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Hallo zusammen,

ich hoffe zunächst mal, dass ich hier richtig bin.

Seit ich mich intensiv mit der Sivananda Tradition beschäftige, stellen sich mir einige Fragen.

Für mich fühlt sich es sehr richtig an, von allen Wegen des Yoga ein wenig zu üben und alle in das Leben zu integrieren.

Mein Frage ist eher "technischer": in den einzelnen Wegen gibt es ja verschiedene Übungsweisen und auch teilweise andere Philosophien die dahinter stecken.
Beispiel: wenn ich Hatha Yoga oder Kundalini yoga übe, bezieht sich das ja auf das Tantra System, in dem die Shiva / Shakti Philosophie zugrunde liegt. Sobald ich dann z.bsp direkt danach noch 20 min oder länger meditiere, übe ich ja Raja Yoga, das auf Purusha/Prakritit basiert.

Mir ist durchaus bewusst, dass das genau der "Sinn" hinter der Tradition ist. Aber irgendwie habe ich persönlich das Bedürfnis, ein relativ festes System zu haben, ein Rahmen in dem ich mich aufhalten kann. (grade als Anfänger). Immer ein festen "Gott", mit dem selben Philosophischen System, Geschichten, Mythen und Ritualen dahinter.
Gleichzeit übe ich unheimlich gern alle Systeme, ich habe ein starken Bhakti Bezug, möchte aber auch gern intensiv Kundalini üben und mich mit Vedanta beschäftigen.

Macht es Sinn, bzw ist es überhaupt Möglich, alle Übungswege auf ein Fundament aufzubauen? Wenn ja, wie geht das am besten? Habt ihr evtl Bücher Tipps?

Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen :)

Vielen lieben Dank und ganz herzliche Grüße,
Om shanti
Stefan

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Viele Yoga-Angebote haben doch Lehrer/Innen, welche eine Vielzahl an Stilen nebeneinader unterrichten, so falsch kann das nicht sein. Am Ende führen alle Übungen zum gleichen Ziel.
Vielleicht solltest du dir eher die Frage stellen, welche Art von Übung du wie oft integrieren möchtest?

Nun, dieses gesuchte Fundament hast Du bereits mit dem integralen Yoga gefunden.

Die Wege ergänzen sich und bedingen auch einander. Z.B. Raja Yoga als Begriff (für Geistesruhe, Yoga des Geistes) ist meiner Kenntnis überhaupt erst in der Haha Yoga Pradipika erwähnt und immer das erklärte Ziel von Haha gewesen. Insofern ist es sehr stimmig und nicht nur ich haben gute Erfahrungen damit gemacht vor der Meditation Asana, Pranayama zu üben. Da es eben sehr konstruktive Effekte hat.

Auch finden sich Bakti Elemente bei den großen Vedanti (z.B. Shankara) und ebenso bei Kundalini.

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