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Sukadev Bretzs Blog (4,077)

Der intensiv Strebende ist Samadhi nahe

Yoga-Sutra, 1. Kapitel, 21. Vers



Samadhi wird schnell erreicht, wenn der Wunsch danach intensiv ist.



Auch ein Paradox auf dem spirituellen Weg.

Zum einen gilt es, frei zu werden von Wünschen.

Zum anderen ist es gut, den Wunsch nach Befreiung zu kultivieren,

den Wunsch nach Samadhi zu kultivieren.



Der Wunsch nach Befreiung ist der Treibstoff, den du brauchst, um wirklich dorthin zu kommen.

Überlege dir öfters:

wie wäre ich, wenn ich… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 14. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Yoga Sutra 1-20

Yoga-Sutra, Patanjali, 20. Vers – 3. Teil



Um Samadhi zu erlangen, ist auch immer wieder Erinnerung notwendig, Smriti.

Du weißt inzwischen sehr viel über Yoga,

du weißt viel über den spirituellen Weg.

Du weißt viel, was du tun solltest.

Es ist wichtig, dass du dich immer wieder daran erinnerst, und es auch tust.



Es reicht nicht aus, zu wissen, was theoretisch sinnvoll wäre,

sondern es gilt, daß du dich daran erinnerst, und daß du es… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 13. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Yoga Sutra, 1. Kapitel, kleiner Sprung – 20. Vers

Manche erlangen A-Samadhi, also den höchsten Bewusstseinszustand der Einheit,

durch Glauben, Energie, Erinnerung und klares Bewusstsein.

A-Samadhi, der höchste Samadhi, die Erfahrung der vollkommenen Einheit. Das ist das Ziel, wo wir hinstreben. Das ist ein Zustand ohne Gedanken, ein Zustand vollkommener Bewusstheit und reiner Wonne. Man kommt dorthin zum einen durch Radha, durch Glauben.

Im Raja-Yoga wird normalerweise kein Glaube vorausgesetzt,

Raja-Yoga ist mehr eine…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 12. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Erkenne dein Selbst

Yoga-Sutra, 1. Kapitel, 16. Vers



Der höchste Zustand von Vairagya, Verhaftungslosigkeit, stammt vom Bewusstsein des Purusha,

dem höchsten Selbst her. Er entsagt sogar den drei Eigenschaften der Natur.



Höchste Verhaftungslosigkeit kommt, wenn du dein wahres Selbst erfährst.

Wenn du dein wahres Selbst erfährst, dann weißt du, du brauchst nichts mehr, um glücklich zu sein. Das Selbst, Purusha, die Seele, ist Ananda, reine Wonne.

Vor dem Bewusstsein dieser Wonne… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 11. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Was ist Vairagya

Pantanjali, Yoga-Sutra, Kapitel 1, 15. Vers



Vairagya, Verhaftungslosigkeit, ist der Bewusstseinszustand,

in dem das Verlangen nach sichtbaren und unsichtbaren Objekten

durch Meisterung des Willens kontrolliert ist.



Vairagya ist die Fähigkeit, loszulassen.

Raga heißt mögen, Vairagya ist der Zustand jenseits des Mögens.

Patanjali hat ein paar Verse vorher gesagt, dass durch Abhyasa, Übung,

und Vairagya, Verhaftungslosigkeit, die Citta-Vrittis… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 10. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Yoga-Sutra 1-14-2

Patanjali, Yoga-Sutra, 1. Kapitel, 14. Vers – Fortsetzung

Übung wird fest begründet,

wenn sie über lange Zeit hinweg ohne Unterbrechung

und mit aufrichtiger Hingabe fortgesetzt wird.



Mit aufrichtiger Hingabe, satkara, mit Ernsthaftigkeit.

Alles, was du praktizierst, praktiziere es mit Ernsthaftigkeit.

Auch ein Spannungsfeld des spirituellen Weges.

Wir wollen uns nicht identifizieren und nicht daran hängen:

dennoch, was du tust, mache es mit… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 9. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Patanjali Yoga-Sutra 14. Vers, 1. Kapitel

Übung wird fest begründet,

wenn sie über lange Zeit hinweg ohne Unterbrechung

und mit aufrichtiger Hingabe fortgesetzt wird.



Ohne Unterbrechung – nairantarya – ist ein wichtiger Aspekt.

Es gilt, jeden Tag zu praktizieren. Meditiere jeden Tag mindestens ein paar Minuten lang.

Nimm dir vor, jeden Tag etwas zu tun, um deine Gedanken zur Ruhe zu bringen.

Jeden Tag übe etwas, das deine Gedankenkraft stärkt

und dir dann hilft, dich von den Gedanken zu… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 8. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

“Überwinde negative Gedanken”

Ich möchte etwas lesen aus dem Buch „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda, aus dem Kapitel „Gedanke“, aus dem Unterkapitel „Überwindung von negativen Gedanken“.

Swami Sivananda schreibt hier: „Zuerst kommt ein negativer Gedanke in den Geist. Dann hat man eine feste Vorstellung. Man erfreut sich daran, diesem negativen Gedanken nachzuhängen. Man lässt ihn ihm Geist verweilen. Allmählich fasst der negative Gedanke, wenn er keinen Widerstand erfährt, im Geist festen Fuß. Dann wird es… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 7. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

„Erfahre Einheit und Verbundenheit“

Ich lese etwas aus dem kleinen, wunderschönen Büchlein von Swami Sivananda: „Licht, Kraft und Weisheit“. Es hat aufgeschlagen auf dem Unterkapitel „Unsterblichkeit ist dein Geburtsrecht“.

„Tapferkeit, Kraft und Stärke, Weisheit und Freude sind dein Geburtsrecht, dein Erbe. Das göttliche Erbe des Absoluten. Du bist das Zentrum des Denkens, der Einflüsse und der Kraft. Vergiss es nicht. In der äußeren Welt herrscht Sterblichkeit. Tage und Nächte fliegen dahin wie Pfeile. Ist ein Tag… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 6. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

“Erwirb geistigen Reichtum”

Ich lese aus dem Buch „Licht, Kraft und Weisheit“ von Swami Sivananda. Und es hat aufgeschlagen auf einem Kapitel mit der Überschrift „Erwirb geistigen Reichtum“.

Swami Sivananda schreibt: „Eine noch so große Zahl von Nullen hat keinen eigentlichen Wert, es sei denn, die Zahl Eins werde ihnen vorangestellt. Ebenso ist der Reichtum in dieser Welt gleich Null, wenn du dich nicht um spirituellen Reichtum bemühst und nicht nach Selbstverwirklichung strebst. Lebe darum inwendig in der Seele, im… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 5. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

„Überwache deine Gedanken“

Ich lese etwas aus dem kleinen Büchlein: „Licht, Kraft und Weisheit“ von Swami Sivananda. Es hat aufgeschlagen auf einem Kapitel, das nennt sich: „Überwache deine Gedanken“.

„Führe alle Praktiken aus, die deinen Geist ansprechen. Befolge sie mit Vertrauen und Aufmerksamkeit. Du wirst deine Entwicklung beschleunigen und das Reich der unendlichen Wonne erreichen.“

Wir wollen jenseits der Identifikation mit dem Körper, den Emotionen, den Energien, dem Intellekt, der Persönlichkeit usw.… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 4. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

“Aussenden von positiven Gedanken”

Im Yoga sagen wir sehr oft “Shanti”. Shanti heißt Frieden. Wir beginnen jede Yogastunde, indem wir Shanti wiederholen. Wie schließen sie, indem wir Shanti wiederholen. Wir beginnen die Meditation mit Wünschen für den Frieden. Wir schließen die Meditation mit Wünschen für den Frieden. Am Ende eines Satsangs kommen Friedensmantras. Das Arati ist ein Mantra um Licht in die Welt zu schicken.

Und dafür gibt es eine Menge von sehr guten Gründen. Zum einen ist es gut für jeden einzelnen Menschen.… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 3. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

„Pflege gute Gewohnheiten“

Ich lese aus dem Buch: „Licht, Kraft und Weisheit“ von Swami Sivananda. Es hat aufgeschlagen auf dem Kapitel: „Pflege gute Gewohnheiten“.

„Ein großer Teil deines Unterbewusstseins besteht aus untergetauchten Erfahrungen und Erinnerungen, die aber wiedergewonnen werden können. Du kannst im unterbewussten Geist neue Gewohnheiten, neue Ideen, neue Begriffe, neue Ideale, neue Tendenzen und letztlich einen neuen Charakter schaffen, indem du die alten wandelst. Denke nach, sinne und überlege.… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 2. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

„Stimme dich ein auf das Göttliche“

Ich möchte ein paar Worte sprechen über Einschwingung, auf Englisch „tuning“.

Ein Instrument kann gestimmt sein, oder auch nicht gestimmt sein. Ist ein Instrument schlecht gestimmt, dann ist klingt es unharmonisch. Auch einen Sender auf dem Radio stimmt man ein, man „tunt“ deshalb die Bezeichnung Tuner.

Unser Geist ist irgendwie auch so ein Radio und wir können ihn einstimmen auf verschiedene Frequenzen. So wie in diesem Raum gleichzeitig alle möglichen Radiosender zu hören sind,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 1. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

„Engagement und Enthusiasmus“

Der spirituelle Weg ist oft ein Mittelweg oder auch ein Rhythmus zwischen jeweils zwei Polen. Zwei typische Pole sind, Bhakti und Jnana. Liebe und Verehrung und Weisheit und Erkenntnis.

Ein anderer dieser Polpaare ist Entsagung und Erfüllung der Pflichten. Ein Thema, das gerade in der Bhagavad Gita sehr viel behandelt wird.

Ein anderes Thema, herauszufinden, was unsere Natur ist, unserem Herzen zu folgen, unserer Prakriti zu folgen, aber nicht Sklave zu sein, von Wünschen und… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 1. April 2009 um 6:00am — Keine Kommentare

„Das Gute und das Angenehme“

Guten Morgen! Ist heute ein guter Morgen? Ja, es ist ein sehr guter Morgen. Ihr habt schon meditiert, ihr habt Mantras gesungen, viele von euch haben schon Pranayama gemacht, Atemübungen. Das macht aus jedem Morgen einen guten Morgen.

Wisst ihr, was der Unterschied ist zwischen einem guten Morgen und einem vergnüglich, angenehmen Morgen?

Könnt ihr euch vorstellen, was ein vergnüglich-angenehmer Morgen in den Sommerferien ist? Vielleicht bis 9:00 Uhr oder 10:00 Uhr ausschlafen,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 30. März 2009 um 6:00pm — 1 Kommentar

„Die Vision der Kosmischen Gestalt – Bhagavad Gita 11. Kapitel“

Ich lese aus der Bhagavad Gita, dem Zwiegespräch zwischen Krishna und Arjuna. Krishna, dem Lehrer, Inkarnation, Manifestation Gottes und Arjuna, dem Schüler.

Wir sind im 11. Kapitel. Das 11. Kapitel heißt „Die Vision der Kosmischen Gestalt“. Arjuna hat eine Vision von Gott. Hat eine Vision, dass das ganze Universum eine einzige kosmische Gestalt ist. Dass alles, was im Universum stattfindet, in einem kosmischen Organismus stattfindet. Er sieht sich selbst als Teil, wie eine Zelle des…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 29. März 2009 um 6:00pm — 1 Kommentar

„Zeige mir das Höchste Selbst – Bhagavad Gita 11. Kapitel“

Ich lese etwas aus der Bhagavad Gita, dem Zwiegespräch zwischen Krishna, dem Lehrer, Inkarnation Gottes auf Erden und Arjuna, dem Schüler.

Arjuna bat im 11. Kapitel zu Anfang den Krishna, er möge ihm bitte die kosmische Gestalt zeigen. Er möge ihm das erfahren lassen, wovon er bisher nur gehört hatte. Er hat damit im 4. Vers gesagt: „Wenn Du, O Herr, der Ansicht bist, dass es für mich möglich ist, es zu sehen, zeige mir, O Herr der Yogis, Dein unvergängliches Selbst.“

Etwas, was wir… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 28. März 2009 um 5:00pm — Keine Kommentare

„Wunsch nach dem Höchsten – Bhagavad Gita 11.3“

Ich lese aus der Bhagavad Gita, Zwiegespräch zwischen Krishna, dem Lehrer, Inkarnation, Manifestation Gottes und Arjuna, dem Schüler. Wir sind im 11. Kapitel und Arjuna hat Krishna gebeten: „Nun, O erhabener Gott, da Du Dich so beschrieben hast, O höchstes Wesen, ist es mein Wunsch, Deine göttliche Form zu sehen. Wenn Du, O Herr, der Ansicht bist, dass es für mich möglich ist, es zu sehen, zeige mir Dein unvergängliches Selbst.“

Krishna hatte in den vorigen Versen, in den vorigen…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 27. März 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

„Direkte Erfahrung des Höchsten – Bhagavad Gita 11. Kapitel“

Ich wollte etwas lesen aus der Bhagavad Gita, dem Zwiegespräch zwischen Krishna, dem Lehrer, Inkarnation, Manifestation Gottes und Arjuna, dem Schüler. Wir sind im 11. Kapitel und Arjuna sagt dort: „Durch Dein Wort, Deine Erklärung vom höchsten Geheimnis des Selbst, das Du zu meinem Segen gesprochen hast, ist meine Täuschung verschwunden. Über Ursprung und Zerstörung der Wesen habe ich wahrlich genau von Dir gehört. Und auch über Deine unerschöpfliche Größe.“

Das 11. Kapitel, Bhagavad Gita… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 26. März 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

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