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Nirvanashatakam Strophe 4.3

Na Bhojana Na Bhojyam Na Bhokta



Ich bin nicht das Genießen, ich bin nicht das Genossene, ich bin nicht der Genießende und ich bin vor allen Dingen auch nicht derjenige, der die Erfahrungen macht.

Bhokta Bhojana hat mehrere Bedeutungen. Zum einen ist es Genießen im Sinne von Sinnesgenuss, zum anderen heißt es aber auch Erfahrung. Wir sind Sein, Wissen und Glückseligkeit. Unsere wahre Natur hängt nicht ab von dem, was wir erfahren. Erfahrungen bringen uns Höhen und Tiefen, aber… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 13. Oktober 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Nirvanashatakam Strophe 4.2

Der nächste Teilvers von Nirvanashatakam will uns etwas Verhaftungslosigkeit sogar gegenüber spirituellen Praktiken lehren.



Na Mantra Na Tirtham

Na Veda Na Yajna



Ich hänge auch nicht ab von Mantras. Mantras sind etwas Gutes. Wir singen Mantras, es gibt Mantra-Einweihungen und Mantras für die Meditation, wir beginnen und schließen jede Yogastunde mit einem Mantra. Es erhebt den Geist, es macht es leichter, Brahman zu erfahren. Aber wir sollten auch nicht daran hängen.… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 12. Oktober 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Nirvanashtakam Strophe 4.1

„Na Sukha Na Dukha.“

Sukha heißt Vergnügen in diesem Kontext und Dukha heißt Schmerz.

Die Welt ist voller Vergnügen, die Welt ist voller Schmerz. Der Mensch sucht Vergnügen und er versucht Schmerz zu vermeiden. Das ist letztlich auch wie Raga und Dwesha, so etwas, was im Menschen angelegt ist und was den Tieren geholfen hat zu überleben. Typischerweise, das was die Evolution begünstigt, bereitet dem Menschen Freude, das was die Evolution verhindert und das Überleben, hat ihm Schmerz… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 11. Oktober 2009 um 4:00am — 1 Kommentar

Nirvanashtakam Strophe 4

Vierte Strophe Nirvanashtakam.

„Na Punyam Na Papam.“

Punya heißt Verdienst, Papa heißt Vergehen oder Sünde.

Ihr kennt den Ausdruck „Karma“. Und im Yoga wird „Karma“ recht weit interpretiert. Da kann Karma Lernlektionen, Aufgaben sein. So sagt es Krishna in der Bhagavad Gita, so sagt es Patanjali. Aber es gibt eine, in Indien eigentlich stärker vorherrschende Philosophie als Yoga, das ist Purva Mimamsa, spricht immer von Punya und Papa. Viele, die klassischer indischer Religion…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 10. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Nirvanashtakam Strophe 3: Erläuterung von Sukadev

Nächste Zeile der dritten Strophe, Nirvanashtakam.

„Na Me Lobhamohau. – Ich bin jenseits von Gier und von Täuschung.“

Auf der einen Ebene müssen wir anerkennen: „Ich bin gierig und ich bin in der Täuschung.“ Dort zu behaupten, „Ich bin der Täuschung nicht unterlegen.“, das wäre ein Unsinn. Auf der einen Ebene sind wir der Täuschung unterlegen und unterworfen. Das ist das Konzept der Maya. Und weil wir das wissen, können wir humorvoll das Leben leben. Deshalb können wir auch voller… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 9. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Erfahrung von Samadhi

Die tiefste Weise zu verstehen „Wer bin ich?“, ist die Erfahrung von Samadhi. Die logische Analyse der Frage „Wer bin ich?“, ist etwas, was uns im Alltag helfen kann. Aber wenn wir es wirklich erfahren in Samadhi, dann bleibt etwas. So will ich ein paar Sätze lesen aus dem Kapitel „Samadhi“, in dem Buch „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda.

„Ein Zustand vollkommenen Wachseins. Samadhi ist kein Zustand von Dumpfsein, Vergessen oder Verlöschen.“

Davor haben ja manche Menschen… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 1. Oktober 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Die Subjekt-Objekt-Analyse

Der Frage „Wer bin ich?“, kann man auf verschiedene Weisen nachgehen. Die eine ist, indem man tatsächlich diese Subjekt-Objekt-Fragestellung macht. Indem wir uns zurückziehen von dem, was beobachtbar ist. Indem wir innehalten. Und wir können da tatsächlich auch in diesen schmerzvollen Zuständen die es gibt, körperlich, emotional oder was auch immer, können wir uns kurz fragen: „Wie fühlt sich das an?“ Das ist vielleicht ein erster Schritt. Und zwar nicht beurteilend, analysierend das machen.…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 30. September 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Wer bin ich? Die große vedantische Frage Teil 2

Wer bin ich? Jetzt dürft ihr sprechen. Ihr habt bis eben gesungen „Wer bin ich?“. Sat-Chid-Ananda. Sein, Wissen und Glückseligkeit. Und wann bin ich das? Jederzeit. Wenn der Morgen schön ist, man gut ausgeschlafen hat, sich hinsetzt für die Meditation – wer bin ich? Sat-Chid-Ananda. Sein, Wissen und Glückseligkeit. Wenn man morgens müde ist, kaum aus dem Bett kommt, sich mühselig zur Meditation hinsetzt und Knie und Rücken wehtun – wer bin…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 29. September 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Wer bin ich? Die große vedantische Frage Teil 1

Sathyam Jnanam Anantham Brahman. Anantham heißt unendlich. Anantham heißt auch ewig. Es gibt das Ewige, doch wir leben momentan in der vergänglichen und relativen Welt, was sich besonders an der Zeit messen lässt. Heute z.B. stellen wir die Uhren um. Nach der Zeit wäre es jetzt erst 20.45h und ich hätte noch eine Stunde für den Vortrag. Ich werde ihn aber auf wenige Minuten reduzieren. Morgen früh könnt ihr dann eine Stunde früher beginnen mit Meditation für euch selbst oder die Zeit auch…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 28. September 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Ayam Atma Brahman – Maha Vakya

Ayam Atma Brahman. Dieses Selbst ist Brahman. Die vierte der vier Maha Vakyas. Im Grunde genommen ist sie wie die zweite. Aham Brahma Asmi. Ich bin dieses Brahman. Ayam Atma Brahman. Dieses Atman, dieses Selbst, ist Brahman. Wir haben, manchmal sagt man es zumindest, es gibt das kleine Selbst und das große Selbst, das individuelle und das kosmische Selbst. Aber es ist jetzt nicht so, dass wir zwei Selbste haben. Ist auch manchmal paradox. „Ich habe ein Selbst.“ Wer hat ein Selbst? Ich. „Ich… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 27. September 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Prajnanam Brahman

Prajnanam Brahman. Was ist Brahman? Brahman ist nicht in Worte zu fassen. Wenn wir sagen, „Aham Brahma Asmi. Ich bin dieses Brahman.“, dann weiß ich immer noch nicht, wer ich bin. Also sagt man: „Prajnanam Brahman. – Bewusstsein ist Brahman.“ Dieses Absolute, das Unendliche, was ich bin, das ist Bewusstsein. In Prajna steckt sowohl Bewusstsein, als auch Wissen dahinter. Wenn wir an allem zweifeln, an einem können wir nicht zweifeln, dass es Bewusstsein gibt. Die Welt sehen wir durch die Sinne… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 26. September 2009 um 3:30am — Keine Kommentare

Die Bhagavad Gita

Ich lese etwas aus dem Buch „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda, aus dem Kapitel „Gita“. Gita heißt wörtlich Gesang. Was in Indien einfach als „Gita“ steht, ist die Bhagavad Gita, also der göttliche Gesang, das Zwiegespräch von Krishna und Arjuna, welches dann allerdings in Versform gefasst worden ist und daher auch gesungen werden kann. „Gita“ steht aber auch für ein bestimmtes Prinzip. Wir können sagen, unser ganzes Leben ist eine Gita, ein Gesang. Man kann Leben auf verschiedene… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 1. September 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Achtsamkeits-Meditation mp3

Sakshi-Bhav Meditation Nr. 1 Gelange zu Mehr zum Thema Gelassenheit , Bewusstheit und innerer Einsicht durch diese Form der Achtsamkeitsmeditation, auch Sakshi Bhav oder Vipassana genannt. Über das Benennen des Beobachtbaren löst du dich von der Notwendigkeit des Urteilens, Reagierens, Identifizierens und Analysierens. Eine abstrakte…

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Hinzugefügt von Meditation am 5. Februar 2009 um 6:30am — Keine Kommentare

Meditation über das Unsterbliche Selbst - mp3 Meditationsanleitung

Fortgeschrittenere Meditation aus dem Jnana Yoga über den upanishadischen Ausspruch: “Sat-Chid-Ananda Swarupoham” - ich bin das Unsterbliche Selbst, absolutes Sein, Wissen und Glückseligkeit. Diese als “Vakya-Meditation” bezeichnete Übung kann dir zu tiefen…

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Hinzugefügt von Meditation am 5. Februar 2009 um 6:30am — Keine Kommentare

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