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Kommentar von mk am 15. Oktober 2012 um 11:30am

Finde dieses Thema "Hauslosigkeit" vs "Obdachlosigkeit" verbunden mit dem gesetzlichen Vorwurf der "Landstreicherei" hochinteressant, aber gehoert halt auch irgendwie hier nicht her.

Die Zahl der Wohnungslosen (ohne Aussiedler) lag 1999 bei 440.000 und ist bis 2008 kontinuierlich auf 223.000 gesunken.[8] Von 235.000 Obdachlosen spricht sie für das Jahr 2009.[9] Nach dem Armutsbericht der Bundesregierung sind 330.000 Menschen wohnungslos. Auf der Straße leben etwa 20.000, davon 2.000 Frauen; zudem gibt es etwa 6.000 Straßenkinder.[10] Für das Jahr 2006 schätzt die BAG W die Verteilung der Wohnungslosen auf 11 % Kinder, 25 % Frauen, 64 % Männer.

Das in der BRD in der wir gerade 7 weitere Millardaere zu den 112 hinzubekommen haben, die zusammen ueber ein Gesamtvermoegen walten, das mit 500 Mrd. das Bruttosozialprodukt der Schweiz uebertrifft!

....na dann Amen!

Zitate, auch im vorigen Beitrag, aus dem Wikipedia...

Kommentar von mk am 15. Oktober 2012 um 11:23am

namaste sportsman777,

brauchst wegen dem nun wirklich kein "schlechtest Gewissen" zu haben... ;-))

auch nicht wegen der Mini-Korrektur, Tip-Fehler Teufelchen:

Wende dich vollkommen dem Studium der Upanishaden zu.

"der" Upanishaden!

Denke jedoch das der Artikel, wenn es auch an der Uebersetzung, nichts zu maekeln gibt, hier garnicht hergehoert, da es die "Autorenwerkstatt" ist, also selbst gedichtetes, geschriebenes, oder Rezensionen, Essay's z.b. ueber die Upanishaden, ueber spirituelle Meister, Ansichten etc. also eigene Werke sind hier gefragt.

ramacandra hat fuer Uebersetzungen wohl eine eigene Rubrik eroeffnet, vielleicht kann das dorthin "verschoebn" werden - nicht fuer ungut, nur halt so meine Sicht der Dinge.

Der Aufforderung:

Verlasse Dein eigenes Haus unverzüglich
hier in mitteleuropaeischen breiten Folge zu leisten unterliegt die sogenannte Obdachlosigkeit:

a.) dem gesetzlichen Verbot der "Landtreicherei"
b.) Gesetze die eine Gabe von Almosen an ortsfremde Obdachlose unter Strafe stellten!
c.) Der protestantische Nuetzlichkeitsethik, dem sogenannten Merkantilismus, als Wirtschaftssystem, begruendete eine gesellschaftliche Moral, in der sich die menschliche Ehre vor allem auf Leistung, materiellen Verdienst, den eigenen Beitrag zur Finanzierung des Staates bezog!

Also STAATLICH, per Deket VERORDNETER Materialismus!

Dieses Extrem steigerte sich in sogenannten Zuchthaeusern - die hierarchisch gepraegte Gesellschaft mit unterschiedlichen Klassen (Kasten) sah Arme ohne Erwerbstaetigkeit als Plage und zunehmend auch als Asoziale, die um-erzogen werden muessen. Zuchthaeuser wurden eingefuehrt, in denen Vagabunden Zwangsarbeit zur Besserung leisten mussten!

Das war noch im 19. Jahrhundert hier in D. der Fall!

In den überwiegend kirchlichen Einrichtungen herrschten allerdings kaum gute Arbeitsbedingungen.

!!!!!

Damals herrschte halt Zucht und Ordnung, nix mit Bettelmoench oder Saddhus, Sanyasin von Nagas ganz zu schweigen, das waeren moeglicherweise "Biester" in den Augen der "besseren Gesellschaft", der Bourgeoisie und des Adels!

Wie anders Ansichten sein koennen, die Vorstellungen von Moral und Ethik waren waren in Europa groesstenteils von der Kriche vorgegeben und die waren sehr streng paternalistisch!

Ein gewisser Lionel Thelen will sogar wissen das

..."längere Obdachlosigkeit zu „sozialer Nacktheit“ und eines „l'exil de soi“, dem Exil vom Selbst oder einem „Neben sich stehen“, welches die Persönlichkeit schwäche und die Rückholung in die Gesellschaft und die Arbeit von sozialen Institutionen erheblich erschwere..."

Nun ja, und in Indien und anderen asiatischen Laendern werden diese "Asozialen" meist als Heilige verstanden und geniessen entsprechende Achtung beim Volk!

Weiter:


Die Folgen von Wohnungslosigkeit sind vielfältig. Sie betreffen Leib und Leben sowie den Charakter der Betroffenen. Am sichtbarsten sind die Verwahrlosung und Verelendung. Die Folgen der Wohnungslosigkeit im Einzelnen sind zum Beispiel:

# fehlende medizinische Betreuung, ungenügende ärztliche Untersuchungen, keine oder minderwertige Medikamente, unzureichende Hygiene, Unsauberkeit, mangelnde Waschgelegenheiten, schmutzige Kleidung, Gestank

.

Kommentar von Sportsman777 am 14. Oktober 2012 um 8:12pm

Hallo Ihr Lieben,

da habe ich gestern/ vorgestern ja schon ein schlechtes Gewissen bekommen, da ich noch nichts geschrieben habe, aber hier mein erster Versuch als Vedanta-Übersetzer - Konstruktive Korrektur-Vorschläge sind herzlich willkommen.
Ich habe nur vom Englischen ins Deutsche übersetzt – … und auch nur den Haupttext, nicht die Interpretationen und Erklärungen der einzelnen Sätze.
Der original Sanskrit-Text scheint die gleiche Melodie wie die Gita zu haben, falls einer von Euch Spaß am Sanskrit rezitieren hat.

Sadhana Panchakam - Die Quintessenz aller spirituellen Übungen

Adi Shankara –
Shri Swami Brahmananda
Quelle : http://www.dlshq.org/download/quintessence.pdf
(This WWW reprint is for free distribution)

1.
Studiere täglich die heiligen Schriften.
Führe die von den heiligen Schriften empfohlenen Handlungen (Karmas) gut aus.
Verehre Gott durch das Üben von guten Handlungen (Karmas).
Nimm das Bewußtsein von Begierde-erzeugten Aktivitäten hinfort.
Zerstöre alle Sünden.
Erkenne/ Erforsche die Mängel und Fehler der Vergnügungen dieses vorüberziehenden/ vergänglichen Lebens.
Fasse den dauerhaften Entschluss den Atman zu erreichen/ Selbsterkenntnis zu erlangen.
Verlasse Dein eigenes Haus unverzüglich.

2.
Nehme Zuflucht zur Satsanga – der Gesellschaft von Weisen.
Habe unbeirrbare und dauerhafte Hingabe an Gott.
Übe beständig die Tugenden wie Frieden und Geduld (Santi, Danti)
Sage dich unverzüglich von allen Handlungen (Karmas) los.
Nimm Kontakt mit einem Weisen auf.
Diene ihm/ Verehre ihn täglich.
Erforsche das Eine, Unzerstörbare, Absolute – Brahman.

Höre mit vollem Glauben und Hingabe die Mahavakyas, welche die Quintessenz der Veden sind.

3.
Reflektiere über die Bedeutung dieser großen Sätze, welche unausgesprochen in ihnen enthalten ist.
Wende dich vollkommen dem Studium Upanishaden zu.
Unterlasse restlos alle unnötigen Argumentationen.
Beschäftige dich immer mit der Erforschung und Erkundung der Schlussfolgerungen der Srutis.
Hege immer das Bhavana – das innere Gefühl: „Ich bin das Absolute – Brahman“.
Entsage dem Stolz und der Arroganz.
Gib das Gefühl auf :”Ich bin dieser Körper.”
Gib es komplett auf mit den Weisen zu argumentieren.

4.
Behandle die Krankheit des Hungers. (eg. Faste dich nicht zu Tode - Magersucht)
Nimm täglich die Medizin der Nahrungs-Almosen (Bhiksha) zu dir.
Bettle nicht nach leckeren Nahrungsmitteln.
Sei vollkommen zufrieden mit dem was du als Resultat deines Prarabdha Karmas bekommst.
Erdulde gelassen die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte.
Sprich keine unnötigen Worte.
Ersehne perfekten Gleichmut gegenüber allen weltlichen Angelegenheiten.
Gib komplett die (gegensätzlichen) Gefühle der Freundlichkeit und Strenge gegenüber anderen auf.
5.
Genieße die Einsamkeit. ( sei gerne Alleine)
Vereinige dein Bewußtsein vollkommen mit dem Höchsten Atman in Samadhi.
Mache nun die vollständige Erfahrung des unendlichen Atmans.
Erlebe das Verschwinden dieses Universums im Atman-Brahman
Zerstöre die Sanchita Karmas (- durch gute Handlungen).
Sammle kein weiteres Karma (Agami K.) durch das andauernde Bewußtsein des Atmans.
Brauche dein Prarabdha Karma auf, indem du diese Resultate hier in diesem Leben erlebst.
Daraufhin ruhe felsenfest im Absoluten, dem transzendentalen Brahman-Atman.

Kommentar von mk am 13. Oktober 2012 um 12:29pm

Irgendwie sind die Autoren in der Autorenwerkstatt eingeschlafen... oder erst gar nie erschienen!

"Der Weise lacht oder schweigt in Andacht, der Dumme weint und trauert, in seiner ueberheblichen, selbstverliebten Ignoranz und hadert ueber die angenommene "Ungerechtigkeit" der Welt der Erscheinungen, nur um "seiner Selbst" willen, weil er sie fuer bare Muenze haelt, aber im tiefsten Inneren in dunklen Vorahnungen zweifellos versteht, aber nicht verstehen will, das dies Alles ewigen Wandel unterworfen ist und wie Wasser oder Sand unaufhaltsam durch die Finger der hohlen Hand rinnt, die bemueht ist das vermeintlich gefangene Kleinod, den Schatz, zu halten, welcher aber unabwendbar fuer immer verloren bleibt!

Von der boesen, unwiederruflichen Vorahnung geschuettelt, das die duerren Knochen rasseln, ruft der Narr: "Phoenix, Phoenix!" dem aufsteigenden Goettervogel, der unsterblichen Seele, die ihm unerkannt bleibt - nach; um sich nach seinem wiederholten Misserfolg letztendlich dankbar gebend, mit der Asche, den Ueberbleiseln, der verbrannten Fluegelreste des Goettervogels einzureiben und fuehlt sich dennoch, ob der verdraengten Niederlage stark und gut, ja gar erhaben, dieser Narr, Gefangener seiner ureigensten, selbst projezierten Einbildungen und Vorstellungen, als sei er ein Darsteller von Gewicht, auf den Brettern der Buehne die fuer ihn in seiner grenzenlosen, umnachtenden Verblendung, die Welt bedeuten!

Der Zustand vor dem Werden, vor der Entfaltung des Samens des Seins, vor der Welt der Erscheinungen ist der Ort des wahren Urspungs, wo alles Gewordene, Vergangene seine Heimat, seinen Ursprung hat, der Ort ohne Oertlichkeit, ohne Mauern, ohne Dach und Ziegeln, der Hort ohne Heim, Haus oder Hof, an dem es an Nichts mangelt, an dem alles Seiende seine Geburt zur Entfaltung erfaehrt!

Das scheinbare Nichts, die urspruengliche Leere vor dem Werden, ist der Kern allen Seins, 100.000-fach kleiner als der Same in einem Senfkorn und doch mit aller Kraft und Macht das Universums beseelt und seine Entfaltung anregt - was kann das sein?"

Kommentar von Sportsman777 am 26. April 2012 um 10:14pm

Hallo Ramachandra,

Deine Idee gefällt mir - es gibt in Bad Meinberg doch auch schon eine Übersetzer Gruppe, die z.B. schon die Yogavasishta übersetzt haben. Ich würde gerne auch etwas von Adi Shankara übersetzten - von Shivananda aber auch gerne. Alleine ist das aber immer so eine Sache ...

Kommentar von haripriya-rāmani हरिप्रिय रामनी am 19. April 2012 um 1:19pm

Om namah shivaya, lieber Ramachandra,

das ist ja eine supergute Idee, diese Gruppe zu eröffnen.
Vielen Dank dafür.

Om shanti und liebe Grüße von Haripriya

 

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