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Tags: Meditation, Sitzhaltung, Asana

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Tags: Patanjali, Yoga-Sutra

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Kommentar von cosmodeva am 22. August 2013 um 9:55pm
Kommentar von cosmodeva am 22. August 2013 um 9:54pm
Kommentar von cosmodeva am 2. Juli 2013 um 12:51am
Kommentar von cosmodeva am 1. Juli 2013 um 10:46am

Es führen alle Wege nach Rom, wenngleich es von einem gegebenen Ort nur einen direkten und deshalb kürzesten Weg geben muss.

Kommentar von mk am 1. Juli 2013 um 7:14am

cosmodeva schrieb:

Es gibt unterschiedliche Akzentuierungen in den verschiedenen Schulen des Buddhismus.

Sicher sonst waeren die unterschiedlichen Bezeichnungen dieser "Schulen" ncht notwenidg, oder?

Die grundlegenden Prinzipien betrachtet geht es in ALLEN Wegen um das gleiche Ziel um was sonst?

Der "Rest" ist im Grunde genommen nur Makulatur und Dekoration, Schoepfungen der hochgradig variablen menschlichen Geistesaktivitaeten, sonst Nichts!

Kommentar von cosmodeva am 30. Juni 2013 um 10:08pm

auch eine sehr übersichtliche Darstellung (finde ich irgendwie interessant):
http://www.bernhardpeter.de/Buddhismus/buddhismusrichtungen.htm
Es gibt unterschiedliche Akzentuierungen in den verschiedenen Schulen des Buddhismus. Nach den Lehren des Hinayana-Buddhismus strebt der Übende nach der Befreiung aus dem Leidenskreislauf der fühlenden Wesen. Die jeweilige Person hat alle Ursachen des Leidens aus ihrem Geist entfernt, die Leere erreicht und erfährt nur noch Frieden.
Nach der Vorstellung des Mahayana-Buddhismus erreicht die Person in einer zweiten und endgültigen Entwicklungsstufe das vollständige Erwachen, sie erlangt zusätzlich umfassendes Wissen.
In Mahayana wird Bodhi als Erleuchtung oder Erwachen übersetzt.
Bodhi kommt von der Sanskrit-Wurzel budh, die „aufwachen, erkennen, wahrnehmen, verstehen“ bedeutet.(Wiki)

Kommentar von mk am 29. Juni 2013 um 10:25pm

Diese "Leerheit" wird in bestimmten Schulen/Zweigen des Buddhismus in Bezug auf die Nicht-Dauerhaftigkeit bzw. "Anitsubstantialismus" gesehen. (Wie in dem Text in dem von dir eingestellten Link recht gut erlaeutert wird).

In den Schulen des sogenannten Hinayana wurde dann dieser ursprünglich spirituell-praktisch orientierte Antisubstantialismus dogmatisiert.

Andere Schulen/Zweige betonen, auf Erfahrungen in der Meditation bezogen, die "Attributlosigkeit" als "Leere", da, so wird geschlussfolgert, das die Aktivitaeten des Geistes, das Denken Allem Attribute wie hoch, kalt, warm, schoen etc. etc. hinzufuegt und diesen Erfahrungen, Erscheinungen eine scheinbare Form gibt, die nicht wirklich, wenn auch temporaer, existent ist - sondern eine "Qualitaesbeurteilung" des Denkapperates darstellt!

Der "Trick" wird in dem Text (dein Link) recht gut so dargestellt:

Kürzer gesagt, wenn es überhaupt keine Dinge gibt, wie kann man dann irgendein Ding als Subjekt nehmen und ihm Prädikate wie 'ist existent' oder 'ist nicht existent' zusprechen oder absprechen? Wenn es in einem Haus keinen Elefanten gibt oder gab, wie kann man dann sagen, 'Ein Elefant ist hier' oder 'Der Elefant ist gerade gegangen'? Wenn etwas von vornherein nicht da ist, wie kann man dann darüber Aussagen machen?

.... etwas spaeter Im Text:

Man ist also von Leidenschaften und Leid an sich schon immer befreit. Das Nirvana als das Geschwundensein der Beflekkungen und des leidvollen Daseins ist an sich somit immer schon gegeben. Das Nirvana ist daher kein Jenseits und auch - streng genommen - nicht etwas, das man erlangen müßte. Vielmehr ist das wahre Nirvana identisch mit dem eigentlichen Wesen der Welt. Es ist die wahre Natur der in Abhängigkeit entstandenen Dinge des Daseins, wenn man sie so erfährt, wie sie wirklich sind. Es ist dem Dasein also immanent, aber nicht identisch mit den vielfältigen Dingen als solchen, sondern mit deren wahrem Wesen, das unberührt von jeglicher Vielfalt und nicht bedingt oder entstanden ist. Das wahre Nirvana ist das friedvolle Immer-schon-zur-Ruhegekommen- Sein des Daseins.

....das ist in anderer Sichtweise philosophischer Spitzfindigkeiten nichts anderes als das Prinzip des "brahman" im Tao das "So-Sein" der "Urgrund -aller -Dinge".

der Text schliesst dann mit dieser interessanten Schlussfolgerung ab:

Es genügt die Einsicht in das wahre Wesen der weltlichen Entitäten, denn durch sie ist allen Möglichkeiten einer Weltverhaftung restlos und endgültig der Boden entzogen. Das Nirvana ist also ontologisch immer schon vorweggenommem. Die Welt ist an sich immer schon verloschen, nichts als eine falsche Vorstellung. Ob es sich nun bei diesem Nirvana des Madhyamaka um das reine absolute Nichts oder ein unbeschreibbares Absolutes handelt, und wie Nagarjuna sich der Beantwortung dieser Frage nähern würde - das wäre ein weiteres abendfüllendes Thema.

Die "Leerheit" aller Dinge in der "Welt" der Vorstellungen und Attributzuteilungen; also deren "Unwirklichkeit" bezieht sich folglich ausschliesslich auf die Wahrnehmungsebene die davon ausgeht das die Gegenstaende der Wahrnehmung von Dauer seien - sind sie aber verstaendlicherweise nicht - das stellt die "grandiose Illusion" dar - die, so gesehen, unwirklich ist, weil ohne Dauer und somit, von einem "hoeheren Standpunkt" der letztendlichen "Wahrheit" betrachtet, da staendigen Veraenderungen und Verfall ausgesetzt, gegenstand-substanzlos ist!

Weitere Fragen?

Kommentar von cosmodeva am 29. Juni 2013 um 7:29pm

Nachtrag: Der Entwicklung des sogenannten 'Antisubstantialismus' (Unwirklichkeit, Nichtexistenz und Leerheit ) im Buddhismus.

http://www.tibet.de/zeitschrift/newsdetail/article/969/die-sicht-de...

@mk Möchte mehr über dieses Thema von Dir erfahren. Danke.

Kommentar von mk am 29. Juni 2013 um 2:39pm

cosmodeva schrieb:

ebensowenig eine "Nicht-Existenz", wie aus der Auffassung südlicher (Hinayana-) Buddhisten hervorgeht.

Fuer diese Ansicht ist imho eine Revision notwendig!

Begriff Yoga kommt von der Sanskrit-Wurzel yui (schirren, anspannen).

Ja, so die uebliche Uebersetzung, wie einem Pferd/Ochse? Zug/Reitier den Harnisch, das "Joch" anlegen, es fuehrbar/nutzbarmachen.

Allerdings OHNE "Anspannung" - Wenn davon ausgegangen werden darf das ohnehin alle/s in ihrer/seiner Urnatur - in Wahrheit buddhanatur - also sich stets im "Erleuchtungs" Zustand befindet - dann brauch Mensch sich bestenfalls zu besinnen und sich zu erinnern !

Desweiteren ist zu dem Thema sanskrt und Uebersetzungen wohl i.d.T. der sicherste Weg dem sanskrt maechtig zu werden , zumindest unterschiedliche Referenzen zur Kenntniss zu nehmen - sehr gut sind versch. sprachliche Referenzen wie z.B. englische.

*

__/\__

Kommentar von cosmodeva am 29. Juni 2013 um 1:40pm

"Yoga ist der Nirodha-Zustand der Wellen(Vritti) der Denksubstanz(Citta)" Patanjali Yoga Sutra
Nun ist dieser Zustand keine Zurückhaltung (Unterdrückung) der Modifikationen des Denkens, ebensowenig eine "Nicht-Existenz", wie aus der Auffassung südlicher (Hinayana-) Buddhisten hervorgeht. Es handelt sich dabei um den Laya-Zustand (Verhüllung,Ruhe), nicht aber um sog. Ksaya-Zustand (Verschwinden, Untergang, Ende).
Es mag paradox erscheinen, aber den Begriff Yoga kommt von der Sanskrit-Wurzel yui (schirren, anspannen).
Also einerseits Anspannung aller Kräfte mit Ausrichtung auf einen Punkt(Samadhi) und dabei anderseits die größtmögliche Entspannung der Denksubstanz (Citta) im Nirodha-Zustand. Das ist das größte Geheimnis.:)

 

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