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Agnihotra - Heile die Atmosphäre und die Atmosphäre heilt dich (mit Video-Anleitung)

Texte und Videos vom Homahof Heiligenberg; zusammengestellt von Bhajan Noam - Mit der Atmosphäre ist hier nicht nur die Lufthülle um den Planeten gemeint, sondern auch die feinstoffliche Atmosphäre, welche im besonderen Maße unsere Stimmung und unser Handeln beeinflusst. Ein positives Denken und Handeln wird damit sehr erleichtert. Durch Agnihotra geschieht eine sehr starke Reinigung sowohl auf der feinstofflichen Ebene wie auch im physikalisch messbaren Bereich. Wissenschaftliche Studien ergaben, dass in der unmittelbaren Umgebung von Agnihotra pathogene Keime bis zu über 90% reduziert werden. Agnihotra wurde von Shree Gajanan Maharaj wiederbelebt und für die heutige Zeit vereinfacht und angepasst, sodass es für jeden leicht durchführbar ist.

Beim Agnihotra werden zu Sonnenauf- und Sonnenuntergang spezielle vorgegebene Zutaten in einem pyramidenförmigen Gefäß verbrannt. Dabei werden einige Mantras gesungen, welche exakt auf die Schwingungsverhältnisse von Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang abgestimmt sind.

Die beim Agnihotra entstehenden heilsamen Energien werden in die Atmosphäre geleitet und sind ebenfalls in der verbleibenden Asche enthalten. Die hoch energetische Asche wird am Homa-Hof Heiligenberg äußerst erfolgreich als biologischer Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt.

Nummer und Erklärung

1     Es bildet sich ein Ring aus spiritueller Emotion (Bhāv)
2     Anziehung des Höchsten Gottesprinzips
2A   Ein Ring des Höchsten Gottesprinzips wird gebildet
3     Anziehung eines Flusses von Göttlichem Bewusstsein
3A   Es bildet sich ein Ring von Göttlichem Bewusstsein (Chaitanya)
3B   Göttliches Bewusstsein (Chaitanya) emittiert in Form von Luft
3C   Göttliches Bewusstsein strahlt auf die Person und bildet einen Ring
4     Das Sonnenprinzip wird nach der Opferung (Āhuti) angezogen
4A   Es bildet sich ein Ring überwiegend vom Sonnenprinzip
5     Ein Fluss beherrscht von Feuerprinzip wird angezogen
5A   Es bildet sich ein Ring aus Feuer-Prinzip
5B   Ringe aus vorwiegendem Feuerprinzip erstrahlen
6     Aus dem Mantra strahlt ein Energiefluss ab (Mantra-shakti)
7     Teilchen von Göttlicher Energie (Shakti) breiten sich aus
8     Emissionen des Absoluten Feuerprinzips (Tēj-tattva)
8A   Es bildet sich ein Kreis von Absolutem Feuerprinzip (Tēj-tattva)
9     Teilchen der Göttlichen Energie in Form von Chaitanya breiten sich aus
10   Die Kunḍalinī-chakrās werden gereinigt
11   Teilchen der Vitalenergie verbreiten sich
11A Erhalt von Vitalenergie (Prāṇshakti)
12   Göttliche Energieteilchen breiten sich aus
13   Es bildet sich eine Schutzhülle um den Körper

Agnihotra-Zutaten

Für den Verbrennungsvorgang wird ein pyramidenförmiges Kupfergefäß von vorgeschriebener Größe benötigt. Das Gefäß hat mathematisch bedeutungsvolle Abstufungen, welche für die Wirkungen von Agnihotra maßgeblich sind. Kupfer als Material hat u. a. energieleitende und bakteriostatische Eigenschaften. Die Pyramidenform und das Kupfer wirken beim Verbrennender erforderlichen Bestandteile wie eine Art Generator für negative Ionen, die harmonisierend auf die Umgebung wirken und auch einen positiven Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden haben.
Zum Verbrennen wird getrockneter Kuhdung verwendet. Was für uns seltsam erscheinen mag, war früher auch bei uns eine gängige Praxis: Kuhdung wurde als wirksames Heilmittel gegen vielerlei Krankheiten eingesetzt. Kuhdung enthält u. a. einen dem Penicillin ähnlichen Stoff, der desinfizierend wirkt.
Als weitere Zutaten werden Ghee (Butterschmalz) und Vollkornreis benötigt. Ghee gilt im Ayurveda beinahe als Wundermittel, u. a. wirkt es reinigend und Lebensenergie erhöhend. Die Verwendung von Ghee bei Homa-Feuern ist eine Grundvoraussetzung, die in den Veden immer wieder deutlich hervorgehoben wird.
 
Reis - das Korn des Lebens - gilt als Sinnbild der Reinheit und Fülle. Für Agnihotra sollten nur ganze Körner von ungeschältem Vollkornreis verwendet werden. Bei gebrochenen Reiskörnern bleibt vielleicht die chemische Analyse dieselbe – die feinenergetische Struktur ist jedoch unterbrochen. Reis hat  einen ausgleichenden Yin- und Yang-Effekt. Viele ätherische Öle werden beim Verbrennungsvorgang frei und chemische Reaktionen für die Heilung der Atmosphäre in Gang gesetzt.
Die Zutaten für das Agnihotra sind in ihren Eigenschaften stark reinigend, ausgleichend und/oder im Kräftespiel neutral. Die Zeiten, zu denen Agnihotra durchgeführt wird, sind in gewisser Weise ebenfalls „neutral“. Es ist nicht Tag und nicht Nacht, denn es handelt sich exakt um Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Sonne und Erdradius befinden sich dann in einem 90º-Winkel, wodurch eine gewaltige Flut feinstofflicher Energien auf diesen Bereich gelangt. Während zu dieser Zeit das Feuer in der Kupferpyramide brennt, werden einige genau vorgegebene Sanskrit-Laute (Mantras) gesungen. Die hohe Energie der Mantras verstärkt den Vorgang und wird in der entstehenden Asche gespeichert.

Quelle: http://www.freigeist-forum-tuebingen.de ;

Morgenmantra:

„Suryaye svaha, suryaye idam na mama;
prajapataye svaha, prajapatye idam na mama“

Abendmantra:

„Agnaye svaha, agnaye idam na mama;
prajapataye svaha, prajapatye idam na mama“

 

Video-Anleitung Teil 1 - Utensilien

Video-Anleitung Teil 2 - Vorbereitung

Video-Anleitung Teil 3 - Durchführung

Texte und Videos vom Homahof Heiligenberg: http://www.homa-hof-heiligenberg.de

Seiten des Lebens: www.bhajan-noam.com

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Tags: Agnihitra, Atmosphäre, Bhajan_Noam, Feuerzeremonie, Heilen

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