Sukadev Bretzs Beiträge (4585)

Sortieren nach

Heilt Meditieren?

Kannst du durch Meditation Heilung erfahren? Wie könntest du meditieren, um Heilung zu erfahren? Das sind einige Fragen, die mir gestellt wurden.
Heilt meditieren? Man könnte nicht sagen, dass Meditieren heilt; vielmehr könnte man sagen:
Nichts heilt – sondern der Mensch heilt sich selbst.
Letztlich ist der Mensch ein Organismus, der sich auf die Herausforderungen der Umwelt einstellt. Und der Mensch ist eben auch ein Organismus, der sich selbst heilt. Meditation kann helfen, dass die Selbstheilungskräfte gestärkt werden. Und so gibt es einige gute Studien, die eben zeigen, dass Meditieren hilft gegen psychische Störungen. Meditieren ist gut auch gegen psychische Erkrankungen wie Depressivität oder auch Ängste und innere Unruhe. Meditation ist hilfreich gegen Schlafstörungen, Bluthochdruck, Ängstlichkeit usw.
In diesem Sinne, ja, es gibt einige Studien, die zeigen, dass Meditation hilft, gesünder zu werden und gesünder zu bleiben. Und damit hilft Meditation auch der Heilung.
Kann man sagen, dass Meditieren heilt? So einfach geht es nicht. Wir können nicht sagen, es gibt die und die Erkrankung, meditiere und in fünf Tagen sind deine Probleme weg. Die empirischen Studien sagen immer, wer meditiert, der wird eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, nicht zu erkranken, oder er wird eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, dass eine Erkrankung verschwindet.
Meditieren geht nicht direkt an die Krankheit, sondern Meditieren stärkt die Selbstheilungskräfte, das Selbstvertrauen, vielleicht auch das Gottvertrauen, die innere Gelassenheit; und das hilft, dass du gesund wirst.

Mehr lesen...

Wie wahrscheinlich ist Reinkarnation?

Wie wahrscheinlich ist es, dass der Glaube an Reinkarnation mehr ist als nur ein Glaube? Wie wahrscheinlich ist es, dass du dich nach dem Tod wieder reinkarnierst? Das sind Fragen, die man stellen kann und das ist eben auch eine Frage, die mir gestellt wurde.


Die Frage „Wie wahrscheinlich ist Reinkarnation?“ kann man von zwei Warten aus beantworten.
Zunächst angenommen, du bist spiritueller Aspirant, du glaubst grundsätzlich an Reinkarnation, aber du würdest gern die Erleuchtung erlangen und du willst jetzt wissen, „Wie wahrscheinlich ist es, dass ich die Erleuchtung erlange?“, „Oder ist es vielleicht doch wahrscheinlicher, dass ich mich reinkarniere?“ Also als spiritueller Aspirant – wie wahrscheinlich ist die Reinkarnation? Es hängt davon ab, wie intensiv du praktizierst.
Wenn die Sehnsucht nach Erleuchtung und die Sehnsucht nach Befreiung, die Sehnsucht nach Gotteserfahrung stärker ist als alle anderen Wünsche und du darauf dein Leben ausrichtest, dann kannst du in diesem Leben die Gottverwirklichung erreichen. Dann ist die Reinkarnation sehr unwahrscheinlich.


Wenn du aber die Praktiken irgendwie machst, du hast sehr viele verschiedene Anliegen und der spirituelle Weg ist einer davon und du gehst den spirituellen Weg nicht sehr konsequent, bist öfter mal nachlässig mit deinen spirituellen Praktiken und denkst einen großen Teil des Tages an anderes als Spiritualität, und du hast doch eine Neigung zur Selbstbezogenheit , dann ist die Wahrscheinlichkeit der Reinkarnation sehr hoch. Aber, schon wenn du etwas Gutes tust in diesem Leben, dann wirst du schon mit diesem Guten, was du in diesem Leben gemacht hast, im nächsten Leben dich inkarnieren. Also selbst wenn du dich reinkarnierst, es wird eine gute Reinkarnation sein. Nichts ist umsonst. Schon etwas spirituelle Praxis in diesem Leben wird dir helfen auch im nächsten Leben.
Aber die Frage könnte ja auch so verstanden werden: „Wie wahrscheinlich ist es, dass die Reinkarnationslehre tatsächlich mehr ist als nur ein Glaube?“ Ich habe ein Buch geschrieben „Karma und Reinkarnation“ und dort habe ich einige Beispiele gegeben, die Indizien liefern für Reinkarnation. Und da gibt es so einige.


Zum einen gibt es Menschen, die sich an frühere Leben erinnern, auch Kinder, auch in Kulturen und Ländern, in denen der Glaube an Reinkarnation nicht üblich ist. Wenn du zum Beispiel von Jan Stevenson das Buch liest „Reinkarnation“, findest du eine Reihe von Fällen aufgeführt, in denen Kinder sich an frühere Leben erinnern und dieses Leben tatsächlich auch nachvollzogen werden konnte. Es gibt Rückführungen in Reinkarnationssitzungen, und es gibt Menschen, die in einer Rückführung plötzlich Dinge wahrnehmen von Kulturen, die sie nicht kennen, von denen sie nie gehört haben, und die nachher verifiziert werden können. Es gibt die sogenannten Nahtoderfahrungen, wo Menschen, die klinisch tot waren, nachher beschreiben können, wie die Operation war, die die Ärzte an ihnen durchgeführt haben und was die Angehörigen im Nachbarzimmer gesagt haben.

Das zeigt, Bewusstsein und Wahrnehmung ist auch ohne Körper möglich. Es gibt Channel Medien, die Hinterbliebenen einiges erzählen können über jemanden, den das Channel Medium noch nie gesehen hat. Und, es gibt natürlich viel Scharlatanerie auf dem Gebiet, aber es gibt einige Channel Medien, die dort sehr treffsicher sind. Es gibt außerkörperliche Wahrnehmung und Erfahrungen. Wenn du einmal dich erfahren hast, wie du außerhalb deines Körpers bist, zum Beispiel in der Meditation, in der Tiefenentspannung, oder in einem Unfall oder in einer Narkose, und wie du oberhalb deines Körpers geschwebt bist, vielleicht auch andere gesehen hast in dieser Zeit, dann weißt du, es gibt Leben ohne Körper. Und dann ist es für dich keine Frage, dass Reinkarnation sehr wahrscheinlich ist. Es gibt Déjà-vu Erlebnisse, Vertrautheit mit Menschen, mit Situationen, mit Kulturen. Auch das könnte man deuten als Indiz für Reinkarnation.


Zusammenfassend also, wenn mal alle diese Indizien zusammennimmt, ist Reinkarnation doch recht wahrscheinlich. Ich selbst bin von Reinkarnation überzeugt und ich habe gute Gründe dafür. Intellektuelle, aber auch aus meiner persönlichen Erfahrung heraus.
Mehr Informationen über Reinkarnation in meinem Buch „Karma und Reinkarnation“ , wo die verschiedenen Indizien für Reinkarnation auch sehr detailliert beschrieben werden, und auch Leben zwischen zwei Leben in den verschiedenen Ebenen und letztlich auch die Aufgaben in jeder Reinkarnation ein wenig beleuchtet werden.

Mehr lesen...

Meditation - wie sitzen?

Wenn du mit der Meditation anfangen möchtest ist wichtig herauszufinden, welche Sitzhaltung für dich am besten geeignet ist. (Es gibt auch längere Videos, in denen die verschiedenen Sitzhaltungen gezeigt werden.) Grundsätzlich gibt es drei Hauptsitzhaltungen. Die eine ist die kreuzbeinige Sitzhaltung, welche weiter in verschiedene Sitzhaltungen wie den ganzen Lotussitz, den halben Lotussitz und den Schneidersitz unterteilt werden kann. Zweitens kannst du auch kniend sitzen und drittens die Füße auch einfach nach unten geben , was manchmal „Pharaonensitz“ genannt wird.

Sitze bequem und mit aufrechtem Rücken

Meditiere immer so, wie es für dich angenehm ist. Du könntest auch in der ersten Zeit kreuzbeinig sitzen und der Körper wird sich über die Zeit gut daran anpassen. Du könntest aber auch überlegen einfach so sitzen, wie es für dich angenehm ist und auf einem Stuhl sitzen, wenn die kreuzbeinige Haltung nicht so angenehm für dich ist. Egal in welcher Sitzhaltung du dich befindest, der Rücken sollte auf jeden Fall immer gerade sein.

Es gibt von Patanjali die Aussage: „sthira-sukham āsanam“ – die Sitzhaltung (asana) soll stabil (sthira) und bequem (sukha) sein.“ Setze dich in der Meditation also gerade hin – wenn möglich ohne dich anzulehnen – und entspanne soweit du kannst. Der Kopf sollte relativ gerade und nur ganz leicht nach vorne (mit dem Blick leicht nach unten) geneigt sein, so dass der Nacken sich aufrichten kann. Die Schultern sollten dabei entspannt sein und sich auf der selben Höhe befinden.

Die Handhaltung bei der Meditation

Wie sollten die Hände während der Meditation gehalten werden? Grundsätzlich können die Hände gefaltet werden, übereinander gelegt werden, oder auf die Knie gelegt werden. Liegen die Hände auf den Knien, so können die Handflächen entweder nach oben oder nach unten zeigen und du lässt Zeigefingen und Daumen sich berühren. Darüber hinaus gibt es noch jede Menge spezialisiertere Fingerhaltungen, Handmudras und Fingermudras.

Mehr lesen...

Welche Yogamatte?

Vielleicht überlegst du, mit Yoga zu beginnen oder hast schon begonnen und du würdest dir gerne eine Yogamatte anschaffen. Welche Yogamatte ist dafür geeignet?
Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob du überhaupt eine Yogamatte brauchst. Die meisten Yoga Studios stellen ja Yogamatten zur Verfügung. Sie stellen die Yogamatte zur Verfügung, die typischerweise für den Yoga Stil in dem Yoga Center geeignet ist und gelehrt wird.
Auf welcher Matte du übst, kann somit auch davon abhängen, in welchem Yoga Studio und Yoga Center oder in welcher Yogaschule du bist.
Welche Yogamatte? Brauchst du eine Yogamatte?
Grundsätzlich kannst du auch zu Hause Yoga üben, indem du zum Beispiel ein Handtuch auf den Boden legst oder auch eine Decke. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich 1980 mit Yoga begonnen habe. Da gab es das Konzept der Yogamatte noch nicht. Da hat man sich ein Handtuch hingelegt auf einen Teppich oder eine Decke, und das war voll ausreichend.
Auch in Indien war bis vor 10 Jahren das Konzept einer Yogamatte größtenteils unbekannt. Es gab die Yoga Teppiche aber die meisten Menschen haben einfach auf einer Decke oder einem Handtuch geübt.
Heutzutage hat man verschiedene Experimente mit Yogamatten gemacht und festgestellt, dass einige Yogamatten gut sind. In unserem Internetshop findest du auch eine Auswahl von Yogamatten.
Zum einen gibt es die Stickymat, die aus Kunststoff ist und die den Vorteil hat, dass sie nicht so dick ist, du sie leicht mitnehmen kannst und auch nicht ausrutschst wie auf Teppich oder Holzfußboden oder Steinfußboden. Sie ist sogar geeignet draußen auf einer Wiese Yoga zu üben. Oder auch draußen auf Schotterwegen. Die Stickymat hat sich herauskristallisiert als eine besonders gute Matte, die wir auch in den Yoga Vidya Ashrams normalerweise verwenden.
Es gibt auch eine sehr dünne Yogamatte, die wie eine Art Handtuch ist, die auf einer Seite Noppen hat. Sie ist gut transportabel und rutscht nicht so schnell wie ein Handtuch. Sie ist eine einfache, transportable Yogamatte wie eine Art Frotteetuch, das auf einer Seite noch Noppen, eine Anti-Rutsch-Beschichtung hat, und die gut geeignet ist.
Die nächste Möglichkeit ist einfach eine Isomatte zu nehmen. Sie hat auch den Vorteil, dass sie leicht ist und leicht zu transportieren. Sie ist gut geeignet, wenn der Boden härter ist, wenn du z.B. auf einem Holzfußboden Yoga machst und merkst, dass dir der Boden zu hart ist. Dann kann eine Isomatte gut helfen.
Früher in Deutschland waren auch die Wollmatten gut geeignet. Ich selbst bin Veganer und bin deshalb nicht mehr so begeistert von den Wollmatten, auch wenn die typischen Yogamattenhersteller besonders darauf achten, dass es Wolle von Tieren ist, die nicht getötet wurden oder denen die Wolle nicht von der Haut gezogen wurde. In Neuseeland oder Teilen von Australien ist es so, dass sie darauf achten, dass die Wolle freundlich gewonnen wird.
Trotzdem finde ich, dass wir keine Yogamatte von Tieren brauchen. Wenn du jetzt eine sehr natürliche Yogamatte haben willst, dann ist dieses Frotteetuch aus Baumwolle das auf der einen Seite beschichtet ist, eine recht gute Yogamatte.
Wenn du mehr über Yogamatten wissen willst, dann gehe auf www.yoga-vida.de Gib dort den Suchbegriff „Yogamatte“ ein. Auch auf unseren Internetseiten des Shops bekommst du einen Überblick über die verschiedenen Yogamatten und bekommst auch eine Verkaufsberatung, welche Yogamatte vielleicht für dich besonders geeignet ist.

Mehr lesen...

Kundalini - was ist das?

Was bedeutet der Begriff Kundalini? Kundalini ist die Bezeichnung für die feinstoffliche Energie im Menschen. Im Kundalini Yoga besagt die größere Philosophie, dass das ganze Universum ein Zusammenspiel aus Shiva, dem reinen Bewusstsein und Shakti, der kosmischen Energie ist.

Shakti hat sich aus Shiva heraus projiziert, dann diese Welt erschaffen und Shakti manifestiert sich als die ganze Welt. Das ganze Universum besteht nur aus Shakti, beziehungsweise aus Energie und diese Energie hat auch individuelle Körper und Psychen erschaffen. In jedem individuellen Körper und jeder Psyche ist die Shakti tätig, der Körper und die Psyche pulsieren ständig und bestehen aus reiner Energie.

Feinstoffliche Energie im Menschen

In einem Individuum gibt es Shiva als Bewusstsein, die verschiedenen Körper als statische Manifestation der Shakti sowie zwei spezielle Formen der Shakti. Dabei ist die eine Form das Prana, die feinstoffliche Lebensenergie und die andere ist die Kundalini, die kosmische Shakti im Menschen. Die Kundalini könnte auch als die evolutionäre Energie im Menschen und in jedem Wesen beschrieben werden, die dich zurück zum Ursprung bringen möchte.

Die Shakti hat zunächst die Welt geschaffen, sich dann in den einzelnen Wesen manifestiert und dafür gesorgt, dass in jedem Einzelwesen Bewusstsein reflektiert ist und die Kundalini ist die Kraft, die es ermöglicht, zum Ursprung zurück zu kehren.

Kundalini – schlafende Energie

Kundalini wird oft als die „schlafende Energie“ bezeichnet und sie ist potenziell sehr groß. Sie schläft aber nicht ganz, sondern macht sich als die Sehnsucht in dir bemerkbar, zum Ursprung zurück zu kehren. Die Kundalini wird schrittweise aktiver und inspiriert dich zu mehr spirituellen Praktiken. Die Kundalini ist die Energie die dir zur Verfügung steht um Gutes in der Welt zu bewirken und über die Individualität hinauszugehen. Die Kundalini ist auch die Kraft, die hinter der Sehnsucht nach einer transzendenten Wirklichkeit steht. Schließlich ist die Kundalini auch die spürbare Energie in der Wirbelsäule, die als Hitze, als Wärme, als Power und als einem Drängen nach dem Höchsten wahrgenommen werden kann.

Mehr lesen...

Welche Asanas gibt es?

Asana heißt Stellung. Asana heißt Haltung. Man kann verschiedene Asanas unterscheiden.
Welche Asanas gibt es?
Zunächst einmal gibt es die Sitzhaltungen. Es wird vermutet, dass der Ausdruck Asanas ursprünglich Sitzhaltung für die Meditation hieß.
Es gibt verschiedene Sitzhaltungen, wie z.B.:
- Padmasana – den Lotussitz
- Siddhasana – den Sitz des Vollkommenen (manchmal auch halber Lotossitz genannt)
- Muktasana – der Viertellotussitz, wo die Beine voreinander sind
- Sukhasana – der kreuzbeinige Sitz auch Schneidersitz
- Virasana – der Fersensitz
- Asandasana – der Sitz auf einem Stuhl.
Das wäre die erste Kategorie der Asanas, die Sitzhaltungen.
Die zweite Kategorie der Asanas sind die Hatha Yoga Asanas, also die Körperstellungen, die in der Hatha Yoga Pradipika erwähnt werden. Hier könnte man wieder unterscheiden zwischen:

- Umkehrstellungen
- Vorwärtsbeugen
- Rückwärtsbeugen
- Drehungen
- Gleichgewichtsübungen
- Stehhaltungen.


Umkehrstellungen
Umkehrstellungen sind Asanas, wo du dich auf den Kopf stellst. Dazu zählen zum Beispiel der Kopfstand und der Schulterstand. Übungen, wie der Skorpion und der Handstand oder die stehende Vorwärtsbeuge und die Stellung des Kindes, gehören auch zu den Umkehrstellungen.


Vorwärtsbeugen
Bei den Vorwärtsbeugen wird der Körper nach vorne gebeugt. Vorwärtsbeugen sind zum Beispiel Paschimottanasana, die Vorwärtsbeuge, Kurmasana, die Schildkröte, und verschiedene andere.


Rückwärtsbeugen
Rückwärtsbeugen sind Übungen, bei denen der Körper nach hinten gebeugt ist. Asanas, bei denen der Brustkorb und die Kehle gedehnt werden. Dazu gehören z.B. Bhujangasana, die Kobra, Shalabhasana, die Heuschrecke, Dhanurasana, der Bogen, Anjaneya Asana, der Halbmond und noch Kapotasana, die Taube und viele mehr.


Drehungen
Es gibt Matsyendrasana oder Ardha Matsyendrasana, der volle und der halbe Drehsitz. Es gibt auch auf dem Rücken liegende Drehübungen, wie zum Beispiel das Krokodil, Makarasana.


Gleichgewichtsübungen
Es gibt viele Gleichgewichtsübungen wie zum Beispiel Kakasana, die Krähe, Mayurasana, der Pfau oder auch den Einbeinstand, der Baum, oder Natarajasana, der Tänzer.


Stehhaltungen
Es gibt viele Stehhaltungen, wie z.B. Virabhadrasana, den Helden, bis hin zu verschiedenen Variationen von Trikonasana dem Dreieck.


So könnte man sagen, dass die Antwort auf die Frage, welche Asanas es gibt, eine Klassifikation der Hatha Yoga Übungen ist: Umkehrhaltungen, Vorwärtsbeugen, Rückwärtsbeugen, Drehungen, Gleichgewichtsübungen, Stehhaltungen. Das sind die wichtigsten Asanas.
In diese Kategorien kann man die 12 Grundstellungen einordnen, die 12 Grundasanas. Es gibt die 84 Hauptasanas und 1008 weitere Asanas und insgesamt soll es 8,4 Millionen Asanas geben. Ich werde sie jetzt nicht alle aufzählen.

Mehr lesen...

Welches Gefühl hat man beim Sterben?

Welches Gefühl hat man beim Sterben? Gut, aus eigener Erfahrung kann ich da jetzt wenig zu sagen. Ich habe zwar Erinnerungen an frühere Leben. Aber jetzt keine Erinnerungen an früheres Sterben.

Deshalb kann ich wenig aus eigener Erinnerung sagen. Ich muss jetzt auch zugeben ich habe nicht übermäßig viele Menschen beim Sterben begleitet. Aber ich habe mindestens mit Menschen gesprochen, die andere begleitet haben beim Sterben insbesondere in spiritutellen Kreisen.

Und hier kann man durchaus sagen, Menschen, die spirituell sind, die meditiert haben, die vorher Yoga geübt haben, die einen gewissen Glauben haben, entweder daran das Gott sie nach dem Tod empfängt oder das sie nach dem Tod in die höheren Astralwelten eingehen, die spüren eine Lichtenergie. Die sterben mit einem Lächeln auf dem Lippen und es ist ein schönes Gefühl.

Also die spirituellen Menschen, die ich kenne, die andere begleitet haben, die gestorben sind haben mir immer gesagt das die Menschen fast mit einem Glücksgefühl und mit Liebe und in Frieden mit sich und Anderen gestorben sind.

Ich kenne auch eine ganze Menge Menschen, die in Alten- und Pflegeheimen gearbeitet habe und habe mich öfters mit ihnen unterhalten.

Diese sagen auch relativ häufig gehen die Menschen mit einem Lächeln und in innerem Frieden. Es gibt wenige Menschen, die eher verzweifelt und traurig sind und voller Ärger scheiden.

Im Grunde genommen hängt es davon ab, wie hast du dein Leben gelebt. Wenn du dein Leben gut gelebt hast, wenn du dich bemüht hast Gutes zu tun und ethisch zu leben und wenn du außerdem eine spirituelle Grundeinstellung hast und vielleicht noch mehr wenn du regelmäßig meditierst, dann wird der Tod ein schönes Gefühl sein. Und du kannst dich darauf freuen, sofern er natürlich kommt.

Mehr lesen...

Was Yoga bringt?

Menschen üben Yoga. Menschen schwärmen vom Yoga. Die Frage ist aber: Was bringt Yoga eigentlich?
Yoga bringt eine ganze Menge. Ich könnte jetzt stundenlang darüber reden, was Yoga alles bringt, aber das hier ist ja ein Kurzvortrag, deswegen fasse ich mich auch kürzer.


Das, was Yoga bringt, ist:
1. Training des Körpers. Yoga trainiert Ausdauer, Flexibilität, Kraft und Koordination. So bringt Yoga einen fitten Körper.


2. Entspannung. Wenn du Yoga übst, wirst du besser mit Stress umgehen können. Wenn du einen stressreichen Tag hast, dann bringt Yoga Entspannung und Loslassen. Wer Yoga übt, leidet weniger unter stressbedingten Schwierigkeiten und kann sich entspannen und wohler fühlen.


3.Gute Laune. Wenn du mir das nicht glaubst, dann gehe mal zu einem Yoga Studio und schaue, wie Menschen aus einer Yogastunde herauskommen. Du wirst feststellen, dass das Bemerkenswerteste ist, wie entspannt, wie fröhlich und wie strahlend Menschen aus einer Yogastunde herauskommen. Yoga bringt gute Laune.


4. Mehr Energie. Wer regelmäßig Yoga übt, hat mehr Energie. Du hast mehr Enthusiasmus für das, was du tust. Du hast mehr Energie für das, was du willst. Du hast mehr Ausstrahlung und mehr Charisma. Wenn du Yoga übst, wirst du merken, dass du lebendiger bist, dass du mehr Power hast und mehr in dir Energie pulsierst.


5. Mehr Gelassenheit. Menschen, die Yoga üben, werden etwas gelassener als vorher und selbst wenn sie weiter ein eher emotionales Leben haben, heißt Yoga für sie, dass sie gelernt haben, jederzeit in die Ruhe gehen zu können. Ich brauche bloß in eine Yogastunde zu gehen, dann geht es mir besser. So kann man auch sagen, dass eine Grundgelassenheit schon deshalb kommt, weil Menschen, die Yoga üben, wissen: „Ich brauche nur in die nächste Yogastunde zu gehen, dann geht es mir wieder gut.“ Daher bringt Yoga mehr Gelassenheit und Vertrauen.


6. Selbstliebe, Selbstvertrauen und ein besseres Selbstwertgefühl. Im Yoga lernst du deinen Körper kennen. Im Yoga lernst du deinen Körper zu spüren. Im Yoga lernst du, dich wohl in deiner Haut zu fühlen. So nimmt es kein Wunder, dass Menschen die Yoga üben, sagen, dass sie sich besser in ihrem Körper fühlen, dass sie sich selbst mehr lieben und annehmen können.


7. Gesteigerte geistige Fähigkeiten. Wer Yoga übt merkt, dass er sich besser konzentrieren kann. Wer Yoga übt merkt, dass sein Gedächtnis sich verbessert, dass er achtsamer, aufmerksamer ist, besser zuhören kann und auch mehr Engagement in herausfordernden Situationen zeigen kann.

Yogis würden sagen, dass Yoga Prana, die Lebensenergie, erweckt und aktiviert. Yoga hilft die Achtsamkeit zu erhöhen, die Bewusstheit zu erhöhen und mehr im Hier-und-Jetzt zu sein. All das steigert die geistigen Fähigkeiten.


8. Bessere Gesundheit. Es gibt inzwischen viele Studien, die zeigen, dass derjenige, der Yoga übt, gesünder ist und schneller regeneriert, wenn ein Unfall passiert oder es zu einer Krankheit gekommen ist. Wer Yoga übt, ist gesünder.


9. Bessere Beziehungen zu anderen Menschen. Wer sich besser mit sich selbst fühlt, sich wohler fühlt und mehr Energie hat, jemand, wer in der Lage ist, sich auf andere zu konzentrieren und sein Einfühlungsvermögen zu verbessern, der kommt auch mit anderen Menschen besser zurecht. Daher bringt Yoga bessere Beziehungen zu anderen Menschen.


10. Höhere Erfahrungen und tiefere Freude. Yoga hilft auch, höhere Aspekte des Geistes zu aktivieren. Menschen, die Yoga üben, können Schönheit besser genießen, Kunst besser genießen, die Natur besser genießen. Sie erfahren manchmal tiefe Glücks- und Freudeszustände, die sonst nicht so einfach möglich sind. Yoga bringt eine Öffnung für eine Spiritualität.


Das sind einige Dinge, die mir einfallen. Vielleicht fällt dir ja auch etwas ein? Vielleicht bist du Yoga Neuling und du warst einfach nur mal interessiert, was du auf eine solche Frage antworten könntest. Dann schreibe auf, was Yoga dir gebracht hat.
Oder wenn du ein/e Yogalehrer/in bist, dann schreibe einfach in den Kommentar, was deine Teilnehmer sagen, was ihnen Yoga gebracht hat.
Was Yoga bringt, ist nämlich für jeden Übenden etwas anderes und jeder würde auch das, was für ihn oder sie am Yoga besonders wichtig ist, anders ausdrücken.
Mehr über die Wirkungen des Yoga und auch mehr über wissenschaftliche Studien von Yoga findest du auf unseren Internetseiten unter www.yoga-vidya.de Dort findest du oben ein Suchfeld. Gib dort einfach als Stichwort „wissenschaftliche Untersuchungen“ Yoga ein. Dann bekommst du eine Übersicht über viele sehr gute Yoga Studien.

Mehr lesen...

Was spricht für Wiedergeburt?

Was spricht für Wiedergeburt? Man kann diese Frage auf zwei Weisen interpretieren:
Zum einen: Welche Indizien gibt es dafür, dass wir nicht nur einmal leben, sondern immer wiedergeboren werden? Gibt es Indizien dafür, dass nach dem Tod eine Wiedergeburt kommt? Gibt es Indizien dafür, dass du nicht zum ersten Mal auf der Welt bist?

Zum anderen gibt es die Interpretation, dass du vielleicht schon eine Weile auf dem spirituellen Weg bist und dich fragst, ob du wiedergeboren werden willst. Willst du die Wiedergeburt? Was spricht für Wiedergeburt, selbst wenn du die Befreiung erreichen könntest?


Auf beide Fragen will ich eingehen.


Was spricht für Wiedergeburt - philosophisch gesehen bzw. erfahrungsmäßig gesehen?
Die Wiedergeburt entspricht zum einen der tiefen Sehnsucht des Menschen. Der Mensch hat das Gefühl, dass er schon immer da war und er hat das Gefühl, dass er nach dem Tod nicht aufhört zu sein.
Der Mensch hat Sehnsucht nach Unsterblichkeit und die Wiedergeburtslehre gibt dem Ausdruck. Die Wiedergeburtslehre sagt dir, nein, du wirst mit dem Tod nicht sterben.
Die Wiedergeburtslehre gibt dem Leben einen Sinn. Was du in diesem Leben nicht erreicht hast, kannst du in späteren Leben erreichen. Was du an tiefen Sehnsüchten hattest und in diesem Leben nicht erreichen konntest, das geht in einem anderen Leben.
So gibt die Wiedergeburtslehre dem Leben einen Sinn, so dass du dich über viele Leben entwickeln kannst, bis du irgendwann die Vollkommenheit erlangt hast, was auch immer das heißt. Es gibt den Sinn des Lebens und der ist auch erfahrbar. Wenn nicht in diesem, dann in einem anderen Leben.
Die Wiedergeburtslehre befriedigt auch die tiefe Sehnsucht des Menschen nach Gerechtigkeit. In diesem einen Leben geht es ungerecht zu. Aber die Wiedergeburtslehre in Verbindung mit Karma sagt, dass es letztlich doch gerecht zugeht.
Wir haben alle die gleichen Lernlektionen zu lernen. Wir haben alle die gleichen Erfahrungen zu machen in unterschiedlichen Leben.
Wenn jemand heute ein schwieriges Leben hat, dann mag es im nächsten Leben schöner sein. Wenn wir heute ein schöneres Leben haben, haben wir vielleicht vor zehn Leben ein unangenehmeres Leben gehabt.
Die Wiedergeburtslehre hilft, diese tiefe Sehnsucht nach Gerechtigkeit zu befrieden.
Die Reinkarnationslehre, die Wiedergeburtslehre, ist auch psychologisch sinnvoll. Sie hilft dir mit dem Gefühl von Schuld und Sühne umzugehen. Du weißt, wenn du an Wiedergeburtslehre glaubst, dass, wenn du Schlimmes getan hast, du dafür sühnen wirst und umgekehrt, wenn dir jemand etwas Schlimmes angetan hat, dann wird er dafür sühnen.
Die schlimmen Dinge, die jetzt kommen, sind nicht einfach nur ungerecht, sondern sie helfen dir zu wachsen.
Die Wiedergeburtslehre gibt dem Leben einen Sinn und sagt, was auch immer kommt, hilft dir zu wachsen, so dass du dich der Erleuchtung näherst.


Das sind einige Dinge, die für die Wiedergeburtslehre sprechen vom ideengeschichtlichen her.
Aber es gibt auch noch mehr. Es gibt Indizien für Wiedergeburt. Ich habe diese in meinem Buch „Karma und Reinkarnation“ näher zusammengefasst. Ich habe in 40 Seiten beschrieben, was für Wiedergeburt spricht sowohl ideengeschichtlich als auch nach der Reinkarnationsforschung.
Es gibt seit Ende des 2. Weltkriegs Reinkarnationsforschung auf verschiedenen Ebenen.
Zum einen erinnern sich Personen an frühere Leben. Es gibt auch kleine Kinder, die sich an frühere Leben erinnern. Sie erzählen von ihrem Mann, ihrer Frau. Sie erzählen von ihrem Beruf und sogar davon, wo sie einen Schatz verbuddelt haben, Geld verbuddelt haben, wo sie ihre Geheimverstecke hatten.
Gerade bei Kindern gibt es manche Menschen, die ihren Aussagen nachgegangen ist. Sie haben jemanden gefunden, der auf die Beschreibung des Kindes gepasst hat oder das Kind konnte ihnen sogar Geheimverstecke nennen.
In diesem Sinne gibt es einige Bücher. Am bekanntesten ist das Buch von Ian Stevenson „Reinkarnation“, in dem Geschichten von Menschen stehen, die von früheren Leben berichtet haben. In dem Buch wird gezeigt, dass es die früheren Leben, an die sich die Menschen erinnern, tatsächlich gegeben hat.
Es gibt Rückführungen in Reinkarnationstherapiesitzungen. Die meisten Menschen können über eine Rückführung durchaus in frühere Leben zurückgeführt werden. Wenn du deine eigene Rückführung erlebst in dein früheres Leben, dann ist für dich die Wiedergeburtslehre nicht nur Theorie.
Es gibt außersinnliche Wahrnehmungen, außerkörperliche Wahrnehmungen wie zum Beispiel Nahtoderfahrungen, Erfahrungen in Narkose oder Unfall oder auch in Meditation, Tiefenentspannung oder in drogenindizierten Bewusstseinszuständen.
In manchen dieser außerkörperlichen Erfahrungen sehen Menschen etwas von oben, was sie von unten gar nicht sehen konnten. Manche beschreiben, was im Nachbarraum gewesen ist. Das zeigt, Bewusstsein ist auch ohne physische Wahrnehmung möglich.
Es gibt Déjà-vu-Erlebnisse. Es gibt Vertrautheit, Geniebegabungen, außergewöhnliche Talente und Charaktereigenschaften. Die am leichtesten erklärt werden können durch die Theorie der Wiedergeburt.
So gibt es einiges, was für Wiedergeburt spricht. Wenn du das genauer nachlesen willst, dann schaue nach in dem Buch „Karma und Reinkarnation“.

Mehr lesen...

Was ist Wiedergeburt im Hinduismus?

Was ist Wiedergeburt im Hinduismus? Im Hinduismus ist die Wiedergeburtslehre eine der zentralen Lehren. Obwohl der Hinduismus in sich nicht einheitlich ist, gehen die meisten Strömungen davon aus, dass wir uns über viele Leben entwickeln und wachsen.
Es gibt verschiedene Unterströmungen im Hinduismus, ich selbst stamme aus der Richtung des Yoga Vedanta. Wir gehen von der Einheit aus und sagen, dass das Ziel des Lebens die Verschmelzung mit der unendlichen göttlichen Wirklichkeit, mit Brahman, ist. Wir werden solange wiedergeboren, bis wir diese Einheit erfahren.
Es gibt andere eher dualistische Strömungen im Hinduismus wie zum Beispiel Gaudiya Vaishnavismus, die sagen, das Ziel des Lebens ist, sich von allen Unreinheiten zu befreien und dann werden wir in der Nähe von Gott sein und werden als Individuen in beständiger Kommunion mit Gott sein, in ständiger Verbundenheit zum Beispiel mit Krishna oder Vishnu sein.
Ähnliches gibt es auch unter den Shaivas und den Shaktas. Die Wiedergeburtslehre im Hinduismus kann verschiedene Ausprägungen haben. Sie lautet im Wesentlichen: Wir werden solange wiedergeboren, solange bis wir das spirituelle Ziel erreicht haben.
Wiedergeburt heißt, dass wir nicht der physische Körper, sondern ein unsterbliches Bewusstsein sind. Dieses Bewusstsein drückt sich über einen Astralkörper aus und in diesem Astralkörper ist die Psyche mit dem Prana, den Lebensenergien, den Chakras, den Energiezentren und auch mit den Emotionen, den Gefühlen, den Persönlichkeiten, den Talenten, dem Temperament, aber auch dem Ego und dem Urteilsvermögen, der Willenskraft.
Im Moment der Empfängnis wird die Seele mit ihrem Astralkörper verbunden, mit dem werdenden Leben im Mutterleib, dem Embryo Fötus.
Im Moment der Geburt kommt es zu der vollständigen Wiedergeburt.
Dann wächst das Wesen heran. Die Seele lernt, wächst, hat Aufgaben zu erledigen. Sie hat Lernlektionen zu erledigen und entwickelt sich.
Dann hat sie entweder in diesem Leben, die volle Verwirklichung erreicht und wird nach dem physischen Tod in die Vollkommenheit eingehen, oder die Seele hat die Vollkommenheit noch nicht erreicht. Dann wird sie mit dem physischen Tod den physischen Körper verlassen und in die Astralwelten gehen. Dort wird sie über die vergangenen Leben reflektieren können, sich Vorsätze für das nächste Leben machen, sich austauschen mit anderen Seelen, die zwischen zwei Leben sind und dort kann sich die Seele möglicherweise mit anderen Seelen verabreden, um zu inkarnieren und anderes.
Schließlich beginnt die nächste Geburt, welche wieder eine Wiedergeburt ist. So ist in wenigen Worten die Wiedergeburtslehre in den meisten Strömungen im Hinduismus umrissen.
Mehr Informationen findest du auf unsern Internetseiten unter www.yoga-vidya.de. Dort kannst du als Suchbegriff das Stichwort „Wiedergeburt“ oder auch „Hinduismus“ eingeben und erfährst mehr zum Thema. Weiteres kannst du auch in meinem Buch „Karma und Reinkarnation“ nachlesen oder du besuchst ein Seminar bei Yoga Vidya, insbesondere ein Seminar zum Thema Karma und Reinkarnation.

Mehr lesen...

In welchen Religionen wird über Karma gesprochen und woher stammt der Begriff ursprünglich? Der Ausdruck Karma ist ein Begriff aus dem Sanskrit und der Begriff Karma stammt ursprünglich aus dem Hinduismus. Der Ausdruck Hinduismus ist jedoch ein neuerer Ausdruck und letztendlich bestehen zwischen den verschiedenen Religionen Indiens Verbindungen oder sie haben ähnliche Ursprünge. Der Ausdruck Karma kann bereits in den Veden gefunden werden, auch wenn der Begriff in den Veden noch keine so große Rolle gespielt hat.

Karma im Jainismus

Wahrscheinlich wurde der Begriff Karma besonders stark im Jainismus entwickelt. Der Jainismus ist irgendwann im Zeitraum zwischen dem achten und dem vierten Jahrhundert vor Christus in seinen Ausprägungen entstanden, die im Wesentlichen noch heute ihre Wichtigkeit haben. Über Mahavira, dem Begründer des Jainismus, wird gesagt, dass er im sechsten Jahrhundert vor Christus gelebt hat. Der Begriff Karma ist auch ein im Buddhismus bekannter Begriff.

Karma und Brahmanismus

Ein wichtiger Teil des Hinduismus war auch der Brahmanismus, die Religion der Brahmanen. Hat den Ausdruck Karma weiter interpretiert und diesen so wie er in der heutigen Form im Hinduismus existiert weiter entwickelt.

Karma in anderen Religionen

Es kann dementsprechend gesagt werden, der Ausdruck Karma stammt insbesondere aus dem Jainismus, dem Buddhismus, dem Brahmanismus und dem heutigen Hinduismus. Allerdings finden sich Konzepte des Karma in allen Religionen, zum Beispiel wird in jüdischen Religionen das gute Verhalten von Gott belohnt und das schlechte Verhalten bestraft - eine gewisse „karmische“ Komponente. Auch im Christentum gibt es die Vorstellung wegen Sünden bestraft zu werden – man kommt sogar vielleicht in die Hölle – und durch gute Verdienste bringen einen in den Himmel. Luther hat sich zwar dagegen gewehrt, aber letztlich gäbe es einen Gnadenmoment und Jesus sei für die Vergebung aller Sünden gestorben und hat somit alle Vergehen der Menschen auf sich genommen. Implizit sind auch in dieser Vorstellung Konzepte des Karma enthalten. Auch in weiteren Aspekten des Judentums, wie in der Kabbala sowie in anderen esoterischen Interpretationen des Christentums und dem Islam finden sich überall Aussagen über die Gerechtigkeit.

Das könnte so gedeutet werden, dass es etwas wie Karma gibt, denn wir finden etwas mit Karma in allen Weltreligionen, oder es ist eine evolutions-biologische Konstante, dass es dem Menschen um Gerechtigkeit geht.

Zusammenfassend kann gesagt werden, der Ausdruck Karma entstand im alten Indien und irgendwann zwischen dem 15. Jahrhundert vor Christus und Christi Geburt hat sich das Konzept des Karma entfaltet und damals gab es noch keine Trennung der Religionen. Heute würde man sagen, dass der Ausdruck Karma existiert in den drei großen indischen Religionen, bzw. in Indien entstandenen Religionen Hinduismus, Buddhismus und Jainismus, wobei sich die Konzepte des Karma auf die eine oder andere Weise in jeder Religion finden lassen.

Mehr lesen...

Yoga, wo immer Du bist

Das Schöne am Yoga ist ja, dass Yoga überall geübt werden kann, egal wo Du bist. Yoga kann in Deinem Zimmer, zu Hause praktiziert werden. Du kannst Yoga im Schlafzimmer machen, im Wohnzimmer oder auch in Deinem Studentenzimmer oder in einer Einzimmerwohnung. Du kannst sogar Yoga üben wenn andere dabei sind. Du brauchst nur erst einmal, um das volle Hatha Yoga zu machen zweimal mal einen Meter Platz. Du kannst Yoga drinnen machen, Du kannst Yoga draußen machen, zum Beispiel auf dem Balkon, auf der Terrasse oder auch auf einer Wiese in freier Natur. Das ist eben das Schöne, Du kannst Yoga überall machen. Yoga wo immer Du bist, ist praktizierbar. Du kannst Yoga alleine üben für Dich, Du kannst Yoga auch in einer Gruppe machen. Du kannst dich mit anderen vereinbaren und Ihr könnt gemeinsam Yoga üben. Du kannst auch in einer Gruppe üben und Du kannst in einen Yogaunterricht gehen. Du kannst in Yogastudios gehen, in Yogazentren, Yoga gibt es in Fitnessstudios, in Volkshochschulen, in Sportvereinen, beim Roten Kreuz, in Rehakliniken, in Psychotherapie Praxen und Physiotherapie Praxen, also so viele Orte, wo Du Yoga üben kannst.
Und zusätzlich gibt es natürlich auch kleinere Yogaübungen. Du kannst die Atemübungen und manche der Asanas, die Meditationsübungen, die Tiefenentspannung auch in Deinem Bett machen. Wenn Du keinen sonstigen Platz hast, Du kannst Yoga im Bett machen. Vielleicht geht nicht der Sonnengruß und manche Stehhaltungen nicht, vielleicht nicht der Kopfstand aber die meisten Yogaübungen gehen sogar im Bett. Yoga, wo immer Du bist, kann auch heißen, dass Du an Deinem Arbeitsplatz üben kannst. Wir haben ja auf unseren Yoga Vidya auch Businessyogareihen, wo Du die Schuhe anlassen kannst und keine Matte brauchst. Es gibt auch die Yogareihe, Yoga Überall und auch die kannst Du im Stehen machen und brauchst eigentlich gar nichts Besonderes. Da reicht sogar ein Quadratmeter aus. Viele Yogaübungen kannst Du auch im Sitzen machen, also wenn Du zum Beispiel im Wartezimmer beim Arzt irgendwo bist oder wenn Du im Stau stecken bleibst oder wenn Du im Zug bist, in der U-Bahn, im Bus oder im Flugzeug. Überall kannst Du Yoga üben. Einfache Atemübungen, Bewusstseinslenkungen, Meditationstechniken oder einfache Dehnübungen. Yoga geht, wo immer Du bist.
Natürlich, um Yoga zu lernen, ist es erst einmal gut in einem Yoga Anfängerkurs zu üben. Es ist erst einmal gut die Übungen in einer Gruppe zu praktizieren und wenn Du einige Übungen kennst, dann wird typischerweise in einem Kurs der Yogalehrer/ die Yogalehrerin Dir Empfehlungen geben, was vielleicht auch besonders üb-bar ist für zu Hause oder bei der Arbeit oder beim Warten. Und Du findest natürlich auch auf den Yoga Vidya Internet Seiten weitere Videos, wo Du eingeben kannst: Yoga am PC oder Yoga im Stehen oder Yoga im Liegen oder Yoga im Sitzen. Dort findest Du eine Reihe von Übungen. Du kannst auch jetzt Yoga üben. Angenommen Du gehst oder Du fährst Fahrrad gerade, Du kannst bewusst tief ein-und ausatmen, spüre beim Einatmen wie Du Energie einatmest und beim Ausatmen loslässt. Angenommen, Du sitzt jetzt irgendwo, dann kannst Du zum Beispiel, wenn Dein Stuhl stabil ist, die Hände hinter den Kopf geben, Dich nach hinten lehnen und dabei den Brustkorb weit spüren, Du kannst tief ein-und ausatmen, einatmen in’s Herz und ausatmen weit werden. Du kannst den rechten Arm nach oben geben und nach links beugen und ein paar Momente die Dehnung in der rechten Seite spüren. Du kannst den linken Arm heben und nach rechts geben und einen Moment die Dehnung in der linken Seite spüren. Und dann kannst Du dich nach rechts drehen und ein paar Atemzügen spüren wie Du Dich nach rechts dehnst und Du kannst Dich nach links drehen und ein paar Atemzüge spüren, wie es sich anfühlt sich nach links zu dehnen. Dann kannst Du in die Mitte gehen, einen Moment die Augen schließen und Dich zentrieren. Zunächst im Bauch Zentrierung spüren, dann kannst Du in Dein Herz gehen, Freude im Herzen spüren und Du kannst die Hände zum Brustkorb zum Herzen geben und Du kannst Dich weit machen und spüren – verbunden mit allen Wesen. Yoga – Harmonie – Einheit überall, auch jetzt.

Mehr lesen...

Was ist PMR?

Ich habe selbst einen Tiefenentspannungskurs herausgegeben, den du kostenlos als Video Kurs und Audio Kurs runterladen kannst oder auch online einfach mitmachen kannst. Ich leite auch Entspannungskursleiter Ausbildungen.
Was ist nun PMR?
PMR ist die Abkürzung für progressive muscle relaxation, also fortschreitende Muskelentspannung, wie es im Deutschen heißt, oder auch Progressive Muskelentspannung oder Progressive Muskelrelaxation genannt. Manchmal heißt es auch einfach nur Muskelentspannung nach Jacobson.
Was ist PMR?
PMR ist eines der großen Tiefenentspannungsverfahren. Es wurde von einem US-amerikanischen Arzt namens Edmund Jacobson entwickelt. Er war ein Deutsch-Kanadier und er hat dieses Verfahren in der Mitte des 20. Jahrhunderts populär gemacht.
Jacobson hat beobachtet, dass ein Muskel, wenn man ihn mindestens 5 Sekunden lang anspannt und anschließend entspannt, anschließend gut entspannen kann. Die Grundlage von PMR ist, dass du spürst, wie der Muskel sich jetzt anfühlt. Dann spannst du ihn langsam an und du spürst, wie sich dieser anfühlt, wenn er angespannt ist. Danach löst du die Spannung ganz langsam und spürst, wie es ist, wenn der Muskel sich entspannt und der Muskel entspannt ist.
Das ist die Grundlage der PMR und das ist die Weise, wie PMR wirkt. Wenn du so durch den ganzen Körper hindurch gehst, jeden Muskel anspannst und wieder loslässt, wird der ganze Körper entspannt sein und du kannst dich anschließend wohlfühlen.
Im Deutschen ist das Autogene Training vermutlich populärer als das PMR. In Amerika der 1980er und 1990er Jahre war PMR das verbreitetste Verfahren. Vermutlich ist heute der Bodyscan und andere Achtsamkeitsverfahren, das am meisten verbreitete Verfahren.
Im Deutschen ist Autogenes Training bekannt, ebenso die PMR und FME, der Bodyscan, die Fantasiereise und die kombinierte Yoga Entspannung. Wenn du mehr über PMR wissen willst, dann gehe auf unsere Internetseite wiki.yoga-vidya.de/ PMR
Dort erfährst du viel mehr über die Geschichte von PMR, ihren Prinzipien und du findest dort auch Übungsanleitungen, damit du die Muskelentspannung nach Jacobson gleich üben kannst.

Mehr lesen...

Was ist Kriya Yoga nach Patanjali?

Patanjali ist der Autor des Yoga Sutra. Er schreibt im ersten Vers des Yoga Sutra:
„Tapas, swadhyaya, ishwarapranidhana kriya yogaha“. Kriya Yoga besteht aus Tapas, Svadhyaya und Ishvara Pranidhana.
Tapas kann man als Askese übersetzen. Man kann Tapas auch als spirituelle Praxis beschreiben oder als Disziplin.
Swadhyaya kann heißen Einsicht, Selbststudium, Introspektion. Oder es kann auch heißen Studium der Schriften.
Ishvara pranidhana bedeutet Hingabe an Gott oder auch Gottesverehrung.
Kriya Yoga ist der Yoga der Tat. Man kann auch sagen, dass du auf dem spirituellen Weg von Anfang an drei Dinge machen kannst:

- Übe spirituelle Praktiken – Tapas
- Lies in spirituellen Büchern, heiligen Schriften und Büchern von Meistern – Swadhyaya
- Übe Hingabe an Gott, Rituale der Gottesverehrung, Mantra-Singen, Gebet, spirituelle Lieder, Gottesdienste usw.
Das sind drei Dinge, die du als spiritueller Aspirant gleich machen kannst. Das ist eine Deutung des Verses.
Eine zweite Deutung des Kriya Yoga nach Patanjali wäre: Wenn du Schwierigkeiten begegnest, kannst du drei Dinge tun:

- Swadhyaya üben: Verstehen in welcher Situation bist du, was sie für dich zu sagen hat und welche Optionen hast du? Was wollen Menschen von dir?
- Tapas – du tust etwas. Tapas heißt auch Intensität oder Feuer. Du machst etwas.
- Ishvara pranidhana – du übst Hingabe an Gott und sagst: „O Gott, dein Wille geschehe. O Gott, ich kann da nichts ändern. Bitte hilf du mir.“
Gemäß dem alten Mystiker Spruch:
„O Gott, gib mir den Mut zu ändern, was ich ändern kann. (Tapas)
Gib mir die Geduld, das anzunehmen, was ich nicht ändern kann. (Ishvara pranidhana)
Und gib mir die Weisheit, zwischen beidem zu unterscheiden. (Swadhyaya)“

Patanjali sagt dann noch über Kriya Yoga, dass er hilft ,die Kleshas zu überwinden oder zu reduzieren und die Fähigkeit zu Samadhi zu erzeugen. Kriya Yoga hilft, die Ursachen des Leidens, Kleshas, zu überwinden und hilft, dass du leichter ins Überbewusstsein und damit in die Gottverwirklichung kommst.
So weit dazu, was Kriya Yoga nach Patanjali ist.

Mehr lesen...

Was ist Ayurveda Yoga?

Was ist Ayurveda Yoga? Zunächst einmal ist Ayurveda die Wissenschaft vom Leben. Yoga ist eine spirituelle Übungspraxis für Harmonie von Körper, Geist und Seele. Was ist jetzt Ayurveda Yoga?
Ayurveda Yoga ist Yoga angepasst nach den Prinzipien von Ayurveda. Ayurveda kann dir helfen, deine Yoga Praxis anzupassen. Es gibt zum Beispiel bestimmte Atemübungen, bestimmte Asanas, bestimmte Entspannungstechniken, bestimmte Meditationen und Ratschläge zur Ernährung. Das kommt alles aus dem Yoga und diese Yogatechniken kannst du auch für dich optimieren vom Standpunkt des Ayurveda.
Angenommen du hast ein Pitta-Temperament, ein feuriges Temperament, dann kann es gut sein, bei den Atemübungen zusätzlich zu den allgemeinen Übungen von Kapalabhati und Wechselatmung auch Chandra Bhedana und Sitali und Sitkari zu üben.
Angenommen du hast Kapha Dosha, dann kannst du zusätzlich zu den Grundpranayamas auch noch Surya Bedha, Ujjayi Kumbhaka und du kannst außerdem besonders intensiv Kapalabhati üben.
Angenommen du hast Vata Dosha, bist also mehr luftig, dann wäre es gut mehr erdende Pranayamas zu machen usw.
Genauso auch je nach Vata, Pita oder Kapha, kannst du unterschiedliche Tiefenentspannungstechniken nutzen und du kannst die Asanas unterschiedlich üben.
Je nachdem, ob du in deiner Grundstimmung bist, in deinem harmonischen Dosha, dann gilt etwas anderes als bei einer Dosha-Übersteuerung. Ich würde vom Ayurveda Dosha Typ aus sagen: Angenommen du bist ein Kapha Typ, aber in deinem gemütlichen, natürlichen Gleichgewicht, du fühlst dich wohl, dann würde ich dir raten, auch deine Yoga Übungen harmonisch zu üben. Übe sie gemütlich. Mache es so, dass es für dich angenehm ist.
Wenn du ein Pita-Typ bist und im Gleichgewicht bist, voller Tatendrang bist, einiges bewirken willst und du das Gefühl hast, einiges bewirken zu wollen, dann würde ich dir raten, dir ruhig beim Hatha Yoga ein paar Ziele zu setzen. Schau, dass du Kopfstand, Skorpion, Pfau usw. lernst und setze das systematisch um.
Wenn du aber in der Pitta-Übersteuerung bist, gerade gereizt bist, cholerisch bist, Entzündungen hast, rot bist, dann reduziere dein Pitta, indem du zwischen zwei Asanas immer eine Entspannung machst. Indem du die Asanas ruhig angehst und indem du die Tiefenentspannung nicht vergisst.
Angenommen du bist ein Vata-Typ, im Gleichgewicht, vielseitig interessiert, leicht extrovertiert, mit 1000 Ideen, immer wieder Neues zu erkunden, dann mache auch immer wieder neue Asanas. Schaue, dass du deine Flexibilität erhältst und viele neue Asanas lernst.
Wenn du aber in deinem Vata zu stark bist, wenn du Nervosität, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Ängste oder gar Panik bist, dann musst du etwas Vata-reduzierendes machen. Halte die Stellungen ruhig und gleichmäßig. Mache die gleichen Übungen jeden Tag. Sorge dafür, dass du weniger Kapalabhati und mehr Wechselatmung übst. Vielleicht etwas Ujjayi, Bhramari oder Murca integrierst, das, was eher beruhigend ist.
So ist Ayurveda Yoga die Weisheit, wie du deine Yoga Praxis an deinen Typ und deine momentane Situation anpassen kannst.
Angenommen du hast zu wenig Agni, Verdauungsfeuer, dann übe Agni Sara, halte die Vorwärtsbeuge und den Drehsitz länger. Das wird dein Agni aktivieren.

Angenommen du hast Amas, gewisse Giftstoffe, in deinem Körper, die zu Unwohlsein und Ablagerungen im Körper führen, dann kannst du auch das mit Yoga wieder reduzieren. Du kannst die Yoga Kriyas, Reinigungsübungen, üben, z.B. Kapalabhati, Udhiyana Bhandha, Agni Sara, eventuell auch Nauli. Du kannst die Vorwärtsbeuge und den Drehsitz länger halten und du kannst auch besonders viel Kapalabhati üben und fortgeschrittene Pranayamas üben, die dir helfen Amas auszuscheiden.
So ist Ayurveda Yoga eine wunderbare Weise, Yoga zu üben, um deine Yoga Praxis vom Ayurveda her zu optimieren. Manchmal wird Ayurveda Yoga auch als Ayuryoga bezeichnet.
Bei Yoga Vidya haben wir auch Ayuryoga Ausbildungen und Ayuryoga Weiterbildungen. Weitere Informationen auf www.yoga-vidya.de.

Mehr lesen...

Yoga ohne Kurs

Kann man Yoga lernen ohne einen Kurs zu besuchen? Das sind Fragen, die Menschen manchmal haben. Und ich habe dort eine mehrfache Antwort. Und die erste ist, natürlich ist es am leichtesten Yoga zu lernen in einem Kurs bei einem Lehrer, und natürlich noch besser ist es, Du lernst Yoga in einem Ashram. Es gibt ja in Deutschland mehrere große Ashrams, Seminarhäuser an der Nordsee, im Allgäu, im Teuteburger Wald in Bad Meinberg und im Westerwald. Und dort kannst Du an einem Wochenende oder auch in einer Yogaferienwoche, die jeden Sonntag beginnt, Yoga lernen. Dort machst Du Yogakurse, Meditationssitzungen, Vorträge, Spaziergänge und so weiter.
Aber Du kannst auch Yoga ohne Kurs lernen. Ich selbst habe Hatha Yoga gelernt mit einem Yogabuch. Ich habe auch begonnen zu meditieren mit einem Buch. Ich habe allerdings festgestellt, als ich meine ersten Yogastunden genommen habe, dass die Erfahrung sehr viel tiefer war als das, was ich nach dem Buch geübt habe. Heutzutage gibt es auch Internet Videos und ich habe auch selbst den 10-wöchigen Anfängerkurs als Videoreihe herausgegeben. Da kannst Du sehr gut Yoga lernen. Du hast also einen Kurs, aber einen Videokurs und Du kannst Ihn bei Dir zu Hause für 10 Wochen mitmachen. Jede Woche gibt es ein Kursvideo wo alle Übungen genauer erklärt werden, wo auch ein bisschen Theorie dabei ist, damit Du die Hintergründe von Yoga verstehst. Du hast zusätzlich auch Anleitungen zu den Übungen sehr genau, das ist das Kursvideo und für jede Woche hast Du auch ein längeres Praxisvideo, wenn Du vielleicht 30 – 60 Minuten üben willst und ein kurzes Praxisvideo, wenn Du vielleicht nur 15 – 20 Minuten üben willst. Du kannst natürlich auch den Kurs langsamer machen. Ich kenne einige, die mit dem ersten oder zweiten Praxisvideo über viele Wochen und Monate üben.
Also, Du kannst sehr wohl Yoga ohne Kurs zu Hause lernen. Besonders leicht geht es mit dem Yogakurs für Anfänger 10 Wochen als Video oder Audio (mp3). Gehe einfach auf unsere Internetseite. Besser ist es natürlich mit Video, dann siehst Du genau, was gemacht wird.

Mehr lesen...

Yoga nach Krafttraining

Kann man Yoga nach dem Krafttraining üben? Ist Yoga gut nach dem Krafttraining?
Ja, Yoga ist etwas sehr wichtiges und etwas sehr hilfreiches nach dem Krafttraining. Du könntest sagen, typerweise ist ein gutes Training erst mal Herz-Kreislauftraining, was Dich auch aufwärmt, Ausdauertraining. Als zweites käme dann Krafttraining und als Drittes wäre es gut, Koordinationstraining zu üben, Flexibilitätstraining und Entspannungstraining. Und all das macht Yoga sehr gut. Wenn Du nach Deinem Krafttraining am nächsten Tag weniger Muskelkater spüren willst, wenn Du willst, dass Du Dich schneller regenerierst, wenn Du auch weißt, dass es gut ist für die Kraft, wenn die Muskeln auch flexibel sind, dann übst Du Yoga nach dem Krafttraining. Also, wenn Du zum Beispiel in einem Fitnessstudio oder bei Dir zu Hause Krafttraining gemacht hast, dann übe direkt danach Yoga. Wenn Du noch warm bist, dann brauchst Du nicht unbedingt zusätzliche Aufwärmübungen.

Wenn Du also Yoga direkt nach dem Krafttraining machst, dann könntest Du direkt anfangen mit Kapalabhati und Wechselatmung also mit den Yogaatemübungen. Die bringen zum einen neue Energie in Dich hinein und die bringen auch mehr Sauerstoff in die Körperzellen. Sie aktivieren den Stoffwechsel und so können auch die Anpassungsleistungen, die ein Körper ja erbringen muss nach einem Krafttraining, besser erbracht werden. Wer direkt nach dem Krafttraining Atemübungen übt, wird schneller wieder einsatzfähig sein und schneller starke Muskeln bekommen. Du würdest eventuell den Sonnengruß nicht so intensiv üben nach dem Krafttraining. Du wirst vielleicht nur ein paar ruhige Runden machen, wenn Du das Ausdauertraining schon hinter Dir hast. Wenn Du aber auf das Ausdauertraining verzichtet hast und direkt mit dem Krafttraining begonnen hast (was Du ja eigentlich nicht machen sollst, weil das Ausdauertraining vor dem Krafttraining schon gut ist) dann kannst Du doch nach dem Krafttraining Deine 12, 14, 18 runden Sonnengrüße machen. Dann hast Du wenigstens das Ausdauertraining danach. Ansonsten nach dem Krafttraining, wenn Du vorher auch Ausdauertraining gemacht hast, reichen 2 oder 4 ruhige Sonnengrüße. Und danach übe insbesondere die Umkehrhaltungen. Die Umkehrhaltungen beschleunigen ja letztlich den Puls, beschleunigen auch den Blutdruck, beschleunigen auch die Fließgeschwindigkeit des Blutes ohne den Körper zu belasten. Venöses Blut fließt schneller zum Herzen und durch diese Erhöhung der Fließgeschwindigkeit des Blutes bei Entspannung werden die Muskeln besser durchblutet und die Muskeln können sich schneller regenerieren. Gerade die Umkehrstellungen sind von besonderer Bedeutung nach Krafttraining. Auch die Vorwärtsbeugen sind wichtig nach Krafttraining, natürlich ebenso wie die Rückwärtsbeugen. Die Vorwärtsbeugen dehnen die Beinmuskeln, dehnen die Rückenmuskeln und diese sanfte Dehnung nach dem Krafttraining ist auch etwas was der Regeneration der Muskeln hilft. Die Dehnung nach dem Krafttraining hilft, dass die Muskeln nicht so viel Muskelkater bekommen, beugt Entzündungen vor und hilft auch, dass das Prana, die Lebensenergie dort aktiv wird und nach Yogatheorie ist es eben die Lebensenergie, die die körperlichen Prozesse steuert. Also die Dehnung ist auch wieder gut für die Muskeln und die Regeneration des Muskelgewebes. Und zum Schluss ist natürlich die Tiefenentspannung besonders wichtig. In einer Tiefenentspannung kann der Organismus sich gut regenerieren, in der Tiefenentspannung werden die Aufbauprozesse des Körpers verbessert und die Immunabwehr wird auch verbessert. Und die Reparaturprozesse des Körpers eben auch. Wer sich nach einem intensiven Training 10 – 15 Minuten Zeit für eine Tiefenentspannung nimmt, oder bei Fortgeschrittenen reichen auch 5 – 8 Minuten, hat weniger Muskelkater, wird schneller mehr Kraft bekommen und wird sogar insgesamt ein effektiveres Krafttraining haben.
Daher meine Empfehlung, wenn Du Krafttraining machst, übe Yoga danach. Du wirst auch Energie haben und Du wirst am nächsten Tag mehr Energie haben. Manche Menschen berichten ja, wenn sie ein intensives Krafttraining gemacht haben, dass sie am Abend oder am nächsten Morgen eher etwas schlapp sind. Wenn Du Yoga machst nach dem Krafttraining, wirst Du diese Nebenwirkungen nicht haben, sondern im Gegenteil Du wirst viel mehr Energie und Freude haben.

Mehr lesen...

Welcher Yoga Stil?

Willst du mit Yoga beginnen und fragst dich in welchem Yogastil soll ich beginnen? Oder hast du schon mit Yoga begonnen und überlegst, ja soll ich vielleicht mal einen anderen Yogastil ausprobieren? Welche Kriterien gibt es um einen Yogastil aus zu wählen?

Ich muss jetzt erst mal dazu sagen ich bin kein Neutraler und ich bin kein objektiver Mann. Mein Name ist Sukadev. Ich bin Gründer und Leiter von Yoga Vidya www.yoga-vidya.de.

Ich habe einen eigenen Yogastil begründet, nämlich den Yoga Vidya Stil. Und so ist das fast eher ein Werbetext für den Yoga Vidya Stil.

Aber grundsätzlich erst mal: Was ist überhaupt ein Yogastil?

Yogastile sind bestimmte Arten, wie man Hatha Yoga übt. Man kann ja letztlich Yoga unterscheiden. Es gibt die großen Yoga Traditionen, die seit Jahrhunderten oder seit Jahrtausenden existieren, Gurulinien sind. Als zweites gibt es dann die Yoga Wege, die Yoga Margas. Jnana Yoga, der Yoga des Wissens, Raja Yoga, der Yoga der Psychologie, Bhakti Yoga, der Yoga der Gottesverehrung und der Hingabe, Karma Yoga, der Yoga des uneigennützigen Dienens und des verhaftunglosen Wirkens, Kundalini Yoga, der Yoga der Energie und eben Hatha Yoga. Hatha Yoga ist der Yoga der Körperübungen.

Und Hatha Yoga besteht eben aus Atemübungen, dynamischen Übungen, z. Bsp. Sonnengruß, Asanas, statisch gehaltenen Übungen und Tiefenentspannung. Und natürlich im weiteren Sinne gehört zum Hatha Yoga auch noch Kriyas, Reinigungsübungen, Mudras, kombinierte Energielenkungsübungen und Bandhas, Verschlüsse um Energie in einem bestimmten Bereich hinein zu bringen. Das ist also Hatha Yoga.

Und auf dem Gebiet des Hatha Yoga gibt es dann verschiedene Stile. Das Konzept des Yogastils ist übrigens ein neues. Als ich mit Yoga begonnen habe Anfangs der 1980er Jahre da gab es das Konzept Yogastil nicht.

Warum gibt es Yogastile? Manche sagen deshalb damit die Yogalehrenden ihr Yoga besser vermarkten können. Ich glaube es gibt einen anderen wichtigeren Grund. Nämlich ich kann mich noch erinnern in den 80er, ja bis Mitte der 90er Jahre gab es einen große Auseinandersetztung wie macht man die Vorwärtsbeuge? Soll man den Rücken rund halten oder soll man ihn gerade halten? Soll man angespannt sein oder entspannt sein? Soll man bei der Kobra den Nabel am Boden halten oder weiter hoch kommen? Müssen die Finger zusammen sein oder auseinander sein? Sollten die Gesäßmuskeln angespannt sein oder entspannt sein? Usw.

Also viele Fragen und es wurde zum Teil sehr heftig diskutiert, z. Teil sogar beleidigend. Ich kann mich erinnern das es dort einige Yoga Artikel gab in einer der Yoga Zeitschriften, wo andere Yoga Richtungen ziemlich schlecht gemacht wurden.

Und dann ist man irgendwann darauf gekommen ja, alle Yoga Unterrichtenden, die ernsthaft praktizieren und Erfahrung haben mit ihren Teilnehmern werden ja wissen, was sie machen. Wenn ihr Yogastil oder ihre Yoga Übungsweise schlecht wäre, würde man das längst wissen. Und so ist man auf die Idee gekommen es gibt Yogastile. Wenn man wissen will, wie eine Übung gemacht wird, muss man wissen vom Standpunkt welchen Stils. Z. Bsp. im Iyengar Yoga sollte die Vorwärtsbeuge mit geradem Rücken sein und außer dem braucht es jede Menge Probs.

Im Sivananda Yoga kann der Rücken ruhig etwas gebeugt sein und nach Möglichkeit verzichtet man auf externe Hilfsmittel damit man meditativer ist.

Im Ashtanga Vinyasa Yoga hält man die Vorwärtsbeuge sowieso nicht lang. Aber da macht man auch nicht so viel Vorwärtsbeuge in manchen Aspekten davon.

So ist also weniger die Frage wie ist es richtig sondern in welchem Stil? Oder auch soll man Stellungen länger halten oder soll man hineinfließen? Soll man sich anstrengen oder soll man sich nicht anstrengen? Soll der Yogalehrer hinein drücken oder nicht hinein drücken? Soll der Yogalehrer einfach nur sitzen, meditieren und Anweisungen geben? Oder soll der aktiv mit machen? Das ist alles eine Frage des Stils. Und so haben sich bestimmte Yogastile heraus kristallisiert.

Und auf der Basis der Yogastile gibt es dann wieder verschieden Yogaarten. Es gibt z. Bsp. Yogastile wie der Yoga Vidya Stil. Dort gibt es verschiedene Unterarten. Im Yoga Vidya Stil gibt es z. Bsp. dann Mutter-Kind Yoga, Kinderyoga, Jugendlichen Yoga, Erwachsenen Yoga. Es gibt Hormonyoga für Frauen in den Wechseljahren. Es gibt ab 50, ab 60 Senioren Yoga, usw.

Es gibt Yoga Therapie Reihen, Rücken Yoga und Herz-Kreislauf Yoga usw.

Dann gibt es Yoga für Unternehmen. Es gibt lang haltende Stellungen im Yin Yoga. Es gibt Soft Yoga, Räkel Yoga, Sanftyoga, Yoga Relaxed. Das sind die sanfteren Yoga Arten im Yoga Vidya Stil.

Es gibt die anstrengenden Yoga Arten wie Yoga Flow oder auch Hanuman Fitness Yoga. Das sind alles Yoga Arten im Yoga Vidya Stil.

Gut und dann gibt es noch Yogi in Verbindung mit anderem. So kann es auch Akku Yoga geben, es gibt Mantra Yoga wo entweder Mantras mit rezitiert werden oder auch mit Life Musik verbunden werden. Es gibt Klangyoga wo Klanginstrumente genutzt werden wie z. Bsp. Didgeridoo oder Windspiel oder Monochord oder Tambura usw., also Klangyoga.

Dann gibt es des weiteren die Möglichkeit Yoga on Beads. Kannst dir selbst vorstellen was das heißen soll.

Das ist das was noch Unterarten sind im Yoga Vidya Stil.

Welche Yoga Stile gibt es so?
Zum einen gibt es natürlich Yogastile, die sich als solche klar postitionieren. Es gibt den Iyenga Yoga Stil, ein körperlich anstrengender Yogastil wo Probs genutzt werden und wo du relativ intensiv an Dehn- und Kraftübungen arbeitest.

Im Iyenga Stil, so wie er meistens gelehrt wird, spielen Atemübungen und Tiefenentspannung wenig eine Rolle. Es gibt auch keinen Sonnengruß. Asanas werden nicht so lange gehalten. Aber die, die gemacht werden, werden intensiv gemacht.

Dann gibt es Ashtanga Vinyasa. Das ist im Wesentlichen ein Yoga mit Sprungvariationen wo du viele Sonnengrüße machst und zwischendurch in eine Asana hinein springst, um es jetzt zu vereinfachen.

Dann gibt es Bikram Yoga Stil. Da wird der Raum sehr warm aufgeheizt. Dann gibt es eine Abfolge von Asanas, es sind 16, immer die gleichen und das kann durchaus auch eine fordernde Praxis sein.

Dann gibt es Kundalini Yoga nach Yoga Bhajan. Und das sind eben Praktiken aus der Sikh Tradition, die auch anstrengend sind, denn die Sikhs waren ja letztlich insbesondere Krieger.

Und dazu gehörte zur Yoga Praxis auch das der Körper stark gefordert ist. Da spielen die Anstrengungen eine besondere Rolle.

Dann gibt es noch Yesudian Yoga. Da muss man auch sagen es gibt eine Reihe von anderen Yoga Richtungen, die sich gar nicht als Stil definieren.

Gut, es gibt noch den Sivananda Yoga Stil. Und natürlich den Yoga Vidya Stil.

Ja, was ist jetzt beim Yoga Vidya Stil besonders? Du kannst das auch bei uns nachlesen auf den Internetseiten. Und da kannst du nach Yoga Vidya Stil suchen. Da ist das Ganze systematischer beschrieben. Im Yoga Vidya Stil haben wir eine gewisse Grundreihe, die mit Anfangsentspannung, Atemübungen, Sonnengruß, statisch gehaltenen Asanas und Tiefenentspannung ist. Diese Grundreihe ist insbesondere gedacht für körperliche, für energetische, emotionale, geistige und spirituelle Wirkungen.

Der Yoga Vidya Stil ist ausgerichtet körperlich, dass du Flexibilität, Kraft, Ausdauer und Koordination entwickelst, dass die Muskeln sich ganz entspannen können am Ende der Stunde. Das sind die körperlichen Aspekte und wir haben den Anspruch, dass unsere Yogastunden auch Gesundheit verbessern, erhalten oder sogar herstellen können.

So gibt es auch auf dem Yoga Vidya Stil eine ganze Yoga Therapie Richtung.

Dann soll der Yoga Vidya Stil auch helfen das die Nadis gereinigt werden, Energiekanäle gereinigt werden, dass das Prana aktiviert wird, das die Chakras sich öffnen.

Dann wollen wir auch das Menschen aus einer Yogastunde mit Freude, mit Inspiration und irgendwo positiv kommen. Geistige Wirkungen sind wichtig.

Und für uns ist es auch wichtig das Menschen eine Erfahrung von Spiritualität machen.

Jetzt, was heißt Spiritualität? Die Tiefe des Wesens spüren z. Bsp. Eine Erfahrung der Öffnung haben. Eine Erfahrung der Verbundenheit. Und gar nicht wenige Menschen, die Yoga im Yoga Vidya Stil üben, berichten das, wenn sie aus der Yogastunde gehen, so eine grundlose Herzensverbindung und Freude und Liebe haben. Manchmal zu Tränen gerührt wenn sie danach etwas Schönes sehen, Sprituelle Erfahrung.

Der Yoga Vidya Stil ist aber auch ein offener Stil. Das heißt er kann ganz stark angepasst werden an die Zielgruppe und auch an die Bedürfnisse und kann kombiniert werden mit anderem.

Das ist vielleicht das, was Yoga Vidya als Stil besonders auszeichnet, im Unterschied zu anderen Yoga Richtungen, die sich als Stil bezeichnen.

Ja, es gibt eben wie ich es genannt hatte so ein großes Gebiet von Dingen, die man machen kann. Man kann die Stellungen länger halten und kürzer halten. Man kann es anpassen an Fitness Yoga oder auch sanften Yoga, viele verschiedene Möglichkeiten.

Also starke Anpassung an die Zielrichtung ist wichtig.

Bei Yoga Vidya ist auch die Einstellung des Lehrers, der Lehrerin wichtig. Der Lehrer, die Lehrerin will sich fühlen als Instrument in den Händen von etwas Höherem. Wir unterrichten Yoga um der Menschheit etwas Gutes zu tun, um zu dienen. Wir unterrichten mit der doppelten Liebe, Liebe zu unseren Teilnehmenden und letztlich auch Liebe zu einer höheren Kraft, von der wir hoffen, dass sie durch uns hindurch wirkt.

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt vom Yoga Vidya Stil ist eine große Freiheit und auch Verantwortung für den Teilnehmer.

Wir wollen den Menschen helfen, selbst zu spüren, welche Yogaübung gut ist. Yogalehrer verschreibt nicht dem Yogaschüler, der Yogaschülerin was er/ sie zu üben hat, sondern gibt Empfehlungen. Probier es aus und finde es dann selbst heraus.

In diesem Sinne es gibt viele Yoga Stile. Yoga Vidya Stil ist der populärste Yogastil in Deutschland und es gibt gute Gründe dafür.

Insbesondere die Tiefe und die Breite, die Anpassungsfähigkeit und doch die Klarheit zeichnen unseren Stil aus.

Mehr findest du auf unseren Internetseiten www.yoga-vidya.de. Dort findest du auch die Adressen von Yoga Zentren, von Yogalehreren und Yogalehrerinnen und auch Yoga Ashrams, wo du Yoga im Yoga Vidya Stil üben kannst.

Wenn du jetzt doch eine umfangreichere Darstellung haben willst von Yogastilen dann gehe auch auf unsere Internetseite und suche dort nach „Yogastile“.

Und dann findest du sehr viel. Du könntest zwar auch in Google suchen und dann kommst du aber vielleicht auf irgend eine dieser Zeitschriften Seiten wo oft die Redakteurinen/Redakteure irgend etwas aus Amerika übernommen haben und was die Deutsche Wirklichkeit gar nicht widerspiegelt.

Also ich meine, auf unserer Seite wiki.yoga-vidya.de/Yoga_Stile hast du einen sehr guten Überblick über die Yogastile, die in Deutschland populär sind.

Mehr lesen...

Welcher Yoga Stil?

Willst du mit Yoga beginnen und fragst dich in welchem Yogastil soll ich beginnen? Oder hast du schon mit Yoga begonnen und überlegst, ja soll ich vielleicht mal einen anderen Yogastil ausprobieren? Welche Kriterien gibt es um einen Yogastil aus zu wählen?

Ich muss jetzt erst mal dazu sagen ich bin kein Neutraler und ich bin kein objektiver Mann. Mein Name ist Sukadev. Ich bin Gründer und Leiter von Yoga Vidya www.yoga-vidya.de.

Ich habe einen eigenen Yogastil begründet, nämlich den Yoga Vidya Stil. Und so ist das fast eher ein Werbetext für den Yoga Vidya Stil.

Aber grundsätzlich erst mal: Was ist überhaupt ein Yogastil?

Yogastile sind bestimmte Arten, wie man Hatha Yoga übt. Man kann ja letztlich Yoga unterscheiden. Es gibt die großen Yoga Traditionen, die seit Jahrhunderten oder seit Jahrtausenden existieren, Gurulinien sind. Als zweites gibt es dann die Yoga Wege, die Yoga Margas. Jnana Yoga, der Yoga des Wissens, Raja Yoga, der Yoga der Psychologie, Bhakti Yoga, der Yoga der Gottesverehrung und der Hingabe, Karma Yoga, der Yoga des uneigennützigen Dienens und des verhaftunglosen Wirkens, Kundalini Yoga, der Yoga der Energie und eben Hatha Yoga. Hatha Yoga ist der Yoga der Körperübungen.

Und Hatha Yoga besteht eben aus Atemübungen, dynamischen Übungen, z. Bsp. Sonnengruß, Asanas, statisch gehaltenen Übungen und Tiefenentspannung. Und natürlich im weiteren Sinne gehört zum Hatha Yoga auch noch Kriyas, Reinigungsübungen, Mudras, kombinierte Energielenkungsübungen und Bandhas, Verschlüsse um Energie in einem bestimmten Bereich hinein zu bringen. Das ist also Hatha Yoga.

Und auf dem Gebiet des Hatha Yoga gibt es dann verschiedene Stile. Das Konzept des Yogastils ist übrigens ein neues. Als ich mit Yoga begonnen habe Anfangs der 1980er Jahre da gab es das Konzept Yogastil nicht.

Warum gibt es Yogastile? Manche sagen deshalb damit die Yogalehrenden ihr Yoga besser vermarkten können. Ich glaube es gibt einen anderen wichtigeren Grund. Nämlich ich kann mich noch erinnern in den 80er, ja bis Mitte der 90er Jahre gab es einen große Auseinandersetztung wie macht man die Vorwärtsbeuge? Soll man den Rücken rund halten oder soll man ihn gerade halten? Soll man angespannt sein oder entspannt sein? Soll man bei der Kobra den Nabel am Boden halten oder weiter hoch kommen? Müssen die Finger zusammen sein oder auseinander sein? Sollten die Gesäßmuskeln angespannt sein oder entspannt sein? Usw.

Also viele Fragen und es wurde zum Teil sehr heftig diskutiert, z. Teil sogar beleidigend. Ich kann mich erinnern das es dort einige Yoga Artikel gab in einer der Yoga Zeitschriften, wo andere Yoga Richtungen ziemlich schlecht gemacht wurden.

Und dann ist man irgendwann darauf gekommen ja, alle Yoga Unterrichtenden, die ernsthaft praktizieren und Erfahrung haben mit ihren Teilnehmern werden ja wissen, was sie machen. Wenn ihr Yogastil oder ihre Yoga Übungsweise schlecht wäre, würde man das längst wissen. Und so ist man auf die Idee gekommen es gibt Yogastile. Wenn man wissen will, wie eine Übung gemacht wird, muss man wissen vom Standpunkt welchen Stils. Z. Bsp. im Iyengar Yoga sollte die Vorwärtsbeuge mit geradem Rücken sein und außer dem braucht es jede Menge Probs.

Im Sivananda Yoga kann der Rücken ruhig etwas gebeugt sein und nach Möglichkeit verzichtet man auf externe Hilfsmittel damit man meditativer ist.

Im Ashtanga Vinyasa Yoga hält man die Vorwärtsbeuge sowieso nicht lang. Aber da macht man auch nicht so viel Vorwärtsbeuge in manchen Aspekten davon.

So ist also weniger die Frage wie ist es richtig sondern in welchem Stil? Oder auch soll man Stellungen länger halten oder soll man hineinfließen? Soll man sich anstrengen oder soll man sich nicht anstrengen? Soll der Yogalehrer hinein drücken oder nicht hinein drücken? Soll der Yogalehrer einfach nur sitzen, meditieren und Anweisungen geben? Oder soll der aktiv mit machen? Das ist alles eine Frage des Stils. Und so haben sich bestimmte Yogastile heraus kristallisiert.

Und auf der Basis der Yogastile gibt es dann wieder verschieden Yogaarten. Es gibt z. Bsp. Yogastile wie der Yoga Vidya Stil. Dort gibt es verschiedene Unterarten. Im Yoga Vidya Stil gibt es z. Bsp. dann Mutter-Kind Yoga, Kinderyoga, Jugendlichen Yoga, Erwachsenen Yoga. Es gibt Hormonyoga für Frauen in den Wechseljahren. Es gibt ab 50, ab 60 Senioren Yoga, usw.

Es gibt Yoga Therapie Reihen, Rücken Yoga und Herz-Kreislauf Yoga usw.

Dann gibt es Yoga für Unternehmen. Es gibt lang haltende Stellungen im Yin Yoga. Es gibt Soft Yoga, Räkel Yoga, Sanftyoga, Yoga Relaxed. Das sind die sanfteren Yoga Arten im Yoga Vidya Stil.

Es gibt die anstrengenden Yoga Arten wie Yoga Flow oder auch Hanuman Fitness Yoga. Das sind alles Yoga Arten im Yoga Vidya Stil.

Gut und dann gibt es noch Yogi in Verbindung mit anderem. So kann es auch Akku Yoga geben, es gibt Mantra Yoga wo entweder Mantras mit rezitiert werden oder auch mit Life Musik verbunden werden. Es gibt Klangyoga wo Klanginstrumente genutzt werden wie z. Bsp. Didgeridoo oder Windspiel oder Monochord oder Tambura usw., also Klangyoga.

Dann gibt es des weiteren die Möglichkeit Yoga on Beads. Kannst dir selbst vorstellen was das heißen soll.

Das ist das was noch Unterarten sind im Yoga Vidya Stil.

Welche Yoga Stile gibt es so?
Zum einen gibt es natürlich Yogastile, die sich als solche klar postitionieren. Es gibt den Iyenga Yoga Stil, ein körperlich anstrengender Yogastil wo Probs genutzt werden und wo du relativ intensiv an Dehn- und Kraftübungen arbeitest.

Im Iyenga Stil, so wie er meistens gelehrt wird, spielen Atemübungen und Tiefenentspannung wenig eine Rolle. Es gibt auch keinen Sonnengruß. Asanas werden nicht so lange gehalten. Aber die, die gemacht werden, werden intensiv gemacht.

Dann gibt es Ashtanga Vinyasa. Das ist im Wesentlichen ein Yoga mit Sprungvariationen wo du viele Sonnengrüße machst und zwischendurch in eine Asana hinein springst, um es jetzt zu vereinfachen.

Dann gibt es Bikram Yoga Stil. Da wird der Raum sehr warm aufgeheizt. Dann gibt es eine Abfolge von Asanas, es sind 16, immer die gleichen und das kann durchaus auch eine fordernde Praxis sein.

Dann gibt es Kundalini Yoga nach Yoga Bhajan. Und das sind eben Praktiken aus der Sikh Tradition, die auch anstrengend sind, denn die Sikhs waren ja letztlich insbesondere Krieger.

Und dazu gehörte zur Yoga Praxis auch das der Körper stark gefordert ist. Da spielen die Anstrengungen eine besondere Rolle.

Dann gibt es noch Yesudian Yoga. Da muss man auch sagen es gibt eine Reihe von anderen Yoga Richtungen, die sich gar nicht als Stil definieren.

Gut, es gibt noch den Sivananda Yoga Stil. Und natürlich den Yoga Vidya Stil.

Ja, was ist jetzt beim Yoga Vidya Stil besonders? Du kannst das auch bei uns nachlesen auf den Internetseiten. Und da kannst du nach Yoga Vidya Stil suchen. Da ist das Ganze systematischer beschrieben. Im Yoga Vidya Stil haben wir eine gewisse Grundreihe, die mit Anfangsentspannung, Atemübungen, Sonnengruß, statisch gehaltenen Asanas und Tiefenentspannung ist. Diese Grundreihe ist insbesondere gedacht für körperliche, für energetische, emotionale, geistige und spirituelle Wirkungen.

Der Yoga Vidya Stil ist ausgerichtet körperlich, dass du Flexibilität, Kraft, Ausdauer und Koordination entwickelst, dass die Muskeln sich ganz entspannen können am Ende der Stunde. Das sind die körperlichen Aspekte und wir haben den Anspruch, dass unsere Yogastunden auch Gesundheit verbessern, erhalten oder sogar herstellen können.

So gibt es auch auf dem Yoga Vidya Stil eine ganze Yoga Therapie Richtung.

Dann soll der Yoga Vidya Stil auch helfen das die Nadis gereinigt werden, Energiekanäle gereinigt werden, dass das Prana aktiviert wird, das die Chakras sich öffnen.

Dann wollen wir auch das Menschen aus einer Yogastunde mit Freude, mit Inspiration und irgendwo positiv kommen. Geistige Wirkungen sind wichtig.

Und für uns ist es auch wichtig das Menschen eine Erfahrung von Spiritualität machen.

Jetzt, was heißt Spiritualität? Die Tiefe des Wesens spüren z. Bsp. Eine Erfahrung der Öffnung haben. Eine Erfahrung der Verbundenheit. Und gar nicht wenige Menschen, die Yoga im Yoga Vidya Stil üben, berichten das, wenn sie aus der Yogastunde gehen, so eine grundlose Herzensverbindung und Freude und Liebe haben. Manchmal zu Tränen gerührt wenn sie danach etwas Schönes sehen, Sprituelle Erfahrung.

Der Yoga Vidya Stil ist aber auch ein offener Stil. Das heißt er kann ganz stark angepasst werden an die Zielgruppe und auch an die Bedürfnisse und kann kombiniert werden mit anderem.

Das ist vielleicht das, was Yoga Vidya als Stil besonders auszeichnet, im Unterschied zu anderen Yoga Richtungen, die sich als Stil bezeichnen.

Ja, es gibt eben wie ich es genannt hatte so ein großes Gebiet von Dingen, die man machen kann. Man kann die Stellungen länger halten und kürzer halten. Man kann es anpassen an Fitness Yoga oder auch sanften Yoga, viele verschiedene Möglichkeiten.

Also starke Anpassung an die Zielrichtung ist wichtig.

Bei Yoga Vidya ist auch die Einstellung des Lehrers, der Lehrerin wichtig. Der Lehrer, die Lehrerin will sich fühlen als Instrument in den Händen von etwas Höherem. Wir unterrichten Yoga um der Menschheit etwas Gutes zu tun, um zu dienen. Wir unterrichten mit der doppelten Liebe, Liebe zu unseren Teilnehmenden und letztlich auch Liebe zu einer höheren Kraft, von der wir hoffen, dass sie durch uns hindurch wirkt.

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt vom Yoga Vidya Stil ist eine große Freiheit und auch Verantwortung für den Teilnehmer.

Wir wollen den Menschen helfen, selbst zu spüren, welche Yogaübung gut ist. Yogalehrer verschreibt nicht dem Yogaschüler, der Yogaschülerin was er/ sie zu üben hat, sondern gibt Empfehlungen. Probier es aus und finde es dann selbst heraus.

In diesem Sinne es gibt viele Yoga Stile. Yoga Vidya Stil ist der populärste Yogastil in Deutschland und es gibt gute Gründe dafür.

Insbesondere die Tiefe und die Breite, die Anpassungsfähigkeit und doch die Klarheit zeichnen unseren Stil aus.

Mehr findest du auf unseren Internetseiten www.yoga-vidya.de. Dort findest du auch die Adressen von Yoga Zentren, von Yogalehreren und Yogalehrerinnen und auch Yoga Ashrams, wo du Yoga im Yoga Vidya Stil üben kannst.

Wenn du jetzt doch eine umfangreichere Darstellung haben willst von Yogastilen dann gehe auch auf unsere Internetseite und suche dort nach „Yogastile“.

Und dann findest du sehr viel. Du könntest zwar auch in Google suchen und dann kommst du aber vielleicht auf irgend eine dieser Zeitschriften Seiten wo oft die Redakteurinen/Redakteure irgend etwas aus Amerika übernommen haben und was die Deutsche Wirklichkeit gar nicht widerspiegelt.

Also ich meine, auf unserer Seite wiki.yoga-vidya.de/Yoga_Stile hast du einen sehr guten Überblick über die Yogastile, die in Deutschland populär sind.

Mehr lesen...

Yoga mit Hund?

Heute wurde ich gefragt: Wie geht Yoga mit Hund? Diese Frage kann man auf 3 Weisen interpretieren und ich habe jetzt nicht die Möglichkeit nachzufragen, was der, der die Frage gestellt hat, wirklich gemeint hat. Zum einen kann man sagen, es gibt eine Asana, die nennt sich Hund (Svanasana). Eine zweite Bedeutung wäre, wie kannst Du Asanas üben wenn Du einen Hund bei Dir hast und als Drittes willst Du vielleicht auch Deinem Hund Asanas beibringen. Wie kannst Du Deinem Hund Yoga beibringen.


Also zunächst Yoga mit Hund als Asana. Es gibt eine Asana, die sich Svanasana, der Hund. Svana ist der Hund. Und wenn Du zum Beispiel erst im Vierfüßlerstand bist und dann die Beine ausstreckst, dann hast Du also die Fersen fast auf dem Boden oder ganz auf dem Boden, die Beine ausgestreckt, die Hände auf dem Boden, dann bist du im Hund. Mancher wird es auch als umgekehrtes V bezeichnen. Und von diesem Hund gibt es jetzt verschiedene Variationen. Im Iyengar Yoga wird zum Beispiel auch die Kobra als Hund bezeichnet. Das ist dann der nach oben schauende Hund und wenn dann das Gesäß oben ist und Du nach unten schaust, dann ist es der nach unten schauende Hund. Bei Yoga Vidya nennen wir einfach die Kobra Kobra also Bhujangasana und wenn Du zum Boden hinschaust, Arme und Beine gestreckt oder fast gestreckt, Gesäß in der Luft, dann ist das eben der Hund.

Also Yoga mit Hund würde heißen, beziehe die Hundestellung mit ein. Bei Yoga Vidya ist der Hund ein Teil des Sonnengrußes. Man kann den Hund auch mit einbeziehen, in dem man ihn beim Sonnengruß einmal etwas länger hält. Du kannst den Hund einbeziehen auch als eine Art Vorwärtsbeuge, zum Beispiel vor der sitzenden Vorwärtsbeuge kannst Du den Hund machen oder Du kannst auch den Hund üben im Rahmen der Rückwärtsbeugen. Denn der Hund ist zum einen eine Vorwärtsbeuge vom Standpunkt der Beine, er kann eine Rückwärtsbeuge werden vom Standpunkt des Rückens. Und er ist auch eine Umkehrstellung und so empfehlen wir zum Beispiel auch den Hund zu üben für die Menschen, die aus irgendwelchen Gründen keinen Kopfstand machen. Und so ist bei uns, bei Yoga Vidya der Hund Svanasana auch eine Variation des Kopfstandes und wird als Umkehrstellung geübt werden können.

Die zweite Möglichkeit: Yoga mit Hund. Angenommen, Du hast einen Hund, wie kannst Du dort Yoga üben? Mit dem Hund hast Du natürlich auch die Schwierigkeit und den Vorteil, dass Du zwei-oder drei Mal am Tag mit dem Hund spazieren gehst. Wie findest Du jetzt die Zeit für das Yoga? Gut, eine Möglichkeit ist natürlich, Du nimmst Dir trotzdem die Zeit für das Yoga. Was machst Du dann, wenn der Hund da ist? Meine Empfehlung ist, wenn Du Yoga übst, ignoriere den Hund. Der Hund kann ja ruhig dabei sein. Am Anfang findet er es etwas eigenartig was Herrchen oder Frauchen macht, aber erlaube es dem Hund nicht, Dich übermäßig zu stören. Dann wird Hund lernen, jetzt übt Frauchen/Herrchen irgendetwas allein und was soll’s…und dann wird Hund sich das anschauen. Manchmal wird der Hund das Herrchen oder Frauchen irgendwie imitieren und die eine oder andere Yogaübung mitmachen, manchmal vielleicht in der Meditation achtsam sitzen und meistens sich irgendwo hinlegen und Deine schöne Schwingung genießen. Eigentlich ist es nur die ersten Male, dass Du Dich von Deinem Hund nicht zu sehr beeinflussen lässt, und dann wird Hund lernen, dass Frauchen/Herrchen eine Zeit für sich allein macht und Hund ignoriert. Die nächste Sache ist natürlich, angenommen Du geht mit Hund nach draußen, dann könntest Du auch Yoga-mit-Hund machen. Ich kenne so einige Hundebesitzer/innen die sagen, sie üben bei einem der zwei oder drei Spaziergänge eben auch die Atemübungen im Gehen.

Du kannst ja Kapalabhati im Gehen üben, Du kannst auch die Wechselatmung im Gehen üben, Du kannst auch im Gehen rechts ein- und links ausatmen. Du kannst sogar lernen, das zu tun ohne die Hand zu benutzen. Du kannst im Gehen auch gehende Meditation üben und dann gibt es auch so etwas wie Waldyoga, das heißt, Du kannst verschiedene Yogaübungen machen, ohne dass Du die Hände auf den Boden gibst. Es gibt den Waldsonnengruß, ohne dass die Hände auf den Boden gehen und dann kannst Du Dir noch andere Asanas einfallen lassen, die Du eben im Stehen machen kannst, also Stehyoga. Das wäre auch Yoga mit Hund. Und Du könntest sagen, bei einer Deiner Spaziergänge übst Du das so und Hund amüsiert sich allein und beim zweiten Spaziergang bist Du vielleicht besonders mit Hund beschäftigt. Weil es ja auch schön ist, mit Hund zusammen etwas zu machen.


Yoga mit Hunden oder auch Hundeyoga genannt Doga. Dog Yoga wird auch als Doga bezeichnet, eben Hundeyoga oder Yoga mit Hunden. Du kannst Dir auch überlegen, dass Du mit Deinem Hund Yoga üben kannst. Es gibt da auch kleine Ausbildungen, was Du mit Deinem Hund machen kannst. Du kannst Deinem Hund beibringen, sich zu entspannen. Du kannst Deinem Hund beibringen, sich zu dehnen, die Vorwärtsbeuge, die Rückwärtsbeuge, den Drehsitz und das kann alles sehr gut sein für den Hund. Zwar wird man sagen, normalerweise weiß der Hund selbst wie er sich dehnt. Du wirst erleben, wenn der Hund aufwacht, wird er sich erst in verschiedene Richtungen dehnen und rekeln und strecken. Die machen schon was ihnen besonders gut tut aber es gibt auch die Möglichkeit den Hund bewusst sich dehnen zu lassen und mit Yoga sich bewegen zu lassen. Manchmal kann Yoga mit Hund auch passives Yoga sein. Dass Du also selbst die Gelenke des Hundes dehnst und dem Hund hilfst, sich in dieser Dehnung wohlzufühlen. Hundeyoga kann auch heißen, eine Art Dressur des Hundes, so dass der Hund die verschiedenen Yogaübungen selbst üben kann, was ihm gut tut und was vielleicht auch andere beeindrucken kann.
Soweit einige Informationen, einige Anregungen zum Thema Yoga mit Hund oder letztlich als Antwort auf die Frage: Wie geht Yoga mit Hund?

Mehr lesen...