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Deutscher HebammenVerband e.V.: Versicherungsmarkt für Hebammen bricht zusammen!

Auf dem Weg zu Retortenbabys… Das Natürlichste der Welt, Kinder gebären, wird zu Hause unmöglich, vielleicht irgendwann sogar strafbar gemacht. Meine Kinder sind Hausgeburten und meine älteste Tochter will gerade Hebamme werden. Ich hoffe, es gibt einen großen Aufschrei! - Bhajan Noam

Versicherungsmarkt für Hebammen bricht zusammen!

13.02.2014

Ab dem Sommer 2015 haben freiberuflich tätige Hebammen in Deutschland keine Haftpflichtversicherung mehr. Für die Hebammen bedeutet dies das berufliche Aus, denn ohne Versicherung dürfen sie nicht arbeiten. Die Hebammenverbände fordern gemeinsam eine politische Lösung des Problems.

Die Nürnberger Versicherung hat verkündet, dass sie zum 1. Juli 2015 aus den beiden letzten verbliebenen Versicherungskonsortien für Hebammen aussteigen. Sowohl beim Deutschen Hebammenverband (DHV) als auch beim Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands (BfHD) ist offen, wer die Hebammen dann noch versichert. Zahlreiche Anfragen bei alternativen Versicherungsunternehmen im In- und Ausland blieben bisher erfolglos.

„Die Lage auf dem Versicherungsmarkt führt zum Zusammenbruch der Versorgung mit Geburtshilfe. Das ist eine absurde Situation“, sagt Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes e.V. (DHV). Ruth Pinno, Vorsitzende des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. (BfHD) verdeutlicht: „Das bedeutet Berufsverbot für die freiberuflichen Hebammen, denn ohne Haftpflichtversicherung dürfen wir weder Geburten zu Hause, im Geburtshaus oder als 1:1-Beleghebamme in der Klinik betreuen noch Schwangeren- und Wochenbettbetreuungen annehmen. Der Markt für die Versicherung von Hebammen reguliert sich nicht mehr selbst. Die Folgen sind dramatisch, der Beruf ist akut von der Vernichtung bedroht.“ Martina Klenk fordert deshalb: „Wir brauchen jetzt dringend eine politische Lösung!“

Die Hebammenverbände fordern eine grundlegende Neustrukturierung der Haftpflichtversicherung mit einer Haftungsobergrenze für Hebammen. Eine kurzfristige Lösung könnte auch ein Regressverzicht seitens der Sozialversicherungsträger sein, um die Versorgung der Schwangeren und Gebärenden und ihrer Familien mit Hebammenhilfe weiterhin sicherzustellen.

In den vergangenen Jahren sind immer mehr Hebammen aus dem Beruf und insbesondere aus der Geburtshilfe ausgestiegen, da die Haftpflichtprämien überproportional stark gestiegen sind. Für freiberuflich in der Geburtshilfe tätige Hebammen hat sich die Prämie in den letzten zehn Jahren trotz abnehmender Schadenszahlen verzehnfacht bei weiterhin niedriger Vergütung. Die Kostenexplosion der Haftpflichtprämie wird auch durch die Beteiligung der Krankenkassen nicht vollständig für jede Hebamme ausgeglichen. Eine flächendeckende Versorgung bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ist schon jetzt nicht mehr gegeben. Die Wahlfreiheit des Geburtsortes ist in vielen Regionen durch das Wegfallen der freiberuflichen geburtshilflichen Versorgung und die Zentralisierung der Geburtshilfe in wenigen Kliniken nicht mehr vorhanden.

Kontakt und weitere Informationen:  
Deutscher Hebammenverband e.V.
Pressestelle
Telefon: 030/89390802
E-Mail: presse(at)hebammenverband.de 

Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V.
Frau Ruth Pinno
1. Vorsitzende des BfHD
Telefon: 0157 56529094
E-Mail: ruth.pinno(at)bfhd.de
FAQs zur Haftpflichtversicherung
Hintergrundpapier zur Haftpflichtversicherung

 

http://www.hebammenverband.de/aktuell/nachricht-detail/datum/2014/0...

 

 

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Tags: Bhajan_Noam, Geburt, Hausgeburt, Hebamme, Versicherung

Kommentar von Bhajan Noam am 13. Februar 2014 um 7:22pm

Immer mehr Menschen bekommen RFID-Chips implantiert

Udo Ulfkotte

Millionen von Menschen in der industrialisierten Welt dürfen ihren Beruf nur noch ausüben, wenn sie sich einen Überwachungschip implantieren lassen.

Am 22. Mai 2012 verblüffte der staatliche britische Sender BBC seine Hörer mit einer schier unfassbaren Idee: Jedes neugeborene Baby soll künftig sofort nach der Geburt einen Chip in den Körper implantiert bekommen, der sein ganzes Leben lang im Körper verbleibt. Das habe viele Vorteile und werde in Zukunft ohnehin geschehen, denn die Verwechslung von Babys sei dann ausgeschlossen. In Kriegszeiten könne man in Ballungsgebieten und auf Schlachtfeldern zudem verlässlich Feinde von Freunden unterscheiden. Mehr noch: Man könne Waffen dann so programmieren, nur noch bestimmte Menschen zu töten. Weil es im Alltag keine Anonymität mehr gebe, werde auch das Verantwortungsgefühl der Menschen steigen. Und Identitätsdiebstahl werde unmöglich. Was auf den ersten Blick wie ein albernes Horrorszenario aus einem Science-fiction-film klingt, das wird längst Schritt für Schritt Realität – auch in Deutschland.

 

Sie sind klein und unscheinbar: so genannte RFID-Chips in Kleidungsstücken, Joghurtbechern, Haustieren, Ausweispapieren – und im Körper von immer mehr Menschen. Seit 2008 gibt es ein Patent auf die Entwicklung, in den Körper implantierte RFID-Chips mit elektronischem Geld aufzuladen (und jede Geldausgabe durch den Staat im Hintergrund zu überwachen). Schon heute ist sicher: Seinen Ausweis wird der Mensch schon bald nicht mehr in der Hand tragen, sondern unter der Haut. Was vielen wie eine düstere Überwachungsutopie erscheint, hat längst begonnen. Immer mehr Berufsgruppen werden derzeit auch in Deutschland dazu angehalten, sich Chips implantieren zu lassen.

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Kommentar von Bhajan Noam am 13. Februar 2014 um 8:01pm

Das ist schon die zweite sehr seltsame Nachricht, die ich heute las. Die erste war, dass immer mehr Theater schließen. Der Staat will also keine Kinder mehr, keine Kultur, Kirche ist eh nicht mehr angesagt und Küche gibt's nur noch bei McDonalds. Man könnte auch ironisch sagen: Die Frauenbewegung hat gesiegt und die Kultur (das vierte "K") noch gleich mit beseitigt.

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Kommentar von sabine am 13. Februar 2014 um 9:00pm

Soll das wirklich das satya - yuga sein, von dem Dieter immer spricht?
Wenn ich diese Sachen lese kann ich mir das einfach nicht mehr vorstellen.

Charles Darwin hat mal gesagt: Alles was gegen die Natur geht, ist nicht von Dauer...

Warum nur haben die Menschen soviel Angst, sich gegen die "Mächtigen" zu wehren?
Warum nur glauben sie nicht, dass ein NEIN gegen diese Kräfte Türen öffnet?
Warum nur wollen sie nicht sehen, was da im Argen vor ihren Augen passiert?

Legal eingeläutet wurde das Alles mit 9/11...

:-((

Kommentar von Bhajan Noam am 13. Februar 2014 um 10:54pm

Eine heftige aber klare Antwort darauf von Ken Jebsen 

Kommentar von sabine am 17. Februar 2014 um 2:58pm
Kommentar von Bhajan Noam am 17. Februar 2014 um 7:33pm

WARUM EIN HERZ FÜR HEBAMMEN NICHT REICHEN WIRD…

Es ist wirklich bewegend und berührend, wie viele Menschen sich in den letzten Tagen seit dem Verkünden der ungeklärten Haftpflichtversicherungssituation für uns Hebammen einsetzen. Es werden Facebook-Gruppen zur Unterstützung gegründet, offene Briefe an Politiker verfasst und mit Facebook-Aktionen wie „Ein Herz für meine Hebamme“ ein Zeichen gesetzt. Das ist wirklich großartig und zeigt eine ungeheure Wertschätzung unserer Arbeit.

Trotzdem wage ich mal auszusprechen, was wahrscheinlich viele Kolleginnen auch denken: Das wird wahrscheinlich nicht reichen für eine wirklich nachhaltige Lösung der Probleme. Denn es kommt trotzdem nicht bei denen an, die unsere Arbeit scheinbar nicht wertschätzen. Bei den Entscheidungsträgern, den „Weltbestimmern“, wie sie so schön im Vorlesegeschichtenbuch meiner Fünfjährigen heißen. Denn wenn die bisher in Deutschland am meisten unterzeichnete Petition mit über 200.000 Unterstützern ebenso wenig bringt wie der persönliche Dialog mit der Kanzlerin zum Erhalt des Hebammenberufsstandes, werden auch jetzt die vielen Stimmen dazu vermutlich leider ungehört bleiben. Oder vielleicht gehört, aber ignoriert werden. Vielleicht redet man sich auch wieder mit schwammigen Aussagen wie „Wir werden die Situation der Geburtshilfe und der Hebammen im Spez... heraus. Eigentlich hätte man das seitens der Regierung noch mit „Abwarten und Tee trinken“ ergänzen können.

Denn machen wir uns nichts vor: Alle Kolleginnen, die seit mehreren Jahren in diesem Beruf arbeiten, sehen und spüren die beständige Verschlechterung der Situation. Es ist längst Fakt, dass viele Kolleginnen aufgegeben haben. Ich habe bereits dieses Jahr weit über 60 Betreuungsanfragen absagen müssen, weil ich keine Kapazitäten mehr habe. Und ich bin nicht die erste und einzige Hebamme, die diese Frauen angerufen haben. Und nein, die Anzahl der Schwangeren in Prenzlauer Berg ist 2014 nicht exorbitant angestiegen. Doch trotzdem kenne ich keine Kollegin mehr, die für die Sommermonate, also in gut einem halben Jahr, noch großartig Kapazitäten frei hat. Viele Kolleginnen gehen andere Wege oder finanzieren ihre Hebammenarbeit durch andere Tätigkeiten quer. Eine Empfehlung für eine geburtshilflich arbeitende Kollegin mit noch vorhandenen Betreuungskapazitäten habe ich schon längst nicht mehr. Geburtshäuser, Hebammenpraxen und kleinere geburtshilflich arbeitende Krankenhausabteilungen schließen beständig und fortlaufend.

Es geht hier nicht nur um Hausgeburten

Es müssten auch mittlerweile alle verstanden haben, dass es hier nicht um das Problem einer kleinen Prozentzahl von Müttern geht, die außerklinisch ihre Kinder zur Welt bringen wollen. Es betrifft die Betreuuung ALLER Mütter – egal ob vor, während oder nach der Geburt und an welchem Geburtsort auch immer. Auch die angestellten Kolleginnen, die eigentlich über die Klinik versichert sind, betrifft das Ganze. Denn schon seit Jahren empfiehlt der Hebammenverband eine zusätzliche Haftpflichtversicherung, da die Deckungssummen der Klinikversicherer im Schadensfall oft nicht ausreichend sind. Gibt es überhaupt eine Summe, die ein Menschenleben „abdecken“ kann? Auch diese Frage muss sich eine Gesellschaft wohl stellen, so wie es die Kollegin Sabine Dörpinghaus getan hat.

Und jetzt? Den Kopf in den Sand stecken? Nein, aber ich glaube der reine Solidaritätsbekundungskurs allein wird uns nicht weiter bringen, wie die vergangenen Jahre leider gezeigt haben. Vielleicht müssen jetzt zusätzliche Wege gegangen werden. Wege, die den „Weltbestimmern“ wirklich weh tun. Weh tut es auf politischer Ebene meist, wenn etwas Kosten verursacht. Vielleicht müssten also die Schwangeren klagen, die durch die Situation einfach nicht mehr die im Sozialgesetzbuch verankerten Betreuungsoptionen in ihrer Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett haben. Vielleicht müssten Eltern anfangen, die Leistungen, die ihre Krankenkasse anbietet, auch einzufordern. Denn was nützt es, wenn Krankenkassen mit den vielschichtigen Hebammenleistungen und teilweise sogar mit Extras wie der Übernahme der Rufbereitschaftskosten werben, wenn es keine Hebammen gibt, die das Ganze mehr anbieten können.

Dumm daran ist nur: Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babymonate sind Zeiten, in denen wir den Familien Ruhe und Zeit wünschen, sich ganz auf sich und ihr Baby zu besinnen. Dazu passen keine Klagen, Gerichtsprozesse oder nervenaufreibende Diskussionen mit den Krankenkassen.

Rechte einfordern und vielleicht nun auch einklagen

Natürlich schicke ich den Frauen mit meiner Absage-E-Mail das PDF mit einem Standardbeschwerdeschreibenan ihre Krankenkasse. Aber insgeheim hoffe ich immer, dass sie doch noch irgendwo eine Kollegin finden, die sie durch eine gesunde und entspannte Schwangerschaft begleiten wird. Aber wahrscheinlich werden wir bald nicht darum herum kommen, dass sich Schwangere und ihre Partner beschweren müssen. Und zwar so richtig, so dass es weh tut und die, die handeln müssten, endlich zum Handeln zwingt.

Denn sonst wird sich absehbar wahrscheinlich NICHTS zum Positiven ändern. Es wird vielleicht ein Versicherer gefunden werden, der auch 2015 noch Hebammen versichert. Aber sicherlich nur mit einer weiteren Erhöhung der Kosten, was erneut viele Kolleginnen aus dem Beruf treiben wird, so wie es seit Jahren der Fall ist. Denn sicherlich wird es keine entsprechende Erhöhung der Bezüge seitens der Krankenkassen geben.

Die Hebammen werden sicherlich nicht von heute auf morgen von der Bildfläche verschwinden. Aber alle Kolleginnen, die schon länger dabei sind, sehen genau wie ich, dass dieser Prozess längst voll im Gange ist. Man muss sich nur mal den Stellenmarkt für Hebammen ansehen. Egal ob Hebammenpraxis, Klinik oder Geburtshaus – alle suchen Hebammen. Diese große Auswahl an Jobs hatte man als Hebamme vor zehn Jahren noch nicht. Und nein, leider ist keine eklatant angestiegene Geburtenrate in Deutschland der Grund dafür. Oder gar grandiose Verdienstmöglichkeiten…

Also, liebe Hebammenunterstützer: Wir Hebammen sind absolut dankbar für die großartige Unterstützung und die damit verbundene Wertschätzung der Hebammenarbeit. Ohne solche Signale hätten schon viel mehr Kolleginnen wohl längst aufgegeben. Jetzt müssen aber auch so viele Schwangere wie möglich aktiv ihre Rechte und Wahlmöglichkeiten einfordern und notfalls einklagen. Die „Weltbestimmer“ dürfen sich nicht mehr entziehen können. Denn Freiheit bei der Wahl des Geburtsortes und der Art der Geburt sollen auch noch unsere großen Kinder und Kindeskinder haben. Ebenso eine gute Begleitung vor und nach der Geburt. Jede Mutter, jedes Baby und jede Familie verdient zu jeder Zeit einen würdigen und gut begleiteten Start ins Leben. Immer!

Kommentar von Bhajan Noam am 21. Februar 2014 um 2:31pm

Frauengesundheit braucht Hebammen, die von ihrer Arbeit leben können. Statement von Ina May Gaskin, Inhaberin des alternativen Nobelpreises 2011, zur Rettung des Berufs der Hebamme in Deutschland.

Kommentar von Bhajan Noam am 25. Februar 2014 um 3:46pm

"Ich bin Hebamme und will es auch bleiben!" - ErMahnwache Berlin

http://www.flickr.com/photos/petshoppetshop/sets/72157641475235183/

Kommentar von Bhajan Noam am 28. Oktober 2014 um 5:36pm

Die Nachricht von der quasi Abschaffung der freien Hebammen scheint momentan in den Hintergrund geraten zu sein. Hier hat eine Frau den Hebammen ein wunderschönes Logo erschaffen. Danke an Ulrike Hirsch! 

Als ich von der momentanen Situation der Hebammen erfuhr, beschloss ich, ein Logo FÜR DIE HEBAMMEN zu gestalten und es allen zur Verfügung zu stellen. Teilen erlaubt - ja, sehr sogar!  
www.ulrike-hirsch.de/fuer-die-hebammen/

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Kommentar

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