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Wenn ich schon alles bin, was soll dann das Ziel / der Sinn im Leben sein

Hallo liebe Freunde,

seit geraumer Zeit geistert mir diese Frage im Kopf herum. Mir ist klar geworden das ich überhaupt nichts erreichen muss, sondern schon alles bin und habe was ich brauche. Einerseits macht mich das sehr glücklich, weil ich weiß das alle meine Bedürfnisse erfüllt sind. Andererseits weiß ich noch nicht genau was ich mit der gewonnenen Erkenntnis anstellen soll. Mir ist klar geworden das ich der Schöpfer meines Schicksals bin und alles selbst in der Hand halte. Ich bin der einzige der die Verantwortung für all meine Handlungen übernehmen kann. Aber was soll ich mit meinem Leben jetzt sinnvolles anstellen, wenn ich doch eigentlich schon alles habe. Früher wurde ich immer von dem Gedanken angetrieben das das nächste Ziel das ich erreichen werde mich mit Sicherheit glücklich macht. Und so ging das mein ganzes Leben lang. Wenn ich nur die perfekte Freundin, den perfekten Job, die perfekte Figur.... was auch immer habe dann werde ich glücklich sein. Bis ich mich dazu entschlossen habe einfach glücklich zu sein ohne Bedingungen daran zu knüpfen und mir klar zu machen das ich alles habe was ich brauche. So schön wie das auch tatsächlich ist wirft das allerdings wie bereits erwähnt die Frage in mir auf, was ich mit meinen Leben anfangen soll?! All die "Ziele" die ich früher hatte, erscheinen mir jetzt irgendwie bedeutungslos. Ich verlange sicher nicht das mir jemand von euch sagt was ich mit meinem Leben anfangen soll, mir ist klar das nur ich allein das entscheiden kann. Aber vielleicht hat ja jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht, vielleicht habt ihr ja auch gute Ideen, Tipps wie man herausfindet was man wirklich will oder wie soll ich es sagen.... ich komme mir momentan einfach total Ziellos vor. Bisher hatte ich immer irgendein Ziel im Leben und das fehlt mir jetzt irgendwie.

Liebe Grüße und Danke fürs lesen.

Nataraj

Tags: Erkenntnis, Erleuchtung, Lebens, Lebensziele, Sinn, Ziele, bin, des, ich, sein

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Hari om,

ein grosser Meister hat einmal gesagt:" Du kannst nichts tun, um das höchste Ziel zu erreichen. Aber wenn du nichts tust, erreichst du es auch nicht"
Das sagt sehr viel aus....
Om shanti und lichtvolle Grüsse von ramani

Lieber Nataraj,

wow Du hast Dir ja wirklich einige Gedanken zu Deinem Thema gemacht.
Ersteinmal danke für die Buchtipps. Das Buch über Dankbarkeit wird auch in der derzeitigen Ausgabe der Happinez vorgestellt und beinhaltet einige schöne Übungen.

Ich möchte mich nochmal dazu äußern, dass Du, wie Du schreibst, nicht Samadhi anstrebst, sondern nur einen Zustand des ständigen glücklich sein. -So habe ich es zumindest verstanden.-
Wäre dies aber nicht schon ein überbewusster Zustand, der dem von erleuchteten Menschen gleichkommt, die aufrgrund ihrer permanenten Verankerung im Sein, versunken in unendlicher Wonne sind? Ist dies nicht ein Zustand in dem sich selbstverwirklichte Meister wie z.B. Swami Sivananda, Ramana Maharshi, Paramahamsa Yogananda etc. befunden haben? Verbunden mit dem unendlichen Bewusstsein und verhaftungslos. Dazu fällt mir allerdings ein, dass Parahamsa Yogananda in seinem Buch "Autobiographie eines Yogis" darüber schreibt, wie sein innig geliebter Gurur Sri Yukteshwar seinen Körper verlässt. Obwohl Yogananda weiß, dass unser Leben hier auf der Erde nur eine Illusion, ein Traum Gottes ist, WEINT er um seinen Guru.

Was ich damit sagen möchte ist, dass wir menschlichen Wesen mit verschieden Emotionen erschaffen wurden und diese sind im Grunden genommen auch eine Manifestation Gottes. Auch Mahatmas im Überbewusstsein, die offensichtlich das Spiel des Lebens geblickt haben, können sie fühlen, auch wenn sie sich über alle Gesetze des Universums im klaren sind.

In dieser Hinsicht ist es trotz Achtsamkeit, trotz Nichtidentifikation mit diesem oder jenen, oder mir selber schwierig in einem Zustand permanenten Glückes zu sein. Denn ich denke, dass es auch mal wichtig ist z.B. Trauer zuzulassen. Aus der Sicht westlichen Psychologie kann man Konflikte nur loslassen, indem man sie erinnert, beweint,bewütet und dann wieder losgelassen hat.

Meine Erfahrung ist, dass Yoga mich grundsätzlich gelassener und gleichmütiger gemacht hat, was nicht bedeutet , dass mich bestimmte Dinge nicht auch mal traurig machen, oder aufregen können. Aber durch die vom Yoga gewonnene Gelassenheit, habe ich das Gefühl dem mit mehr Demut begegnen zu können, was mir hilft Dinge einfacher zu akzeptieren und mich grundsätzlich glücklicher macht.

Ich hoffe Du verstehst, dass hier nicht falsch. Ich wollte nur meine Gedanken zu Deinen mitteilen.;)

In diesem Sinne wünsche ich noch einen glücklichen Sonntag Abend.:)

Lokah samastah sukinho bhavantu

Maria Ma

Nataraj sagt:

Hallo liebe Freunde,

vielen dank für eure vielen tollen Antworten. Ich melde mich erst jetzt wieder weil ich erstmal eine Weile über das geschriebene nachdenken musste. Zu aller erst möchte ich mich einmal entschuldigen, falls ich jemandem das streben nach Samadhi oder anderen Bewusstseinszuständen madig gemacht haben sollte. Das lag nicht in meiner Absicht. Vielen dank auch für das inspirierende Video rāmacandra. Wie einige von euch geschrieben haben, muss wohl jeder den für sich richtigen Weg zur "Erleuchtung" oder wie immer man es nennen mag finden. Ich persönlich verspüre allerdings (zumindest bewusst) nicht den Drang nach eben diesen Zuständen.
Nachdem ich nun eine Weile über die von Dieter herausgestellten Faktoren (vielen Dank dafür) nachgedacht habe:

1. Wer bin ich?
2. Was will ich?
3. Erleuchtung?
4. Vorbild sein?

Konnte ich zumindest zum jetzigen Zeitpunkt für mich plausible Antworten auf 3 dieser Fragen herausfinden:

2. Was will ich?
Ich möchte (wie vermutlich alle Menschen) einfach nur GLÜCKLICH sein. Nicht mehr und nicht weniger. Aber diesen Zustand möchte ich permanent genießen. Und nach dem Studium div. Bücher sowie dem praktizieren der darin erwähnten Methoden bin ich mir ganz sicher das es gar nicht so schwer ist diesen Zustand zu erreichen. Ich muss dafür weder Jahrelang meditieren, noch sonst irgendwelche Mammut Aufgaben bewältigen. Der Weg den ich gewählt habe ist die DANKBARKEIT und die Erkenntnis das ALLE MEINE GRUNDBEDÜRFNISSE ERFÜLLT SIND.

Wer Interesse hat kann sich ja mal diese beiden Bücher zu Gemüte führen:
- The Magic von Rhonda Byrne
in diesem Buch geht es um das Thema Dankbarkeit, enthalten ist ein 29Tage Programm bei dem man jeden Tag ein paar kleine Übungen zum Thema Dankbarkeit macht (wirklich einfach in den Alltag zu integrieren). Durch dieses "Dankbarkeitstraining" programmiert mein sein Gehirn automatisch dazu um immer mehr das positive im Leben zu sehen. Durch das "Gesetzt der Anziehung" gibt es im Leben dann plötzlich immer mehr Dinge für die man Dankbar sein kann. Für mich ist diese Erfahrung nach wie vor Bahnbrechend.

- Mary von Ella Kensington
ein Roman zum Thema Glück. Das Team um Ella Kensington hat es sich zur Aufgabe gemacht das Glück wissenschaftlich zu untersuchen und zeigt Wege auf wie man sein Gehirn immer mehr auf Glück umprogrammiert, so das wir von alten Denkweisen und Verhaltensmustern die wir durch unser Umfeld einprogrammiert bekommen haben und die uns nicht gut tun Abstand nehmen können und uns neue geeignetere Verhaltensweisen angewöhnen können. Es ist äußerst schwer nach der Lektüre dieses Buchs noch schlechte Laune zu verspüren :-).

Diese beiden Bücher haben mir sehr geholfen die äußerst schwierige Zeit zu durchstehen in der ich mich von meiner Ehefrau getrennt habe. In dieser Zeit habe ich häufig nur das vermeintlich "schlechte" gesehen und diese beiden Bücher haben mir gezeigt wie viel "gutes" es trotz dieser Umstände in meinem Leben gibt. All die Leute die mich trotzdem mögen, denen ich Wichtig bin. All die Dinge für die ich dankbar sein kann, wie z.B. immer genügend zu Essen zu haben. Einen warmen Platz zum schlafen und noch 1000 andere....

Allerdings möchte ich euch auch warnen, durch die Praxis dieser Methoden bin ich genau an diesem Punkt angelangt der mich zu der Fragen in der Überschrift dieses Posts gebracht hat: "Wenn ich schon alles bin, was soll dann das Ziel / der Sinn im Leben sein". Glücklicherweise habe ich durch eure Hilfe eigentlich bereits einen Großteil der Fragen beantworten können.

3. Erleuchtung?

Also wenn ich es tatsächlich schaffe rund um die Uhr glücklich zu sein, habe ich dann wirklich noch das Bedürfnis nach einem höheren Bewusstseinszustand? Habe ich diesen dann nicht bereits erreicht?! Brauche ich dann noch irgendwas anderes?

Sollte ich diesen Zustand irgendwann erreichen, werd ich die Antworten posten :-). Aber ich glaube fest daran das ich nach Erreichung dieses Zustands kein Bedürfnis mehr nach den besagten Bewusstseinszuständen habe.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich liebe es Yoga zu praktizieren und ich wäre vermutlich niemals zu diesen Erkenntnissen gekommen wenn ich nicht damit angefangen hätte regelmäßig zu praktizieren. Yoga gibt mir sehr viel. Aber auch auf die Gefahr hin das ich ein wie es rāmacandra so schön gesagt hat "etwas verzerrtes Bild über Yoga habe". (Bitte versteh das nicht falsch lieber rāmacandra, du hast damit vielleicht vollkommen recht).

4. Vorbild sein?

Möchte ich einfach den Menschen aufzeigen das sie trotzdem glücklich sein können, auch ohne täglich intensives Sadhana (spirituelle Praxis) zu praktizieren. Als ich meine Yoga Lehrer Ausbildung gerade abgeschlossen hatte, habe ich geglaubt, "Ach, wenn ich nur im Ashram leben würde und täglich genügend Zeit für mein Sadhana hätte, dann wäre ich bestimmt GLÜCKLICH". Bis ich bei weiteren Seminaren und Gesprächen mit Bewohnern des Ashrams feststellen musst: "Mmhhh.... die Leute hier haben eigentlich genau die gleichen Probleme, wie die Leute außerhalb des Ashrams". Daraufhin habe ich mal wieder ein äußerst interessantes Buch gelesen "Nach der Erleuchtung, Wäsche waschen und Kartoffeln schälen". Darin wurden Interviews mit bereits "erleuchteten" Menschen geführt. Die nach Ihren Erleuchtungszuständen häufig in tiefe Depression gefallen sind und lange gebraucht haben um dort wieder heraus zu kommen.
Persönlich habe ich die gleiche Erfahrung wie Maria gemacht. Dadurch "nur" Yoga zu praktizieren habe ich mich auch irgendwie abgeschnitten gefühlt. Ich wusste nicht wirklich wo ich hingehöre und habe mich weder mit den Menschen die im Ashram leben noch mit den nicht Yoga Praktizierenden verbunden gefühlt. Durch meine neue Sichtweise, basierend auf der beschriebenen Praxis ist es mir gelungen mich wieder viel mehr mit meiner Umwelt zu verbinden.

Aber worauf ich hinaus will ist: Findet das was euch wirklich gut tut, was in euren Augen das richtige ist. Wenn ihr wirklich die Verantwortung für euer Leben übernehmen wollt, dann kann niemand anders euch sagen was richtig oder falsch ist. Kein Guru, kein sonst wer. Das müsst ihr ganz allein entscheiden. Ihr seid der Schöpfer eures eigenen Schicksals!

Hier ein praktisches Beispiel: Ich habe die erste Zeit in der ich anfing Yoga zu praktizieren immer wie einer wilder Asanas ohne Rücksicht auf Verluste gemacht. Dann kam irgendwann die Zeit in der es mir trotz regelmäßiger Asanas körperlich gar nicht so gut ging, durch meine übertriebene Praxis habe ich vermutlich einige meiner Wirbel verschoben. Bedingt dadurch musste ich lernen Yoga "anders", ruhiger zu praktizieren und stellte fest: auch insgesamt ging es mir damit viel besser, Bedingt durch diesen Umstand kam mir dann irgendwann die Erkenntnis das die Asanas mir persönlich einfach "zu hart" sind und ich selbst mit den relativ sanften Formen viel zu schnell meine Wirbel in Fehlstellungen gebracht habe. Daraufhin bin ich beim Tai Chi gelandet und es macht mir riesigen Spaß die sanften Bewegungsabläufe mit Übungen aus dem Yoga zu kombinieren.

Tja und was die letzte noch offene Frage betrifft:

1. Wer bin ich?

Habe ich für mich persönlich entschieden mir keinen Stress damit zu machen das heraus zu finden. Ich denke irgendwann wird es sich mir offenbaren und wenn nicht in diesem, dann im nächsten Leben. Ich lass mich einfach überraschen :-)

Abschließend möchte ich nochmal sagen, das ich hier niemanden Verurteilen möchte, ich möchte einfach nur aufzeigen das es eine schier unendliche Auswahl an Möglichkeiten gibt GLÜCKLICH zu werden. Den einen macht es vielleicht glücklich im Ashram zu leben, den anderen macht etwas vollkommen anderes glücklich.

Und denkt "Ihr seid der Schöpfer eures eigenen Schicksals!" und die Welt von heute bietet euch alles, was ihr braucht, um glücklich zu sein.

Eine, ich nenne es jetzt mal "spirituelle Krise" haben doch einige. Wahrscheinlich ist es der Verstand der uns ablenken und sagen will, da ist doch nichts, es ist sinnlos usw. vermeintliche Leere macht sich breit, die Versuchung ist groß alles oder vieles anzuzweifeln und vielleicht auch hinzuwerfen. Hilfreich kann es sein gerade in dieser Zeit sich mit einem Meister, einem spirituellen Lehrer zu verbinden. Das kann geschehen mittels örtlicher aber auch "ferne" Nähe. Auch kannst du versuchen dich mit göttlicher Energie zu verbinden.

Wenn man zurück geht, zu dem Leer "vor der Erleuchtung" und zu der Fülle der Erleuchtung, und an dieser Erfahrung misst, scheint vieles im Vergleich wie leer, hohl, bedeutungslos, Leere, absolute Leere.

Doch in dieser Leere ist Alles. Dein Herz weiss das. In dieser Leere ist die Erfahrung, das Wissen der Fülle vom Eins.

Wenn du dein Herz öffnest, Energie fliessen lässt, dein physisches Herz (links) und dein spirituelles Herz (rechts) und beide zusammenbringst, weit weg vom Verstand, und mit dieser Energie, dieser Wärme aus der Herzensmitte in alle Richtungen des Körpers Licht, Wärme strömen lässt und dieses auf alles ausdehnst, grenzenlos strömen lässt, dann kannst du dich vielleicht wieder mit dieser Leere die Fülle ist, auch im Alltag, verbinden.

Mit dem Herzen denken, mit dem Herzen in die Welt schauen, unendlich sein.

Namasté Nataraj,

Akzeptiere die Situation so, wie sie ist.
Es ist eine Art von spiritueller Krise. Gut so! Die Krise bringt dich unweigerlich weiter.

Kennst du das Gefühl, wo du beim Schwimmen im See plötzlich Lust hast, Pause zu machen? Du drehst dich auf den Rücken und entspannst dich einfach, du bewegst nur leicht Arme und Beine, schaust in den Himmel und lässt dich treiben. Hast du in diesem Moment einen ZIEL? Nein, nach einer Weile schwimmst du einfach genüsslich weiter...

Das Ziel des Lebens ist doch das Leben selbst! Wenn man sich irgendwelche furchtbar anstrengende Ziele selbst vor die Augen setzt, man haftet daran. Diese "Ziele" die man dann erreicht oder auch nicht sind doch vergänglich. Manche verlieren sich im Strom des Lebens oder haben nach einiger Zeit überhaupt kein Gewicht.
Und haften bringt nur Leid. Und hartnäckiges Verharren im Irrtum kostet sehr viel Kraft.

Man sollte sich also dem Unvergänglichen zuwenden. Mit voller Hingabe. Und nicht vergessen, dass dieses Leben vergänglich ist, also nutze jeden Tag!
Herzlichst,
Om om om
Babette

rührend geschrieben, ich bin bloss grad aus der umlaufbahn geworfen worden. ich haeng grad viel fest in sinn und sinnlosigkeit des lebens aber weiss das ich dem leben einen neue richtung geben muss um nicht unterzugehen.

Eine „Diagnose“ Spirituelle Krise wurde nicht gestellt. Eine solche Diagnose gibt es auch nicht. Spirituelle Krise deswegen, weil die im Thread gestellten Sinnfragen und genannten Empfindungen eine solche Krise treffend beschreiben.

Wenn man sich noch nicht auf spirituellen Weg befindet, dann ist eine solche Frage nach dem Sinn des Lebens, wer oder was bin ich, warum bin ich hier und wieso das alles, die Zweifel, der Unmut, etc. oft Anlass, sich überhaupt auf Suche, auf den spirituellen Weg zu begeben.

Bin ich aber schon auf dem spirituellen Weg, habe schon (höhere) Erkenntnis, z.B. „dass ich schon alles bin“ und vielleicht sogar Erleuchtung erlangt, dann hat eine aufkommende Sinnfrage, mit vielleicht destruktiven Gedanken, eine etwas andere Bedeutung.

Wenn hinzu kommt, dass ich mich in meinem derzeitigen „Zustand“ nicht besonders wohl fühle, „total ziellos, leer, mir alles bedeutungslos vorkommt, ich nicht weiß, was ich mit mir, meinem Leben mit meinen Erkenntnissen anfangen soll, alles sinnlos scheint, tief unzufrieden bin, mich quäle, in dem Gefühl lebe in Negativität gefangen zu sein“ (um die Begriffe die oben verwendet wurden, aufzugreifen) dann kann ich das als eine spirituelle Krise ansehen.

Ist man noch nicht auf dem spirituellen Weg, werden solche Gefühle und Gedanken und die evtl. Folgen hieraus als „Lebenskrise“ bezeichnet.

Eine spirituelle Krise muss nichts Schlimmes sein. Sie kann sehr mild aber auch mehr oder weniger heftig verlaufen. Manche Menschen entwickeln sich nach überstandener Krise weiter, andere wiederum geraten noch weiter in die Krise und mancher kommt ohne fremde Hilfe nicht mehr heraus. Manifestieren sich Auswirkungen solcher Krisen, kann es durchaus sein, dass sich aus einer spirituellen eine körperliche oder aber auch eine seelische Krise entwickelt.

Ich schreibe über Krise, weil selbst erfahren und liebe, inspirierende Menschen, körperliche, spirituelle Praxis und Ausrichtung auf Göttliches, Spirituelles, auf Liebe und auf mein Herz, mich sicher aus Krisen heraus getragen haben.

Wenn man von der Verbundenheit und Lebensfreude ausgeht, liegt doch ein sehr großer Sinn darin Yoga - als Weg zu Gesundheit, Freiheit und Frieden - zu verbreiten.

habe ich ja auch gemerkt, ich steck zwar noch drin in der krise. habe liebe yogis kennen gelernt, manche kenne ich nur uebers internet, die mich aufgefangen haben und tips, neue wege aufgezeigt haben um aus der krise zu kommen und mit denen ich im kontakt stehe.

Kann es sein, dass du spirituelle Krise überbewertest und evtl. mit medizinischen Krankheitsbild assoziierst?

Nataraj hat nachgefragt welche Erfahrungen jemand gemacht und ob jemand Ideen hat und das waren meine Erfahrungen, Gedanken, Sichtweise und Ideen dazu, also kein Grund zu dramatisieren.

Bei meinen Antworten versuche ich, auf Menschen, auf alles geschriebene, Fragen, Anliegen, und Stimmungen sowohl individuell als auch allgemein, einzulassen und zu berücksichtigen und dementsprechend (alltagstaugliche) Tipps zu geben. So gut ich kann. Nicht mehr, nicht weniger.

Sicherheit, spezielle Hilfe, in Form von ärztlichen, medizinischen Rat, den du hier „abzuverlangen“ scheinst, kann, soll und braucht es hier nicht geben.

om shanti

bitte keine negative energie

ich habs verstanden, ich kann meine krise nicht einordnen, das einzige was ich weiss das das alles aufgestaute dinge sind, die jetzt ein weg nach aussen suchen

HALLO IHR LIEBEN YOGIS UND YOGINIS!
DER TOD IST DAS ZIEL UND BIS ZUM ZIEL SCHAUE ICH DEN PFAD MIR GENAU AN!
UMARME DAS PURE LEBEN UND BIN FREI ICH DENKE AN DIE DREI UNIVERSELLEN GESETZE:1) ALLES IST PERFEKT 2)ES GIBT KEINE ZUFÄLLE 3)WIR WISSEN ALLES!!!

NAMASTE KIRI

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