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Hallo,

ich bin neu hier und ebenso bin ich Anfänger im Meditieren.
Eine lange Krankheitsgeschichte (Depressionen und Angststörung) sowie seit langem andauernde Probleme haben mich zum Yoga und zum Meditieren gebracht. Das ist aber genau der Punkt: ich versuche, jeden Tag Meditation zu üben, und ich weiß, dass auch schon ein bis zwei Minuten ein Anfang sind. Allerdings verliere ich nur zu schnell die Deduld, weil bei mir nichts geschieht außer unerträgliche Müdigkeit. Sehr lange war (und ist es immer noch) der Schlaf ein probates Mittel, um wenigstens für eine gewisse Zeit nicht mehr grübeln oder diese negativen Emotionen aushalten zu müssen. Sobald ich also sitze und versuche, zu meditieren, bin ich schlagartig müde. Oder aber meine Probleme haben meine Gedanken derart im Griff, dass es mir schier unmöglich erscheint, mich nur aufs Atmen zu konzentrieren. Wenn man derart "gefanegn" ist, hat man dann überhaupt eine Chance, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und wirklich irgendwann so etwas wie Ruhe zu spüren, damit man Kraft tanken kann?

LG,
mare

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Hallo Klaus Weber,

da Du Dich offenbar mit dem Thema auskennst, mal etwas, was ich mich schon öfter gefragt hatte:
Wie kommen eigentlich die stolzen Preise für TM-Kurse zustande? Was genau macht sie so teuer?

Herzliche Grüße

Sei mir Gegrüßt Mare !
Chance, diesen Teufelskreis zu durchbrechen ? Ja das hast Du 100 %, denn Du bist ja auch über einen langen Zeitraum in diesen Zustand gekommen !
Und darum gilt für Dich - in ersten Linie: G e d u l d G e d u l d G e d u l d mit Dir und deinen psychophysischen Zustand zu haben !
Am besten, Du fängst mit etwas an, was Dir spontan Spaß machen würde im yoga oder anderswo - was fällt Dir da ein... und dann kannst Du wenn Du dich gestärkt fühlst mit Meditation deiner Wahl.
Wie wäre es den mit hatha -yoga am Anfang ! ?
Herzlichen Gruß Dieter

Hallo,

es ist einige Zeit vergangen seit meinem Posting. Vor ca. 4 Wochen habe ich plötzlich Herzrhythmusstörungen bekommen, der Arzt hat dann auch noch eine Gastritis festgestellt. Das Ganze hat mir ziemlich Angst eingejagt und was soll ich sagen, von dem Tag an ist meine halbe Stunde (mehr oder weniger, ich sehe nie auf die Uhr) fester Bestandteil meines Tages. Ich schlafe nicht mehr ein (auch wenn ich an manchen Tagen schön dröselig werde und einschlafen könnte, es aber nicht tu) und habe bereits nach wenigen Tagen eine enorme Verbesserung festgestellt. Die Rhythmusstörungen sind nur noch an wenigen Tagen leicht bemerkbar und ich kann es sofort regeln, wenn ich irgendwie aufgeregt bin und mein Herz wieder schneller schlägt. Ich habe einige sehr schöne und interessante Erfahrungen machen können, während ich meditiert habe.Diese tägliche Zeit macht sich insofern bemerkbar, als ich seit mehreren Wochen keine Angst mehr gehabt habe, Probleme sich relativiert haben bzw. ich wesentlich besser damit umgehen kann. Egal, was ist, ich meditiere. Sport auch wieder regelmäßig, aber erst wieder seit einer Woche. Soll nun auch wieder fester Bestandteil werden. ich bin wirklich fasziniert darüber, welche Ergebisse ich bereits nach so kurzer Zeit erlangt habe und freue mich auf die Zukunft...ich will das wirklich lernen und besser werden, bzw. noch mehr ausschöpfen können.

Viele Grüße und ein schönes Osterfest,
schnuutzl

P.S.: zur transzendentalen Meditation: mich würde die Technik wirklich auch interessieren, aber ich sehe keine Notwendigkeit, daraus so ein Geheimnis zu machen, das nur gegen eine nicht unbeträchtliche Summe gelüftet werden kann. Meiner Meinung nach widerspricht das dem Yoga. Ich will da gar keine Diskussion vom Zaun brechen, ich hab nur ein ausgeprägtes Störgefühl bezgl. der Sache und deshalb ist es für mich nicht relevant. es stimmt, man braucht nur etwas Geduld, dann ist einem das klassische Meditieren auch zugänglich, ganz umsonst.

Das ist ja großartig! (Natürlich nicht die gesundheitlichen Probleme, sondern die enormen Fortschritte beim Meditieren)
Dir ebenfalls schöne Ostertage! :-)

Was ist dem Bettler und dem Heiligen zu eigen ? Die Konzentration auf einen Punkt ! ist das A & O



mic sagt:

Hallo Klaus Weber,

da Du Dich offenbar mit dem Thema auskennst, mal etwas, was ich mich schon öfter gefragt hatte:
Wie kommen eigentlich die stolzen Preise für TM-Kurse zustande? Was genau macht sie so teuer?

Herzliche Grüße


Der Preis ergibt sich vor allem aus der intensiven individuellen Betreuung, insbesondere im ersten halben Jahr. Wer diese Phase durchlaufen hat, hört kaum mehr auf. Die TM wird zum selbstverständlichen Bestandteil des Lebens. Es liegt im großen Interesse unserer Organisation, dass jeder Kursteilnehmer bestmögliche Meditationserfahrungen macht. Die Abbrecherquote ist daher sehr gering. Weitere Gründe für die relativ hohe Kursgebühr habe ich hier aufgeführt: http://www.lebensqualitaet-technologien.de/tm-kurs.html#Anchor-Waru....

LG Klaus

Hallo Mare,

mein klarer Hinweis wäre, werde erst leer von all den Vorstellungen, Erwartungen usw., auch was die Meditation betrifft. Depression ist eigentlich keine Krankheit sondern oft ein unbewusster Schritt, der einen langsam fragen und erkennen läst; "Wer Bin Ich....". Aber der Mensch und die Gesellschaft machten daraus eine Krankheit, sie fördern die Angst, so das die Kassen klingeln und voll werden, und die Menschen glauben was man ihnen sagt besonders wenn Leid und Zerrissenheit da ist.

Die Antwort von Dieter Jahnke hat mir gut gefallen: Beginne mit Hatha Yoga. Hatha Yoga kann dir eine Stütze sein den Weg nach innen zufinden. Sich selbst zu spüren jenseits der Gedanken. (Schutz)Verspannungen in Körper und Geist zu lösen. Innere Kraft aufzubauen. Selbstbewusstsein und die innere Mitte stärken. Und was sehr entscheidend ist, die Liebe zu dir selbst wieder erkennen und fühlen.

Finde auch selbst die Ursachen deiner Depression, das ist möglich wenn du wirklich ehrlich zu dir bis. Im Herzen trage die Selbstverantwortung, und verzeihe dir alles, so kann man natürlich auch niemanden anderen böse sein, da der Andere nur der Siegel von einem selbst ist. Spüre in deiner Achtsamkeit und Bewusstheit, in allem was du tust, so weit es dir möglich ist, ein Gefühl das kein Stillstand da ist, das heißt, las diese wundervolle Lebensenergie die positive Seite der Dualität die LIEBE aufleben, besonder in dir selbst und gebe der Angst keinen Raum, dabei erkenne alles ist perfekt so wie es ist.
Treffe eine liebevolle stärkende Entscheidung und bleibe dabei, es darf kein strafen oder klein machen dabei sein, du würdest dich sonst verletzen und den Mut, Kraft und die Inspiration verlieren.
Lass es geschehen das immer wieder ein Teil deines Alltag eine Meditation ist, um so leichter wird dir dann die stille Meditation fallen. Dabei ist es gut sich zu befreien aus dem selbst gebauten Gedankengefängnis, werde leer.

TM habe ich gelernt und habe viel bezahlt, ich würde das Geld nicht mehr dafür ausgeben!! Das gleiche hat man z.B. bei Yoga Vidya fast kostenlos und noch viiel mehr.

Alles Liebe

stimmt yoga vidya kann helfen und mach dir kein stress. ich bin jetzt 2jahre vom tiefpunkt entfernt und es hat sich noch nicht alles geloest. ich komm immer stueck fuer stueck voran. ich sag immer ich bin im steinbruch und hat hab noch viele felsen zu zerstoeren. ich mach heut nur noch halb soviel wie vor 2jahren und schlepp ueberall ein notizbuch mit.

Hallo Rafaela,

wer mit seiner TM unzufrieden ist, sollte sie überprüfen lassen. Das ist normalerweise auf Lebenszeit kostenlos. Manchmal schleichen sich Fehler ein, und dann bringt die Meditation nicht die gewünschte Wirkung.

Klaus
jai guru dev

Liebe Mare
Du kannst einmal versuchen statt der stillem Meditation im Sitzen eine Gehmeditation im Park zu machen oder dich auch mal meditierend unter einen Baum zu stellen. Eine andere Möglichkeit ist es das Mantra laut zu wiederholen. Wäre schön zu hören wie es dir damit ergangen ist. L G ute

Hallo Ihr Lieben,

ich danke Euch für Eure vielen Tipps! Mittlerweile komme ich mit der "stinknormalen" Meditation ganz gut zurecht, an manchen Tagen hakt's ein bisserl, aber ich lass' mich dadurch nicht mehr verunsichern oder ärgere mich darüber. Ich freue mich jeden Tag auf mein kleines Zwiegespräch mit dem höheren Selbst, das ich manchmal deutlich wahrnehme, manchmal nur sehr leise.

LG,
mare

J a. ich wünsche dir
viel Freude dabei.

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