eingebürgert in weiteren Regionen der Erde (z. B. Nord- und Südamerika, Neuseeland).

Droge: Die ganzen oder geschnittenen, getrockneten basalen Laubblätter oder die getrockneten, zur Blütezeit gesammelten oberen Sprossteile und Laubblätter oder eine Mischung der zuvor genannten Pflanzenteile, die bezogen auf die getrocknete Droge einen Mindestgehalt an ätherischem Öl von 2 ml / kg (0,2 %) aufweisen.

Beschreibung der Droge: Laublätter grau bis grünlich und beidseitig dicht behaart. Untere Blätter lang gestielt, 2- bis 3fach fiederschnittig, im Umriss dreieckig bis eiförmig, mit rundlichen bis lanzettlichen Abschnitten. Stengelblätter weniger geteilt, Blätter im Bereich der Sprossspitze lanzettlich. Stengel im Durchmesser bis 2,5 mm, meist mit 5 flachen Längsrillen, im Bereich der Blütenstände grünlichgrau und behaart. Zahlreiche Blütenkörbchen in Rispen, die den Achseln der kaum fiederschnittigen bzw. lanzettlichen Blätter im oberen Bereich der Sprossachse entspringen. Blütenkörbchen kugelig bis flach halbkugelig, Durchmesser 2-4 mm, innen mit zahlreichen ca. 2 mm langen, gelben, zwittrigen Röhrenblüten, außen mit wenigen gelben, weiblichen Randblüten, die von einem doppelten Hüllkelch umgeben werden, der aus äußeren, linealischen und inneren eiförmigen, an der Spitze abgerundeten, mit einem breiten Hautrand versehenen Hüllblättern besteht.

Geruch und Geschmack: Geruch charakteristisch aromatisch, Geschmack aromatisch und stark bitter.

Synonyme Drogenbezeichnungen: Deutsch: Magenkraut, Wermutkraut. Englisch: Wormwood. Lateinisch: Herba Absinthii, Absinthii Cacumina florentia, Summitates Absinthii.

Herkunft: Überwiegend aus dem Anbau, selten auch aus der Sammlung aus Wildbeständen. Importe insbesondere aus Ost- und Südosteuropa.

Inhaltsstoffe: Ätherisches ÖlBitterstoffeFlavonoide und weitere phenolische Komponenten. Für die Wirkung und Anwendung bedeutungsvollste Bestandteile sind das ätherische Öl, und die SesquiterpenlactoneÄtherisches Öl: Gehalt 0,2-1,5 %. Bestehend überwiegend aus Monoterpenen und flüchtigen Sesquiterpenen. Exakte Zusammensetzung je nach Chemotyp recht variabel. Jeder der vier wichtigsten Chemotypen ist durch jeweils eine Hauptkomponente charakterisiert, deren Anteil bis zu 40 % des Öls betragen kann: ß-Thujon, cis-Epoxycimen, trans-Sabinylacetat, Chrysanthenylacetat. Neben diesen wurden inzwischen etwa 90 weitere Komponenten identifiziert. Zu diesen zählen u. a. die Monoterpene LinaloolCineol und Thujylacetat sowie die Sesquiterpene a-Bisabololß-Curcumen undSpathulenolBitterstoffe: Gehalt 0,15-0,45 %. Chemisch handelt es sich um nicht flüchtige Sesquiterpenlactone. Hauptkomponenten sind die Guajanolide Absinthin(Gehalt ca. 0,20-0,28 %, Bitterwert 12.700.000) und Artabsin (Gehalt ca. 0,04-0,16 %, Bitterwert 486.000), daneben noch Isoabsinthin, Absintholid und Artenolid sowie weitere Guajanolide und einzelne Eudesmanolide. Flavonoide: Vorkommend sowohl als Glykoside (u. a. Glykoside des Quercetins und Kämpferols) als auch in Form lipophiler Aglykone (u. a. Artemisitin). Weitere Bestandteile: Kaffeesäure und andere Phenolcarbonsäuren, Cumarine und Lignane.
Wirkungen: Infolge des Gehalts an ätherischem Öl und Bitterstoffen wird Wermut eine tonisierende Wirkung auf die Magen- und Gallenwege sowie einekarminativecholeretische und spasmolytische Wirkung zugeschrieben. In pharmakologischen Untersuchungen an Hunden wurde durch Gabe einer Abkochung aus Wermuth eine dreifach gesteigerte Ausscheidung von Galleflüssigkeit nachgewiesen. In einer Studie am Menschen kam es nach Applikation eines alkoholischen Extrakts zu erhöhten Konzentrationen verschiedener für die Verdauung bedeutsamer Substanzen (u. a. Cholesterol und die Enzyme a-Amylase und Lipase).
Anwendungsgebiete: Appetitlosigkeit, dyspeptische BeschwerdenDyskinesien der Gallenwege.

Volkstümliche Anwendungsgebiete: Für den bereits von Hippokrates gegen Gelbsucht, Tetanus und als uterusreinigendes Mittel angewandten Wermut existieren auch heute noch nahezu unzählige Anwendungen in der Volksheilkunde. Zu diesen zählen der innerliche Gebrauch gegen Magen- und Darmatonie, bei Gastritis, Magenkrämpfen, Leberbeschwerden, Blähungen, Blutarmut, unregelmäßiger oder zu schwacher Menstruation, Appetitlosigkeit sowie bei Wurmbefall sowie dieäußerliche Anwendung bei schlecht heilenden Wunden, Geschwüren, Hautflechten und Insektenstichen. Abgesehen von den unter "Anwendungsgebiete" genannten Indikationen existieren für die volksmedizinischen Anwendungen keine Wirksamkeitsnachweise.

Gegenanzeigen: Nicht anzuwenden bei Geschwüren von Magen und Dünndarm sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit.
Unerwünschte Wirkungen: Nicht bekannt bei bestimmungsgemäßem Gebrauch.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln: Keine bekannt.

Dosierung und Art der Anwendung: Mittlere Tagesdosis: 2 bis 3 g Droge als wässriger Auszug. Bei Appetitlosigkeit eine halbe bis eine Stunde vor den Mahlzeiten einnehmen, bei dyspeptischen Beschwerden den warmen Tee nach den Mahlzeiten trinken. Zur Teebereitung einen halben Teelöffel mit Wermutkraut mit heißem Wasser (ca. 150 ml) übergießen und nach etwa 10 min durch ein Teesieb geben. Zur äußeren Anwendung zur Wundreinigung und bei Insektenstichen eine Handvoll Wermutkraut in 1 Liter Wasser geben und 5 min kochen. Maximale Anwendungsdauer: 3-4 Wochen.

Sonstige Verwendung: In der Vergangenheit u. a. als Mittel gegen Flöhe und Läuse, junge Blätter gebacken in Eierkuchen und Auszüge aus der Pflanze als Bestandteil von Hexensalben und -getränken. Seit langem und auch heute noch zur Herstellung von Absinthschnaps, bei dem es sich um ein Wermutdestillat handelt (exzessiver Genuss kann zu Schwindel, Muskelzuckungen, Krämpfen, Erbrechen, Bewusstlosigkeit bis hin zu epilepsieähnlichen Anfällen führen!!!; in verschiedenen Regionen als wehentreibendes und Abtreibungsmittel verwendet!!!). Das aus Wermut gewonnene ätherische Öl wird in der Parfümindustrie verwendet.

Wissenswertes: Zur Herstellung von Wermutwein verarbeitet man hauptsächlich Römischen Wermut (Artemisia pontica).

Kommentar von Bhajan Noam am 7. April 2014 um 1:28pm

INFOS ZU VITAMIN C >>> http://www.cetebe.de/d/gesund-bleiben/vitamin-c-wissen/funktion.jsp

Funktionen von Vitamin C im Körper

Kein Vitamin ist so bekannt wie das Vitamin C. Zahlreiche Menschen nehmen es, wenn Erkältungen im Anmarsch sind. Doch Vitamin C kann weitaus mehr. Durch eine bestimmte Lebensweise oder die individuellen Ernährungsgewohnheiten kann es zu einer Vitamin-C-Unterversorgung im Körper kommen. Ein Mangel an Vitamin C kann somit die vielfältigen, unterstützenden Funktionen dieses Vitamins im Körper beeinträchtigen.

Vitamin C
- wichtig für das Abwehrsystem unseres Körpers

Vitamin C ist an den körpereigenen Abwehrfunktionen beteiligt. Da unser Organismus ständig von vielen verschiedenen Krankheitserregern angegriffen wird, ist Vitamin C zur Unterstützung unseres Immunsystems unerlässlich. Untersuchungsergebnisse zeigen: Ist eine Erkältung eingetreten, kann es z. B. zu einem 50%igen Abfall des Vitamin-C-Gehalts in den weißen Blutkörperchen kommen. Vitamin C wird hier bei der Abtötung der Bakterien durch die weißen Blutkörperchen verbraucht. Gleichzeitig fördert es die Bildung von Antikörpern, die unserem Immunsystem bei der Infektabwehr helfen. Die Vitamin-C-Konzentration im Blut spielt damit eine entscheidende Rolle für die Effektivität unseres Abwehrsystems gegen Krankheitserreger. Durch kontinuierliche Einnahme von Vitamin C kann die Resistenz gegen Infektionskrankheiten optimiert werden. Es konnte zudem gezeigt werden, dass durch Vitamin-C-Gaben die Widerstandskraft gegen Kälte erhöht wird. Eine bedeutende Feststellung, wenn man bedenkt, dass Erkältungen meist dadurch zustande kommen, dass unser Körper durch Kälte und durch Angriffe von Bakterien oder Viren gestresst wird. Ein ausreichender Vitamin-C-Haushalt kann außerdem bei bereits eingetretener Infektion die Schwere und Dauer der Erkältungskrankheit verkürzen. Der Nutzen von Vitamin C beschränkt sich jedoch bei weitem nicht auf das Abwehrsystem oder nur auf die Erkältungszeit.

Vitamin C
- hilft beim Entgiften

Vitamin C
- wichtig für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Muskulatur

Vitamin C
- zur Verbesserung der Eisenaufnahme

Vitamin C
- als Antioxidanz

Vitamin C
- schützt das Auge von innen

Vitamin C
- unterstützt die Stressbewältigung

Vitamin C
- notwendig für das Binde- und Stützgewebe

Vitamin C
- unterstützt die Regeneration der Haut

Vitamin C
- hält die Gefäße gesund

Vitamin C
- unterstützt die Lungenfunktion

Kommentar

Sie müssen Mitglied von mein.yoga-vidya.de - Yoga Forum und Community sein, um Kommentare hinzuzufügen!

Mitglied werden mein.yoga-vidya.de - Yoga Forum und Community

© 2019   Impressum | Datenschutz | AGB's | Yoga Vidya |   Powered by

Badges  |  Ein Problem melden  |  Nutzungsbedingungen