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Was hat dich dazu gebracht, auf Fleisch zu verzichten? Gab es ein besonderes Ereignis? Hattest du gesundheitliche Gründe? Waren vielleicht deine Eltern Vegetarier? Hat dich jemand dazu inspiriert? Wurdest du vor oder nach Beginn deiner Yoga-Praxis zum Vegetarier?

Wie ist es dir ergangen bei der Ernährungsumstellung? Hast du das plötzlich gemacht oder schrittweise?
Wie geht es dir heute damit?

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten.
Das kann dann auch viele andere inspirieren.

Liebe Grüße

Sukadev

Tags: vegan, veganer, vegetarier, vegetarisch

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Hallo,
habe erst einmal die "Acht Brokate" gegoogelt und mir dazu passende Videos angesehen. Das gibt, finde ich, einen ganz guten ersten Eindruck. Das ist nichts, was man schnell und "nebenbei" lernen kann.
Ja, ich kann nachvollziehen, dass es außergewöhnlich viel Disziplin und Konzentration erfordert, einen aber auch nicht mehr loslässt.
Wie bist du dazu gekommen? Hast du Sinologie, Ostasienwissenschaften oder ein ähnliches Fach studiert? Oder gab es sonst irgendwelcche Bezugspunkte zur koreanischen oder chinesischen Kultur?

Ob mein "Reha-Yoga" ein Einstieg in eine neue Welt wird, weiß ich nicht. Ausschließen kann und will ich das nicht. Vorerst bin ich aber mit dem, was ich damit erreicht habe, sehr zufrieden.
Angefangen habe ich in der Schmerzklinik mit Yoga-Übungen auf einem Stuhl (Yoga Vidya hat auch eine solche passende Übungsreihe entwickelt), als ich die Klinik verlassen habe, war ich so fit, dass ich ohne Hilfe auf die Matte und wieder hoch gekommen bin. Inzwischen kann ich wieder arbeiten und meinen Lektorendienst in der Kirche wieder ausführen - das hätte ich damals (2015) nicht für möglich gehalten.

Zu deiner Frage: nein, spezielle Atemübungen machen wir in dem Kurs nicht.Wir werden angeleitet, den Atem mit den Bewegungen zu synchronisieren und möglichst ruhig zu atmen, wobei es jedem selbst überlassen bleibt, ob er durch den Mund oder durch die Nase atmet. Die Yogastunden dauern auch tatsächlich immer nur eine Stunde, nicht 90 Minuten.
Ich fühle mich sehr wohl dort, weil fast alle Übungen schmerzlindernd wirken und damit natürlich auch einen positiven Effekt auf die Psyche haben.

Einen schönen restlichen Feiertag wünsche ich dir.

Wie bin ich dazu gekommen?

Ich war ein junger Mann ohne Halt. Vor ca. 35 Jahren arbeitete ich gelegentlich, lebte bei meinen Eltern und trank jeden Abend viel Alkohol.
Ich kam an einen Punkt wo ich das nicht mehr wollte. Ich epfand das Leben als sinnlos.
Ich wollte eine Kampfkunst erlernen um in Spannungsituationen weniger Angst zu empfinden.
Ich schaute herum in Paderborn nach Möglichkeiten.
Ich wählte schließlich eine private Kampfkunstschule.
Sie wurde von einem Koreaner geführt, der aus Korea eingwandert war weil der Markt in Deutschland besser war.
Warum diese Schule?
Weil sie jeden Tag Unterricht anbot, nur halt am Wochende nicht. So konnte ich frei wählen an welchem Tag ich trainieren wollte.
Der Koreaner was ein besonnener, ruhiger, freundlicher und auch sehr kreativer Mann.
Er war das Vorbild und die Vaterfigur, die so lange gesucht hatte.
Da er dabei war seine Schule zu erweitern und ich arbeitslos war ging ich jeden Tag hin und half ihm bei den Bauarbeiten.
Ich lernte die Koreanische Kultur kennen und schätzen.

Ich bekam durch das Training mehr Selbstbewusstsein, wurde klarer innerlich, spürte mehr Möglichkeiten Probleme zu lösen. Der Alkoholkonsum wurde weniger.

Es machte Spaß mehrmals in der Woche richtig zu schwitzen, zu powern und Gas zu geben.

Ich spürte langsam das das Leben keine qualvolle Sache war sondern das ich was draus machen konnte.

Ich empfand das der Konsum von Alkohol und Schweinefleisch eine Fessel war, die ich dann abwarf.

Eines Tages hörte ich von einer Gemeinschaft, die Alkohol- , Fleisch- Tabak abstinent lebte. Das wollte ich auch und fühlte mich davon angezogen.

So entstand der Kontakt mit Yoga Vidya.

Es dauerte dann noch ein paar Jahre bis ich mich dort bewarb und eine Stelle bekam.

Erlich gesagt reizt mich Yoga ohne Kampfkunst nicht wirklich. Ich muss powern, stark schwitzen und mit Menschen in Kontakt sein.

Diamir alias Nanga Parbat

Die acht Brokate sind nicht schwer zu erlernen.

Man kann nichts falsch machen.

Selbst wenn man es nicht ganz so richtig macht ist die Wirkung spürbar.

Ich habe sie bei einer Selbsterfahrungsgruppe gelernt, in der ich schon vor meiner Kampfkunst Phase war.

Wir haben immer die Sitzungen damit begonnen.

Man macht es im Stehen und kann so im Park oder wo auch immer die Übungen machen.

Die Wirkung beruht auf vertieftem Atem verbunden mit Stretching. Die Namen der Brokate sind positive Affirmationen.

Acht Brokate Qigong Übung

1 Den Himmel mit den Händen stützen und die Drei Erwärmer regulieren.

2  Die Hände einzeln heben um die Milz und den Magen zu regulieren / stärken.

3 Den Kopf kreisen, das Gesäß (Hinterteil) schwenken und das Herzfeuer beseitigen (Feuer des Herzens beruhigen).

4 Mit beiden Händen die Füße greifen, die Nieren und das Kreuz (die Hüfte) stabilisieren (stärken).

5 Den Bogen spannen und auf den Adler schießen / zielen. Zuo You Kai Gong Si She Diao.

6 Die Fäuste ballen (mit den Handflächen drücken) und mit den Augen funkeln, um die Kräfte des Lebens / der Leber zu mehren. (Cuan Quan Nu Mu Zeng Qi Li.)

7  Hinter sich schauen, um die 5 Leiden / Krankheiten und 7 Kümmernisse zu lindern. (Wu Lao Qi Shang Xiang Hou Qiao.)

8 Den Rücken siebenmal ziehen und rütteln, alle Beschwerden verschwinden. Die Ferse heben, den Rücken fallen lassen und hundert Krankheiten vertreiben. Bei Hou Qi Dian Zhu Bing Xiao.

Vielen Dank erstmal für die tolle Anregung. Ich werde das, so weit es für mich geht, in mein Training einbauen.
Stehen ist ohne mein Stützkorsett immer noch schwierig, und wenn ich Yoga, Feldenkrais o.ä. mache, nehme ich es natürlich ab. Seit der Reha habe ich die Zeit, die es trage, immer weiter reduziert und die Zeit, die ich "frei" stehen oder ohne Lehne sitzen kann, immer weiter ausgedehnt. Ich komme langsam, aber stetig voran....

Yoga Vidya bietet in einem der kleineren Ashrams (ich weiß nicht mehr, in welchem) auch Capoeira an - unterrichtest du das auch? Mehr powern und schwitzen geht ja fast nicht....

Wenn ich das richtig verstanden habe, bist du eigentlich erst durch Yoga Vidya zum Yoga gekommen, demnach hast du also von Anfang an den "IntegralenYoga" kennengelernt.

Seit ich hier in der Community bin und mit Yoga Vidya in Kontakt stehe, habe ich viel über die philosophischen und historischen Hintergründe von Yoga gelernt und verstehe, dass es für euch so viel mehr ist als Gesundheitssport.
Ich versuche es aber so zu praktizieren, dass es mir nützt und sich mit meinem Glauben vereinbaren lässt, das geht mit Hatha Yoga ganz gut, mit anderen Teilen des Integralen Yoga aber eher nicht.
Aber das finde ich an YV so sympathisch: es wird ja niemandem etwas aufgezwungen und niemand glaubt, im alleinigen Besitz der Wahrheit zu sein.

Hallo liebe Maeggie,

nein Capoeira unterrichte ich nicht. Es gibt hier in Bad Meinberg Frauen, die das anbieten.

Ich möchte keine weitere Kampfkunst erlernen und praktizieren.

Ich bin durch Yoga Vidya zum Yoga gekommen? Ja, kann man so sagen.

Zur Indischen Variante von Yoga bin ich durch Yoga Vidya gekommen. Asanas habe ich vorher schon von Koreanischen Lehrern gelernt.

Die Flagge von (Süd) Korea enthält mystische Symbole.

Hinduismus ist übrigens eine Bezeichnung, die von außen geprägt wurde und bezieht sich auf den Fluss Indus.

Ich habe Sukadev Bretz einmal gefragt wie ihre Lehre von Swami Vishnu und Swami Sivananda genannt wurde.

Sie nannten es selber "Sanatana Dharma" was so viel heißt wie Allumfassende Weisheit.

Eine der Regeln - die nicht immer von allen eingehalten wird, nebbich - ist auf keinen Fall die Würde eines anderen Menschen zu verletzen. Was ein andere Mensch denkt und fühlt, seine Religion, sein Geschichte ist auf jeden Fall zu an zu nehmen und zu akzeptieren.
Das war auch die erste Regel bei Art Reade. "Don´t judge anybody unless you walked a mile in her/his mokassins."

https://artreade-berlin.de/

Da ich in meiner Stelle hier viel mit der Philosophie und den Lehren des Sanatana Dharma zu tun habe - ich schreibe Diktate und drehe Videos - habe ich für einen kritischen Geist doch einen sehr tiefen Einblick in die Schriften und die Philosophie Indiens.

Ich muss sagen es ist eine tiefe und liebevolle Analyse des Menschlichen Daseins. Es werden Probleme analysiert und Lösungen dafür vor geschlagen.

Die Masse der Schriften und ihre exotischen Bezeichnungen machen es nicht leicht einen Einstieg zu finden. Da ich jetzt schon neun Jahre bei Yoga Vidaya bin bekomme ich langsam einen Einblick.

Trotzdem lässt mich die Kultur Chinas nicht los. Das ein Land mit so einer tiefen Geistesgeschichte nun eine diktatorische Regierung hat ist mir ein Rätsel.

Das Hua Hu Jing, eines der Werke, das lange verschollen war und 1907 in einer zu gemauerten Höhle wieder gefunden wurde enthält klare Anweisungen für spirituell Suchende. Keine Mystischen Rätsel oder verschwommenen Bilder, die interpretiert werden müssen sondern sehr klare Aussagen, die mich sehr tief berrühren.

http://spiritual-minds.com/easternrelgions/laotzu/Hua%20Hu%20Jing.pdf

http://gnosticteachings.org/courses/path-of-the-bodhisattva/04-bodh...

Ich hoffe ich habe jetzt nicht zu viele Dinge auf einmal angesprochen.

Ich bin halt ein vielseitiger Typ. Habe auch mal 2 Jahre im Wald gearbeitet und den Beruf Forstwirt gelernt.

Mein Leben hatte extreme Höhen und Tiefen. Doch seit der zweiten Lebenshälfte schippere ich in ruhigeren Gewässern, dem Himmel sei Dank.

Hallo,
vielen Dank erst einmal für die anspruchsvollen und anregenden Texte, zu denen die Links führen. Ich Bin noch nicht bis zum Ende gekommen - ich habe zwischen den einzelnen Abschnitten immer mal wieder Pausen gemacht, um es sich "setzen" zu lassen.
Warst du eigentlich schon mal in China und/oder Südkorea? (Nach Nordkorea einzureisen ist ja wohl immer noch extrem schwierig...) Oder planst du, dorthin zu reisen?

Dass die Bezeichnung "Hinduismus" eigentlich irreführend ist, hat mir mal ein indischer Franziskanerpater erkärt. Er meinte, das hätten die Kolonialherre und Missionare erfunden, weil sie die große Vielfalt des religiösen Leben in Indien schlicht nicht verstanden hätten. Es sei eigentlich eine Sammelbezeichnung für mehrere verschiedene Religionen.
So macht das für mich Sinn. Ich habe durch meine Arbeit Kontakte mit Zuwanderern aus vielen verschiedenen Kulturkreisen und mit unterschiedlichen religiöser Prägungen - und die Bezeichnung "Hinduismus" fand ich immer etwas verwirrend. Es gibt ja "Hindus", die an einen Gott, - z.B. Shiva - glauben, andere, die an an mehrere Götter und Göttinnen glauben und wohl auch solche, die an gar keinen persönlichen Gott, sondern an "das Göttliche" glauben, Das wird, wenn ich das richtig verstanden habe, im Taoismus "Tao" genannt, Wobei ich vermute, dass auch die Bezeichnung "Taoismus" eine westliche Erfindung ist.
Dass die Chinesen unter einer Diktatur leben müssen, finde ich auch tragisch - das hat niemand verdient. Wobei ich den Eindruck habe, dass es insgesamt nicht mehr so schlimm ist wie zu Maos Zeiten, aber das ist wohl nicht wirlich ein Trost.
Dass einem die Kultur und Geschichte eines anderen Landes "unter die Haut gehen" kann, habe ich auch erlebt - in meinem Fall war es Spanien. Da ich im Hauptfach Romanistik studiert habe, hatte ich das große Glück und Privileg, meiner Neigung nachgehen und eines meiner Auslandssemester in Granada verbringen zu können.".Aus dieser Zeit habe ich heute noch ein paar Kontakte.

Einen schönen Sonntag wünsche ich dir und deinen Kollegen bei Yoga Vidya. Wenn ich das richtig sehe, ist bei euch am Wochenende immer besonders viel los, aber ich hoffe, ihr habt trotzdem ein paar ruhige Momente.

sagt:

Hallo liebe Maeggie,

nein Capoeira unterrichte ich nicht. Es gibt hier in Bad Meinberg Frauen, die das anbieten.

Ich möchte keine weitere Kampfkunst erlernen und praktizieren.

Ich bin durch Yoga Vidya zum Yoga gekommen? Ja, kann man so sagen.

Zur Indischen Variante von Yoga bin ich durch Yoga Vidya gekommen. Asanas habe ich vorher schon von Koreanischen Lehrern gelernt.

Die Flagge von (Süd) Korea enthält mystische Symbole.

Hinduismus ist übrigens eine Bezeichnung, die von außen geprägt wurde und bezieht sich auf den Fluss Indus.

Ich habe Sukadev Bretz einmal gefragt wie ihre Lehre von Swami Vishnu und Swami Sivananda genannt wurde.

Sie nannten es selber "Sanatana Dharma" was so viel heißt wie Allumfassende Weisheit.

Eine der Regeln - die nicht immer von allen eingehalten wird, nebbich - ist auf keinen Fall die Würde eines anderen Menschen zu verletzen. Was ein andere Mensch denkt und fühlt, seine Religion, sein Geschichte ist auf jeden Fall zu an zu nehmen und zu akzeptieren.
Das war auch die erste Regel bei Art Reade. "Don´t judge anybody unless you walked a mile in her/his mokassins."

https://artreade-berlin.de/

Da ich in meiner Stelle hier viel mit der Philosophie und den Lehren des Sanatana Dharma zu tun habe - ich schreibe Diktate und drehe Videos - habe ich für einen kritischen Geist doch einen sehr tiefen Einblick in die Schriften und die Philosophie Indiens.

Ich muss sagen es ist eine tiefe und liebevolle Analyse des Menschlichen Daseins. Es werden Probleme analysiert und Lösungen dafür vor geschlagen.

Die Masse der Schriften und ihre exotischen Bezeichnungen machen es nicht leicht einen Einstieg zu finden. Da ich jetzt schon neun Jahre bei Yoga Vidaya bin bekomme ich langsam einen Einblick.

Trotzdem lässt mich die Kultur Chinas nicht los. Das ein Land mit so einer tiefen Geistesgeschichte nun eine diktatorische Regierung hat ist mir ein Rätsel.

Das Hua Hu Jing, eines der Werke, das lange verschollen war und 1907 in einer zu gemauerten Höhle wieder gefunden wurde enthält klare Anweisungen für spirituell Suchende. Keine Mystischen Rätsel oder verschwommenen Bilder, die interpretiert werden müssen sondern sehr klare Aussagen, die mich sehr tief berrühren.

http://spiritual-minds.com/easternrelgions/laotzu/Hua%20Hu%20Jing.pdf

http://gnosticteachings.org/courses/path-of-the-bodhisattva/04-bodh...

Ich hoffe ich habe jetzt nicht zu viele Dinge auf einmal angesprochen.

Ich bin halt ein vielseitiger Typ. Habe auch mal 2 Jahre im Wald gearbeitet und den Beruf Forstwirt gelernt.

Mein Leben hatte extreme Höhen und Tiefen. Doch seit der zweiten Lebenshälfte schippere ich in ruhigeren Gewässern, dem Himmel sei Dank.

Tao oder besser Dao ist keine Außenbezeichnung. Es ist ein chinesisches Wort was man eigentlich gar nicht übersetzen kann ohne es zu limitieren. Darum haben es die Wissenschaftler einfach übernommen.

Oh nein, nicht nach Nordkorea! Bitte nicht. ;-)

Nein, ich war nicht in Korea oder China. Ich plane auch nicht in absehbarer Zeit dort hin zu fahren.

Dazu fehlen mich schlicht und einfach die Mittel. Bald bin ich Rentner und bekomme eine hohe Einmal Zahlung, dann vielleicht zu den Mogao-Grotten.

Doch ich bin zufrieden.

Ich war in Indien.

6 Wochen in Santulan Village. http://www.ayu.de/index.php/de/ayurveda/01-atmasantulana-village

Es war himmlisch! Den ganzen November und den halben Dezember. Ich meine das war 2013.

Während hier die Kälte das Land regiert dort 25° Nachttemperatur und 35° tagsüber.

Nach 3 Tagen Eingewöhnung wegen Jetlag und Temperatur Anstieg fühlte ich mich nur noch wohl.

Sehr freundliche Menschen, eher zurückhaltend, doch sie tauen auf wenn man auf sie zu geht.

Man spürt die uralte spirituelle Kultur förmlich in der Luft.

In der Nähe des Village sind religiöse Historische Stätten von Weltrang. In den Fels gehauene Kloster.

https://en.wikipedia.org/wiki/Karla_Caves

Dort bin ich zu Fuß hin gegangen vom Village aus.

Ich bin sehr dankbar das ich diese Erfahrung machen konnte. Ich würde auch gerne Indien noch einmal besuchen oder Südkorea.

Spanisch? Hatte ich auf der Handelsschule. Eine Ordensschwester hat es unterrichtet. Sie war gut darin.

Ich kann noch ein paar Lieder von Victor Jara und das Lied Stille Nacht, Heilige Nacht auf Spanisch.

"Noche de paz, Noch dá more. Todo duerme en deredor. Solo jevan mirando la faz ...."

"Para baillar la Bamba se necesita und poco de Grace....." ;-) "Yo no soi marinera. Soy capitan, soy capitan..." ;-)

Spanisch ist eine sehr schöne Sprache. Die Spanische Kultur ist es wert sich damit zu beschäftigen. Die Eroberung der neuen Welt, die Reqonquista. Das Reich Karls des Großen finde ich sehr interessant. In Paderborn, wo ich aufgewachsen bin war eine seiner Pfalzen. Das Christentum war vermutlich damals eine völlig andere Welt wie heute.

Ich habe als 18jähriger eine Rundreise gemacht, Malaga, und andere Hafenstädte und dann Teneriffa.

Leider begann mein Spanisch Unterricht erst nach der Reise.

Auf jeden Fall möchte ich mal nach Spanien fahren und testen wie viel Spanisch mir noch geblieben ist.

Probleme macht mir das Tempo in dem die Spanier sprechen. Ich werde sie bitten langsam mit mir zu sprechen.

Por favor... ;-)

Karl der Große war kein Spanier. Das weiß ich.

Er hatte Grenzkonflikte mit den damaligen Muslimischen Herrschern.

Er wurde sogar von muslimischen Fürsten, die in Spanien Ländereien hatte, um Hilfge gebeten gegen einen muslimischen Machthaber .

Er hat dann seine Armee dort hin geschickt. Doch in der Zwischenzeit hatten die Hilfesuchenden es sich anders überlegt.

Sie fürchteten den Frankenherrscher mehr als ihren Widersacher auf der Iberischen Halbinsel. Vermutlich mit Recht. ;-)

Dieser etwas missglückte Feldzug ist Gegenstand des Rolandliedes.

Größere Probleme hatte das Frankenreich an der Elbe. Paderborn war praktisch eine Grenzstadt. Nach erbitterten Kämpfen gelang es den Franken die Sachsen zu befrieden und in sein Reich ein zu gliedern.

Die Schlacht auf dem Sintfeld. Die Fränkischen Panzerreiter waren damals eine sehr gefürchtete Waffe.

Was mich intereressiert sind die Zustände in Paderborn vor der Eingliederung in das Frankenreich. Wie sah vor der Christianisierung aus an den Paderquellen? War dort ein Heiligtum? Vermutlich ja.

Doch es gibt keine Quellen, die mir bekannt sind, die über Paderborn vor der Frankisierung berichten. Nebbich.

Por favor, habla mas despacio, das wäre dann wohl ein wichtiger Satz. Der andere wichtige Satz - "una cerveza, por favor" -hat sich ja für dich erledigt......für mich leider auch, da meine Medikamente sich nicht mit Alkohol vertragen. Nicht, dass ich jemals viel getrunken hätte, aber mal ein "lecker Pilsken" oder ein Glas Wein zu einem guten Essen, das fand ich schon ganz schön, als das noch ging.
Aber ich kann damit leben.
Die Zeit in Santulan Village muss traumhaft schön gewesen sein. Ich habe mir das mal angesehen und denke, wenn es mir irgendwann mal wieder möglich sein sollte, so weite Reisen zu machen, dann wäre das ein lohnendes Ziel.....
Aber im Moment machen mir lange Reisen doch noch übel zu schaffen, da verbringe ich meine Urlaube lieber innerhalb von NRW, den nächsten Sommerurlaub übrigens in Bad Meinberg, nicht in eurem Haus, sondern in einer schnuckeligen Pension, aber ich habe doch vor, die eine oder andere offene Yogastunde und natürlich das Konzert der Love Keys zu besuchen. Darauf freue ich mich schon.
Dass ich nicht an einer Yoga-Ferienwoche teilnehme oder als Individualgast komme, liegt an den Anforderungen, die man dafür erfüllen muss - Seminarteilnehmer müssen ja zwei Yogastunden pro Tag mitmachen und sowohl morgens als auch abends am Satsang teilnehmen, und als Individualgast ist man immerhin zur Morgenmeditation und zu einer Yogastunde pro Tag verpflichtet. Das schaffe ich nicht. Wenn ich jeden Tag Yoga machen muss, bleibt mir nicht mehr viel Energie für andere Aktivitäten.
Das möchte ich nicht als "Yoga-Vidya-Bashing" verstanden wissen. Es ist schließlich euer gutes Recht, euch eure Gäste auszusuchen und eure Regeln festzulegen. Und ganz offensichtlich wird das ja von vielen Gästen problemlos und gerne akzeptiert. Überhaupt glaube ich, dass Menschen, die nicht nur mit Yoga etwas für ihre Gesundheit tun möchten, sondern auch auf der Suche nach einem spirituellen Weg sind, bei euch gut aufgehoben sind.
Mich hat diese Suche halt vor über 30 Jahren zum christlichen Glauben und schließlich in die katholische Kirche geführt.

Danke noch einmal für den tollen Text. Inzwischen habe ich ihn zu Ende gelesen.

Hallo Maeggie,
ob du als Teilenehmer der Yogaferienwoche irgend etwas tun musst, das glaube ich nicht. Ich werde mich erkundigen.
Ich glaube du musst dich nur an die fünf K halten. Alkoholfreies Bier und Alkohol freier Sekt sind gestattet. (light life, hmmmmm, muy lecker)

Du hast das HHC zu ende gelesen? Habe ich bis jetzt nicht geschafft. Ich bin immer so beeindruckt, das ich eine Pause machen muss um es zu verdauen.

Auch Individual Gäste können tun was sie wollen und lassen was sie wollen, sonst müsst es ja Individualsklave heißen. ;-)

Ich werde mich erkundigen.

Ich wünsche dir viel Freude bei deinem Aufenthalt in Bad Meinberg.

om om

Hallo,

ja, ich war auch tief beeindruckt und musste immer mal wieder eine Pause machen. Hat mich übrigens stellenweise sehr an Meister Eckhart erinnert. Es gab mal eine Zeit, da habe ich mich sehr viel mit christlichen Mystikern beschäftigt.

Ich glaube auch nicht, dass man bei euch zu irgendetwas gezwungen wird, aber man wird im Prospekt im Kleingedruckten (ich lese das immer...) sehr nachdrücklich dazu aufgefordert, an allen Programmteilen teilzunehmen und dort steht eben auch, dass für "Individualgäste die Morgenmeditation und eine Yogastunde am Tag verpflichtend" sind.

So ganz viel Spanisch ist bei mir, fürchte ich, auch nicht mehr hängen geblieben. Ich habe es schon sehr lange nicht mehr angewendet, höchstens mal ab und zu im Urlaub.

Seit dem Ende meines Studiums arbeite ich in der Erwachsenenbildung, und da vor allem im Bereich Deutsch als Zweitsprache, seit einem Jahr unterrichte ich auch Alpha-Kurse, d.h. diese Teilnehmer sind vielleicht zwei oder drei Jahre in ihren Herkunftsländern zur Schule gegangen, viele von ihnen haben aber nie eine Schule von innen gesehen.
Ich liebe diese Arbeit, obwohl es natürlich auch sehr anstrengend ist.

Wenn ich es richtig verstanden habe, bist du auch ausgebildeter Yogalehrer - unterrichtest du auch ab und zu oder bist du mit deiner anderen Arbeit komplett ausgelastet?

Dass das in Bad Meinberg eine tolle Zeit sein wird, davon bin ich überzeugt. Der Teutoburger Wald ist ja eine so schöne Gegend.

Bin ich ein Yogalehrer?

Ja und nein. Wie mann´s nimmt.

Die YLA dauert 4 Wochen. Davon habe ich 2 Wochen abgeschlossen.

Und ich habe 10 Assistenzen abgeleistet.

Also könnte ich offiziell Yoga unterrichten bei Yoga Vidya e. V. Das Recht habe ich mir erworben.

Doch die letzten beiden Wochen der YLA habe ich nicht gemacht.

Habe es versucht, mich angemeldet doch ich wurde kurz vorher krank - 2 mal.

Also habe ich es dran gegeben.

Mein Herz schlägt für den Daoismus und für das 10 Tierstile Übungssysem des Wu Shu.

Das habe ich 3 Jahre lang 3 mal die Woche unterrichtet. Doch das geht nicht mehr bei Yoga Vidya.

Nach 3 Jahren wurde diese Leistung für die Gäste gestrichen.

Das würde ich gerne wieder machen. Doch ich habe kein Auto und kann mir auch kaum eins leisten.

Im Moment... doch die Zeiten ändern sich.

Irgend wie fühle ich mich wie der Ochs vorm Tor. :-)

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