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Sukadev Bretzs Blog (4,036)

Nirvanashatakam Strophe 6

Der letzte Teilvers des Nirvanashatakam:



„Na Muktir Na Bandhah“

Ich bin weder Befreiung, noch gebunden.

Natürlich bemühen wir uns um Befreiung. Shankara sagt im Viveka Chudamani, einem seiner Hauptwerke, was auch gerade für Anfänger eine gute Einführung ins Jnana Yoga ist, dass ein Schüler vier Eigenschaften haben sollte, um auf dem Jnana-Weg gut voranzukommen: 1. Viveka – Unterscheidungskraft, 2. Vairagya… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 17. Oktober 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Nirvanashatakam Strophe 5 Guru Schüler Beziehung

Na Gurur Naiva Shishyah



Ich bin weder Guru noch Schüler. Die Guru-Schüler-Beziehung gilt als etwas Heiliges und wenn Shankaracarya hier sagt: Es gibt weder Guru noch Schüler, oder ich bin nicht beschränkt auf Guru-Dasein oder Schüler-Dasein, mein Glück hängt auch nicht davon ab, dass ich einen Guru habe oder dass der Guru sich richtig verhält, will er damit nicht die Lehrer-Schüler-Beziehung in Frage stellen. In vielerlei Hinsicht ist spirituelles Wissen auch eine Übertragung von… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 16. Oktober 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Nirvanashatakam Strophe 5

Na Mitra

Gurur Naiva Shishyah



Mitra heißt Freund. In gewisser Weise ist es gut, Mitra von allen Wesen zu sein. Patanjali erwähnt Maitri in mehreren Kapiteln. Bekannter ist Ahimsa. Ahimsa heißt ja Nichtverletzen und irgendwie wird davon sehr viel häufiger gesprochen als von Maitri. Die meisten von euch haben vermutlich noch nie von Maitri gehört. Aber Patanjali gebraucht Maitri häufiger. Nichtverletzen, Ahimsa, ist ein negierender Ausdruck. Maitri heißt Freundlichkeit, Liebe,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 15. Oktober 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Nirvanashatakam Strophe 5

Na Me Mrutyukshanka



Ich bin jenseits der Sterblichkeit. – Das ist natürlich eine große Behauptung, die ich euch jetzt so nicht beweisen kann. Man kann es aber in der Meditation erahnen, wenn man plötzlich merkt: Ich bin nicht der Körper. Wenn man merkt: Zeitlosigkeit ist erfahrbar. Letztlich wissen wir es auch, wenn wir überlegen: Wie bin ich heute, wie war ich vor 20 Jahren? Das Ich ist gleich, das Selbst ist gleich. Der Charakter hat sich entwickelt – hoffentlich. Weisheit hat sich… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 14. Oktober 2009 um 3:30am — 1 Kommentar

Nirvanashatakam Strophe 4.3

Na Bhojana Na Bhojyam Na Bhokta



Ich bin nicht das Genießen, ich bin nicht das Genossene, ich bin nicht der Genießende und ich bin vor allen Dingen auch nicht derjenige, der die Erfahrungen macht.

Bhokta Bhojana hat mehrere Bedeutungen. Zum einen ist es Genießen im Sinne von Sinnesgenuss, zum anderen heißt es aber auch Erfahrung. Wir sind Sein, Wissen und Glückseligkeit. Unsere wahre Natur hängt nicht ab von dem, was wir erfahren. Erfahrungen bringen uns Höhen und Tiefen, aber… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 13. Oktober 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Nirvanashatakam Strophe 4.2

Der nächste Teilvers von Nirvanashatakam will uns etwas Verhaftungslosigkeit sogar gegenüber spirituellen Praktiken lehren.



Na Mantra Na Tirtham

Na Veda Na Yajna



Ich hänge auch nicht ab von Mantras. Mantras sind etwas Gutes. Wir singen Mantras, es gibt Mantra-Einweihungen und Mantras für die Meditation, wir beginnen und schließen jede Yogastunde mit einem Mantra. Es erhebt den Geist, es macht es leichter, Brahman zu erfahren. Aber wir sollten auch nicht daran hängen.… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 12. Oktober 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Nirvanashtakam Strophe 4.1

„Na Sukha Na Dukha.“

Sukha heißt Vergnügen in diesem Kontext und Dukha heißt Schmerz.

Die Welt ist voller Vergnügen, die Welt ist voller Schmerz. Der Mensch sucht Vergnügen und er versucht Schmerz zu vermeiden. Das ist letztlich auch wie Raga und Dwesha, so etwas, was im Menschen angelegt ist und was den Tieren geholfen hat zu überleben. Typischerweise, das was die Evolution begünstigt, bereitet dem Menschen Freude, das was die Evolution verhindert und das Überleben, hat ihm Schmerz… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 11. Oktober 2009 um 4:00am — 1 Kommentar

Nirvanashtakam Strophe 4

Vierte Strophe Nirvanashtakam.

„Na Punyam Na Papam.“

Punya heißt Verdienst, Papa heißt Vergehen oder Sünde.

Ihr kennt den Ausdruck „Karma“. Und im Yoga wird „Karma“ recht weit interpretiert. Da kann Karma Lernlektionen, Aufgaben sein. So sagt es Krishna in der Bhagavad Gita, so sagt es Patanjali. Aber es gibt eine, in Indien eigentlich stärker vorherrschende Philosophie als Yoga, das ist Purva Mimamsa, spricht immer von Punya und Papa. Viele, die klassischer indischer Religion…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 10. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Om Shri Ramaya Namaha

Om Shri Ramaya Namaha



Ich möchte heute ein paar Worte zu Rama mitteilen, da in acht Tagen am 17. Oktober 2009 Dipawali ist, auch Diwali genannt, das Fest des Lichtes, symbolisierend die Rückkehr von Rama nach Ayodhya.

Rama ist der Aspekt Gottes, der Wahrhaftigkeit, Rechtschaffenheit und Güte symbolisiert, in Verbindung auch mit Durchsetzungsvermögen und Kraft. Rama war geboren in einem Königreich. Er hatte einen Vater namens Dasharatha, er war ein rechtschaffener König. Er…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 9. Oktober 2009 um 8:00am — Keine Kommentare

Nirvanashtakam Strophe 3: Erläuterung von Sukadev

Nächste Zeile der dritten Strophe, Nirvanashtakam.

„Na Me Lobhamohau. – Ich bin jenseits von Gier und von Täuschung.“

Auf der einen Ebene müssen wir anerkennen: „Ich bin gierig und ich bin in der Täuschung.“ Dort zu behaupten, „Ich bin der Täuschung nicht unterlegen.“, das wäre ein Unsinn. Auf der einen Ebene sind wir der Täuschung unterlegen und unterworfen. Das ist das Konzept der Maya. Und weil wir das wissen, können wir humorvoll das Leben leben. Deshalb können wir auch voller… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 9. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Vegetarische Küche bei Yoga Vidya

Bei Yoga Vidya wird ja nur vegetarische Nahrung serviert. Milchprodukte gibt es dabei auch, allerdings gibt es immer eine ausreichend große Auswahl für alle Veganer, also solche, die auch keine Milchprodukte zu sich nehmen.



Das heißt konkret, dass keine Produkte vom toten Tier verwendet werden. Auch beim Käse werden solche Sorten verwendet, in denen kein tierisches Lab als Enzym ist.



Die Lebensmittel sind Bio laut EU-Norm. In Bad Meinberg haben wir uns das sogar… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 8. Oktober 2009 um 4:09pm — 1 Kommentar

Na me Ragadweshau

Dritter Vers von Nirvanashtakam, dritte Strophe.

„Na me Ragadweshau. - Ich bin jenseits von Raga und Dwesha, Mögen und Nicht-Mögen.“

Auf eine gewisse Weise sind Raga und Dwesha auch gut. Mag euch vielleicht erstaunen, denn meistens, wenn man Bhagavad Gita liest oder auch Yoga Sutra oder viele Verse, heißt es, wir wollen jenseits von Mögen und Nicht-Mögen gehen, jenseits von unseren Wünschen und Abneigungen. Aber dann, wenn man da zu viel dran denkt, dann wird das Leben vielleicht auch… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 8. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

American Jornal of Physiology: Flexibilitätsübungen reduzieren Herzinfarkt Risiko

Gefunden in "Netdoktor" zugeschickt von Maheshwara aus Yoga Vidya Speyer:



Washington (ddp). Wer mit den Händen seine Zehen erreicht, hat möglicherweise ein geringeres Risiko für einen Herzinfarkt: Die Flexibilität des Rumpfes hängt direkt mit der Dehnbarkeit der Arterien zusammen und könnte sogar als… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 7. Oktober 2009 um 10:57am — Keine Kommentare

Nirvanashtakam Strophe 2 : die Koshas

Die zweite Hälfte dieses zweiten Verses von Nirvanashtakam.

„Ich bin nicht die fünf Koshas.“

Viele von euch kennen physische Hülle, Energiehülle, geistig-emotionale Hülle, intellektuelle Hülle, Wonnehülle.

„All das bin ich nicht. Ich bin auch nicht die fünf Handlungsorgane.“

Manche Menschen definieren sich durch das, was sie tun und müssen viel bewirken können. Manche definieren sich mit diesem „aktiv“. „Ich bin ein aktiver Mensch.“ Wir wissen nicht, wie lange wir aktiv sein… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 7. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Nirvanashtakam Strophe 2.1

Die zweite Strophe des Nirvanashtakam.



„Ich bin nicht beschränkt auf das Prana.“



Im Yoga tun wir vieles, um mehr Prana zu bekommen. Wir machen Pranayama, Atemübungen. Wir essen Ernährung, die Prana erhebt. Wir machen Asanas. Asanas sind nicht nur nette Entspannungstechniken und Dehnübungen, sondern Prana fließt. Weshalb man sich nach einer Yogastunde anders fühlt, als wenn man eine Dreiviertelstunde Aerobic oder Gymnastik oder Fitnesstraining gemacht hat. Das heißt nicht,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 6. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Nirvanashtakam Strophe 1

Die erste Strophe des Nirvanashtakam beschreibt einige Ausdrücke, die die meisten von euch kennen. Manas, Buddhi, Ahamkara, Chitta. Ich bin nicht Manas, ich bin nicht Buddhi, ich bin nicht Ahamkara, ich bin nicht Chitta. Wir können auch sagen, ich bin nicht begrenzt darauf. Und das sind die vier Teile des Geistes. Denkprinzip, Intellekt, Ego, Unterbewusstsein. All das bin ich nicht oder darauf bin ich nicht beschränkt.

Ich bin nicht beschränkt auf die fünf Sinne, mit denen ich die Welt… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 5. Oktober 2009 um 3:30am — 1 Kommentar

Das Nirvanashtakam

Es gibt ein wunderschönes Werk von Shankaracharya, das Nirvanashtakam, die Nr. 404 im Yoga Vidya Kirtan-Heft. Die sechs Strophen zum Nirwana. Nirwana heißt Befreiung. Es wird manchmal auch als „Nichts“ übersetzt. Aber Nirwana, der Ausdruck, heißt mehr als „Nichts“, er heißt nämlich „Alles“. Es heißt, nichts von dem, was wir uns vorstellen können sind wir, aber wir sind alles, was alles einschließt. Traditionellerweise wird dieses Nirvanashtakam zum Ende einer Ausbildung, eines Abschnittes,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 4. Oktober 2009 um 3:30am — 1 Kommentar

Samadhi ist mehr als ein Glücksmoment

„Samadhi ist kein unbewusster Zustand. Es ist vielmehr ein Zustand vollkommenen Wachseins. Es ist nicht einfach emotionale Begeisterung oder ein Gefühl der Verzückung.“

Auch das kann es ja geben. Viele von euch, vielleicht alle, hatten mal ein unglaubliches Glücksgefühl in irgendeiner Weise. Es gibt solche Glücksgefühle, die aus irgendwelchen äußeren Umständen kommen oder im Zusammensein mit einem Menschen oder bei einer Feier oder beim Tanzen oder auch irgendwo ein großartiger Erfolg oder… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 3. Oktober 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Samadhi als Bereicherung des inneren Lebens

Samadhi ist nicht ein Zustand, dumpf wie ein Stein, wie manche meinen. Leben aus dem höchsten Bewusstsein ist nicht Verlöschen. Wenn das Selbst in Erfahrenem gebunden ist, werden seine Aktivitäten nicht voll ausgeübt. Und wenn die Beschränkungen des empirischen Seins überschritten werden, wird das universelle Leben intensiviert und man fühlt sich bereichert. So wird das innere Leben sehr reich. So wird das Leben kosmisch weit und sogar suprakosmisch.

Leben aus Samadhi heraus, oder nach der… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 2. Oktober 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Erfahrung von Samadhi

Die tiefste Weise zu verstehen „Wer bin ich?“, ist die Erfahrung von Samadhi. Die logische Analyse der Frage „Wer bin ich?“, ist etwas, was uns im Alltag helfen kann. Aber wenn wir es wirklich erfahren in Samadhi, dann bleibt etwas. So will ich ein paar Sätze lesen aus dem Kapitel „Samadhi“, in dem Buch „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda.

„Ein Zustand vollkommenen Wachseins. Samadhi ist kein Zustand von Dumpfsein, Vergessen oder Verlöschen.“

Davor haben ja manche Menschen… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 1. Oktober 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

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