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Die ersten Schritte zur Veränderung heißen: Wahrnehmen und Beobachten und das Wahrgenommene annehmen – Geh in die Haltung des Beobachters

Was auch immer in deinem Leben und in deinem Körper geschieht, es wünscht sich deine Aufmerksamkeit und will dir etwas mitteilen. Wir haben uns jedoch daran gewöhnt, alles Unangenehme wegmachen zu wollen. Wir lehnen es meist ab, bekämpfen, ignorieren und verurteilen es. In allem jedoch steckt eine Botschaft, ein Sinn, den wir erst dann begreifen, wenn das, was da ist, erst einmal da sein darf.

Solange wir in der ablehnenden Haltung gegenüber dem, was doch schon da ist, stecken, verstärken wir es und verhindern, dass es sich verändern kann. Was du ablehnst, das ermächtigst du. Erst wenn wir annehmen, was doch schon da ist, öffnet sich der Weg für Veränderung.

Werde im ERSTEN Schritt zum Beobachter dessen, was da ist und sage: „Interessant, was sich da zeigt in meinem Leben/meinem Körper!“ oder: „IST DAS NICHT INTERESSANT!“ Solange du nur „Scheiße!“ oder „Schrecklich!“ und „Fürchterlich!“ rufst, gelangst du nicht zur Handlungsfähigkeit, etwas daran zu ändern. Du erschaffst hierdurch das Gefühl der Ohnmacht und verstärkst die Wut in dir.

„Alles in mir und im Außen darf JETZT da sein!“

Der zweite Schritt der Veränderung ist es zu sagen: „Alles in mir/in meinem Leben darf jetzt da sein! Ich bin bereit, es mir anzuschauen bzw. zu fühlen, was es in mir auslöst.“ 1. Wahrnehmen, 2. Annehmen. Dein JA! zu dem, was jetzt da ist und deine mit innerem Abstand beobachtende und bejahend fühlende Haltung öffnet den Weg zur Veränderung. Dein „Nein!“ blockiert den Weg zur Veränderung und hält dich im Bewusstsein eines armen Opfers anderer Menschen oder des vermeintlichen Schicksals.

Schreibe einmal alles auf, wozu du jetzt in deinem Leben, in deinem Körper, deiner Partnerschaft, an deinem Arbeitsplatz „Nein“ sagst. Unsere „Neins“ verstärken unsere Mangel- und Leidenszustände und machen unser Leben so anstrengend. In der Natur gibt es kein „Nein“, der Fluss fließt nicht rückwärts und die Eiche ist nicht neidisch auf den weißen Stamm der Birke.

(Robert Betz)

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Tags: Robert-Betz

Kommentar von haripriya-rāmani हरिप्रिय रामनी am 27. September 2013 um 8:44am

Robert Betz:

Wenn Menschen sich von dir abwenden, wenn du einen neuen Weg einschlägst, verurteile sie dafür nicht

Wenn wir uns entschließen, einen neuen Weg zu gehen mit uns selbst und anfangen, uns Zeit für uns selbst zu nehmen, auf unser Herz zu hören und es Anderen nicht mehr Recht machen, dann reagieren unsere ‚Freunde’, Partner und Familienangehörige oft verletzt, beleidigt oder wütend und wenden sich nicht selten von uns ab oder reden gar schlecht über uns. Denn es macht ihnen Angst, wenn jemand die Pfade des ‚Normalen’ verlässt und einen eigenen Weg geht. Wo viele ihr Herz verraten, gilt der, der anfängt seinem Herzen treu zu sein, als Verräter.

Wenn das in deinem Umfeld geschieht, verteidige dich nicht, aber ‚missioniere’ auch nicht, sei auch in deinem Geist nicht überheblich, indem du denkst „Die sind halt noch nicht so weit.“ Gestehe jedem in deinem Umfeld seinen Weg und sein Tempo zu und auch seine Weigerung weiterzugehen und neue Erfahrungen zu machen. Niemand muss deinen Weg gehen.

Diese Menschen sind Prüfsteine für deine Liebe und dein persönliches Wachstum. Wenn sie dich nicht mehr sehen wollen, akzeptiere es, aber trenn dich im Innern nicht von ihnen. Erlaube ihnen im inneren Gespräch ihren eigenen Weg in ihrem Tempo. Wenn du in Liebe zu dir und zu ihnen durch diese Zeit gehst und im Frieden in dir ruhst, verändert es die Anderen, wenn sie sehen, wie du mehr und mehr lächelst. Denn alle Herzen sehnen sich nach der Liebe, der Freude und dem Frieden.

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