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Klassik für Yogis: Gustav Holst - Rig Veda, Op. 26 (1909)

Sir David Willcocks, Royal Philarmonic Orchestra
Second Group, H.98 No.2 (1909), For Women's Chorus and Orchestra
- To Varuna
- To Agni, 07:03
- Funeral Chant, 09:03
First Group, H. 96 No.1 (1908-10), For Chorus and Orchestra
- Battle Hymn, 12:19
- To the Unknown God, 14:28
Third Group, H. 99 No.3 (1910), For Women's Chorus and Harp
- Hymn to the Dawn, 20:03
- Hymn to the Waters, 23:17
- Hymn to Vena, 25:04
- Hymn of the Travellers, 30:25
Fourth Group, H. 100 No.4 (1912), For Men's Chorus and Orchestra
- Hymn to Soma, 32:40
- Hymn to Manas, 34:17
Two Eastern Pictures, H.112 (1911), For Women's Voices and Harp
- Spring, 38:09
- Summer, 40:01

Die Jahre 1900 bis 1912 werden Holst "Sanskrit" Zeit bezeichnet. Inspiriert von seiner Stiefmutter, die Theosophin war, entwickelte Holst ein Interesse an der religiösen Literatur und Poesie Indiens. Er lernte dafür die Grundlagen der Sanskrit-Sprache am University College in London, so dass er seine eigenen Übersetzungen machen konnte. Sein erster Versuch in diese Richtung war die Oper "Sita" (1900-1906); später kamen Werke wie die Oper "Savitri" (1908), das Chorwerk "The Cloud Messenger" (1909-1910), und das Chorgesangbuch aus dem Rig-Veda, in den Jahren 1908 bis 1912.

Die Rig Veda ist ein Buch von über 1000 spirituellen Liedern - sie besingen das Lob der heiligen Pflanze Soma und der Götter, wie Varuna, Agni, und Indra. Sie wurde in Indien um 1500-1000 v.Chr. geschrieben. Holst ordnete diese Lieder in vier Gruppen für sein Chorgesangbuch, das während seiner Lebenszeit beliebt war, aber selten  aufgeführt wurde.

Die erste Gruppe (1908-1910 geschrieben, uraufgeführt in Newcastle am 6. Dezember 1911) ist für gemischten Chor und Orchester. Es beginnt mit der "Battle Hymn" mit ihrem wiederholten Refrain "Indra und Maruts kämpfen für uns!" Das zweite Lied, "Dem unbekannten Gott", beginnt mit leisem Chorgesang, es führt zu einem Höhepunkt mit Kampfes-Rhythmen. Der Satz endet mit einem "Funeral Hymn".

Die zweite Gruppe (1909 geschrieben, uraufgeführt an der Queen Halle am 22. März 1911), ist für Frauenchor mit Orchester. Die geheimnisvolle "Um Varuna (Göttin des Wassers)," mit ruhiger Eröffnung und ungewöhnlichen Harmonien wird durch die lebendige, vielstimmige "Zu Agni (Gott des Feuers)" und dem eindringlichen "Funeral Chant" beendet.

Die dritte Gruppe (1910 geschrieben, uraufgeführt bei den Blackburn am 16. März 1911) kombiniert Frauenchor mit Harfenbegleitung: "Hymne an die Morgenröte." In ungewöhnlicher Taktart 21/8 ist die "Hymne an das Wasser" geschrieben. 

Die vierte Gruppe (1912 geschrieben, uraufgeführt an der Queen Hall am 18. März 1914) ist für Männerchor und Orchester und wird allgemein als die am meisten konventionelle und schwächste der vier Hymnen eingestuft. Der Eröffnung "Hymne an Agni" folgt die "Hymne an Soma (der Saft einer Pflanze)". Ein Bariton, den Geist eines Sterbenden darstellend, eröffnet die ersten Verse und wird vom Chor in der einfachen, aber effektiven, a cappella "Hymne an Mannas" abgelöst. Die Gruppe schließt mit einer "Hymne an Indra".

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Tags: Bhajan_Noam, Choral, Holst, Klassik, Rig_Veda, Yogi

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