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Die Kathedrale von Chartres, Zeitphänomen und die Blume des Lebens

Über die Heilige Geometrie eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke

Die Kathedrale von Chartres, 90 Kilometer südwestlich von Paris gelegen, gehört – gemeinsam mit den ägyptischen Pyramiden, Stonehenge und anderen Bauten – zu den herausragendsten heiligen Stätten der Welt. Ihre imposante architektonische Erscheinung, weithin über Chartres hinaus sichtbar, birgt ein in Stein gemauertes Geheimnis, das erst zu einem kleinen Teil entschlüsselt wurde.

Durch die Geschichte

Die Stadt Chartres wird als das römische Autricum bereits in Cäsars “Gallischem Krieg“ erwähnt, doch ist die Wallfahrtsstätte selbst bedeutend älter. Schon viel, viel früher, bevor das Christentum Einzug hielt, wussten die Menschen um die Besonderheit dieses Hügels.
Schon die Kelten kannten diesen speziellen Ort, dort wo die heutige Kathedrale steht.
Sie richteten hier ihre Feste und Rituale zur Huldigung ihrer zahlreichen Götter.
Auch sie ahnten/wussten schon, dass unter diesem Hügel ein ganz bestimmter Erdstrom ausmündet; ein tellurischer Strom, der von dem Kalksteinhügel ausgeht, auf dem heute die Kathedrale steht. Diese Ströme und der Wasserstrom des Flusses Eure, der früher unter dem Bau entlangfloss, sollen eine heilende Wirkung gehabt haben, so dass der Ort als “heilig“ (heil = heilend/ gesund = heilig) galt. Über dem Erdhügel setzten wahrscheinlich bereits die keltischen Baumeister einen Dolmen und einen Brunnen. Chartres galt als das bedeutendste druidische Heiligtum des Festlandes, in dessen Zentrum eine Schwarze Madonna als Sinnbild der Fruchtbarkeit stand. Noch heute gibt es in der Krypta der Kathedrale eine aus Birnbaumholz geschnitzte dunkle Marienstatue.

Der Legende nach soll Josef von Arimatheia, der Onkel von Jesus, um 70 n. Chr. auf seinem Weg nach England (Glastonbury) über Chartres gereist sein. Josef hatte den Auftrag, das von Christus beim letzten Abendmahl gebrauchte Gefäß, den Heiligen Gral, westwärts zu tragen, bis er einen Ort fände, wo sein Stab, in die Erde gepflanzt, blühte.

Chartres galt stets als auch mit dem Heiligen Gral verbunden. Die Gralstafeln finden sich versteckt im Grundriss der heutigen Kathedrale. Chartres ist als eine der “Notre-Dame“-Kathedralen Maria geweiht und daher eine Stätte der Wiedergeburt des Menschen. So verwundert es nicht, dass in Chartres niemals ein Würdenträger beerdigt wurde.

Als einzige Marien-Kathedrale wurde sie nicht in West-Ost-Richtung errichtet, sondern in einer Abweichung von ca. 48 Grad nach Nord-Ost. Auch die früheren heidnischen Ritualstätten und späteren christlichen Sakralbauten standen alle in dieser Richtung.

Chartres war seit dem 4. Jahrhundert Bischofsstadt. Dem eher bescheidenen hölzernen Bau von damals folgten mehrere Steinbauten, die – wie häufig im Mittelalter – durch zahlreiche Brände immer wieder zerstört wurden. Der erste romanische Bau wurde um 1020 initiiert. Die gotische Kathedrale, wie wir sie heute sehen, wurde nach dem verheerendsten Brand, den die Stadt jemals erlebt hat, zwischen 1194 und 1220 errichtet. Seitdem scheint die Kathedrale unter einem günstigen Stern zu stehen: Sie blieb bis heute im wesentlichen von Bränden, Kriegen und anderen Katastrophen verschont, ähnlich wie der Ort selbst.

Die Errichtung der Kathedrale in ihrer gotischen Form umgibt eine Reihe von Geheimnissen: Wie war es möglich, einen solch monumentalen Bau wie die Kathedrale – in ihren Ausmaßen mit einem Stadion vergleichbar – mit nur wenigen technischen Hilfsmitteln in knapp 30 Jahren zu errichten? Woher kamen das dazu nötige Know-how, das Geld und die vielen Handwerker?

Die um das Jahr 1130 begonnene ungewohnt emsige Bautätigkeit in ganz Frankreich und Belgien im Kathedralenbau im vollendeten Baustil der Gotik wird auf die Templer zurückgeführt. Der gotische Baustil ist demnach quasi aus dem Nichts sogleich in vollendeter Gestalt aufgetaucht. Es gab keine Übergangsarchitektur der Romanik zur Gotik! Die Gotik war einfach da, ohne Entwicklungsstufen. Als die Maurermeister, Gesellen und Hilfskräfte jedoch mit den gotischen Bauten begannen, wurden noch allenthalben romanische Basiliken gebaut. Die Blüte der Gotik fiel mit dem Wirken der Tempelritter zeitlich zusammen. Der Baustil kam mit ihnen auf und verschwand mit ihnen.

Es entstanden zeitlich mit Chartres im Umkreis von ca. 250 Kilometern weitere 150 gotische Kirchenbauten mit ähnlich imposanten Größendimensionen, z.B. in Paris, Reims, Amiens, Sens, Rouen. Es ist anzumerken, dass alle diese Bauten nicht nur den Namen “Notre Dame“ tragen“… Wenn man auf der französischen Landkarte die Standorte der verschiedenen Marien-Kathedralen mit Linien verbindet, kommt man zu einem verblüffenden Schluss: Die Standorte entsprechen in etwa den Positionen der Hauptsterne im Sternbild „Jungfrau“.

Niemals sind die Baupläne von Chartres gefunden worden. Die Grundfläche der Gralstafeln von Chartres beträgt genau ein Hundertstel der Grundfläche der Cheopspyramide. Ausgerechnet der Baumeister bzw. Architekt von Chartres ist ein Unbekannter geblieben, obwohl er im Grunde der Lehrmeister aller gotischen Architekten war.


Wie wurden die gotischen Baumeister dann so speziell ausgebildet?

Es wird vermutet, dass die ersten Templer aus Jerusalem Wissen mitbrachten, welches die universellen Grundgesetze von Mass, Zahl und Gewicht beinhaltete… das bis dahin verschollene Wissen über die Heilige Geometrie. Der Begründer des Templerordens liess jahrtausendealte verschlüsselte Texte aus anderen Kulturkreisen in die Zisterzienser-Abtei von Clairvaux bringen, um sie dort übersetzen zu lassen. Der Abt der Abtei war der bekannte Bernhard von Clairvaux – der Begründer des Zisterzienserordens und auch Verfasser der Ordensregeln des Temperordens. Er wirkte nachweislich beim Bau von Chartres beratend mit. Die gotischen Kathedralen wurden – nach heutigem Verständnis – nach diesen Weltformeln geplant und erbaut wurden. Dieses besondere Wissen hat es durch die Geschichte stets gegeben, doch erschien es häufig wie unbekannt oder verschollen.

Dieses geheime Wissen ging wohl mit der Zerstörung ihres Ordens im Jahre 1314 erneut unter. Wir können es heute wieder finden und nur begingt erfassen und begreifen…

Die Templer verfügten, wie man weiss, über enorme finanzielle Mittel (sie begründeten u.a. das Bankenwesen und erfanden das Girokonto) und griffen daher wahrscheinlich der Kirche bei der Finanzierung von Chartres unter die Arme. Sonst wäre Chartres niemals fertig gestellt worden, denn der Diözese ging bereits nach 3 Jahren (von 30 Jahren!) Bauzeit das Geld für den Weiterbau der Kathedrale aus.

Nun rechnet die “Heilige Geometrie“ nicht “anders“ als die uns bekannte “profane“ Geometrie; sie stellt aber einen spirituellen Bezug her. Eine der zentralen Formen der Heiligen Geometrie – sozusagen der Schlüssel zu ihr, das Urmuster – ist die Blume des Lebens. Sie besteht aus einem Kreis in der Mitte, der im allgemeinen als Gott interpretiert wird. Um diesen Kreis herum ordnen sich in gleichmässigen Abständen weitere Kreise in mehreren Spiralwindungen an, bis es insgesamt 19 Kreise sind. Die Entstehung dieses geometrischen Urmusters, das nicht nur zwei-, sondern auch dreidimensional zu denken ist, entspricht dem Schöpfungs- bzw. Entstehungsprozess von Mineralien, Pflanzen, Tieren und Menschen (Zellentwicklung in der Gebärmutter!). Darstellungen der Blume finden sich z.B. an ägyptischen Pyramiden und in Werken Leonardo da Vincis.
Nimmt man nun den Grundriss der Kathedrale von Chartres, so lässt sich auf ihm die Blume des Lebens einzeichnen, wenn man weiß, dass ins Innere des Kirchenschiffs genau drei gleichseitige Dreiecke passen.

Zahlreiche geometrische und als Zahl sichtbare Daten werden offenbart

Das Gebiet, von dem wir auszugehen haben, ist der Hügel und auf ihm das heilige Zentrum, über dem eine Säule errichtet wurde. Die Höhe der Säule brauchte eine spezifische Höhe, welche jedoch noch nicht eruiert wurde. Sie bezeichnete auch die Mittelachse des Hauptschiffes. Die Länge und die Breite der Kathedrale wurden durch die frühere romanische Kirche begrenzt. Die Länge des Hauptkirchenschiffs beträgt das Doppelte seiner Breite.

Die Süd-West-Ecke der Kathedrale wird bestimmt vom Schatten der Säule, den die aufgehende Sonne zur Tagundnachtgleiche wirft. Sie ist der Punkt, in dem der Schatten die südwestliche Begrenzung des Hügels schneidet.

Es gibt noch andere Methoden, um die Himmelsrichtung zu bestimmen, z.B mit Hilfe des Polarsterns, usw.
Wichtig ist: Die Richtung der Kathedrale ist gegeben, und die Süd-Westecke befindet sich zur Tag-und-Nacht-Gleiche, bei aufgehender Sonne genau auf der Linie, die der Säulenschatten wirft.
Die Gesamtlänge des Mittelschiffs vom inneren Chorabschluss bis zu den Portalen beträgt 110,76m.
Die Länge des Mittelschiffs ohne Chor beträgt 73,84m.
Die Breite des Mittelschiffs zwischen den Pfeilern beträgt 36,92m.
Die Höhe des Hauptgewölbes ist 37m.

Im 12. und 13. Jahrhundert war das der grösste umbaute Raum einer gotischen Kathedrale.
Das Ganze nun in „Chartrischen Ellen“ ausgedrückt:
Die Chorbreite 20 Ellen
Die Chorlänge 50 Ellen
Die Länge des Schiffs 100 Ellen
Die Länge des Querschiffs 90 Ellen
Die Höhe des Hauptgewölbes 50 Ellen
Eine „Chartrische Elle“ hat eine Länge von 0,738m.

Woher kommt diese Masslänge?

Chartres liegt auf der geografischen Breite von 84 Min. 26 Sek.
Die Länge einer chartrischen Elle ergibt sich aus dem Abstand der geogr. Breite von Chartres bis zum nächsten Meridian, welcher ungefähr 73,8km beträgt. 73800 m : 100000 = 0,738m.
Auch das Grundmass von 110,76m, innere Länge der Kathedrale, bezieht sich auf die Erdkugel. Selbst die Geschwindigkeit, mit welcher sich dieser Ort bei der Drehung der Erde auf der Erdrinde mitbewegt, steht in deutlicher Beziehung zu den Massen der Kathedrale. Die durchlaufene Entfernung in einer Stunde beträgt 1107km.

Die Anwendung solcher „Erdmasse“ setzt ein fundiertes Wissen um die genaue Kugelgestalt der Erde voraus.

Nun kommen wir zu weiteren Erkenntnissen: Der innerste Kreis der Blume des Lebens, der für Gott steht, umschließt die Vierung, die als Herzstück jeder Kirche gilt. Ausserdem durchschneidet der Kreis unten exakt das weltberühmte Labyrinth und berührt oben einen weiteren bemerkenswerten Ort, nämlich das Heilige Zentrum.

Wie bereits ausgeführt, besass Chartres einige tausend Jahre lang einen heiligen Brunnen mit Heilwasser.

Im 16.Jahrhundert wurde 5m unter der Krypta ein keltischer Brunnen freigelegt, der bis zum Grundwasserspiegel ca. 32m Tiefe ausweist. Der höchste Kreuzrippenbogen im Hauptschiff hat eine Höhe von 37m Zufall?

Dieses Wasser, das den Brunnen speist, wurde also schon in vorchristlicher Zeit als bedeutend gehalten und man ihm eine magische Wirkung zusprach, was auch spätere Generationen immer wieder bestätigten.

Leider wurde er im 16. Jahrhundert zugeschüttet, weil das Trinken des Wassers angeblich ein heidnischer Brauch war. So weiss man heute nicht mehr genau, wo sich das Heilige Zentrum im Kirchenschiff befand. Es liegt auf jeden Fall im Chor.

Schaut man sich den Grundriss mit der Blume des Lebens an, so wird jetzt klar, dass der innere Kreis oben am Schnittpunkt zum nächsten Kreis genau das Heilige Zentrum berührt. Es liegt also etwas unregelmäßig zwischen dem 1. und 2. Chorpfeiler. Dass die Lage stimmen muss, dafür gibt es auch noch weitere geometrische Hinweise: Schlägt man nämlich einen Kreis um den als Zentrum identifizierten Punkt, dessen Radius genau bis zur Mitte der Vierung reicht, dann zeigt sich: Es passen genau 5 Kreise derselben Größe in das Längsschiff. Das Heilige Zentrum teilt demnach das Kirchenschiff im Verhältnis 4 : 2 Halbkreise bzw. 2 : 1, was harmonikal exakt der Oktave entspricht.

Das Geheimnis der Musik

Harmonikale, also der Musik entsprechende Relationen finden sich vielfach in der Gliederung des Kirchenschiffs. Die Kathedrale vibriert beim geringsten Ton; sie fängt auch die übersinnlichen Pulsschläge des tellurischen Stroms auf, dessen Gefäss sie ist. Die Stütz- und Begrenzungssäulen des Hauptschiffes haben in ihrer Höhe verschiedene Simse, Kapitelle. Auch haben die Pfeiler von ihrer Basis bis zum Beginn der Kreuzspitzbogen nicht die gleiche Form. Sie sind teilweise rund und 8-eckig. Die diversen Abstufungen in Ellen oder umgerechnet auf metrische Masse, die die Frequenzen der verschiedenen Tonlagen in einer Oktave widerspiegeln. Von unten nach oben verjüngen sich die Stützsäulen und scheinen zu filigran, um die Kreuzbogengewölbe tragen zu können. Das Strebewerk, das die ganze Stützfunktion ausübt, ist ausserhalb des Gebäudes verankert.

Die Masse der Tonleiter, gemessen mit der chartrischen Halbelle (0,369m):
Sekunde 40 x 9/8 = 45 = 16.60m
Mollterz 40 x 6/5 = 48 = 17.71m
Quarte 40 x 27/20 = 54 = 19.92m
Quinte 40 x 3/2 = 60 = 22.14m
Sexte 40 x 8/5 = 64 = 23.61m
Septime 40 x 9/5 = 72 = 25.56m
Oktave 40 x 2/1 = 80 = 28.40m

Nun fragt man sich zu Recht, wie der Baumeister zu diesen Massen im Verhältnis zu den Tonfrequenzen kam. Im 12. und 13. Jahrhundert hatte man noch keine Geräte, um Schallfrequenzen messen zu können.

Die Schule von Chartres und die “Weltformel” der Schönheit

Der Goldene Schnitt (phi = 1,618) war durch die Übersetzung eines Werkes von Ptolemäus auch der sog. “Schule von Chartres“ bekannt. Diese existierte zu einer Zeit, als es in Europa noch keine Hochschulen gab, war aber von ihrer Bedeutung her mit einer Universität vergleichbar. Die Lehrer der Schule, Philosophen und Theologen, verbreiteten im 12. Jahrhundert eine besondere Lehre, die, gemessen am kirchlichen Weltbild, sogar teilweise ketzerisch war: Der Kosmos ( “Ordnung“, “Schönheit“) ist durch und durch beseelt sowie in Stufen – modern gesagt: Bewusstseinsdimensionen – gegliedert. Der Mensch, der derzeit auf einer sehr niedrigen Stufe steht, muss den Weg zurück ins Licht antreten, dabei seinen Intellekt aufgeben und lernen, mit dem Herzen zu sehen; dies führt ihn zur Wiedergeburt. Die Erkenntnis des Schönen, wie es sich im Goldenen Schnitt und der Heiligen Geometrie der Kathedrale von Chartres ausdrückt, kann ihm dabei helfen.

Das Geheimnis des Lichtes

Wir begeben uns jetzt auf ein Gebiet, das von der alten Wissenschaft besonders geheim gehalten wurde, und über das wir bis auf den heutigen Tag wenig wissen; es ist dies die Kunst der gotischen Glasfenster, das Licht in der Kathedrale.

Diese Art von Glas wurde nur in der kurzen Zeitspanne der Hochgotik angewendet. Indem es das Licht bändigte und ihm zugleich diente, wirkte es weniger durch die Farbe des Glases als durch eine gewisse, nicht analysierbare Qualität der Farbe und des Glases. Das Glas reagiert auf das Licht nicht wie normales Fensterglas; es scheint zum Edelstein zu werden, der das Licht nicht völlig durchlässt, sondern selber leuchtend wird.

Selbst unter der ungehemmten und zuweilen brutalen Einwirkung der Sonne projiziert das Glasfenster nicht, wie es normales gefärbtes Glas tut, seine Farbe auf den Boden, sondern lässt nur eine diffuse Helligkeit durchscheinen. Von der Stärke oder Trübung des Tageslichts unabhängig, leuchtet es in der Dämmerung nicht schwächer als am hohen Mittag.

Bis zum heutigen Tag konnte noch keine chemische Analyse das Geheimnis der gotischen Fenster erklären.

Wie die Gotik, tauchte diese Art des Glases im ersten Viertel des 12. Jahrhunderts plötzlich auf und verschwindet ebenso plötzlich gegen die Mitte des 13. Jahrhunderts wieder.
Wie die Gotik beruht auch das Glasfenster auf einer eigenen Wissenschaft; es ist ein Werk der Alchimie. Die Glasmacher, die das Glas von Chartres herstellten, waren keine Laborlehrlinge. Sie wussten genau was sie taten!

Übrigens ist das Ergebnis ihrer Wissenschaft, der Alchemie, allgemein zugänglich, es ist sichtbar.
Die Glasfenster bezeugen die Umwandlung der Materie im Feuer der Erde und im Feuer des Himmels.
Es bleibt das Geheimnis der damaligen Glasmacher, wie sie die Glasmasse bearbeiteten und was für Zusätze hinzugefügt wurden, um den Effekt zu erreichen, dass immer die gleiche Stärke von Licht ins Innere der Kathedrale von Chartres dringt; ob bei grellem Sonnenschein oder bei bewölktem Himmel!

Der Sonnenfleck

Im westlichen Seitenschiff des Südquerschiffes fällt im Grau der Pflasterung eine weisse Fliese auf, rechteckig, 

schräg gelegt und fest verankert, in die aus goldschimmerdem Metall ein Zapfen eingelassen ist.
Jedes Jahr, bei Höchststand der Sonne am 21. Juni, zwischen 12.45 und 12.55 Uhr, trifft ein Sonnenstrahl diesen Metallzapfen, der durch eine ausgesparte Stelle im ersten Fenster in der Westmauer des Querschiffes hereindringt. Ist das Zufall? Kaum !

Da hat sich ein Glasmacher die Mühe gemacht, in einem Glasfenster eine Stelle auszusparen, ein winziges Loch, wegen der Lichtstreuung.

Ein Steinmetz hat sich die Zeit genommen, nach einer Steinplatte zu suchen, die anders war als die übrigen: weisser, damit sie ins Auge falle! Dann hat er aus der Pflasterung, schräg zu den übrigen Fliesen, ein Stück herausgemeisselt, um die Platte einzusetzen. Er nahm sich auch die Zeit, ein Loch zu bohren, um den goldfarbenen, metallischen Zapfen zu befestigen. Der Zapfen bezeichnet weder die Mitte der Fliese, noch eine Achse derselben. Das war mehr, als nur eine Marotte eines Fliesenlegers.

Hier hat ein anderer Wille gewirkt. Fliesenleger und Glasmacher waren einer Anweisung gefolgt, die dem Augenblick der Sonnenwende galt, dem einzigen Augenblick des Jahres, in welchem die Sonne vom höchsten Punkt ihrer Nordwanderung aus die Fliese bestrahlen kann.

Nur ein Astronom konnte die Anweisungen gegeben haben. Bezeichnend ist eine besondere Stelle, denn die Fliese befindet sich fast genau in der Mitte des Seitenschiffs im Querschiff auf der Verlängerungslinie der südlichen Mittelschiffmauer. Auch die Verdrehung der Fliese war Absicht. Nur ein Geometer konnte die Stelle gewählt haben.

Das Zeitphänomen

Da Chartres eine Kathedrale ist, die Menschen auf eine höhere Bewusstseinsebene emporhebt, ist sie auch ein Ort, an dem die Zeit anders verläuft. Physikalisch ausgedrückt: Es gibt hier eine Raumzeitkrümmung, denn die Schwerkraft, die Gravitation, ist hier höher als an anderen Orten, was nicht zuletzt mit dem riesigen Merkaba-Feld zusammenhängt, das hier rotiert, und mit den hohen erdmagnetischen Kräften.

Weil wir uns in Chartres nach wie vor in der dritten Dimension befinden, ist die Zeitkrümmung natürlich nicht so stark wie an anderen Orten irgendwo im Weltraum oder in höheren Dimensionen.
Beispiel: Man nehme zwei baugleiche Präzisionsstoppuhren. Die Uhren werden gleichzeitig eingeschaltet. Die eine bleibt in der Kathedrale, und die andere soll ausserhalb, vor allem weit ausserhalb des Merkaba-Feldes deponiert werden. Nach vier Stunden kontrollieren wir die Uhren, und müssen verblüfft feststellen, dass die Uhr in der Kathedrale einen Zeitrückstand von vier Sekunden aufweist. Das sieht im Moment nach wenig aus, doch rechnet man das auf Jahre oder Jahrzehnte ergeben sich andere Dimensionen.

Angenommen ein Mensch hält sich sein Leben lang (75 Jahre) in der Kathedrale auf, während sein Zwillingsbruder die Kathedrale nie betreten hat.

Der Zwillingsbruder in der Kathedrale hat um 657’000 Sekunden oder 7,6 Tage weniger gealtert!
Hier haben wir sozusagen eine kleine Variante des einsteinschen Zwillingsparadoxons.
Wie kommt es zu dieser Raumzeitkrümmung?

Zum einen liegt es an der heiligen Geometrie des Bauwerks, die eine Resonanz mit höheren Bewusstseinebenen herstellt. Zum anderen liegt es auch an den geomantisch nachweisbaren hohen Erdenergien, die in der Krypta physisch fühlbar sind. Beide schaffen, physikalisch gesprochen, eine kleine Verwerfung in der Raumzeit.


Quelle: http://transinformation.net/die-templerkathedrale-von-chartres/

Die Buchempfehlungen für Interessierte:

Kathedrale des Kosmos. Die Heilige Geometrie von Chartres. Von Dr. Sonja Ulrike Klug
Das Geheimnis der Kathedrale von Chartres von Louis Charpentier
Die Templerkathedrale. Der Geheimcode von Chartres von Tobias Daniel Wabbel Hier die Leseprobe

Textquellen:

Die Kathedrale von Chartres, gefunden auf sein.de
Das Geheimnis der Kathedrale von Chartres, gefunden auf der Seite d...
Die Templerkathedrale von Tobias Daniel Wabbel, Buchvorstellung

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Tags: Bhajan_Noam, Blume, Chartres, Geometrie, Kathedrale, Leben, Templer, heilige

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