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Hallo zusammen- wichtige Frage:
Hat jemand Erfahrungen gemacht mit traumasensiblem Yoga? Wer kann zum Thema was berichten?

Es geht um eine geübte Yogini, die kürzlich einen Riss in der Hirnarterie hatte, knapp am Schlaganfall vorbei, jetzt ziemlich verunsichert ist, aber gerne wieder weiter Yoga machen möchte.

Einerseits geht es also um den sicheren Umgang mit dem eigenen Körper, der noch im Heilungsprozess ist und andererseits geht es um die Überwindung des erlittenen Traumas und Zurückgewinnung des eigenen Selbstvertrauens, Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Kann jemand etwas berichten- raten- beitragen?
Om shanti, vielen Dank!

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Da empfehle ich einen sorgfältig an sie angepassten Mix aus Entspannung, viel sanfte Wechselatmung (!) und sehr langsam und bewusst gehaltene Asanas. In meinem Blog (rechts im Menü, weiter unten) findest du eine Reihe wertvoller Hinweise zum Thema Verwurzelung, Entspannung und Erdung. Das ist derzeit der Übungsschwerpunkt.

Hier der direkte Link:
http://www.manipura.de/blog/2011/11/30/unruhig-unkonzentriert-verwu...

Viel Erfolg und Freude auf deinem Weg!
Om Shanti, Liebe Grüsse, Mahashakti

Herzlichen Dank für deine Antwort! Wie genau kann ich den Mix sorgfältig an sie anpassen? Da die Dissektion ja vom Nacken ausgeht, ist es sehr schwierig/ unmöglich, solche Asanas zu machen, die in dieser Region arbeiten- keine Rückbeugen, keine Drehungen,.... zugleich verspannt sie dort völlig. Ist vielleicht eine passive Behandlung sinnvoller?
Die Übung mit der Wurzelmeditation und die Wechselatmung wird gleich ausprobiert!

Danke, danke und liebe Grüße!

Hallo,

ich hätte evtl. noch einen kleinen Ratschlag für dich.

Ich habe vor ca. einem Jahr Yin Yoga entdeckt. Dies ist eine sehr „passive“ Art Yoga zu praktizieren, denn noch sehr wirkungsvoll.

Yin Yoga besteht vor allem aus lang gehaltenen Yogapositionen am Boden, im Sitzen oder im Liegen. Die meisten dieser Haltungen werden ohne Muskelaktivität ausgeführt so wird tiefliegendes Gewebe und Körperbereiche angesprochen. Dies führt zu einem Ausgleich vom Energiefluss im Körper. Der Körper wird sanft gedehnt, so dass Spannungen verschiedener Art sich auflösen können: geistigen, körperlichen, emotionalen Ursprungs.

Eine Yin Yoga Praxis ist von Ruhe und Reflexion geprägt. Ich denke gerade dies ist bei traumasensiblen Menschen sehr wichtig.

Vielleicht ist das eine passende Yogapraxis für deine Bekannte?

Lieben Gruß
Annemarie

Herzlichen Dank für deinen Tipp mit Yin Yoga, darüber weiß ich noch nicht so viel und das klingt sehr gut!
Inzwischen gewinnen wir wieder mehr Selbstvertrauen, es braucht alles seine Zeit... Stück für Stück und ohne Druck zu arbeiten hat sich als wirkungsvollstes Mittel erwiesen, um Abstand von dem Trauma zu gewinnen und langsam wieder ins Leben zu kommen.
Om shanti!

Hallo,

freut mich wenn ich mit meinem Tipp etwas helfen konnte. Stück für Stück und ohne Druck zu arbeiten ist auf jeden Fall der richtige Weg. Oft hängen solche Symptome mit innerlichem Druck zusammen. Da kann es auch helfen in sich hinein zu horchen, wo man sich Druck/ Stress macht um sich so auf die Schliche zu kommen (den meisten Druck macht man sich ja selbst…)

Viel Entspannen, Übungen in den man loslassen kann sind auf jeden Fall hilfreich.

Ich wünsche euch alles Gute!

Om Shanti
Annemarie

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