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Leider suche ich immer noch Liebe, die andere mir geben sollen.

Einer meiner weisen Lehrer sagt:

"Die Suche nach Liebe von anderen hat ihre Ursache im Glauben an die eigene Unvollkommenheit."

Ich möchte den Glauben an die eigene Unvollkommenheit überwinden.

Hat jemand Tipps wie man das macht?

Jaya mata Kali - Diamir - Nanga Parbat

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Diese Antwort ist jetzt ein bisschen ironisch gemeint.

Satchitananda swaropuham ist ein Kernsatz des Vedanta.
Sukadev betont immer dass der Hinduismus eine optimistische Religion ist.
Und er hat recht damit imho. Es gibt keine Erbsünde. Es gibt keine ewige Verdammnis. Es gibt keine Hölle.

Der Mensch ist ein Teil Gottes. Um Erfahrungen machen zu können vergisst er das. Und macht sich dann auf diese Erfahrung neu zu machen. Wir sind im großen Maße Schöpfer und wir können wählen.

"Die wahre Natur des Menschen ist SeinWissenGlückseligkeit." Ein schöner Satz, der mir Yoga und die Indischen Kultur sympatisch macht.

Es gibt viele Denkrichtungen in Indien. Es gibt auch Strömungen, die das anders sehen.

Allerdings glaube ich nicht das Göttin/Gott die Kontrolle über die Schöpfung verloren hat. Doch das ist Ansichtssache.




Diamir sagt:

Ich sage das. ;-)

Und dadurch wird es meine erlebte Wahrheit im Universum.



Diamir sagt:

Wie ich schon sagte:

Das Universum unterstützt dich in dem was du glaubst.

Was du glaubst wird deine persönliche Wahrheit.

Viel Spaß mit deiner Wahrheit.

Und diese Aussage braucht keine Ergänzungen, steht für sich. "Meine wahre Natur ist Satchitananda."



Turiya sagt:

@ Diamir: Ich denke, das gilt vielleicht für unsere Seelen, aber hier in unserer materiellen Welt ist nichts vollkommen und alles Maya. Nun leben wir aber hier in unserem materiellen Körper und machen hier in der Illusion so unsere verschiedenen Erfahrungen.

Wer sagt das eigentlich: Ich bin Sein, Wissen, Glückseligkeit. ? Sagt das Gott, ein Engel, ein Prophet oder ein Mensch? Dieser Satz ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen, der Kontext, in dem es gesagt wurde, fehlt. So kann man gar nicht sagen wie es gemeint ist.

Danke für deine Antwort. Ich glaube, ich habe das - auch vor ewig langer mal gehört, da wurde es als lineares und zyklisches Denken bezeichnet.

Danke auch an D. Jahnke und Turiya für eure z.T. sehr ausführlichen Erklärungen.

Grundlage meines Glaubens ist allerdings die Bibel, sie - und nur sie - wird auch als "Gottes Wort" bezeichnet.

Danke an Turiya und D.Jahnke für die teilweise sehr ausführlichen Erklärungen. Glaubensgrundlage für mich (wie für die meisten Christen, denke ich) ist jedoch die Bibel. Sie (und nur sie) wird auch als "Wort Gottes" bezeichnet.
Aber wie ich bereits an anderer Stelle sagte, geht es in Glaubensfragen nicht darum, wer am Ende des Tages "recht hat". Das sind ja immer sehr tiefgehende persönliche Erfahrungen.

D.Jahnke sagt:

Das Christusmysterium und der Geheimbund der Essener

Die Essener
Beim Auszug der Israeliten aus Ägypten geschahen aus einem tiefen Glauben der Menschen heraus viele göttliche Wunder und Zeichen.
Eines davon war die Durchquerung des Roten Meeres, wodurch die Israeliten durch eine Fügung gerettet wurden. Für all die wundersamen Rettungen fanden lichtvolle Öffnungen des Himmels statt, wodurch sich reine und starke Kräfte auf die Erde ausschütteten. Es waren geistige Kräfte aus höherer geistigen Bereichen, in denen die Begrenzungen, die auf der Erde gelten, aufgehoben sind. Aus diesen Wundern und Zeichen bildeten sich geistige Wege - so auch der geistige Weg der Essener.
Die Essener hatten es sich zur Aufgabe gemacht, in einer geistigen Reinheit das Leben zu verbringen. Dafür bedurfte es intensiver asketischer Anstrengung. Die Überwindung irdischer Begrenzungen war damals vor allem über die Entsagung möglich. Die Essener lebten in der freien Natur in großer Einfachheit und ernährten sich ausschließlich von Nüssen, Fruchtkernen und frischem Wasser und unterzogen sich immer wieder langen Fastenperioden. Die Männer schoren sich nicht das Haupthaar und den Bart. Eine große innere Reinheit konnte sich bei ihnen entwickeln, was in ihren Auren klar ersichtlich war. Obwohl sie in Einfachheit lebten und weltliche Genüsse ihnen fremd waren, zogen sie majestätisch in ihren regenbogenfarbenen Auren in der Natur umher.
Die Essener waren in ihrer religiösen Einfachheit eins mit den inneren Essenzen und Heilkräften der Natur. So waren sie in ständiger Verbindung mit den Hütern der Elemente, den Reichen der Engel und den Boten des Lichts. Es wurden einfache Strukturen der bedingungslosen Liebe gelebt, die ganz selbstverständlich harmonische Lebensumstände hervorbrachten. Sie behielten ihre innere Disziplin bei, wodurch sich ihre Reinheitsstufe stetig ausweitete. Es flossen ihnen lichtvolle Heilenergie zu, es breitete sich eine Fröhlichkeit bei ihnen aus, da sie so wahrlich zu Gottes Kindern geworden waren. Ihre Heilkräfte waren legendär. Ihre wenigen Worte die sie sprachen, waren von großer Weisheit durchdrungen. Die Essener verherrlichten die irdische Schöpfung, sie Verschwendeten nichts noch lebten sie in demütigende Armut. Aus ihren inneren Bestrebungen sich mit den Heilkräften des Wassers zu verbinden, entwickelten sich im laufe der Zeit das Reinigungsritual der Taufe. Die Menschen die das Taufritual in Anspruch nahmen, wurden auf wundersame Weise gereinigt und geläutert. So konnte dem Volk der Israeliten, das in der Vergangenheit einen schweren Weg durch Knechtung und Vertreibung gegangen war, bei der Überwindung seiner traumatischen Vergangenheit heilend zur Seite gestanden werden. Wie in jedem geistigen Weg entwickelte sich auch bei den Essener eine geistige Hierarchie, an deren Spitze Johannes der Täufer stand. Er verbreitete durch sein Wirken dem angekündigten Messias den Weg.
Die Machthaber des Römischen Reiches mitsamt ihrem jüdischen Statthalter hatten eine dunkle Dynastie entstehen lassen. Die Kräfte der Finsternis hatten sich bedrohlich aufgebaut. Große Furcht machte sich im Volk breit, da die menschliche Degeneration zu groß geworden war. Das Volk der Juden drohte endgültig in finstere Realitäten zu versinken. Darüber hinaus, war der gesamte irdische Planet in Gefahr. Die Naturelemente schickten sich an, die dunklen Bewußtseinsströmungen in elementaren Entfesselungen auszudrücken, was große Zerstörung zur Folge gehabt hätte. Es sollte keine dritte große Zerstörung über die Erde ziehen, da den Menschen diesmal kollektiv der Akt der Befreiung gewährt werden sollte.
Jesus wurde weniger Jahre zum vollendeten Christus, der in seinem göttlichen Bewußtsein über starke Heil- und Lichtkräfte verfügte. Die Taufe von Jesus Christus durch Johannes den Täufer sollte das Signal sein, dass der Zeitpunkt der kollektiven Befreiung gekommen war. Trotz großer Anfeindungen und dunkler Heimsuchung, war es Jesus Christus gelungen, das Christusbewustsein in seiner höchsten Form zu entwickeln. Die große Reinheit, die erstmals von den Essenern in die irdische Realität gezogen worden war, bewirkte nun mit der göttlichen Kraft von Jesus Christus all die Wunder. Jesus Christus hatte die dunklen Kräfte bewußt auf sich genommen, wodurch sie gebunden wurden und so teilweise ins Licht abgezogen werden konnten. Riesige Formationen von Astralwesen wurden dadurch aus der irdischen Ebene abgezogen, ins Licht befreit oder auf anderen Planeten des Universums gezogen, um dort durch Reinigungen zu gehen. So konnte sich das lichtvolle Christusbewustsein auf der Erde ausbreiten. Jesus Christus hatte die zu stark auseinanderdriftenden Pole des Lichts und der Finsternis wieder zusammengeführt. Durch die asketischen Überwindungen irdischer Begrenzungen haben die Essener einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass sich das Christusbewustsein auf der Erde erstmals im vollendeten göttlichen Sein von Jesus Christus zeigen konnte. Johannes der Täufer war in diesem Mysterium der Befreiung das letzte menschliche Glied zum erwachten Christusbewustsein.
Wenn die Menschen aber zu stark an die irdischen Sinnesbefriedigungen gebunden sind, müssen ihnen Grenzen aufgezeigt werden. Sonst ist menschliche Freiheit nicht möglich. Über eine zu starke Sinnesanbindung verwandelt sich Lebenskräfte in zerstörerische Kräfte. Das Christusbewustsein wird sich in der Zukunft nicht mehr über den Weg der Entsagung entwickeln, sondern über die Zusammenführung der geistigen Wege.


Glaubt nicht dem Hörensagen und heiligen Überlieferungen, nicht Vermutungen oder eingewurzelten Anschauungen, auch nicht den Worten eines verehrten Meisters;
sondern was ihr selbst gründlich geprüft
und als euch selbst und anderen
zum Wohle dienend erkannt habt,
das nehmet an.


Buddha (auch genannt Siddharta Gautama 560 -480 v. Chr., Stifter der nach ihm genannten Religion)

Genau das habe ich vor 33 Jahren getan und entschieden, mich taufen zu lassen.

Wenn ich in irgendeiner Frage wissen möchte, was Jesus "eigentlich gemeint" hat, sehe ich als verlässlichste Quelle immer noch das Neue Testament an.
Und das Kreuz gehört ganz entschieden zu meinem Glauben dazu. Es entspricht auch meiner Lebenserfahrung: da gibt es eben nicht nur Licht und stetige positive Weiterentwicklung. Sondern es gibt leider auch üble Rückschläge und krachendes Scheitern - aber auch hoffnungsvolle Neuanfänge.

Ich möchte aber niemanden missionieren. Wenn ich das richtig sehe, trägt dich dein Glaube genauso durch das Leben (und durch allen Mist hindurch, den das Leben nun einmal mit sich bringt) wie meiner mich.

@Maeggi: Ich wollte und will dir nichts ausreden oder dich von etwas anderem überzeugen, wenn du deinen Weg und deinen Glauben gefunden hast, dann ist das gut und richtig.

Mit geht es immer darum, dass ich es genau wissen will und vor allem ist es mir wichtig, die Wahrheit herauszufinden !

Immer wieder passiert es mir, dass irgendjemand etwas sagt oder ich etwas lese und es mir gleich komisch vorkommt. Oder es stellt sich später durch neue Informationen heraus, dass es nicht stimmt. So bin ich und bleibe immer neugierig aber auch kritisch, ganz nach dem obenstehenden Spruch von Buddha.

Ich habe es auch nicht so aufgefasst, als wollte mir irgendjemand etwas ausreden. Würde wohl auch nicht funktionieren. Aber getreu dem Motto "Gib Zeugnis von deiner Hoffnung" finde ich es gut, über meinen Glauben zu reflektieren und freue mich über kritische Nachfragen, die mir helfen, mir selber klar zu machen, was ich eigentlich glaube und warum. Außerdem finde ich es spannend, mich mit Glaubensauffassungen und Anschauungen auseinanderzusetzen, die teilweise so ganz anders sind als meine eigenen. Das ist auch etwas, das ich an dieser Community so sehr schätze: hier wird teilweise sehr kontrovers diskutiert und es geht trotzdem zivilisiert und höflich zu. Das ist leider keine Selbstverständlichkeit und nicht überall so.
Turiya sagt:

@Maeggi: Ich wollte und will dir nichts ausreden oder dich von etwas anderem überzeugen, wenn du deinen Weg und deinen Glauben gefunden hast, dann ist das gut und richtig.

Mit geht es immer darum, dass ich es genau wissen will und vor allem ist es mir wichtig, die Wahrheit herauszufinden !

Immer wieder passiert es mir, dass irgendjemand etwas sagt oder ich etwas lese und es mir gleich komisch vorkommt. Oder es stellt sich später durch neue Informationen heraus, dass es nicht stimmt. So bin ich und bleibe immer neugierig aber auch kritisch, ganz nach dem obenstehenden Spruch von Buddha.

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