Hallo, ich arbeite mich gerade erstmals duch die Krankenkassenzertifizierung.... kann mir jemande sagen wie Umfangreich das "Kursmanual" sein muss? ich hab hier ein total schönes, 39 Seitiges von einer Kollegin. Dies erscheint mir aber für meine Zwecke ein wenig "zu" ausführlich. Gibt es irgendwo noch Vorlagen, für einen einfachen Einstigskurs in den integralen Yoga? Vielen Dank schon mal, Om Shanti, Stefan

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  • Präzisierte Version (leider hatte mich der Server rausgeworfen und ich konnte die Bearbeitungszeit nicht einhalten):

    Om namah shivaya,

    in Bezug auf diese Programmatik gibt es erst einmal jede Menge schlechte Nachrichten aus persönlicher Erfahrung.

    Trotz nachweisbar qualitativ hochwertiger Arbeit über viele Jahre habe ich in diesem Punkt schon über denselben Zeitraum Ärger. Das Problem in diesem Land ist § 2 SGB (Sozialgesetzbuch) V, der sog. Präventionsparagraph, den ich persönlich für verfassungsrechtlich bedenklich halte, und auf den sich alle gesetzlichen Krankenkassen und wohl auch einige private berufen. Dabei geht es offensichtlich, was die Beurteilung der Kassen betrifft, faktisch nicht um die tatsächliche Qualität, die jemand leistet, sondern um rein formalrechtliche Aspekte bestimmte Berufe gelernt zu haben um eine Anerkennung zu erfahren. Bist Du also Arzt oder Physiotherapeut so wirst Du keine Probleme haben, ausschließlich mit einer Yoga-Vidya Ausbildung wirst Du nicht anerkannt werden. So einfach machen sich das die Vertreter der gesetzl. KKs. Hinzu kommt, dass, wenn jemand seinen Beruf als Arzt oder Physiotherapeut ernst nimmt, gar keine ausreichende Zeit besteht noch qualitativ hochqwertig "gleichzeitig" Yogalehrer zu sein...

    Diese Diskussion muss endlich unbedingt bundesweit in die Medien, da der Zustand unhaltbar ist, dass man trotz hochwertigster Arbeit weder Auf- oder Verträge in Fitnesstudios, noch bei Volkshochschulen und kaum oder gar keine privaten Kunden bekommt, die die Kurse ja meistens von ihren Krankenkassen finanziert haben möchten. Durch diesen Paragraphen wird den gesetzlichen Krankenkassen eine unerträgliche faktische Einflussnahme auf die Berufsauswahl- und noch mehr die Berufsausübungsfreiheit des Art.12 GG eingeräumt.
    Eine Krankenkassenanerkennung kann nur dann erfolgen, wenn die in § 2 SGB V aufgestellten formellen Voraussetzungen erfüllt sind. Auf meine schriftliche Nachfrage beim Gesamtverband der gesetzlichen Krankenkassen wurde mir darüber hinaus mitgeteilt, dass es keine allgemeine Kassenzulassung für Yogalehrer gibt, was bedeutet, dass einem das Leben noch zusätzlich dadurch erschwert wird, dass man als Yogalehrer bei jeder Krankenkasse neu die Anerkennung beantragen muss, im Extremfall also mehrere hundert Male...

    Es ist unübersehbar, dass das Ganze politische Methode zu haben scheint nur bestimmte Berufsgruppen zu bevorzugen, unabhängig davon was andere qualitativ zu leisten im Stande sind.

    Was das faktische Kursmanual betrifft, so sollte das von Bhavani angeführte Beispiel ausreichen. Eine knappe aber präzise Fassung über 2 Seiten sollte ausreichen. Auch hier gilt, dass jemand, der das lesen und beurteilen muss, mit zunehmender Länge des Skripts an positiver Motivation verliert...

    Viel Glück
    OM shantih
    Detlef
  • Om namah shivaya,

    in Bezug auf diese Programmatik gibt es erst einmal jede Menge schlechte Nachrichten aus persönlicher Erfahrung.

    Trotz nachweisbar qualitativ hochwertiger Arbeit über viele Jahre habe ich in diesem Punkt schon über denselben Zeitraum Ärger. Das Problem in diesem Land ist § 2 SGB (Sozialgesetzbuch) V, den ich persönlich für verfassungsrechtlich bedenklich halte, und auf den sich alle gesetzlichen Krankenkassen und wohl auch einige private berufen. Dabei geht es offensichtlich, was die Beurteilung der Kassen betrifft, faktisch nicht um die tatsächliche Qualität, die jemand leistet, sondern um rein formalrechtliche Aspekte bestimmte Berufe gelernt zu haben um eine Anerkennung zu erfahren. Bist Du also Arzt oder Physiotherapeut so wirst Du keine Probleme haben, ausschließlich mit einer Yoga-Vidya Ausbildung wirst Du nicht anerkannt werden. So einfach machen sich das die Vertreter der gesetzl. KKs. Hinzu kommt, dass wenn jemand seinen Beruf als Arzt oder Physiotherapeut ernst nimmt gar keine ausreichende Zeit besteht noch qualitativ hochqwertig "gleichzeitig" Yogalehrer zu sein...

    Diese Diskussion muss endlich unbedingt bundesweit in die Medien, da der Zustand unhaltbar ist, dass man trotz hochwertigster Arbeit weder Auf- oder Verträge in Fitnesstudios, noch bei Volkshochschulen und schon gar keine privaten Kunden bekommt, die die Kurse ja von ihren Krankenkassen finanziert haben möchten. Durch diesen Paragraphen wird den gesetzlichen Krankenkassen eine unerträgliche Einflussnahme auf die Berufsauswahl- und noch mehr die Berufsausübungsfreiheit des Art.12 GG eingeräumt.
    Eine Krankenkassenanerkennung kann nur dann erfolgen, wenn die in § 2 SGB V aufgestellten formellen Voraussetzungen erfüllt sind. Auf meine schriftliche Nachfrage beim Gesamtverband der gesetzlichen Krankenkassen wurde mir darüber hinaus mitgeteilt, dass es keine allgemeine Kassenzertifizierung für Yogaleherer gibt, was bedeutet, dass einem das Leben noch zusätzlich dadurch erschert wird, dass man als Yogalehrer bei jeder Krankenkasse neu die Anerkennung beantragen muss, im Extremfall also mehrere hundert Mal...

    Es ist unübersehbar, dass das Ganze politische Methode zu haben scheint nur bestimmte Berufsgruppen zu bevorzugen, unabhängig davon was andere qualitativ zu leisten im Stande sind.

    Was das faktische Kursmanual betrifft, so sollte das von Bhavani angeführte Beispiel ausreichen. Eine knappe aber präzise Fassung über 2 Seiten sollte ausreichen. Auch hier gilt, dass jemand der das lesen und beurteilen muss mit zunehmender Länge des Skripts an positiver Motivation verliert...

    Viel Glück
    OM shantih
    Detlef
  • ah.. das hilft mir schon weiter! vielen dank!
  • Du kannst genau den Stundenaufbau beschreiben, den du in der Yogalehrerausbildung gelernt hast und die in der Kursstundenübersicht für einen AnfängerInnne-Kurs im Yoga-LehrerInnneHandbuch ist.
    Ca. 2 Seiten müssten reichen. Wichtig ist, dass der Kurs eine gewisse Anzahl an Terminen/ Minuten umfasst, ich glaube min. 8x und min.60 Minuten. Frag bei einer gängigen Kasse wie der Techniker noch mal nach, ich finde gerade auf die Schnelle die Bestimmungen nicht.

    Viel Spass, Bhavani
  • Ich bin auch an solcher Information sehr interresiert und werde mich über alle Tips freuen.
    Grüße
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