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Namaste,
gestern war eine junge Frau in meinem Yogaunterricht die schon drei Fehlgeburten hatte.Jetzt ist Sie wieder schwange,r ca.7.Wo,Sie ist eigentlich gesund aber die Gefahr einer erneuten Fehlgeburt ist gegeben da laut der Ärzte sich in der Schwangerschaft bei Ihr sogenannte Killerzellen bilden die wieder zur Fehlgeburt führen können.Sie bekommt jetzt ein Medikament das auch bei Krebs eingesetzt wird und bei den Killerzellen wirken soll.
Nun bin ich mir etwas unschlüssig wie ich weiter verfahren kann ohne ihr zu schaden.Die Frauenärztin hat Yoga befürwortet,doch sonst soll kein Sport ausgeübt werden.
Gedacht hatte ich an leichte Dehnungen und viel Entspannung,bin aber für jeden Rat dankbar.

Om Shanti Shantishakti

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om liebe Shantishakti,
das mit den Entspannungen und Dehnungen halte ich auf jeden Fall für eine sehr gute Idee. Darüber hinaus halte ich sanftes Pranayama für sehr sinnvoll: es entgiftet über den Atem das Blut und damit alle Körperzellen, und sorgt für viel Sauerstoff. Dabei wird vermehrt Prana aufgenommen. Versuche es mit Wechselatmung in einem sanften Rhythmus, Brahmari, Ujjayi und Omkar.

Für sehr sehr wichtig halte ich es, das sie nicht nur absolut meditativ übt, sondern dabei mit Visualisierungen und Affirmationen arbeitet. Thema der Visualisierungen und Affirmationen ist es eine wunderschöne Verbindung zum Ungeborenen herzustellen und ihm zu übermitteln das es willkommen ist und das sie sich auf seine Ankunft freut. Solche Techniken wirken positiv auf das Immunsystem und damit auch auf die Vorgänge im Uterus. Bei wirklich guter Konzentration kann eine "freundlich-wohlwollende Stimmung" auf Zellebene bewirkt werden. Die Chancen das diese Schwangerschaft ausgetragen werden kann, steigen damit erheblich. Dies ist übrigens auch in schulmedizinischen Kreisen bekannt. Es gibt Forscher die sich damit auseinandersetzen.

Einige Anregungen für sanfte Asana- und Pranayamapraxis findest du hier.
Hier ist eine Anleitung zur Brahmari-Tiefenentspannung. Die passe vom Aufbau her bitte an dieses Thema an.

Ich wünsche deiner Teilnehmerin eine angenehme und positive Schwangerschaft und euch beiden weiterhin regelmässige Übungspraxis.

Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti
Om Namah Shivaya

Liebe Shantishakti,
ich finde, Mahashakti hat hier schon fast alles gesagt, was ich auch für richtig halte. Solange Arzt und Hebamme es befürworten, muss das Schwangeren Yoga für Deine Teilnehmerin auch gar nicht besonders und nur sanft sein, aber natürlich einfühlsam. Die Achtsamkeit liegt immer beim Atem, Körper und der Wirkung der Asana. So kann die Schwangere lernen, genau sich selbst zu erspüren und intuitiv fühlen, was gut ist und was eher nicht. Während des Pranayama soll nicht der Atem angehalten werden (3-4 Sekunden sind aber o.k.). Sehr gut sind Brahmari, Wechselatmung ohne Anhaltephase, auch Ujjayi in den Asanas. Wichtig sind geistige Konzentrationen und Affirmationen, die das Kind einbeziehen und die Mutter-Kind-Beziehung unterstützen. Zum Beispiel: "Ich habe ein festes Fundament wie ein Haus und öffne mich für das Göttliche." "Ich fühle mich als Kanal für ein neues Leben." "Ich heiße Dich willkommen und beschütze Dich." "Mein Körper wird Dich tragen und nähren so wie Mutter Erde (oder Durga) mich rägt und umsorgt."....Diese oder ähnliche Affirmationen sollten in den Asanas und in der Tiefenentspannung immer wiederholt werden.

Innere Ängste können körperlich durch äußere Aufrichtung und innerlich durch innere Aufrichtung (Affirmationen, Visualisierung) beseitigt werden. Dazu dienen stehende Asanas, die in der Schwangerschaft sanft geübt werden können wie Heldin, Heldenvariationen, Dreieck. Dabei aktiv den Beckenboden aktivieren. Auch Drehsitz und Halbmond sind gut geeignet. Dabei insbesondere auf die Aufrichtung der ganzen Wirbelsäule achten.
Innere Aufrichtung geschieht durch Visualisierung z.Bsp. von Licht durch die Wirbelsäule und geistige Affirmationen.

Auch wichtig: Das große lebensspendende Mantra wiederholen "OM Tryambakam" für sich selbst und das Kind. Natürlich auch Gebete und ganz bewusste innere Kommunikation mit dem Kind. Sich gemeinsam freuen, auf das was kommt, sich ausmalen wie es ist, wenn Mutter und Kind gemeinsam sind.

OM SHANTI
Katyayani
Om,
danke Euch für die Ratschläge.An Affirmationen und Visualisierung hatte ich auch schon gedacht,werde dabei viel Geduld brauchen denn im Gespräch mit der Teilnehmerin sagte sie mir das sie sich noch gar nicht freuen könne auf Grund ihrer vorangegangenen Erfahrungen.

Om Shanti Shantishakti
om liebe Shantishakti,
dann würde ich raten, das sie viele Tiefenentspannungen machen soll, am besten täglich 2-3 mal. Gut wäre es, wenn mindestens 1x davon ein 30-min. Yoga-Nidra ist, mit einem machtvollen Sankalpa. Dies kann zB sein: "Ich lasse meine vergangenen Erfahrungen los und öffne mich für die Seele, die sich entschieden hat sich in mir zu inkarnieren". Oder ähnlich. Es geht um den Loslass- und Öffnungsgedanken.
Sankalpa, insbesondere mit Yoga Nidra ist sehr mächtig.

Ich würde mcih freuen, wenn du uns ab und zu berichtest, wie sich diese Geschichte weiter entwickelt. Irgendwie interessiert mich das.


Om Shanti,
Liebe Grüsse
Mahashakti
Hallo liebe Mahashakti,

danke für Deinen Rat und ich werde natürlich Euch auf dem laufenden halten.

Om Shanti
Shantishakti
Hallo liebe Mahashakti,

leider hatte die Yogaschülerin wieder eine Fehlgeburt.Sie möchte jetzt mehr meditieren und Yoga üben.
Liebe Grüsse Shantishakti
Liebe Shantishakti,

das tut mir sehr leid. Ich hoffe es geht ihr trotzdem einigermaßen gut. Asanas und Meditationen die die Freude im Herzen stärken sind jetzt sicher sehr gut. Ausserdem ist Pranayama gut - besonders viel Brahmari. Das hilft auch Freude im Herzen zu erzeugen.

Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti
Liebe Mahashakti,

danke dafür das immer Jemand da ist wenn man einen Rat braucht.
Hoffentlich verliert Yogaschülerin nicht den Mut denn so hat es sich letztens angehört.Werde versuchen Sie zu bestärken und zu unterstützen wenn Sie das mochte.

Om Shanti
Liebe Grüsse Shantishakti

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