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Kurkuma, ein Heilgewürz, dass den überlasteten Körper auf natürliche Weise gesunden lässt

Der Nutzen von Kurkuma – wegen seines aktiven Inhaltsstoffs Curcumin – ist sowohl durch die moderne schulmedizinische Forschung als auch durch die jahrhundertelange erfolgreiche Anwendung in Indien und China belegt.

Leider kann das Curcumin aus Kurkuma den Magen nur schlecht passieren, so dass es in den Dünndarm gelangt, wo es dann ins Blut absorbiert werden sollte. Bevor Sie also Kurkumapulver oder Curcuminextraktkapseln kaufen, sollten Sie zunächst ein paar Tricks kennen, wie das Curcumin aus Kurkuma leichter absorbiert wird. Als Zutat zu Currygerichten wird Kurkuma normalerweise mit gesunden Fetten vermischt und erhitzt. Das ist ein Hinweis darauf, wie Sie generell mit Kurkuma, der gewiss billigsten Methode, sich mit Curcumin zu versorgen, verfahren sollten.

 

Die Absorption von Kurkuma/Curcumin optimieren 

Zunächst eine bequeme Methode zur Herstellung von »Goldener Milch«: Mischen Sie eine Vierteltasse hochwertiges, zertifiziertes oder Bio-Kurkumapulver mit einer halben Tasse Wasser und lassen Sie beides ein paar Minuten lang unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze köcheln, bis eine dicke, leicht feuchte Paste entstanden ist.

 

Geben Sie die Paste nach dem Abkühlen in ein Glasgefäß. Sie bleibt im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar. Zum Verzehr lösen Sie eine kleine Portion der Kurkumapaste in etwas warmer Milch oder Kokosmilch auf. Fügen Sie noch ein wenig Pfeffer hinzu, denn das darin enthaltene Piperin verbessert die Nährstoffabsorption.

 

Wenn Sie sich die Mühe der Vorbereitung sparen möchten, können Sie auf Curcuminkapseln zurückgreifen, die Schwarzpfefferextrakt oder Piperin enthalten. Magensaftresistente Kapseln passieren den Magen und gelangen in den Dünndarm, wo ihr Inhalt absorbiert werden kann.

 

Sie können die Nährstoffaufnahme noch weiter erhöhen, wenn Sie den Inhalt der Kapsel in etwas erwärmtes natives Oliven- oder Kokosöl einrühren. Fügen Sie noch etwas Pfeffer hinzu, wenn die Curcuminkapseln kein Piperin enthalten.

 

Die gesunde Wirkung von Kurkuma (Curcumin) 

Das Curcumin aus Kurkuma ist sicher und wirkt entzündungshemmend. Immer mehr Mediziner und Forscher erkennen, dass Entzündung die Ursache der meisten Krankheiten ist, selbst wenn sich die Entzündung nicht direkt bemerkbar macht. Das bedeutet, dass die Verwendung von Kurkuma (Curcumin) vielfachen Nutzen bringt. Hier sind sechs Beispiele: 

(1) Durch viele Studien ist belegt, dass Kurkuma/Curcumin Arthritis-Schmerzen lindert und die Beweglichkeit erhöht. Es ist vergleichbar mit hoch dosiertem Ibuprofen (800 mg), jedoch ohne Nebenwirkungen, dafür aber mit weiteren Vorzügen.

(2) Es verzögert oder verhindert eine Leberschädigung, aus der sich eine Zirrhose entwickeln könnte. 

(3) Es verzögert das Fortschreiten der Alzheimer-Erkrankung und kann sie sogar heilen, wenn sich erste Symptome zeigen. Es wirkt auch der Abnahme der geistigen Fähigkeiten entgegen, die normalerweise auf »hohes Alter« zurückgeführt wird.

(4) Es unterstützt die Verdauung, die Quelle guter oder schlechter Gesundheit. Es wird erfolgreich gegen die Schmerzen und zur Unterstützung der Heilung bei chronisch-entzündlicher Darmerkrankung eingesetzt. 

5) Vermischt mit den geeigneten Gemüsesorten für bestimmte Krebsarten hilft es, Krebszellen zu bekämpfen und die Metastasierung zu verhindern. Es reduziert die krebserregenden heterozyklischen Amine, die beim Erhitzen von Fleisch entstehen, um bis zu 40 Prozent.

(6) Es ist ein kräftiges Antioxidans, das gesund ist für das Herz, das Gedächtnis stützt und das Immunsystem stärkt. Potenziell liefert es mehr Antioxidantien als die Vitamine E und C.

 

Erstaunlicherweise kann es sogar stärker antioxidativ wirken als Traubenkern- oder Pinienrindenextrakt. Es ist stark genug, um das Hydroxyl-Radikal zu beseitigen, das als reaktives Oxidans gilt. All diese Vorzüge machen es zu einem Anti-Age-Wirkstoff, dessen direkte Wirkung sich bei täglicher Einnahme nach einiger Zeit auf der Haut zeigt. Denken Sie nur daran, dass Sie hochwertiges Kurkuma oder Curcumin einnehmen müssen, und zwar in einer Form, die die Absorption von Curcumin optimiert, wie weiter oben erklärt.

 

 

Quelle für diesen Beitrag war u.a.:

 

WHFoods.com

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Tags: Bhajan_Noam, Curcumin, Heilgewürz, Kurkuma

Kommentar von kasobeia am 18. September 2014 um 7:51am

Ich habe jede Menge Kurkumapulver aus Ägypten. Es ist fragwürdig ob es hochwertig ist. Hat es dann keinen Nutzen?

Kommentar von Bhajan Noam am 18. September 2014 um 4:01pm

Es wird wahrscheinlich keine Bioqualität sein. Du kannst es ja zum Färben benutzen ;-) Kurkuma in Demeter-Qualität gibt es von der Firma "Lebensbaum", in Bioläden erhältlich.

Kommentar von Falko am 19. September 2014 um 2:16pm

Danke für den Beitrag.
Ich verwende seit ca. 6 Monaten Kurkuma wegen meinen Fußpilz und meine beisterung hält sich in Grenzen.
Nun las ich, das Kurkuma erst in Öl/ Gee/ Kokosfett gegegeben und angebraten werden soll. Das hatte ich bisher nicht getan. Habe jeden Mittag und Abend reichlich Kurkuma auf mein Essen getan. Hinzu kommt, das ich ein Vata-Mensch bin und somit noch schlechter Stoffe aufnehme.
Frage: kann ich Kurkuma in Kokosfett oder Gee einfach einlegen oder muss es auch erhitzt werden und wenn ja, wieviel? Reicht ein bisschen erwärmen?
Lieben Dank mit Gruß
Nanda

Kommentar von Bhajan Noam am 19. September 2014 um 8:09pm

Lieber Falko, vielleicht sind für Dich Kapseln die beste Lösung. Du solltest Dich aber um gute Präparate kümmern. Ich kenne keine Marke, da ich noch keine genommen habe. - Sonst ist es scheinbar wichtig, dass sich das Curcumin ans Fett bindet, damit es in den Dünndarm gelangt, ohne von der Magensäure zerstört zu werden. Deshalb muss man es eine kleine Weile sanft in Öl erhitzen (schwarzen Pfeffer nicht vergessen!). Für mich habe ich eine andere Variante: ich nehme einen Teelöffel Cashewmus (kann auch Erdnuss-, Mandel- oder anders Nussmus sein) in den Mund und einen Teelöffel Kurkuma mit etwas schwarzen Pfeffer hinterher, dann wird es vor dem Runterschlucken eine Weile gut eingespeichelt. ;-) drei Mal am Tag. Bei mir hat es eine sehr gute Wirkung. 

Kommentar von Bhajan Noam am 17. Oktober 2014 um 6:39pm

Unterschätzte Gefahr Ibuprofen

Schmerzmittel kann schwere Nebenwirkungen haben

Rezeptfreie Schmerzmittel gehören in deutschen Apotheken zu den Verkaufsrennern. Sie wirken zuverlässig und scheinbar ohne Nebenwirkungen. Besonders beliebt ist mittlerweile Ibuprofen. Doch der Wirkstoff kann gravierende Gesundheitsschäden verursachen. 

Der Handel mit rezeptfreien Schmerzmitteln ist in Deutschland ein riesiges Geschäft. Im vergangenen Jahr wurden rund 109 Millionen Packungen im Wert von 548 Millionen Euro verkauft. Das ist in einer Studie des Marktforschungsunternehmens IMS Health zu lesen. Damit waren die Schmerzpräparate die am meisten nachgefragten Medikamenten in deutschen Apotheken. Galt früher Aspirin als das Maß der Dinge, greifen die Deutschen mittlerweile vor allem zu Ibuprofen. Medikamente mit diesem Wirkstoff machten der Untersuchung zufolge 41 Prozent der Menge und 46 Prozent des Umsatzes beim Handel mit frei in Apotheken erhältlichen Schmerzmitteln aus. 

Rezeptfrei ist für viele Menschen gleichbedeutend mit harmlos. Ein gefährlicher Trugschluss: Nach Schätzung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte müssen jährlich mehrere tausend Deutsche wegen Nebenwirkungen von Schmerzmitteln im Krankenhaus behandelt werden. Die Gefahren für die Leber durch Paracetamol sind mittlerweile zwar weithin bekannt. Doch auch die scheinbar ungefährlichere Alternative Ibuprofen hat es in sich. Der Wirkstoff kann wie Aspirin Magenblutungen auslösen und Ödeme verursachen. Eine Studie hat zudem ergeben, dass die regelmäßige Einnahme von Ibuprofen das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöht. 

Die Stiftung Warentest kommt zu dem Schluss, dass bei bewährten Schmerzmitteln der Nutzen nach jetzigem Forschungsstand das Risiko überwiegt. Vorausgesetzt, Patienten setzen sie mit Bedacht und streng nach den Anweisungen im Beipackzettel ein.

Quelle: Yahoo! Nachrichten – Mi., 15. Okt 2014

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