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Auch wenn man versucht, Yoga zu einer ähnlichen Uhrzeit auszuüben - das "moderne" Leben kann herausfordernd sein: Schichtarbeit oder unregelmäßige Arbeitszeiten, Zeitverschiebungen beim essen und schlafen, kaltes Essen unterwegs -
Wie seht ihr das? Ist das im Sinne des Yoga eher ungünstig oder gerade günstig, weil mentale Flexibilität und Dankbarkeit für den Moment gefördert werden ohne zu sehr an festen Zeiten oder Strukturen anzuhaften?

Viele Umweltreize halten unser Nervensystem ganz schön auf Trab - wie macht ihr Yoga unterwegs? Ich achte dann auf meinen Atem. Wenn ich mehr Energie brauche, verlängere ich das Einatmen, wenn ich mehr Ruhe brauche, das Ausatmen.


Tags: Alltagsyoga, Lebensrhytmus, Yoga

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Om Liebe Anne,

du hast dir deine Fragen schon selbst sehr gut beantwortet. Höre weiter auf deine inner Stimme und Gewissen, aber nehme Hilfen mit Unterscheidungskraft auch gerne an.

Entscheident ist die geistige Einstellung. Wenn im Geist Dankbarkeit, Flexibilität und Freude... ist, auch wenn das "moderne" Leben dich herausfordert: z.B. durch Schichtarbeit oder unregelmäßige Arbeitszeiten, Zeitverschiebungen beim essen und schlafen, kaltes Essen unterwegs, dann bist du in Harmonie mit der Schöpfung, und daraus kann nur gutes kommen.
Wichtig ist dabei wenn du eine Phase der Aktivität hast, dass dann eine Phase der Ruhe kommen sollte, z.B. durch deine tägliche entspannte Yogapraxis Zuhause, einen Urlaub, oder Yogaseminar... um wieder neu aufzutanken usw.. Oder, du hattest eine Phase der Ruhe, dann sollte wieder eine Phase der Aktivität kommen, so dass das Gleichgewicht wieder hergetellt wird. Es gibt Menschen, dazu gehören große Yogameister, die können in allen Lebenssituationen im Gleichgewicht bleiben. Und Yoga ist ein einzigartiges, erfüllendes Hilfsmittel um Körper, Geist und Seele zu verbinden um dieses Gleichgewicht zu erreichen, und um sich spirituell weiter zu entwickeln.
Yoga ist auch eine Kunst sich im Leben geschickt (edlen Charakter haben) mit sich selbst, und mit den andern umzugehen.
Du spiritualisierst wunderbar deinen Alltag, wie du es beschrieben hast, mit der Technik des
bewußten Atem.
Verbinde so weiter das Yoga in deinen Alltrag.

Viel Erfolg und Göttlichen Segen.

Om Liebe Grüße
Rafaela

Om Liebe Anne,

ich bin es nochmals. Möchte zu meiner vorigen Antwort das hinzufügen:

Um den Alltag ganz zu spiritualisieren ist es gut täglich zu beten.
Z.B. nach dem Erwachen und vor dem Verlassen der Wohnung beten. Gott um gutes Verhalten, Intelligenz und Unterscheidungskraft bitten, damit wir der Gesellschaft dienen können. Auch sollten wir vor dem Zubettgehen beten: “Ich lege alle meine heutigen Handlungen Dir zu Füssen nieder. Bitte helfe mir vor den negative Auswirkungen meiner Unvollkommenheiten. Danke für Deien Kraft und Liebe.”..., finde so deine eigene Worte für ein Gebet. Oder schließe den Tag mit einem kurzen Arati ab, dazu das Twameva Mantra um den Tag zu segnen.
www.yoga-vidya.de/.../arati-twameva-mata-yoga-vidya-satsang
Die Kurzform wäre: Narayanayeti Samarpayami - ...alle Handlungen opfere ich dem Höchsten Gott.
Antwort von Gott: sorge dich nicht.

Wenn wir so Gott von morgens bis abends in unseren Tag mit einbeziehen, dann wird Gott denken, wir seien vollkommen abhängig von Ihm, und dann wird Er sich in jeder Hinsicht um uns kümmern. Deshalb sollten unsere Gebete so dargebracht werden, dass sie Gott in die Pflicht nehmen. Im gleichen Masse, wie wir uns Gott hingeben und Ihn in allen unseren Bemühungen einbeziehen, wird Er durch uns wirken.

Zum Abschluß noch ein paar heilige Worte von unserem Meister Swami Shivananda...:
"Sorge Dich nicht. Du bist selbst eine Verkörperung des Friedens. Erkenne das. Verwirkliche das."

Om Liebe Grüße
Rafaela
In Deinen Antworten stecken viel Liebe zum Detail, Genauigkeit und Hingabe.
Lieben Dank!
Liebe Anne,
danke, und du hast sicher recht.

Es gibt ein interessantes Buch, kann ich wirlich empfehlen:
Die sieben Schätze des Yoga [Gebundene Ausgabe] 14,80 Euro
Anna Trökes (Autor)

Beschreibung:
Yoga-Übungen gibt es viele, Yoga-Lehrer auch. Doch was macht eine Übung zu einem Schatz und einen Lehrer zu einem Meister? Und warum ist die innere Haltung, mit der man ein Asana übt, manchmal wichtiger als das Asana selbst? Sieben Meister und Meisterinnen aus verschiedenen Yoga-Traditionen berichten über ihren Lebens- und Yoga-Weg und verraten das Geheimnis ihrer wichtigsten Übungen. Dabei gehören Yoga-Lebensweisheit und Yoga-Asanas untrennbar zusammen, denn wahre Meisterschaft hängt nicht von körperlichen Fähigkeiten ab. Da geht es vielmehr um Qualitäten wie die, sein Herz zu öffnen, Mitgefühl und innere Kraft zu entwickeln, sich zu sammeln, seine eigene Vision zu entfalten und authentisch zu leben. So bekommt der Leser nicht nur eine kompakte Yoga-Übungsreihe, sondern auch viele Anregungen, die sein tägliches Leben verändern und bereichern werden - eine wahre Schatztruhe des Yoga.

Und noch ein weiteres Buch:
Keine Zeit und trotzdem fit: Minutentraining für Vielbeschäftigte [Taschenbuch]
Gert von Kunhardt (Autor), Marlén von Kunhardt (Autor)

Beschreibung:
Gert und Marlén von Kunhardt wissen aus der Praxis, dass Trainingsangebote für beruflich stark eingespannte Menschen kurz und alltagsorientiert sein müssen. Schweißtreibendes Fitnesstraining ist nicht nur zeitraubend, sondern auch wenig nützlich. Die Autoren zeigen anhand simpler und praktikabler Tipps und Übungen, wie sich Bewegung ganz einfach und ohne viel Zeitaufwand in den Berufsalltag integrieren lässt – ob im Meeting, beim Telefonieren oder Autofahren.

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Rafaela

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