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Schaut euch mal diese Diskussion an:

http://www.vegetarier24.de/forum/topics/warum-sind-viele-veggies

Einige Meinungen sind ja nachvollziehbar aber andere wiederum.....

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Es gibt überhaupt keinen Grund Dich für irgendetwas zu schämen, Peter, und Du bist auch in diesem Punkt niemandem Rechenschaft schuldig. Du bist doch auf einem guten Weg. Insbesondere den schwersten Schritt der Einsicht hast Du doch schon hinter Dich gebracht... Also nur weiter so...

Om namah shivaya
Om shantih
Detlef
Detlef: ....wahrscheinlich stärksten aller bekannten vorhandenen biologischen Urtriebe.

wahrscheinlich, da nehme ich doch wieder einmal eine Stelle aus einem der weisen Bücher: (hier Einheitsübersetzung)

Genesis: Kain und Abel 4.2 - 4.8..
4.2... Abel wurde Schafhirt und Kain Ackerbauer.
4.3 Nach einiger Zeit brachte Kain dem Herrn ein Opfer von den Früchten des Feldes dar;
4.4. auch Abel brachte eines dar von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Der Herr schaute auf Abel und sein Opfer,
4.5 aber auf Kain und sein Opfer schaute er nicht. da überlief es Kain ganz heiß und sein Blick senkte sich.
4.6. Der Herr sprach zu Kain: Warum überläuft es dich heiß und warum senkt sich dein Blick?
4.7 Nicht wahr, wenn du recht tust, darfst du aufblicken: wenn du nicht recht hast, lauert an der Tür die Sünde als Dämon. Auf dich hat er es abgesehen / doch du werde Herr über ihn!
4.8 Hierauf sagte Kain zu seinem Bruder Abel: Gehen wir aufs Feld! Als sie auf dem Feld waren, griff Kain seinen Bruder Abel und erschlug ihn......

OM SHANTI Frieden und Liebe für alle/s
miramuun
Hari om,

meines Erachtens werden manche Menschen aggressiv, wenn ihre Umwelt nicht ihrer Norm entspricht. Viele Menschen gehen von sich aus und meinen, daß andere Menschen sich genauso oder sehr ähnlich verhalten müßen. Wir sind aber alle individuell verschieden und erfahren die Notwendigkeit zur vegetarischen Ernährungsweise zu unterschiedlichen Zeiten. Das hängt von unserer unterschiedlichen spirituellen und intellektuellen Entfaltung ab. Welches Wissen wir erwerben bestimmt auch wie wir uns verhalten. Vielfach spielt natürlich auch die Erziehung eine Rolle. Denn, manche Menschen haben nicht immer gelernt tollerant zu sein und Differenzen friedlich zu lösen. Sie gehen nicht den Mittelweg, sondern wählen entweder das eine oder andere Extrem.Viele merken nicht einmal, wenn sie aggressiv sind. Da bedarf es viel Yogapraxis, um diese inneren Verhärtungen oder Blockaden zu beseitigen. Glücklicherweise stellt Yoga in diesem Kontext einen sehr effektiven und idealen Lösungsweg dar: So wie Hathayoga den Köper flexibler macht, so wird Flexibilität im Geistigen ebenfalls erreicht. Dann kann man/frau als Vegetarier/in an einem Tisch mit einem Fleischesser sitzen und die gegenseitige Ernährungspräferenz respektieren. Man muß ja nicht auch zum Fleischesser werden, wenn sich beide respektieren. Wenn man das Gefühl hat, daß man nicht mit einem Fleischesser an einem Tisch sitzen und essen kann, dann sollte man es auch nicht tun. Wir haben nicht das Rechte anderen vorzuschreiben was sie tun sollen oder wie sie sein sollten. Wir können die Menschen nicht verändern. Jeder muß es selber tun. Aber wir können ein gutes Beispiel sein, an die sich andere erinnern.

In meinem persönlichen Leben habe ich gesehen, wie sich Menschen in meiner Umwelt zum Vegetarier entwickelt haben. Ich bin mein ganzes Leben eine Vegetarierin gewesen und viele Menschen machten sich deswegen über mich und meine Familie lustig. Ich habe es immer ignoriert und friedlich mein Essen weitergegessen. Heute haben sich all die, die besonders laut gegen vegetarische Kost schimpften, zu richtigen Hard-core Vegetariern entwickelt. Ich habe nie versucht meine Freunde zu Vegetariern zu verwandeln. Ich habe sie nur reden lassen und war friedlich und habe ihre Andersheit akzeptiert, obschon sie meine Ernährungsweise nicht verstehen konnten.

Ich glaube, daß man seinen Prinzipien treu bleieben muß, besonders wenn man weiß, daß es das Beste für einen ist. Die lauten Stimmen werden immer leiser, wenn man seine eigene innere Stabilität vorlebt und sich an ihrem verbalen Unsinn nicht beteiligt. Es schafft nur unnötige Probleme und das beste Essen wird dann auch nicht schmecken.

Swami Vivekananda hat mal gesagt: "The world is hard but my soul is much harder".

(Die Welt ist hart, aber meine Seele ist viel härter.)

Swamiji war nicht innerlich verhärtet, sondern vielmehr innerlich stark und friedlich. Er hielt seine inneren Tendenzen, und Neigungen druch Yoga im Saum. Wir müßen alle unsere Blockaden und Unzulänglichkeiten mittels Yoga durchbrechen und unsere innerwohnende Stärke entfalten. Dann ist es viel einfacher mit Aggression friedlich umzugehen, weil sie selbts zurückgeht und sich in Wohlgefallen auslöst. Yoga ist wie ein Yagna. Sie wirkt sich nicht nur auf uns aus, sondern auf alle die, die wir begegnen. Auch die Tiere und Pflanzen profitieren davon. Tägliche Yogapraxis ist wie eine tägliche Homa. Sie ist eine Reinigung....

Es ist schön, daß wir nicht alle gleich sind.

Ommmmmmmm
Hallo Ihr Lieben,

@ Detlef

Vielen Dank ;-)

@ Peter,

die geistige Einstellung beim Essen ist wichtig.
Du kannst z.B. wenn Du Fleisch isst, im Geiste "Danke" zu dem Tier sagen.
Die Naturvölker machen das so.
Der Kreislauf von Leben und Sterben, von fressen und gefressen werden...Auch wir sind halt irgendwie ein Teil davon.
Und solange diese tierischen Instinkte noch nicht "überwunden" sind, mach Dich nicht fertig deshalb! Sag im Geiste "Danke" zu dem Tier und segne es!!
Überhaupt Danke sagen dafür, dass etwas leckeres auf dem Tisch steht.

Mit der Zeit minimiert sich der Fleisch"genuss" normalerweise sowieso, wenn man sich mal bewusst wird, was es mit dem heutigen Fleischkonsum auf sich hat.
Und auch durchs Yogaüben.
Vielleicht ein bisschen mehr Fisch....
Und dann mal lecker zubereitetes Tofu?

Du machst das schon!

Alles Liebe
Sabine
ganz lieben Dank, haripriya-deepa, für diese friedlichen und weise Worte.

in Liebe für alles/s
miramuun
Danke Miramuun,

das ist ganz lieb von Dir.

om shanti shanti shanti
haripriya-deepa

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