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In Bioläden und auf den Märkten wird er jetzt wieder frisch angeboten. Man sollte diese Zeit zur Reinigung und Stärkung des gesamten Organismus nutzen. Im Internet gibt es viele Rezepte (für Pesto z.B.) Am besten wirkt er frisch gegessen im Salat oder auf dem Brot. Gegen den Geruch (ähnlich wie bei Knoblauch) hilft Petersilie. © 2017 Bhajan Noam


Hier ein paar Informationen zur Wirksamkeit

Das möglicherweise wichtigste medizinische Anwendungsgebiet des Bärlauchs ist seine heilende Wirkung auf die Blutgefässe. Krankhafte Ablagerungen in den Blutgefässen werden abgebaut, der Cholesterinspiegel wird gesenkt und die Blutgefässe werden elastischer. Die gefürchtete Arteriosklerose wird also gemildert und ihrer Entstehung wird vorgebeugt.

Dadurch wirkt der Bärlauch gleich auf eine ganze Reihe von Zivilisationskrankheiten heilsam, denn viele Krankheiten stehen im engen Zusammenhang mit der Arteriosklerose.

Sei es der Bluthochdruck, die kalten Füsse oder Hände, schlechte Hautheilung durch Mangeldurchblutung, Kopfschmerzneigung, Schwindel, manche Gedächtnisstörungen, Schmerzen beim Gehen oder Leistungsschwäche.

All diese gesundheitlichen Probleme können durch Arteriosklerose verursacht werden (es gibt auch andere Ursachen). Wenn Arteriosklerose die Ursache ist, können die Beschwerden durch die Anwendung von Bärlauch gelindert werden.

Sogar dem gefürchteten Herzinfarkt und dem Schlaganfall kann man durch Bärlauch vorbeugen. Jedoch sollte eine Bärlauch-Kur nicht die einzige Massnahme sein, um diese schweren Erkrankungen zu verhindern, sondern nur Teil eines Gesundheitsprogrammes, das unter anderem eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung umfasst.

Die Wirkungen des Bärlauchs sind vielfältig

Bärlauch wirkt:

adstringierend,
anregend,
antibiotisch,
blutreinigend,
entzündungshemmend,
harntreibend,
hautreizend,
krampflösend,
schleimlösend,
schweisstreibend,
tonisierend

Aus den zahlreichen Wirkungen des Bärlauchs ergeben sich naturgemäss auch viele Anwendungsgebiete für den Bärlauch:


Atemwege
Asthma,
Husten,
Bronchitis,
Fieber,
Stoffwechsel

Stoffwechsel anregend,
Frühjahrskur,
Frühjahrsmüdigkeit,
Rheuma,
Verdauung

Appetitlosigkeit,
Blähungen,
Verdauungsstörungen,
Durchfall,
Würmer,
Galle treibend,
Kreislaufsystem

Arteriosklerose,
Bluthochdruck,
Cholesterinspiegel senkend

Essen

Am besten isst man die frischen Bärlauchblätter.
Wenn man ein grosses Bärlauchgebiet in der Nähe hat, macht man im Frühjahr am besten eine einmonatige Bärlauch-Kur, bei der man täglich mindestens eine Handvoll Bärlauch isst.

Für den Genuss des Bärlauchs gibt es zahlreiche Rezepte, von einfach aufs Brot geschnitten, über Bärlauch-Quark bis hin zu raffinierten Gerichten.

Tinktur

Wenn man über das Frühjahr hinaus in den Genuss des Bärlauchs kommen will, kann man eine Tinktur ansetzen. Dazu gibt man eine Handvoll gewaschenen und geschnittenen Bärlauch in ein Schraubdeckelglas. Man übergiesst den Bärlauch mit soviel Doppelkorn, bis der Bärlauch vollständig bedeckt ist. Dann lässt man die Tinktur zwei bis drei Wochen ziehen. Anschliessend abfiltern und in eine dunkle Falsche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man drei mal täglich 15 bis 30 Tropfen vor den Mahlzeiten.



Tee

Als Tee eignet sich der Bärlauch aus Geschmacksgründen weniger gut als andere Kräuter.
Man kann jedoch auch einen Bärlauch-Tee trinken, wenn man das unbedingt will.

Ein Bärlauch-Tee wird zubereitet wie anderer Tee auch: Mit kochendem Wasser übergiessen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen.

Trockener Bärlauch

Auch das Trocknen der Blätter ist keine optimale Idee, denn die meisten Wirkstoffe gehen durch das Trocknen verloren.
Manchmal erhält man jedoch getrockneten Bärlauch sogar im Handel, es wird also gemacht, auch wenn die trockenen Blätter nur ein müder Abklatsch des frischen Bärlauchs sind.

Besser als Trocknen ist Einfrieren oder Einlegen als Pesto.

Quelle: http://baerlauch.die-heilpflanze.de/heilwirkung.htm

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Tags: Bhajan_Noam, Bärlauch, Reinigung, Rezepte, Stärkung, Wirksamkeit

Kommentar von Diamir am 18. März 2017 um 8:16pm

Aus Wikipedia:

Die Pflanzen dürfen nur für den Eigenbedarf gesammelt werden; die gewerbliche Nutzung von Bärlauchbeständen hingegen muss behördlich genehmigt werden.

Kommentar von Diamir am 18. März 2017 um 8:17pm

Und was ist der Unterschied zu Knoblauch?

Yogis sollen doch keinen Knoblauch essen da er die bösen Treibe weckt. ;-)

Kommentar

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