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Hallo liebe Leute,
Ich verlor vor drei Tagen meine Mutter. Sie hatte ein langes und erfülltes Leben und starb jetzt an plötzlichem Herzversagen. Sie behielt bis zuletzt ihre Selbstständigkeit und starb so, wie sie es sich gewünscht hat.
Sie war kein spiritueller Mensch und ich habe gerade das Gefühl, dass ich sie auf ihrem Weg auf der anderen Seite unterstütze. Ich fühle mich zunehmend schlapper, möchte aber auch weiter funktionieren, bei den Beerdigungsvorbereitungen, im Gespräch mit lieben Angehörigen usw.
Gibt es yogischen Tips und Verhaltensmäglichkeiten?
Liebe Grüße Birgit

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Kommentar von D.Jahnke am 1. Dezember 2017 um 5:28pm

Spiritualität bedeutet das Leben Lieben, auch deine Mutter liebte das Leben, mehr oder weniger, wie jeder andere Mensch es nch seiner Art & Weise auch tut - dessen sei gewiss. Mach Dir keine Sorgen - zum wenn und aber - und gehe mit Gottesvertrauen & Liebe an die nötige Arbeit, die nun noch für deine Mutter zu tun bleibt.

Kommentar von Birgit am 3. Dezember 2017 um 8:21am
Danke für Deine Antwort. Ich trage sie im Herzen.
Kommentar von Turiya am 6. Dezember 2017 um 7:16pm

Wenn dich die Emotionen überwältigen sollten, ist das erste Mittel immer das "tief einatmen". Mindestens sechsmal nacheinnander, aber ganz ruhig und langsam.

Dann gibt es noch einen Akupressur Notfallpunkt, das ist der Punkt auf der Kuppe des Mittelfingers. Drücke dort mit einem Fingernagel ca. 20 Sekunden. Das Praktische ist, das man es unbemerkt machen kann.

Aber wenn mal die Tränen kullern z.B. beim Gespräch mit den Angehörigen ist das überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil, Trauer will auch gelebt sein und man darf schon auch sehr traurig sein, wenn die Mutter stirbt.

Kommentiert von Birgit am Freitag

Liebe Turia,
Danke für die praktischen Tipps. Ich habe die letzten Tage ganz gut überstanden, besonders auch den Wechsel von innerer und äußerer Arbeit gut hinbekommen. Geholfen haben mir dabei auch Sukadevs Hinweise aus seinem Buch Karma und Reinkarnation. Ich sprach laut mit meiner Mutter und hatte das Gefühl, sie ins Licht zu begleiten. Dieser Prozess erscheint mir abgeschlossen. Mal sehe, wie nun alles weiter geht. Liebe Grüße Birgit

Kommentiert von Turiya am Freitag

Liebe Birgit,
das klingt sehr schön, dass du deine Mutter ins Licht begleitet hast. Das ist bestimmt sehr tröstlich und hinterlässt, so stelle ich es mir vor, ein Gefühl der Verbundenheit.

Als es meiner Mutter einmal ganz schlecht ging, bat sie mich, ich solle doch ihrer Mutter bescheid sagen. Zuerst war ich überrascht von diesem Wunsch, dann habe ich überlegt, wie ich das machen soll. Meine Mutter ist 85 Jahre alt und meine Großmutter ist schon 1964 gestorben. Dann habe ich laut zu meiner Großmutter gesprochen und ihr gesagt, dass es ihrer Tochter schlecht geht und sie ihre Hilfe braucht. Ich hatte danach das Gefühl, dass meine Großmutter mich wirklich gehört hat. Als ich das nächste Mal meine Mutter besucht habe, ging es ihr auch tatsächlich wieder besser.

Liebe Grüße, Turiya

Kommentiert von Birgit am Samstag

Ja, es ist gerade ein Gefühl der Verbundenheit vorhanden, das Gefühl zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz zu sein und alle Lieben um mich herum auch das Richtige tun. Es fügt sich und dahinter steht der große Plan, den mein Geist noch nicht erfassen kann.
Was Du über Deine Mutter und Großmutter schreibst hört sich sehr schön an und klingt nach einer herzlichen Verbundenheit. Ich glaube, daran kann ich noch arbeiten, postum. Liebe Grüße Birgit

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