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Hallo Ihr Lieben,

eine meiner Kurssteilnehmerinnen empfindet den Fisch als sehr unangenehm, da es ihr während der Übung immer übel wird ( kein Schwindelgefühl sondern echte Übelkeit ).

Kennt jemand dieses Symptom oder kann jemand etwas dazu schreiben.

Vielen Dank vorab
Hari Om
Christine

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

om namo narayanaya,
Liebe Christine,

dieser Effekt ist bei Anfängern sehr weit verbreitet und verliert sich normalerweise nach ca 2-3 Monaten. Ich selbst war als Anfängerin auch davon betroffen. Die starke Überstreckung des Nackens scheint das Gleichgewichtsorgan zu reizen. Außerdem kann diese Kopfhaltung über die Irritation der Sinusknoten Auswirkungen auf die Regulation des Blutdrucks haben. Beide Irritationen verlieren sich mit voranschreitendem Üben.

Bis es soweit ist, soll sie den Kopf nicht so weit überstrecken, evtl. ein Kissen unter den Hinterkopf legen, damit die Stellung entspannter gehalten werden kann. Kurzfristig ist es vor allem wichtig, das der unangenehme Effekt verschwindet, damit sie unbeeinträchtigt weiterüben kann.

Falls sie zu niedrigem Blutdruck neigt, soll sie kurz vor der Yogastunde ordentlich Wasser trinken, und dazu eine Kleinigkeit einer leicht-verdaulichen, salzigen(!!) Speise zu sich nehmen. Am unkompliziertesten ist eine Hand voll Salzstangen zum Wasser dazu. Das Salz sorgt dafür, das das Wasser erst mal im Körper bleibt und die Salzstangen an sich stören nicht weiter. Das wirkt stabilisierend auf einen niedrigen Blutdruck.

Wie gesagt - der Körper stellt sich mit der Zeit auf die neue Anforderung ein, und dann bessert es sich allmählich.

Ich wünsche dir und deiner Teilnehmerin weiterhin stete Übungspraxis und reiche spirituelle Erfahrungen.

Om Shanti
Liebe Grüsse,
Mahashakti
Liebe Mahashakti,

ich danke Dir seeeeehr für Deine ausführliche und vorallem super schnelle Antwort auf meine Frage.

Vielen Dank nochmal :-)
Namasté
Christine

Mahashakti Engeln schrieb:
om namo narayanaya,
Liebe Christine,

dieser Effekt ist bei Anfängern sehr weit verbreitet und verliert sich normalerweise nach ca 2-3 Monaten. Ich selbst war als Anfängerin auch davon betroffen. Die starke Überstreckung des Nackens scheint das Gleichgewichtsorgan zu reizen. Außerdem kann diese Kopfhaltung über die Irritation der Sinusknoten Auswirkungen auf die Regulation des Blutdrucks haben. Beide Irritationen verlieren sich mit voranschreitendem Üben.

Bis es soweit ist, soll sie den Kopf nicht so weit überstrecken, evtl. ein Kissen unter den Hinterkopf legen, damit die Stellung entspannter gehalten werden kann. Kurzfristig ist es vor allem wichtig, das der unangenehme Effekt verschwindet, damit sie unbeeinträchtigt weiterüben kann.

Falls sie zu niedrigem Blutdruck neigt, soll sie kurz vor der Yogastunde ordentlich Wasser trinken, und dazu eine Kleinigkeit einer leicht-verdaulichen, salzigen(!!) Speise zu sich nehmen. Am unkompliziertesten ist eine Hand voll Salzstangen zum Wasser dazu. Das Salz sorgt dafür, das das Wasser erst mal im Körper bleibt und die Salzstangen an sich stören nicht weiter. Das wirkt stabilisierend auf einen niedrigen Blutdruck.

Wie gesagt - der Körper stellt sich mit der Zeit auf die neue Anforderung ein, und dann bessert es sich allmählich.

Ich wünsche dir und deiner Teilnehmerin weiterhin stete Übungspraxis und reiche spirituelle Erfahrungen.

Om Shanti
Liebe Grüsse,
Mahashakti
Hari Om
Liebe Christine

Zu den wertvollen Kommentaren für deine Frage, ist mir dazu noch etwas eingefallen.
Vor den Umkehrstellungen würde ich bauchstärkende Übungen üben lassen, und immer darauf achten auf eine tiefe und ruhige Bauchatmung bei allen Asana-Stellungen.
Und weiter würde ich bei deiner Kursteilnehmerin darauf achten dass sie in den Schulterstand nicht so weit rein geht, eher, wenn sie noch am Anfang ihrer Asanapraxis steht, zu schauen dass das Becken nur etwas höher ist als der Brustkorb, und beim Pflug nur die Knie anziehen. Danach, bevor sie in den Fisch geht genügend Ruhepause dazwischen lassen. Ich habe gerne früher in meinen Yogastunden vor Matsyasana im liegen Nackenübungen üben lassen, das heißt: Kopf von Seite zu Seite, dabei auch die Kopfseite sanf gegen den Boden drücken, anschließend Kinn gegen das Brustbein sanft ziehen, danach Schultern hoch zu den Ohren ziehen, man kann auch im liegen die Schultern rollen, und zum Schluß noch die Schulterblätter hinter dem Rücken zusammen pressen, in dem man nur ganz leicht den Brustkorb minimal anhebt. In dieser kurzen Zeit des konzentrierten Üben hat sich das Körper- und Energiesysthem nach der Umkehrstellung wieder beruhigt, danach folgt Matsyasana. Du kannst auch deiner Schülerin in der Stellung helfen, so dass sie richtig hinein entspannen kann, und vielleicht durch deine Zuwendung mehr und mehr diese schöne Asana geniesen kann.
Sehr hilfreich könnte auch sein vor der Yogastunde frischen Zitronensaft von einer oder zwei Zitronen zu trinken, kann auch mit Wasser verdünnt sein, eventuell danach ein bisschen Honig schleckern,. Zitronensaft beruhigt das Herz und ist gut für die Verdauung, und wirkt auf den Körper basisch, gleichzeitig reinigend. Was auch noch gut ist sind Nelken, einfach als Bonbon im Mund lassen, und später zerkauen und schlucken, ist auch gut gegen niedrigen Blutdruck und Übelkeit. (nicht nehmen bei zu hohem Blutdruck).
Und die Yoga-Kriyas in deinem Kurs auch erwähnen und lehren, oder einen extra Workshop ankündigen.

Liebe Grüße Rafaela
Liebe Rafaela,

auch Dir einen ganz herzlichen Dank für die ebenso wertvollen Tipps und Hinweise :-)
DANKE

Namasté
Christine

Rafaela Sauter schrieb:
Hari Om
Liebe Christine

Zu den wertvollen Kommentaren für deine Frage, ist mir dazu noch etwas eingefallen.
Vor den Umkehrstellungen würde ich bauchstärkende Übungen üben lassen, und immer darauf achten auf eine tiefe und ruhige Bauchatmung bei allen Asana-Stellungen.
Und weiter würde ich bei deiner Kursteilnehmerin darauf achten dass sie in den Schulterstand nicht so weit rein geht, eher, wenn sie noch am Anfang ihrer Asanapraxis steht, zu schauen dass das Becken nur etwas höher ist als der Brustkorb, und beim Pflug nur die Knie anziehen. Danach, bevor sie in den Fisch geht genügend Ruhepause dazwischen lassen. Ich habe gerne früher in meinen Yogastunden vor Matsyasana im liegen Nackenübungen üben lassen, das heißt: Kopf von Seite zu Seite, dabei auch die Kopfseite sanf gegen den Boden drücken, anschließend Kinn gegen das Brustbein sanft ziehen, danach Schultern hoch zu den Ohren ziehen, man kann auch im liegen die Schultern rollen, und zum Schluß noch die Schulterblätter hinter dem Rücken zusammen pressen, in dem man nur ganz leicht den Brustkorb minimal anhebt. In dieser kurzen Zeit des konzentrierten Üben hat sich das Körper- und Energiesysthem nach der Umkehrstellung wieder beruhigt, danach folgt Matsyasana. Du kannst auch deiner Schülerin in der Stellung helfen, so dass sie richtig hinein entspannen kann, und vielleicht durch deine Zuwendung mehr und mehr diese schöne Asana geniesen kann.
Sehr hilfreich könnte auch sein vor der Yogastunde frischen Zitronensaft von einer oder zwei Zitronen zu trinken, kann auch mit Wasser verdünnt sein, eventuell danach ein bisschen Honig schleckern,. Zitronensaft beruhigt das Herz und ist gut für die Verdauung, und wirkt auf den Körper basisch, gleichzeitig reinigend. Was auch noch gut ist sind Nelken, einfach als Bonbon im Mund lassen, und später zerkauen und schlucken, ist auch gut gegen niedrigen Blutdruck und Übelkeit. (nicht nehmen bei zu hohem Blutdruck).
Und die Yoga-Kriyas in deinem Kurs auch erwähnen und lehren, oder einen extra Workshop ankündigen.

Liebe Grüße Rafaela
Hallo Christine,

ich habe gehört, dass durch die Dehnung der Kehle und des Brustraumes der Magenmeridian stark stimuliert wird. Dies kann dann unter Umständen zu Übelkeit führen. Mit der Zeit (und der entsprechenden Übung) wird es dann wohl besser!

Ich hoffe das hilft Dir weiter!
Om shanti
Claudi
Liebe Claudia,
auch Dir herzlichen Dank für den wertvollen Hinweis.
OmShanti
Christine

Claudia Jahn schrieb:
Hallo Christine,

ich habe gehört, dass durch die Dehnung der Kehle und des Brustraumes der Magenmeridian stark stimuliert wird. Dies kann dann unter Umständen zu Übelkeit führen. Mit der Zeit (und der entsprechenden Übung) wird es dann wohl besser!

Ich hoffe das hilft Dir weiter!
Om shanti
Claudi
Liebe Mahashakti,

eine Frage hätte ich noch zu Deiner Ausführung

"Außerdem kann diese Kopfhaltung über die Irritation der Sinusknoten Auswirkungen auf die Regulation des Blutdrucks haben. Beide Irritationen verlieren sich mit voranschreitendem Üben"

Was verändet sich genau beim regelmäßigen Üben ? Gewöhnt sich der Taktgeber "Sinusknoten" an die Beanspruchung oder wie darf man sich das vorstellen ?

Wenn Du hier auch noch etwas antworten könntest, wäre ich Dir sehr dankbar.

Om
Shanti
Christine
Der Fisch öffnet das Herz. Vielleicht ist Sie noch nicht bereit dazu.
Liebe Mamuta,

auch das ist möglich...

Danke für Deinen Beitrag, werde diesen Gedanken mit einbinden.

LG
Christine

Mamuta schrieb:
Der Fisch öffnet das Herz. Vielleicht ist Sie noch nicht bereit dazu.

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