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Hallo!!
Ich habe eine Frau in meinem Kurs, die Asthma und versch. Allergien hat. Sie hat große Probleme mit der Atmung, nicht nur mit den Atemtechniken sondern auch mit der Bauchatmung - und vor allem mit dem Atmen durch die Nase. Sie bekommt Atemnot und Beklemmungen. Hat jemand von euch Ideen, wie ich der Frau weiterhelfen kann und die Stunde für sie machbar und sinnvoll gestalten kann???
Ich lasse einengende Vorwärtsbeugen schon weg.
Ich freue mich über Antworten!!
Danke!
Sibylle

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Hallo Sibylle,

hast Du die Chance, deine Teilnehmerin diesbezüglich mal alleine mit dir zu schulen.
Vielleicht fällt es der Frau leichter loszulassen und die Beklemmungen und Ihre Angst vor Atemnot lösst sich. Zusätzlich wäre auch tägliches Üben in Rücklage mit Beobachtung ihres eigenen Atemverhalten für den Anfang nicht schlecht.

Lieben Gruß
Yvonne
Hallo Sybille.
Ich möchte sehr gerne euch beide helfen,so weit es mir möglich ist.
Bei den Atemtechniken,atem durch die Nase,ist es eine Frage des Los Lassen. Ich meine damit,es ist eine Psychisches Problem bei der Frau.
Ich selber bin Astmatiker und betreibe Yoga,natürlich in meinem sinne . Ich bin kein Yoga Lehrer.
Versuche doch bitte bei der Frau ,ganz einfach ,vor der Stunde ,eine etwa 10 minütige Entspannung mit ihr durch zu führen.
Es könnte sein ,das bei der Frau,wenn sie neu ist in deiner Gruppe ,so das sie noch kein Yoga regelmäßig bei dir durchgefürt hat und unerfahren dabei sein könnte.
Es ist auch möglich,das sie angst hat. Verschaffe umbedingt ein Persönliches Vertrauen zu Ihr. Zeige Ihr einfach,das Du ihr nur einfach helfen möchtest.
Ich weiß selber aus meiner eigenen Erfahrung.,wenn angstgefühle einmal auftreten sollten und ich zu meinem Betreuer kein vertauen aufbauen kann,es mir nicht möglich ist, LOS zulassen. Du verstehst was ich meine ,natürlich.
Es gibt noch ein Tipp, ihre medikamente,,. Ich selber nehme meine Astma Spray vor meiner körperlichen Sport ,bzw Yoga ein, um sicher zu gehen ,das ich auch genügend Sauerstoff in meiner Lunge, sich bilden kann.
Die Atem Übungen für einem Astmatiker ,so wie ich es bin ,helfen mir sehr weiter. Wie das Bauchfell Atmen.,sowie ganz besonders die Nasen Übungen.,sie konnten mir sehr helfen. Aber auch der Sport und die Regeläßige bewegung mit den Einklang von Yoga ist auserst wichtig für den Körper und der Seele.
Ich hoffe ich konnte Dir und deiner Schülerin ein wenig weiter helfen.
Lasse es mich bitte wissen ,wenn ich Dir ein wenig helfen konnte.,Auch ich habe manchmal ein wenig Probleme beim Yoga.
LG BURGI
Hallo Sibylle,

die Beobachtung des Atems ist sicher ein erster Schritt. Dieser Schritt will eine Zeitlang geübt werden !

Danach könnte die Wellenatmung hilfreich sein. Wenn sie Dir noch nicht vertraut ist, probier es selber einige Male aus,bevor Du diese Technik anleitest :
Auf dem Rücken mit - möglichst -geschlossenen Augen liegend plazierst Du die rechte Hand auf dem Nabel, die linke auf dem Brustkorb, so dass insbesondere die unteren , freien Rippen spürbar sind.
Versuche nun, den Atem in den Bauch zu lenken, so dass sich die rechte Hand mit dem Rhythmus des Atems hebt und senkt. Nachdem Du dieses eine Weile praktiziert hast,lenke nun den Atem unter die linke Hand, der Brustkorb, der die Lungen von vorne, hinten und von der Seite umschließt , weitet sich mit der Einatmung.Versuche , nur die linke Hand sich heben und senken zu lassen. Wenn Du auch dieses eine Weile geübt hast, atme nochmals in den Bauch, nur unter die rechte Hand , halte dann den Atem an.
Versuche nun,mit angehaltenem Atem, die Fülle zu verschieben : Aus dem Bauch in den Brustkorb und wieder zurück, in Deinem Tempo, ohne etwas zu " Wollen ", wenn der Atemimpuls einsetzt, so gebe ihm nach.
So atmest Du hernach in Deinem Tempo, wie und wohin der Atem fließt, bis Du eine weitere Runde übst : In den Bauch atmen, anhalten , verschieben etc.

Aber, wichtig : Nichts forcieren !
Die Übung soll sich angenehm anfühlen. Tut sie das nicht : Beobachtung des Atems, ohne zu steuern !

Beste Grüße
Christa
Om OM OM Christa,

diese von dir beschriebene wundervolle Atemübung wird auch als Atemwippe (Marcus Stück) bezeichnet und im Entspannungstraining für Kinder (EMYK) bevorzugt eingesetzt.
Danke für deine Beschreibung.

Om shanti

Klaus-Jürgen
Hallo Burgi,

danke für die Antwort auf meine Frage! Es ist tatsächlich so, daß die Frau sich immer selber unter Druck setzt - das zieht sich durch ihr Leben! Hatte sie jetzt 1x wieder seit meiner Fragestellung und hab ihr verschiedene Tips mitgegeben und daß sie sich auf keine Fall unter Druck setzen soll. Hab sie in der Stunde schon viel gelassener erlebt - sie macht Pause, wenn sie das Gefühl hat, daß sie diese jetzt braucht und macht bei manchen Atemübungen nicht mit...hab sie leider nach der Stunde nicht mehr sprechen können. Sie war auf jeden Fall sehr dankbar dafür, daß ich auf sie eingehe und ihr Tips gebe, was sie vermeiden sollte und welche Übungen für sie gut wären... werd sie das nächste mal fragen, wies ihr ergangen ist. Danke dir nochmal!!
Sibylle
Liebe Sibylle,

Asthmatiker haben vor allem Probleme damit, die Luft, den Atem vollständig heraus zu atmen.

Da die Luft in den Atmungsorganen nicht genügend ausgeatmet wird, ist auch kein Platz für neue Luft. Es wird nach Luft "gerungen"., es kommt zu Atemnot, aber nicht durch das Zuwenig - sondern dass Zuviel an Luft in den Atmungsorganen.

Ein weiterer Punkt ist, dass durch Angst vor dem Ausatmen häufig die verbrauchte Luft nicht durch die Nase, sondern nach unten weg durch die Mundhöhle und zurück in die Lunge gedrückt wird.

Der Schwerpunkt der Atemübungen für Astmatiker sollte aus diesem Grund sehr schonend auf das Ausatmen, auf das genügende Entleeren der Atmungsorgane, auf das "Hergeben" durch die Nase gerichtet sein.

In Liebe für alle/s
miramuun

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