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Smriti ist die Erinnerung, Smriti ist das Erinnerte. Smriti ist auch eine Gattung von Heiligen Schriften, die oft im Deutschen übersetzt werden als Gesetzesbücher. Smriti heißt also, etwas erinnern, die Erinnerung. Man kann sagen, Smarana ist der Prozess des Erinnerns, was auch als eine spirituelle Praxis gilt. Also, Smarana ist das Erinnern des Namen Gottes z.B. Und Smriti ist das Erinnerte. Smarana ist der Prozess des Erinnerns und Smriti ist das Erinnerte. Smriti – das Erinnerte, manchmal auch das Überlieferte. Und Smriti, zum einen bezieht sich auf das Erinnerte, gehört auch zu den so genannten Vrittis, also zu den Gedankenwellen, die Patanjali erwähnt, Smriti aber eben auch eine Schriftgattung.

Es gibt vier Heilige Schriften in dem so genannten Sanatana Dharma, der ewigen Ordnung, kann man sagen, was auch als Hinduismus bezeichnet wird. Und dazu gehört erstmal Shruti, das Offenbarte oder auch das Gehörte, in tiefer Meditation Gehörte. Als zweites sind es die Smritis, das Erinnerte, was jetzt die Gesetzestexte sind, wird auch manchmal genannt „die Überlieferung“. Und als drittes Puranas, wörtlich „das Uralte“, die Geschichten über Gott und seine Inkarnationen, Avatare. Und die Ithihasas, die großen Epen, welche große spirituelle Helden beschreiben und die auch in Verbindung stehen mit Gott und Manifestationen Gottes.

Also, Smritis. Besonders wichtig sind die Manu Smriti und die Yajnavalkya Smriti. In diesen Smritis findest du viele Grundprinzipien des spirituellen Weges. Shruti und Smriti gibt es auch im übertragenen Sinn. Shruti ist die Offenbarung, sind die ewigen Wahrheiten. Smriti, das Erinnerte oder die Überlieferung, ist das, was immer wieder neu angepasst werden muss. Wir nennen auch bei Yoga Vidya die Regeln unserer spirituellen Gemeinschaft die Yoga Vidya Smriti. Dort steht drin, was von einem erwartet wird, der Teil unserer spirituellen Gemeinschaft ist und in den Ashrams oder Zentren lebt, kürzer oder auch länger. Das ist dann die Yoga Vidya Smriti. Also, eine Überlieferung, die sich ergeben hat, indem wir über viele Jahre, seit 1992, immer wieder diskutieren und Vereinbarungen treffen, Abstimmungen treffen, wie unsere spirituelle Gemeinschaft zusammenlebt, wie spirituelle Praktiken als Gemeinschaftspraktiken gemacht werden, wie Entscheidungen getroffen werden usw.

Das ist also die Yoga Vidya Smriti. In Anlehnung eben an Manu Smriti und Yajnavalkya Smriti, die auch verschiedenste Regeln des menschlichen Lebens und Zusammenlebens geben. Also, nochmal, Smriti – das Erinnerte. Smriti – eine der Vrittis, der Ursprünge für Gedanken. Smriti, aber eben auch ein Gesetzestext, eine Überlieferung, und die Yoga Vidya Smriti, die Regeln für das Zusammenleben der Yoga Vidya Lebensgemeinschaften. Mehr zu all dem findest du auf unseren Internetseiten, unter www.yoga-vidya.de. Wenn du mehr wissen willst über Smriti, dann gib einfach ein, „Smriti“. Wenn du mehr wissen willst, wie du in der Yoga Vidya Lebensgemeinschaft leben kannst, dann gib einfach ein, „Lebensgemeinschaft“. Und so findest du sehr umfassende Darstellungen, wie unsere Yoga Vidya Lebensgemeinschaft funktioniert.

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Tags: Smriti, Yoga Vidya Sanskrit-Lexikon, Yoga Vidya Sanskrit-Wörterbuch

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