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Am 28. 1. beginnt das chinesische Jahr des Feuer-Hahns

Mit dem chinesischen Neujahr wird nicht nur ein neues Jahr, sondern auch der Wechsel des Jahresregenten eingeläutet. 2017 löst der Hahn den Affen ab. Das Jahr des Hahns geht vom 28. Januar 2017 bis zum 15. Februar 2018. Das bestimmende Zeichen der Wandlungsphase bleibt weiterhin das Feuer. Das Neujahrsfest ist der wohl wichtigste Feiertag in China. Es ist vor allem ein Fest der Familie. Zuvor befreit man sich von alten Lasten, um dann am Neujahrstag das Glück erneut in sein Haus und Leben einzulassen.

Die chinesische Astrologie
In China zieht sich die Astrologie durch alle Lebensbereiche. Der Mensch steht dabei zwischen Himmel und Erde und es ist seine Aufgabe, diese beiden im Gleichgewicht zu halten. Doch welche Aufgabe kommt dabei dem Hahn und dem Feuer zu? Um das zu klären, sind einige Grundkenntnisse nötig:

Das chinesische Horoskop
Um die Harmonie zwischen Himmel und Erde zu wahren, hilft das chinesische Horoskop. Es beschreibt sowohl gegenwärtige als auch zukünftige Tendenzen. Dabei wird davon ausgegangen, dass stets alles im Wandel ist und das Heute das Morgen bedingt. Selbst der Tod ist Teil des Wandlungsprozesses und nach ihm ist nicht Schluss, sondern der Kreislauf schließt sich und beginnt erneut. Der Legende nach lud Buddha alle Tiere der Schöpfung zu einem Fest ein und versprach ihnen für Ihr Erscheinen eine Belohnung.
 

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Allerdings kamen lediglich zwölf Tiere: die Ratte, der Büffel, der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, die Ziege, der Affe, der Hahn, der Hund und das Schwein. Buddha löste sein Versprechen ein und widmete jedem dieser Tiere ein Jahr, in dem sie umherreisen und das Gute in der Welt kräftigen sollten. Der Charakter der in diesem Jahr geborenen Menschen wird von den Eigenschaften des jeweiligen Tieres, das an der Reihe ist, geprägt, ebenso das Geschehen des gesamten Jahres. In gleicher Weise werden so den zwölf Monaten, den zwölf Stunden des Tages und den zwölf Stunden der Nacht die Charakterzüge der zwölf Tiere zugeordnet.
Der Legende nach lud Buddha alle Tiere der Schöpfung zu einem Fest ein und versprach ihnen für Ihr Erscheinen eine Belohnung. Allerdings kamen lediglich zwölf Tiere: die Ratte, der Büffel, der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, die Ziege, der Affe, der Hahn, der Hund und das Schwein. Buddha löste sein Versprechen ein und widmete jedem dieser Tiere ein Jahr, in dem sie umherreisen und das Gute in der Welt kräftigen sollten. Der Charakter der in diesem Jahr geborenen Menschen wird von den Eigenschaften des jeweiligen Tieres, das an der Reihe ist, geprägt, ebenso das Geschehen des gesamten Jahres. In gleicher Weise werden so den zwölf Monaten, den zwölf Stunden des Tages und den zwölf Stunden der Nacht die Charakterzüge der zwölf Tiere zugeordnet.
 
Die fünf Wandlungsphasen
In der chinesischen Astrologie spricht man von den Xing, den fünf Wandlungsphasen. Xing bedeutet übersetzt „Durchgang“. Der Begriff rührt daher, dass sich die einzelnen Wandlungsphasen gegenseitig bedingen und eine den Weg für eine andere ebnet. Die fünf Wandlungsphasen stehen in starker Wechselwirkung zueinander. Sie sind jedoch alle gleichwertig, keine Phase ist stärker oder machtvoller. Die Phasen können nur miteinander existieren, nicht separat voneinander. Durch sie wird ein Gleichgewicht der Kräfte hergestellt. Würde ein Zeichen versuchen, dominanter zu sein, würde die Harmonie ins Wanken geraten. Jede der fünf Wandlungsphasen verstärkt gewisse Tendenzen bzw. steht für bestimmte Eigenschaften:
 
Metall: Willenskraft, Durchsetzungsvermögen, Unflexibilität, Erfolgsinstinkt, Sinn für Funktionalität und Ästhetik
 
Wasser: Einfühlungsvermögen, Aufnahmefähigkeit, Wortgewandtheit, Anpassungsfähigkeit
 
Holz: Umgänglichkeit, Realismus, Flexibilität, Unterstützung, Courage
 
Feuer: Offenheit, Ehrlichkeit, Dynamik, Leidenschaft, Spontaneität, Ungeduld, Begeisterungsfähigkeit, Harmoniesucht
 
Erde: Grenzen kennen und akzeptieren, Praktikabilität, Zielstrebigkeit, Organisationstalent, Systematik, Ernsthaftigkeit, Objektivität, Entschlusskraft
 
Das Jahr des Feuer-Hahns im Detail
Wird ein Mensch im Jahr des Hahns unter dem Zeichen Feuer geboren zeugt das von festen Grundsätzen, Tatkraft und Führungsqualitäten. Manchmal könnte er vielleicht etwas zu energisch seine Ansichten vertreten – Sensibilität ist nicht unbedingt eine seiner Stärken. Doch grundlegend ist er eine gesellige Person, die nie um ein Wort verlegen ist. Ähnliche Tendenzen sind auch im generellen Geschehen im Jahr des Feuer-Hahns zu erwarten …
 
Was bringt das Jahr des Feuer-Hahns?
Da passiert etwas! Fröhlichkeit und Ausgelassenheit, Aktivität und Enthusiasmus bestimmen das Jahr des Hahns. Langeweile kommt nicht auf. Zuversicht lohnt sich wieder, denn der Optimismus läuft nicht ins Leere: Die Chancen, Vorhaben in die Tat umzusetzen oder eine Entwicklung positiv zu beeinflussen, sind ausgezeichnet. Dieser Aktivismus zehrt jedoch hin und wieder an den Kräften und man tendiert dazu, sich leicht zu übernehmen. Da heißt es wachsam bleiben! Das gilt ebenso für Ideen, die in die Kategorie Utopie einzuordnen sind. Bei all der Antriebskraft wird es zur Herausforderung, den Blick für das Machbare und die Realität zu behalten. Elan und Fleiß werden großgeschrieben – dann stehen uns alle Entwicklungsmöglichkeiten offen. Die Menschen nehmen ihr Leben privat als auch beruflich in die eigene Hand.
 
Politisch gesehen macht das Hahn-Jahr mutig: Das große Ganze überschauend einerseits, können sich andererseits aber selbst die kleinsten Fehler oder Mängel nicht mehr verstecken. Sie werden nicht länger vertuscht oder unter den Teppich gekehrt, sondern klar benannt. Allerdings kann die Klarheit und Ehrlichkeit, mit der die Dinge angesprochen werden, manchem auch ein Dorn im Auge sein – nicht jeder ist bereit, der nackten Realität ins Gesicht zu schauen. Doch nur so kann sich etwas ändern.
Und welche Aspekte trägt das Feuer bei? Es sorgt dafür, dass immer etwas los ist, denn das Feuer schenkt eine Extraportion Energie und Tatendrang. Doch auch die kleinen Auszeiten bringt die Feuer-Energie, in denen man sich besinnt und mal nur auf sich selbst konzentriert. Eine lösungsorientierte, konstruktive Handlungsweise gewinnt die Oberhand. Das Jahr des Feuer-Hahns stellt den Fortschritt, den Erfolg und die Integrität in den Mittelpunkt.
 
2017 wird ein Jahr voller Freude und Engagement, Vergnügen und Arbeitseifer, Streben und Veränderung. Jeder hat die Möglichkeit, seine Stärken voll auszuschöpfen – das bringt Zufriedenheit und kräftigt das Selbstvertrauen. Man glaubt wieder an sich und die eigenen Fähigkeiten. Das setzt ungeahnte Energien frei. Wer am Boden ist, fasst neuen Mut, steht auf und geht voller Zuversicht wieder los. Das ist die richtige Einstellung, um aus einem Hahn-Jahr das Beste herauszuholen. Treibt man es mit dem Optimismus jedoch zu weit, könnte das unter Umständen in waghalsigen Situationen enden.
Der Wille, etwas zu bewegen oder ein gestecktes Ziel zu erreichen, ist groß. Alle Zeichen stehen auf Vorwärtskommen und Aufstieg. Entscheidungen folgen nicht nur der Vernunft, sondern vor allem dem Instinkt. Auch das Miteinander kommt nicht zu kurz: Familie und Freunde sind wichtig. Unstimmigkeiten werden aus der Welt geschafft, man zieht wieder an einem Strang und wunderschöne gemeinsame Momente winken.
 
 
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Tags: Astrologie, Bhajan_Noam, China, Familie, Feuer, Hahn, Horoskop

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