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Om namah shivaya,
sicherlich hat jeder bevorzugte Asanas- jene, in die man sich besonders gut hineinfühlen kann, am besten entspannen kann, oder die einen aus anderem Grunde bereichern. Bei mir sind das zum Beispiel alle Vorwärtsbeugen, oder auch der Pflug, mit seinen Variationen.
Allerdings spüre ich auch, dass es nicht unbedingt die Asanas sind, die besonders häufig geübt werden sollten, sondern ich denke, das sollten genau die gegenteiligen sein.
In meinem Falle wären das die Rückbeugen, die mir interessanterweise auch nicht leicht fallen...
Außerdem befasse ich mich zur Zeit mit Themen der persönlichen Öffnung, was dann auch wieder dazu passt- also Asanas, die der Öffnung des Herzchakras dienen.
Schön wäre es, wenn mir noch jemand Tipps geben könnte, bezüglich spezieller Asanas zu diesem Thema.
Freue mich natürlich auch über Beiträge zu Euren Lieblings- Asanas.
Lichtvolle Grüße- Bärbel

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

om liebe Bärbel, die Rückbeugen sind wohl für fast jeden (auf jeden fall Yoga-beginnenden) das schwierigste, denn das sind ja so Übungen, die im alltäglichen Leben nicht so wirklich vorkommen.... Vorwärtsbeugen macht jeder schon eher mal, z.B. beim heben einer Wasserkiste oder ähnlichem.... klar, üben sollte "man" wie ja immer im Leben genau das, was einem am wenigsten gefällt.... ich habe schon in diversen Arbeitsbereichen festgestellt, dass ich nach einer gewissen Zeit gar keine Probleme mehr habe mit Dingen, die ich eigentlich nicht gerne tat .... hmmmm da fällt mir jetzt gerad ein: das könnte bedeuten, dass ich tatsächlich irgendwann lächelnd die Heuschrecke meistere? Na ich weiß nicht.... meine Lieblingsasana ist übrigens der Skorpion, ich kann ihn noch nicht wirklich allein doch ich nähere mich der Skorpionverwirklichung an.... das finde ich zur Zeit so richtig gut.... dir auch lichtvolle Grüße und schöne Ostertage, om shanti, Vani Devi
Om Om Om
Liebe Bärbel,

für die Öffnung des Brustkorbs kann ich dir den Fisch besonders empfehlen. Bei dieser Übung wird ja bewußt in den Brustkorb ein und aus geatmet. Wenn du dich auf diese Atmung auch metal ganz bewußt konzentrierst, kannst du viele Spannungen wahrnehmen und auflösen. Vielleicht kommen dir auch einige Erlebnisse ins Bewußtsein, die dich von einer persönlichen Öffnung abhalten können. Mit bewußten Ausatmen kannst du dich dann "frei" machen.

Om Shanti und viele Grüße

Heinz
Liebe Bärbel,

meine Lieblingsasanas für den Herzbereich sind Dhanurasana und Matsyasana. Allerdings empfehle ich zum Einstieg lieber eine einfachere Variante: Matsyasana mit ausgestreckten Beinen, unter der Rückenmitte ein Kissen, Arme leicht nach hinten ablegen (falls dies möglich ist). 3 - 5 Minuten, von langen Atemzügen begleitet, ausführen. Die andere Übung, die ich als Einstieg gut finde, ist eine Kobravariante... Bauchlage, Beine/Füße fest am Boden, Ellbogen zeigen nach außen/Unterarme-Hände vorwärts, tief einatmend Becken runterdrücken und dabei Schultern/Brust/Arme leicht
vom Boden anheben. 3 Atemzüge halten, absenken und 3 Atemzüge entspannen, 5 Mal wiederholen. Diese Kobravariante mobilisiert nicht nur die Wirbelsäule, sondern käftigt und dehnt auch Rückerstrecker und Trapezmuskel. Bei weiteren Rückbeugen, wie Ustrasana etc., sind jedoch ebenso die Bauchmuskeln wichtig und sollten durch die entsprechenden Asanas (Navasana etc.) trainiert werden.

Soviel für's Erste. OM Shanti und viel Erfolg:

HOLGER LÜTTICH

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