mein.yoga-vidya.de - Yoga Forum und Community

Das Yoga Forum für Ayurveda, Yoga, Meditation und Spirituelles Leben

Das HANDELSBLATT nimmt Yoga Vidya ins Visier - doch der Artikel entpuppt sich als Plagiat eines Krimis

Bhajan Noam: Alles Alternative wird angegriffen, denn Friedfertigkeit ist gefährlich für das System, das direkt oder indirekt nur von Kriegen und von Konflikten profitiert. - Der komplette Artikel ist jetzt unten im Kommentar. Die einzelnen Absätze bitte zum Vergrößern und damit zur Lesbarkeit 2x anklicken!

Quelle: http://www.handelsblatt.com/my/panorama/reise-leben/dunkles-geschae...

O-Ton Handelsblatt:

Der „Engel der Wonne“ schwebt auf die Bühne. Barfüßig nimmt er die paar Stufen, schreitet in die Mitte der Empore, gleitet in den Schneidersitz. So thront er da in gelbem Gewand, eingerahmt von seinen Heiligen. Links von ihm blickt der indische Großmeister Sivananda von einer Fotografie, rechts hängt eine Jesus-Ikone.

 ...

****

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 2361 X ANGESCHAUT

Tags: Bhajan_Noam, Sukadev, Yoga-Vidya

Kommentar von Bhajan Noam am 26. Oktober 2015 um 9:35pm

Marcel/Narada hat ihn dankenswerterweise auf facebook veröffentlicht. Ich greife auf ihn als Quelle zurück. Der Artikel ist abfotografiert. Fotos von einer Zeitung können nicht gegen das Presserecht verstoßen. Oder? ;-) 

****

Kommentar von Bhajan Noam am 26. Oktober 2015 um 9:37pm

Die einzelnen Abschitte oben zum Vergrößern 2x anklicken, dann werden sie lesbar.

Kommentar von Bhajan Noam am 26. Oktober 2015 um 10:40pm

Übrigens scheint das Wort "Seelenfänger" im Handelsblatt ein beliebter und beliebig einsetzbarer Begriff zu sein. So schreibt dieses Blatt z. B. über die "salafistischen Seelenfänger". Siehe Link:

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/salafisten-in-dinsl...

In selber Manier bezeichnet es aber auch Lutz Bachmann, den Gründer der PEDIGA, als den "Seelenfänger von Dresden". Siehe Link:

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/pegida-gruender-lut...

Das Handelsblatt will den Lesern scheinbar glauben machen, dass alle Menschen, die nicht brav dem Mainstream folgen, in den Händen von "Seelenfängern" gefangen sein müssen. Welch ein perfider und dummer Journalismus hat mittlerweile die Medienlandschaft untergraben. Siehe dazu auch den von mir veröffentlichten Artikel über Homöopathie, in dem eine Heilpraktikerin noch mit Glück "den Fängen einer Sekte (gemeint ist tatsächlich die Homöopathie) entkommen ist". Siehe Link:

http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/ein-diffamierender-artikel... 

****

Kommentar von Bhajan Noam am 26. Oktober 2015 um 11:21pm

Massimo Bognanni (der Schreiberling des Artikels): Politikwissenschafts-Studium in Köln (Diplom), parallel dazu Ausbildung an der Kölner Journalistenschule und Gründung des Journalistenbüros „Weitwinkel Reporter“ (tätig u.a. für Stern, Zeit, Süddeutsche Zeitung, Brandeins). Seit 2012 Reporter beim Handelsblatt, zuletzt im Investigativ-Team. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Axel-Springer-Preis und dem Heinrich-Heine-Journalismuspreis. Seit Oktober 2015 beim manager magazin. Fokus: Wirtschaftskriminalität, Konsum.

Ja, für diese Art Journalismus bekommt man den Axel-Springer-Preis. Aber den Heinrich-Heine-Preis diesem Mann zu verleihen, ist eine glatte Verhöhnung des Dichters!!! - Und Weitwinkel-Reporter … ??? Ich sehe da eher eine Schraubzwinge ums Gehirn.

****

Kommentar von Bhajan Noam am 27. Oktober 2015 um 12:14am

 

 ;-) In welch finstere Abgründen gelangen wir denn durch diesen Artikel… ? Der Co-Autor Simon Book scheint ein Pseudonym zu verwenden. Jedenfalls findet man bei Google unter diesem Namen eine Menge Bilder wie das folgende (Simon Book ist eine Figur aus einem blutigen Computer-Spiel). 

Weitere Informationen zeigen, dass er unter anderem natürlich ebenfalls den Heinrich-Heine-Preis verliehen bekam. Simon Book ist als Reporter für das Handelsblatt in Berlin tätig. Er wurde 1986 in Oldenburg geboren, studierte in Passau und München und wurde an der Deutschen Journalistenschule zum Redakteur ausgebildet. Zum Wirtschaftsjournalismus kam er über die Financial Times Deutschland, für die er zunächst in Berlin, dann in Hamburg arbeitete. Von dort wechselte er 2013 zum Handelsblatt. Für seine Arbeit wurde Book 2014 für den European Press Prize nominiert und mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Heinrich-Heine-Preis, dem Journalistenpreis der Volks- und Raiffeisenbanken oder dem Hugo-Junkers Preis. Sein Recherche-Highlight des vergangenen Jahres: Ein dreimonatiges Stipendium in den Vereinigten Staaten, aus dem die Serie „Das Ende des amerikanischen Traums“ wurde.

Um journalistischer Wahrheitsverpflichtung treu zu bleiben, müssen wir sagen, das wir weit unten noch ein einzelnes menschliches Portrait unter dem Namen Simon Book gefunden haben.

Jetzt erscheinen zumindest zwei "Gesichter" hinter diesem unseligen Artikel.

****

Kommentar von Bhajan Noam am 27. Oktober 2015 um 9:58am

Das Handelsblatt gehört der Holtzbrinck-Verlagsgruppe. Über deren Geschichte kann man in der "Datenbank Deutsche Medienkonzerne" Folgendes lesen:

 

Der Buchvertreter Georg von Holtzbrinck, sinnenfroher Abkömmling eines westfälischen Adelsstamms, gründet 1936 zusammen mit seinem Freund Wilhelm Schlösser die Deutsche Verlagsexpedition. Das Vertriebsunternehmen ist die Keimzelle eines sich rasch ausbreitenden Medienunternehmens. Das habe Holtzbrinck auch den guten Beziehungen zur NSDAP zu verdanken gehabt, schrieb das US-Magazin „Vanity Fair" 1997. Im Jahr 1943 übernimmt Holtzbrinck den Wiesbadener Verlag „Deutsche Volksbücher“, den die Alliierten 1946 lizensieren. Nach dem Krieg kommt Holtzbrinck auf die Idee, für die lesehungrigen Deutschen einen Buchklub zu gründen. 1948 entsteht die Stuttgarter Hausbücherei, später werden der Deutsche Bücherbund (1959), die deutsche Hausbücherei (1960) und der Deutsche Buchklub (1966) hinzugekauft. Vier Jahrzehnte bleiben die Buchklubs das Kerngeschäft des Unternehmens. Zur Absicherung aber tritt Holtzbrinck zunehmend als Verleger auf und kauft sich bei Zeitungen und Zeitschriften ein. Vor allem an Buchverlagen ist der ehemalige Jurastudent Holtzbrinck interessiert.

Als der Verlagsgründer 1983 stirbt, arbeitet sein ältester Sohn Dieter bereits drei Jahre im Unternehmen als Geschäftsführer (beim Handelsblatt). Im Unternehmen erwirbt sich der Sohn schnell Respekt, als er nach dem Tod des Vaters die Führung übernimmt und den radikalen Umbau des Unternehmens vorantreibt. Dazu gehört die vorher gemiedene Expansion auf internationale Märkte (Auslandsanteil 2001: 40%). 1986 kauft Holtzbrinck in den USA den Buchverlag Henry Holt und die "Scientific-American-Gruppe", 1994 das angesehene New Yorker Buchhaus Farrar, Straus & Giroux, 1995 für knapp 600 Mio. DM eine 70,8-prozentigen Anteil an dem britischen Großverlag Macmillan. Zudem wird das Forschungsinstitut Prognos AG in Basel mehrheitlich übernommen.

Gleichzeitig entschließt sich Holtzbrinck - zunächst in enger Allianz mit dem Münchner Filmhändler Leo Kirch - zum Vorstoß in die elektronischen Medien. Holtzbrinck wird 1983 Gründungsgesellschafter beim TV-Sender Sat.1, hält dort nach einer Reorganisation im Jahr 1986 15% der Anteile und verkauft sie schließlich Ende 1996 für knapp 200 Mio. DM an Kirch. Der Wetter- und Reisekanal, an dem Holtzbrinck ein Viertel der Anteile hielt, stellt 1998 nach kurzer Zeit den Betrieb wieder ein. Außerdem beteiligt sich der schwäbische Unternehmer mit 25% am Nachrichtenkanal n-tv, um das Wirtschaftsfernsehen voranzutreiben, und baut diesen Anteil bis auf 47% aus. Jedoch verkauft die Stuttgarter Gruppe Mitte 2002 die Senderanteile - zusammen mit Beteiligungen an zwölf Radiostationen - an den Bertelsmann-Konzern (Bertelsmann in der Mediendatenbank).

Dieter von Holtzbrinck kaufte zudem in kurzer Folge die Zeitungen „Main-Post" (1992), „Tagesspiegel" in Berlin (1992), und „Trierischer Volksfreund" (1993). Ein Höhepunkt der Offensive ist 1996 der Kauf der angesehenen Wochenzeitung „Die Zeit" (Auflage: rund 480.000) für 140 Millionen Mark vom alleinigen Gesellschafter Gerd Bucerius.

Quelle: http://www.mediadb.eu/datenbanken/deutsche-medienkonzerne/verlagsgr...

Kommentar von Bhajan Noam am 27. Oktober 2015 um 12:43pm

Je mehr man über den Autor Massimo Bognanni forscht, desto aberwitziger wird es. Auf seiner Facebook-Seite, wo er stolz seinen Yoga-Artikel präsentiert, schreibt er wörtlich: "Die Themenidee zu meiner letzten Handelsblatt-Story: aus einem Krimi geklaut (Dank an Jussi Adler Olsen)."

Hier ein Link zu den Krimis von Jussi Adler Olsen, aus denen sich der Herr Bognanni für seinen "Yoga-Krimi"bedient hat. > http://www.adler-olsen.de

Die Fragen, die sich mir dabei stellen: Ist es zu viel, von einem Journalisten, der für das Handelsblatt schreibt, zu erwarten, dass er sich doch mehr mit realen Fakten beschäftigt? Oder ist dieser Mann mit einem vollkommen falschen, ihm eigentlich "artfremden" Thema beauftragt worden? Kann sich das Handelsblatt einen Journalisten leisten, der in einer Fantasy world lebt? Schwebt die Zeitung mit solchen Mitarbeitern nicht ständig in der Gefahr, wie vielleicht auch hier, wegen Rufmord verklagt zu werden? - Oder auf den Punkt gebracht: Ein besessener Krimileser, der sich ja in Wahrheit von den Autoren seine geheimen Mordgelüste beschreiben lässt und sich daran befriedigt, kann ja nichts besseres als Journalist werden und als solcher manchmal ganz legal zumindest den Ruf einiger Mitmenschen ermorden. 

Eine der Facebook-Seiten des Herrn Bognanni: https://www.facebook.com/Massimo-Bognanni-Reporter-1558535381062287/

Und hier Kommentare, die er bisher zu seinem Artikel erhielt:

Hier sei eines der Bücher des oben genannten Herrn Olsen gezeigt, in denen der Artikelschreiber seine Inspiration zum seinem unsäglichen Yoga-Artikel fand.

Mehr von dieser Lektüre findet man hier: http://www.adler-olsen.de

Kommentar von Bhajan Noam am 27. Oktober 2015 um 1:09pm

Es war übrigens sein letzter Artikel - oder sollte man sagen "seine letzte Jagd" - fürs Handelsblatt, denn er eilt neuen Aufgaben entgegen:

Massimo Bognanni - ReporterSeite
15. September ·
In eigener Sache: nach dreieinhalb aufregenden, lustigen und erfolgreichen Jahren, betrete ich heute zum vorerst letzten Mal den roten Teppich vor dem Handelsblatt. Mein Dank gilt den großartigen Kollegen und Chefs. Dank euch durfte ich hier eine wunderschöne Zeit erleben. Vielen Dank!!

Mit Wehmut im Knopfloch verabschiede ich mich. Gleichzeitig wächst die Vorfreude auf das neue journalistische Abenteuer beim manager magazin! Mehr dazu ab Oktober.

In einem seiner vorletzten Artikel ist er fasziniert von einem Großwildjäger, der mitten in Köln seine blutigen Trophäen zur Schau stellt.

****

Kommentar von Bhajan Noam am 27. Oktober 2015 um 8:00pm

Lieber Ravidas, Du hast natürlich fast vollkommen recht. Fast… , denn alles hat zwei Seiten in diesem Universum. Auf der einen Seite oder Ebene interessiert es mich reichlich wenig, wie wer über was momentan gerade denkt. Auf der anderen Seite kann ich dennoch Partei einnehmen für eine Sache, die es verdient. Das Dritte aber ist, dass ich Dummheit aus irgendwelchen Gründen nicht ertrage. Dummheit ist der Urgrund, aus dem alles Zerstörerische geschieht. Ich aber bin ein kreativer Mensch, der gerne am Entstehen einer neuen friedvollen und bewussteren Zeit beteiligt ist. Deswegen piekse ich immer wieder in Kaugummiblasen, die von ihren Inhaber wohl für Weisheit gehalten werden. Bei diesem speziellen Herrn Bogninni allerdings habe ich gerade damit aufgehört. Ich bin etwas tiefer in seine Vita getaucht und ein Gefühl sagt mir, ignoriere ihn. In diesem Leben lernt er es nicht mehr. Er ist so krank und lebt in einer so kranken Welt, dass es einfach aussichtslos ist. Amen.      

Kommentar von Yoga Vidya Zentrum Frankfurt am 30. November 2015 um 10:49pm

Letzten Donnerstag war ich in Maria Rain bei der Bürgerversammlung bzgl. Erweiterung von Yoga Vidya (Bericht aus der.... Die Gegner von Yoga Vidya verwiesen mehrfach auf das Handelsblatt, und zitierten z.T. sogar wörtlich....
Als Yoga Vidya aber vor 3 Jahren ins Allgäu kam, hatte niemand etwas gegen Yoga Vidya. Jetzt gibt es z.T. großen Widerstand und mir scheint die Hauptschuld liegt beim Handelsblatt.
Gott sei dank sind Pfarrer und Bürgermeister von Maria Rain nicht so einfältig, dass sie ungeprüft dem Artikel des Handelsblattes volles Vertrauen schenken.

Kommentar

Sie müssen Mitglied von mein.yoga-vidya.de - Yoga Forum und Community sein, um Kommentare hinzuzufügen!

Mitglied werden mein.yoga-vidya.de - Yoga Forum und Community

© 2019   Impressum | Datenschutz | AGB's | Yoga Vidya |   Powered by

Badges  |  Ein Problem melden  |  Nutzungsbedingungen