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Nirvanashtakam Strophe 4

Vierte Strophe Nirvanashtakam.

„Na Punyam Na Papam.“

Punya heißt Verdienst, Papa heißt Vergehen oder Sünde.

Ihr kennt den Ausdruck „Karma“. Und im Yoga wird „Karma“ recht weit interpretiert. Da kann Karma Lernlektionen, Aufgaben sein. So sagt es Krishna in der Bhagavad Gita, so sagt es Patanjali. Aber es gibt eine, in Indien eigentlich stärker vorherrschende Philosophie als Yoga, das ist Purva Mimamsa, spricht immer von Punya und Papa. Viele, die klassischer indischer Religion…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 10. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Nirvanashtakam Strophe 3: Erläuterung von Sukadev

Nächste Zeile der dritten Strophe, Nirvanashtakam.

„Na Me Lobhamohau. – Ich bin jenseits von Gier und von Täuschung.“

Auf der einen Ebene müssen wir anerkennen: „Ich bin gierig und ich bin in der Täuschung.“ Dort zu behaupten, „Ich bin der Täuschung nicht unterlegen.“, das wäre ein Unsinn. Auf der einen Ebene sind wir der Täuschung unterlegen und unterworfen. Das ist das Konzept der Maya. Und weil wir das wissen, können wir humorvoll das Leben leben. Deshalb können wir auch voller… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 9. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Na me Ragadweshau

Dritter Vers von Nirvanashtakam, dritte Strophe.

„Na me Ragadweshau. - Ich bin jenseits von Raga und Dwesha, Mögen und Nicht-Mögen.“

Auf eine gewisse Weise sind Raga und Dwesha auch gut. Mag euch vielleicht erstaunen, denn meistens, wenn man Bhagavad Gita liest oder auch Yoga Sutra oder viele Verse, heißt es, wir wollen jenseits von Mögen und Nicht-Mögen gehen, jenseits von unseren Wünschen und Abneigungen. Aber dann, wenn man da zu viel dran denkt, dann wird das Leben vielleicht auch… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 8. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Nirvanashtakam Strophe 2.1

Die zweite Strophe des Nirvanashtakam.



„Ich bin nicht beschränkt auf das Prana.“



Im Yoga tun wir vieles, um mehr Prana zu bekommen. Wir machen Pranayama, Atemübungen. Wir essen Ernährung, die Prana erhebt. Wir machen Asanas. Asanas sind nicht nur nette Entspannungstechniken und Dehnübungen, sondern Prana fließt. Weshalb man sich nach einer Yogastunde anders fühlt, als wenn man eine Dreiviertelstunde Aerobic oder Gymnastik oder Fitnesstraining gemacht hat. Das heißt nicht,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 6. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Nirvanashtakam Strophe 1

Die erste Strophe des Nirvanashtakam beschreibt einige Ausdrücke, die die meisten von euch kennen. Manas, Buddhi, Ahamkara, Chitta. Ich bin nicht Manas, ich bin nicht Buddhi, ich bin nicht Ahamkara, ich bin nicht Chitta. Wir können auch sagen, ich bin nicht begrenzt darauf. Und das sind die vier Teile des Geistes. Denkprinzip, Intellekt, Ego, Unterbewusstsein. All das bin ich nicht oder darauf bin ich nicht beschränkt.

Ich bin nicht beschränkt auf die fünf Sinne, mit denen ich die Welt… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 5. Oktober 2009 um 3:30am — 1 Kommentar

Das Nirvanashtakam

Es gibt ein wunderschönes Werk von Shankaracharya, das Nirvanashtakam, die Nr. 404 im Yoga Vidya Kirtan-Heft. Die sechs Strophen zum Nirwana. Nirwana heißt Befreiung. Es wird manchmal auch als „Nichts“ übersetzt. Aber Nirwana, der Ausdruck, heißt mehr als „Nichts“, er heißt nämlich „Alles“. Es heißt, nichts von dem, was wir uns vorstellen können sind wir, aber wir sind alles, was alles einschließt. Traditionellerweise wird dieses Nirvanashtakam zum Ende einer Ausbildung, eines Abschnittes,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 4. Oktober 2009 um 3:30am — 1 Kommentar

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