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Hari om,in der Meditation hat wahrscheinlich jeder von euch seine bevorzugte Sitzhaltung. Hauptsache fest und bequem, so wie Patanjali ja auch sagt - sthira sukham asanam. Aber nun hört oder liest…Weiterlesen

Tags: Meditation, Sitzhaltung, Asana

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Tags: Patanjali, Yoga-Sutra

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Kommentar von mk am 13. Dezember 2012 um 1:15pm

freut mich das Gedicht euch gefaellt...

@sabine: na, denke fuer Menschen wie du und ich, wir, ihr, er, sie, es... der Nazarehner, Laotse, Aristoteles, Thomas von Aquin, Therese Neumann, Sri Yukteswar, Dschuang Tsi, Padmasambhava, Aurobindo, Yogananda, Vivekananda, Ramana Mahrishi, Neem Karori Baba, Nisargardatta Maharaj', Gorakshanath, Matsyendranath, Shankaracharya, all die anderen "Erleuchteten", "Heiligen", Buddhas, Boddhisattva's sehr wohl aus Fleisch und Blut auf den irdischen Pfade wandelten... denke da stimmt was nicht mit der Uebersetzung! (sanskrit -> english)

Aber egal... fiel mir nur so gleich ins Auge... das blieb davon auch unbeschadet!

@Babette: in Franken (suedl. Fichtelgebirge) war ich auch mal "zu Hause", sehr schoen, viel Natur pur... meine mal mit "Standardwerk" meinst du "Die Synthese des Yoga" oder "Integrale Yoga"... von Aurobindo, kann ich sehr empfehlen, nur auch fuer den unvorbereiteten Anfaenger etwas schwierig.. zu verstehen, recht komplex...der uebrigens das King's College in Cambridge besucht hatte... bin andererseitsfestdavon ueberzeugt das sich jede/r in die Materie auch reinlesen kann... konnte ich ja auch.. ;-)

Die "Quintessenz" findet sich mit Sicherheit in der Dichtung "Savitri".. die mehrere 24.000 Verse umfasst!

So sehr Aurobindo die spirituelle Vergangenheit von Indien schaetzte, erkannte er, dass spirituelles Wissen niemals für alle Zeiten festgelegt sein kann.

(Finger heb')

Die geistige Entwicklung der Menschheit sah er als einen fortdauernden Prozess an. Er begruendete diese Aussage mit der Bemerkung, dass die Entdeckung der Wahrheit ein unendlicher Vorgang sei, der es notwendig mache, dass Personen zu verschiedenen Zeiten zu unterschiedlichen Erkenntnissen kommen, was nicht unabdingbar falsch sein muss, wenn auch moeglicherweise kontraer!

So war sein Bild der phaenomenalen Welt, die jeder Mensch taeglich erlebt, eine Selbstmanifestation des Ewigen; Aurobindo einte sie sei nicht so sehr Maya, eine Scheinwelt oder ein Trugbild, dem ein hoeher zu bewertendes Nirvana gegenuebersteht, sondern diese "Welt" sei durchaus real, wiewohl sie jedoch nicht die gesamte Realitaet umfasst.

Er war der Ueberzeugung dass, das "goettliche Wesen" im tiefsten Wesen des Menschen"wohne". Das Verhaeltnis von Absolutem und Relativem wird auch von ihm nicht als Gegensatz angesehen, sondern als Identitaet in der Verschiedenheit der manifestationen (lila).

Aurobindo war davon ueberzeugt dass das "Supramentale" auf die Erde, ins "Irdische herab'gezogen" werden muesste, auch war er von einer spirituellen Menschheitscommunity (Auroville) ueberzeugt - also durchaus als eine Art Reformator in der leicht angestaubten, konservativen, Macht orientierten indischen "Guru-und Priester-Klerus" Hierarchie - zu sehen....

Kommentar von Babette am 13. Dezember 2012 um 11:40am

@mk ich danke dir auch für das chöne Gedicht.
Die Wolken schmecken heute in Franken ziemlich eisig. Und im Garten knabbern die Meisen an den Futter-Knödeln.
Ich persönlich gehöre (immer noch) mit Freude zu der Kategorie "people only ".
Schade, dass das Standartwerk von Sri Aurobindo ca. 1.000 Seiten hat. Muss ich wohl auf leingweiligere Zeiten hoffen, um es zu studieren...Wer hat es durchgelesen? Ist es für "people" oder nur für die Erleuchteten? ??..?? Wo könnte man die Quintessenz von seinen Lehren finden?
wunderschönen Tag euch allen -
Om Shanti
Babette

Kommentar von sabine am 13. Dezember 2012 um 11:35am

@ mk

Poesie pur :)
Danke für das Gedicht!

Vollen Ernstes? Weiss nicht, war nur ein Gedanke. Es arbeitete NICHT mit Menschen.
Mit was dann? Ausserirdischen?

Kommentar von mk am 13. Dezember 2012 um 10:15am

@Sabine: meinst du echt, vollen Ernstes?"

..."Wer Schmetterling lachen hoert..."!

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiß, dass er nichts weiß,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiß er was die anderen
und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

von Carlo Karges - Reflektion auf "Es färbte sich die Wiese grün" von Novalis

....wenn dieses Gedicht auch nichtso ganz her zu passen scheint, so wollte ich die wunderschoenen Gedankenreflektionen von Carlos, in genau dem Zusammenhang, mit dem hier Besprochenen, mit euch teilen!

Da in dem englischen Text, die "lower buddhi" (upper mind) "Ebene" mit "konzeptionsloser Wahrnehmung", gleich gesetzt werden kann; werde ich den dadurch spontan ausgeloesten Eindruck nicht los, das wenn wir, mit unserem Geist und Verstaendniss, immer mehr unterscheiden - teilen, trennen, statt verbinden, vereinigen, ver-ganz-heit-lichen - so koennen wir das EINE ohne Zweiten, das ungeteilte EINS-SEIN, die transzendente ALL-EINHEIT von uns - mit ALLEM wohl so eher nicht erfahren!

"Wir sind DAS!" Egal was wir draus machen, wie wir "es" auf den Kopf stellen, egal was wir draus ableiten, machen, sezieren, zerteilen, analysieren... egal, und an dieser unumstoesslichen, wie atemberaubenden Tatsache gibt es nichts zu ruetteln!

Kommentar von sabine am 13. Dezember 2012 um 12:51am

Wohl die nächste Bewusstseinsebene, hm?
Über dem Menschen stehen Genies, Heilige, Eingeweihte, Meister..

Kommentar von mk am 12. Dezember 2012 um 4:29pm

"Lower Buddhi" (Upper Mind) Itmanifests itself as ability of off-conceptual perception. It doesn't work with people.

Den letzten Satz (unterstrichen) find ich einfach bemerkenswert, wenn nicht atemberaubend!

Ein (fluechtiger) Uebersetzungsfehler oder i.d.T. eine Anmerkung?

Kommentar von cosmodeva am 12. Dezember 2012 um 1:27pm

Practice Antahkarana (inner instrument)
Sri Aurobindo

Kommentar von cosmodeva am 5. Dezember 2012 um 8:19pm

Wunschlosigkeit und Raja Yoga? Ja, sogar der Wünsch nach Selbstverwirklichung verschwindet :)
Buddhi bleibt. Vergangenheit und Zukunft existieren für sich. Das Konzept von Karma und Kleshas wird abgelegt.
Kaivalya Pada: Sutra 24, 25, 30

Kommentar von Babette am 5. Dezember 2012 um 12:48pm

Hallo Ramachandra,
o ja, ich danke dir auch. Das ist ja eine Superidee.
Ich freue mich sehr, dass du mal das klassische Thema ansprechen willst!
Es ist gut und so wichtig, dass man immer wieder zu dem Urprung, zu Quelle des Yoga zurück kommt. Mit voller Hingabe und Aufmerksamkeit.
Ja, ich war auch lange Zeit ahnungslos. Aber es ist auch so, dass man etwas Zeit braucht, bis man das "Reine und Ewige" in den Texten findet. Man muss erst zu dem Kern von einem Gedanken kommen, der sehr alt ist und wurde mehrmals abgeschrieben, übersetzt und interpretiert. (Abgesehen davon, dass Palmenblätter nicht ewig halten. Und Papier wird auch manchmal von Mäusen gefressen. Und dass der Abschreiber vielleicht mal Liebeskummer hatte und hat deswegen ein paar Schriftzeichen vergessen. Vor ca. 2.000 Jahren)

Und ein RajaYoga-Programm gegen "Ich-habe-jetzt-wirklich-keine-zeit"-Ausrede brauchen bestimmt einige von uns. Danke!

Om Shanti
Herzlichst
Babette

Kommentar von haripriya-rāmani हरिप्रिय रामनी am 5. Dezember 2012 um 8:56am

Hari Om lieber Ramachandra,
dankeschön, dass du uns da mal einen Übungsplan zusammenstellst.
Sicherlich hast du schon die Kommentare zu den YS gelesen, die Narada geschrieben hat. Hier mal der Link: http://machshell.de/raja-yoga-sutras-einfuhrung/
Ich finde seine Kommentare immer sehr schön.
Om shanti und liebe Grüsse von ramani

 

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