mein.yoga-vidya.de - Yoga Forum und Community

Das Yoga Forum für Ayurveda, Yoga, Meditation und Spirituelles Leben

© 2015 Bhajan Noam

Den israelischen Arzt Dr. Eli Lasch durfte ich noch ein Jahr vor seinem Tod persönlich kennenlernen. In einer einstündigen Sitzung machte er mit mir eine Rückführung, die vieles für mich klärte. Ich kam über die Lektüre seines Buches "Sie sind wieder da" zu ihm. Beim Lesen dieses Buches musste ich von der ersten bis zur letzten Seite weinen - nicht aus Traurigkeit, sondern aus tiefem Berührtsein.

Aus dem Buch "Reinkarnation Aktuell" von Trutz Hardo:

Dr. Eli Lasch war lange Zeit der für das Gesundheitswesen im Gazastreifen und vorübergehend für den ganzen von Israel besetzten Sinai zuständige Chefarzt, hatte aber immer mehr aufgrund von eigenen Erfahrungen den Weg über die Kabbala nach innen gefunden. Er verfügte über erstaunliche Fähigkeiten, die er in einem früheren Leben, wie er herausfand, schon ausgeübt hatte. Nachdem er seine Laufbahn als hochdekorierter Mediziner beendet hatte, unterhielt er in Israel eine Praxis als Rückführungstherapeut. 

In seinem Buch "Sie sind wieder da" beschreibt er seine Forschungen bezüglich Reinkarnation bei dem Volk der Drusen. Die Drusen sind ein Volk von etwa zweihunderttausend Seelen, das sich schon seit langer Zeit im Libanon, in Syrien, Jordanien und im Gebiet des heutigen Israels niedergelassen hat. Sie sind weder Moslems noch Christen, sondern haben ihre eigene Religion. In Israel sind sie vornehmlich auf den Golanhöhen anzutreffen. Sie dienen als einzige nichtjüdische Israelis auch in der israelischen Armee. Die Reinkarnation ist das Zentrum ihres Glaubens.

Sobald ein Kind geboren wird, sucht man seinen Körper nach Muttermalen ab, denn man ist davon überzeugt, dass diese von Todeswunden herstammen, die man in einem vorausgegangenen Leben erlitten hat. Hat man solche an einem Kind festgestellt, versucht man, sobald das Kind sprechen kann, von ihm etwas aus dem vergangenen Leben zu erfahren, um Anhaltspunkte bezüglich seines damaligen Todes zu erhalten. Man weiss, dass Kleinkinder oft die vorausgegangenen und die jetzigen Lebensereignisse nicht genau auseinanderhalten können und folglich alles noch wie in einem Leben erleben.

Sowie ein Kind jedoch drei Jahre alt geworden ist und Vergangenes aus früheren Leben eindeutig von Begebenheiten des jetzigen Lebens zu unterscheiden weiss, begibt man sich mit ihm zu jenem Ort - sofern es von diesem gesprochen hat -, von dem es behauptet, dort gelebt zu haben. Dies ist meistens ein besonderes Ereignis, weshalb eine Art einheimischer Untersuchungsausschuss gebildet wird unter Leitung der jeweiligen Dorfältesten.

Hier nun eine wahre Begebenheit:

„Ich weiß, wer mich getötet hat,“ sagt ein 3-jähriger Junge. Was die Familie unter Steinen in einem nahen Dorf findet, ist unglaublich.

Diese außergewöhnliche Geschichte, berichtet von einem 3 Jahre alten, syrischen Jungen. Er stammte aus einer kleinen Siedlung in den Golanhöhen und erzählte den Erwachsenen seines Dorfes etwas Unfassbares.

Als der Kleine 3 Jahre alt wird, kann er schon ziemlich gut für sein Alter sprechen. Diese Fähigkeit nutzt er, um den Ältesten in seiner Siedlung etwas Unglaubliches mitzuteilen: Der Kleine erinnert sich daran, umgebracht worden zu sein.

Seine Eltern ignorieren ihn zuerst, schließlich erzählen Kinder immer wieder mal Unsinn. Aber der Kleine bleibt sehr hartnäckig und seine Erinnerungen quälen ihn sehr. Er erinnert sich an schreckliche Bilder einer Axt und eines Streites. Schließlich glauben ihm seine Eltern und die Geschichte machte die Runde in seinem Dorf.

Diese Nachricht sorgt für einige Aufregung um Dorf, besonders, da die Einwohner zur ethnischen Minderheit der Drusen gehören. Sie glauben an Reinkarnation (Wiedergeburt), deswegen kam den Worten des Jungen eine besondere Bedeutung bei. Noch dazu hatte der Junge ein flammend rotes Muttermal am Kopf - und im Glauben der Drusen deutet dies auf eine Verletzung aus einem vorherigen Leben hin.

Der Junge behauptete, in diesem vorherigen Leben mit einer Axt getötet worden zu sein. Aber was noch unglaublicher zu sein schien: Er erinnerte sich an sein Heimatdorf und an seinen Mörder.

Dank der Beschreibungen des Kleinen konnten die Dorfältesten den Ort tatsächlich ausfindig machen.

Der Junge erkannte einen Bewohner inmitten der Häuser, ging schnurstracks auf ihn zu und sagte: „Ich war dein Nachbar. Wir haben uns gestritten und du hast mich mit einer Axt umgebracht.“ Der Mann wurde weiß wie ein Stück Papier. „Ich weiß sogar, wo du meinen Körper vergraben hast.“

Und tatsächlich: Er konnte genau beschreiben, wo sich die Leiche befand, nämlich unter aufgetürmten Steinen. Die Verletzung, die ihn getötet hatte, hatte seinen Schädel zertrümmert, genau da, wo der Junge sein Muttermal hatte.

Der Mörder gab die Tat sofort zu und wurde seiner gerechten Strafe zugeführt und der Junge fühlte sich danach von seinen Erinnerungen nicht mehr so gequält.

Quelle und Hinweis zu Literatur: Trutz Hardo "Reinkarnation Aktuell"; Eli Lasch "Sie sind wieder da" 

Seiten des Lebens: www.bhajan-noam.com

****

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 856 X ANGESCHAUT

Tags: Bhajan_Noam, Drusen, Reinkarnation, Wiedergeburt

Kommentar von Satyavan am 19. Juni 2015 um 1:33pm

wenn die seelen zu gott kommen und er ihr gejammer anhört( was ja für die meisten menschen üblich ist) dann nennt er es bestimmt nicht reinkarnation, sondern er nennt es recycling.
mlg satyavansie

Kommentar von Bhajan Noam am 19. Juni 2015 um 1:45pm

Lieber Satyavan, warum setzt Du voraus, dass die meisten Seelen mit Gejammer vor Gott erscheinen? Warst Du beim letzten Mal dabei, hast Du mitgejammert? Und selbst wenn es so ist, Jammern ist das Lied der Reue, daran ist nichts verkehrt. Liebe Grüße, Bhajan ***

Kommentar

Sie müssen Mitglied von mein.yoga-vidya.de - Yoga Forum und Community sein, um Kommentare hinzuzufügen!

Mitglied werden mein.yoga-vidya.de - Yoga Forum und Community

© 2019   Impressum | Datenschutz | AGB's | Yoga Vidya |   Powered by

Badges  |  Ein Problem melden  |  Nutzungsbedingungen