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Sukadev Bretzs Blog (4,173)

„Verstehe den Sinn des Lebens“

Yoga Sutra 2.39



Ist Aparigraha fest begründet, versteht man den Sinn des Lebens.



Aparigraha heißt Unbestechlichkeit. Wenn du bestechlich bist, dann bist du verwirrt über den Sinn des Lebens. Bist du unbestechlich, verstehst du den Sinn des Lebens. Sinn des Lebens ist jetzt hier recht hoch gegriffen. Aber es gibt kleine Sinne und es gibt größere Sinne. Aparigraha wird auch manchmal als „Nichtannehmen von Geschenken“ übersetzt. Aparigraha wird manchmal auch als… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 14. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Sexualität und Liebe“

Yoga Sutra 2. Kapitel, 38. Vers

Brahmacharya ist das Thema.



Ist Brahmacharya fest begründet, erlangt man große Lebenskraft.



Brahmacharya auf der einen Seite - Vermeidung sexuellen Fehlverhaltens. Auf der anderen Seite heißt es, Sexualität mit Liebe auszuleben. Es heißt auch, Sexualität in einem höheren Kontext zu sehen. Sexualität letztlich als Ausdruck göttlicher Schöpfungskraft. Im engeren Sinne…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 13. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Brahmacharya in der Partnerschaft“

Yoga Sutra 2.38



Ist Brahmacharya fest begründet, erlangt man große Lebenskraft.



Brahmacharya im weiteren Sinne - Vermeidung von sexuellem Fehlverhalten. Auch wenn du in einer Partnerschaft lebst, gilt es, dass das Ausleben von Sexualität bestimmten Prinzipien folgen kann. Es klingt jetzt komisch, denn natürlich ist Sexualität auch etwas Spontanes, es ist etwas Leidenschaftliches. Es gilt hier, Sexualität so zu leben, dass beide Partner daran Freude haben, dass… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 12. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Brahmacharya ist kulturell abhängig“

Yoga Sutra 2.38



Ist Brahmacharya fest begründet, erlangt man große Lebenskraft.



Brahmacharya, im weiteren Sinne, Vermeidung von sexuellem Fehlverhalten, ist damit sehr kulturell abhängig. Es gibt Kulturen, wo ein Mann mehrere Frauen haben kann. Es gibt Kulturen, wo eine Frau mehrere Männer haben kann. Es gibt sogar Kulturen, wo mehrere Männer und mehrere Frauen zusammen in einer Ehegemeinschaft leben. Sicher ein komplexes Zusammenleben, aber eben gesellschaftlich… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 11. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Brahmacharya führt zu mehr Lebenskraft“

Yoga Sutra 2.38



Ist Brahmacharya fest begründet, erlangt man große Lebenskraft.



virya - Lebenskraft, Vitalität, Stärke bekommen wir. In diesen Versen spricht Patanjali über die Yamas und er spricht insbesondere darüber, dass das Einhalten der Yamas die Gedankenkraft stärkt. Wer Ahimsa übt, wird eine Ausstrahlung bekommen, die andere friedfertig macht. Wer Satya, Wahrhaftigkeit, übt, bekommt eine starke Gedankenkraft, so dass das, woran er denkt, sich von selbst… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 10. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Jeder bekommt das, was er braucht“

Yoga Sutra 2.37, Fortsetzung



Ist Nicht-Stehlen fest begründet, kommen alle Kostbarkeiten wie von selbst.



Sei der festen Überzeugung, dass du das bekommen wirst, was du brauchst. Du brauchst nichts wegzunehmen, weil du denkst, ansonsten bekommst du es nicht. Natürlich, es ist gut, seine Gedankenkraft zu entwickeln, es ist gut, auch energisch zu handeln - all das gehört zum ganzheitlichen Yoga dazu. Ich hatte zwar vor ein paar Tagen gesagt, es ist gut, keine Wünsche… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 9. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Das Lakshmi-Prinzip“

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 37. Vers



Ist Nicht-Stehlen fest begründet, kommen alle Kostbarkeiten wie von selbst.



Positiv ausgedrückt: Wenn du das, was du hast, mit anderen teilst, dann fließt immer mehr zu dir. Dies ist auch das Lakshmi-Prinzip. Ich weiß nicht, ob du schon mal eine Statue von Lakshmi angeschaut hast oder auch ein Bild. Lakshmi ist eine Göttin, mit zwei Händen nach oben geöffnet oder auch zwei Lotus, die nach oben geöffnet sind und zwei Hände nach…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 8. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Was Stehlen bewirkt“

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 37. Vers



Ist Nicht-Stehlen fest begründet, kommen alle Kostbarkeiten wie von selbst.



Asteya – nicht stehlen.

Patanjali sagt hier eine weitere Weise, wie man Gedankenkraft bekommt. Wie die Kraft der Gedanken gestärkt wird. Nämlich, indem man nicht stiehlt und indem man anderen nichts wegnimmt. Wenn man anderen Dinge wegnimmt, dann werden dabei Widerstände aufgebaut. Widerstände von anderen. Sie spüren das irgendwo. Widerstände im eigenen… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 7. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Wahrhaftigkeit stärkt die Gedankenkraft“

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 36. Vers

Das letzte Mal, dass ich darüber spreche. Mindestens in diesem Kontext.



Wenn Wahrhaftigkeit fest begründet ist, erlangt man die Frucht der Handlung, ohne zu handeln.



Wahrhaftigkeit stärkt die Gedankenkraft. Wenn du dauerhaft wahrhaftig bist, dann sind deine Gedanken so stark, dass sie sich in der Umwelt umsetzen. Dennoch, es gibt Grenzen von Wahrhaftigkeit. Nicht umsonst heißt es, zwar nicht im Yoga Sutra, aber in einem… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 6. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Lügen schwächen den eigenen Geist“

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 36. Vers

Ich spreche immer noch über den gleichen Vers.



Wenn Wahrhaftigkeit fest begründet ist, erlangt man die Frucht der Handlung, ohne zu handeln.



Natürlich, Satya, Wahrhaftigkeit, ist auch schlicht und ergreifend, nicht zu lügen, die Wahrheit zu sagen. Wenn man lügt, schwächt man seinen eigenen Geist. Wenn man lügt, fällt es auch irgendwann auf. Ein Mensch, der regelmäßig lügt, wird unglaubhaft. Er kann andere nicht mehr wirklich… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 5. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Was heißt Wahrhaftigkeit“

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 36. Vers

Ich merke gerade, das ist ja schon oft, dass ich über diesen Vers gesprochen habe, ohne auf den Inhalt des Verses einzugehen. Heute gehe ich mal wieder darauf ein.



Wenn Wahrhaftigkeit fest begründet ist, erlangt man die Frucht der Handlung, ohne zu handeln.




Ich bin die letzten Tage auf Weisen, wie man die Gedankenkraft stärken kann, eingegangen. Wie man Dinge bewirken kann, ohne wirklich zu handeln. Natürlich gilt es auch zu… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 4. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Stimme dich auf den Meister ein“

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 36. Vers, nächster Teil



Wenn Wahrhaftigkeit fest begründet ist, erlangt man die Frucht der Handlung, ohne zu handeln.



Die letzten Male hatte ich über Möglichkeiten, Gedankenkraft zu stärken, gesprochen. Im Raja Yoga ist das Konzept, dass Gedanken Kräfte sind und wenn man diese Gedanken gut nutzt, kann das auf den Alltag Auswirkung haben. Im Größten ist das sogar, dass man allein durch Gedankenkraft Dinge bewirken kann. Es heißt, dass z.B.… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 3. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Konzentriere deinen Geist“

Patanjali, Yoga Sutra, 2. Kapitel, 36. Vers, nächster Teil

Ich spreche über: Wie kann man die Gedankenkraft stärken?

Eine weitere Weise, zusätzlich zu dem, was ich in den letzen Sendungen erzählt habe, ist, deinen Geist zu konzentrieren. Wenn du an hundert verschiedene Dinge denkst und morgens was anderes willst als mittags, am Montag irgendwo spürst, dein Herz sagt dir eine Sache und am Dienstag sagst du wieder etwas anderes, am Mittwoch kommt dein Sicherheitsbedürfnis und am… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 2. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Wahrhaftigkeit – Verfolge ein höheres Ziel“

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 36. Vers



Patanjali schreibt:

Wenn Wahrhaftigkeit fest begründet ist, erlangt man die Frucht der Handlung, ohne zu handeln.



Wahrhaftigkeit, eine wichtige Eigenschaft eines Aspiranten. Wenn Wahrhaftigkeit wirklich fest begründet ist, erlangt man die Frucht der Handlung, ohne zu handeln. Gedanken sind geistige Kräfte. Sind die Gedanken stark, dann manifestiert sich das, woran du denkst, im Alltag. Manchmal schneller, manchmal langsamer. Du… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 1. Dezember 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

„Nichtverletzen“

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 35. Vers, 3. Teil



Wenn Nichtverletzen fest begründet ist, trifft der Yogi auf keine Feindschaft.



Wenn du ein tiefes Verständnis für andere Menschen hast, wenn du wirklich vom Herzen her das Herz des anderen spürst, wenn du tief im Inneren verstehst, dass alle Wesen ganz von innen heraus das Beste wollen, dann triffst du auf keine Feindschaft. Selbst wenn Menschen Negatives tun, selbst wenn sie dich verletzen, selbst wenn sie dir Schlimmes… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 30. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Grundlage ethischen Verhaltens

Yoga Sutra, Fortsetzung 34. Vers, 2. Kapitels

Patanjali gibt hier Grundlagen, warum es gut ist, sich ethisch zu verhalten.

Er sagt, wenn wir Himsa, Gewalttätigkeit, in uns haben, dann resultiert das in Schmerz und Unwissenheit. Und er sagt, bei Himsa, bei Gewalttätigkeit, ist es egal – vielleicht nicht ganz egal, aber in der Auswirkung ähnlich – ob wir selbst gewalttätig sind, ob wir andere Gewalttätigkeit tun lassen, ob wir negatives Tun billigen oder geschehen lassen. Ob wir es aus… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 28. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Früchte negativer Gedanken

Patanjali, Yoga Sutra, Fortsetzung 34. Vers des 2. Kapitels



Patanjali sagt, dass negative Gedanken und Emotionen, insbesondere Gewalttätigkeit zu Schmerz und Unwissenheit führen.

Yoga will uns frei machen. Yoga will uns zur Erfahrung von unendlicher Wonne führen, zu Ananda. Und will uns zum höchsten Wissen führen, zum Jnana, höchster Weisheit und damit zur Freiheit. Um dort hinzukommen, gilt es, negative Gedanken und Emotionen zu überwinden.

Yoga geht davon aus, wir sind… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 27. November 2009 um 4:00am — 1 Kommentar

Yoga Sutra 2.34

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 34. Vers

Das ist ein umfangreicher Vers. Ich werde ihn schrittweise kommentieren.



Negative Gedanken und Emotionen, wie Gewalttätigkeit, ob man sie selbst in die Tat umsetzt, andere tun lässt oder negatives Tun billigt oder geschehen lässt, ob durch Gier, Ärger oder Verblendung verursacht, ob mild, mittelmäßig oder stark, resultieren im endlosen Schmerz und Unwissenheit. Deshalb sollte man über das Gegenteil nachdenken.



Patanjali gibt… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 26. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Überwinde störende Gedanken

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 33. Vers



Störende Gedanken können durch das Denken an ihr Gegenteil überwunden werden.




Das ist die sog. Pratipaksa-Bhavana-Methode: Das Denken an das Gegenteil oder das Hervorbringen der gegenteiligen Seite hilft störende Gedanken zu überwinden.

Ich habe einen Vers übersprungen. Das mache ich in diesen Kommentaren zum Yoga Sutra öfter mal. Das vollständige Yoga Sutra findest du in meinem Buch „Die Yogaweisheit des Patanjali“. Ich lasse… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 25. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Grundregeln des Alltags

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 31. Vers



Die Yamas sind Grundregeln, die nicht durch soziale Schicht, Ort, Zeit oder Umstände bedingt sind. Sie gelten für alle Ebenen und bilden das große universelle Gelübde.



Ethik ist etwas Relatives. Was in einem Land für richtig gilt, gilt im anderen Land für falsch. Was in einem Lebensalter o.k. ist, ist im nächsten Lebensalter nicht o.k. Wenn ein Kind, das zwei/drei Jahre ist, dich ans Schienbein tritt, ist das nicht weiter tragisch. Wenn das… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 24. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

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