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Sukadev Bretzs Blog (3,309)

Shivaratri – Neue Vorsätze fassen

Om Namah Shivaya

Guten Morgen!

Morgen Nacht ist Shivaratri, die heilige Nacht von Shiva, und weil Shivaratri ein ganz besonders großartiges Fest ist, wird es in Indien auch mehrere Tage vorher schon gefeiert, und auch wir können uns schon so ein bisschen darauf einstimmen. Wir haben ja heute deshalb schon etwas mehr „Om Namah Shivaya“ gesungen, und wir haben „Brahma Murari“ gesungen. Ich möchte euch so ermutigen, zwischendurch am Tag das Mantra „Om Namah Shivaya“ zu wiederholen.… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 17. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Yoga Sutra 2.20

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 21. Vers

„Das Gesehene ist für den Sehenden da.“

Der Sehende ist der Purusha, das Gesehene ist die Prakriti. Das Gesehene ist das, was wir jetzt erfahren. Der Sehende, das sind wir. Warum geschieht das, was uns geschieht? Es geschieht auch, damit wir die Erfahrungen machen, die wir brauchen, um zu wachsen. Was uns geschieht, ist dazu da, damit wir die richtigen Lektionen machen, damit wir zur Befreiung kommen.

Gehe davon aus, dass alles, was dir heute oder… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 16. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Die Zustände der Gunas

Yoga Vidya, tägliche Inspirationen, präsentiert von www.yoga-vidya.de. Mein Name ist Sukadev und ich bin dabei, über das Yoga Sutra zu sprechen. Im 2. Kapitel, 19. Vers.

Einiges von dem, was ich lese, findest du in ähnlicher Form in meinem Buch „Die Yogaweisheit des Patanjali für Menschen von heute“. Dieses Buch bekommst du im Buchhandel, in den vielen Yoga-Vidya-Stadtzentren und du kannst es auch im Yogaversand beziehen. Den Link für den Versand findest du auf der Homepage… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 15. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Erfahrung und Befreiung

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 18. Vers, Fortsetzung

Der letzte Teil dieses 18. Verses heißt:

„Dieses Universum existiert zum Zweck der Erfahrung und der Befreiung, also für Bhoga und Apavargha.“

Wir sind in dieser relativen Welt, um Erfahrungen zu machen. Um das zu tun, was wir irgendwo wünschen. Bhoga heißt durchaus Erfahrung, es heißt auch Vergnügen. Eine Interpretation von Patanjalis Yoga Sutra ist, dass alle unsere Wünsche irgendwann auch in Erfüllung gehen müssen. Glücklicherweise… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 14. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Yoga Sutra 2.17

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 17. Vers

„Die zu vermeidende Ursache des Leidens ist die Identifikation des Sehers mit dem Gesehenen.“

In diesem Vers hebt Patanjali das im 16. Vers Gesagte auf eine andere Ebene. Dort hieß es ja, künftiges Leid sollte vermieden werden. Die Ursache von jedem Leiden ist die Identifikation des Sehers mit dem Gesehenen. Bewusstsein, Purusha, Drashtri – das ist unsere wahre Natur. Deine wahre Natur ist Sat-Chid-Ananda, Sein, Wissen und Glückseligkeit und dort ist… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 13. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Yoga Sutra 2.18

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 18. Vers

Das ist ein etwas komplexerer Vers. Ich will nur Teile davon interpretieren. Mehr findest du ja in meinem Buch „Die Yogaweisheit des Patanjali“.

Letzter Vers:

„Das Gesehene, also das Universum, das aus den Eigenschaften der Natur, Sattwa, Rajas und Tamas besteht, wird erfahren durch die Wechselwirkung zwischen den Elementen und den Sinnesorganen. Es existiert zum Zweck der Erfahrung und der Befreiung.“

Wozu gibt es überhaupt dieses Universum,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 12. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Bedeutung von Shivaratri am 23. - 24.02.09

Wir müssen einiges dafür tun, einiges dafür opfern, aber was wir dafür bekommen, ist sehr viel großartiger als vieles andere. So könnt ihr also an Shivaratri oder nächste Woche oder heute oder morgen überlegen, ob es vielleicht Vorsätze gibt, die ihr erneuern wollt. Oder ob ihr euch vielleicht vornehmt, an Shivaratri den ganzen Tag zu fasten oder eine Monodiät durchzuführen, und nachts bis 4:30 Uhr nicht zu schlafen oder doch wenigstens bis Mitternacht nicht, und dann die Minuten vor… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 11. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Künftiges Leid sollte vermieden werden

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 16. Vers

„Künftiges Leid sollte vermieden werden.“ Auf Sanskrit: „Heyam dukhamanagatam“ oder noch korrekter: „Heyam dukham anagatam“.

Noch nicht eingetretenes (anagatam) Leiden (dukha) ist zu vermeiden (heyam).

Ein einfacher Vers, der auf vielfältige Weise anzuwenden ist. Du kannst das auch wie so einen inneren Kraftruf benutzen. Wenn du merkst, du bist im Begriff, eine Dummheit zu begehen, die dich ins Leid bringt, dann sage einfach: „Heyam dukham… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 10. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Alles Leben ist Leiden

Yoga Vidya, tägliche Inspirationen, Fortsetzung Patanjali, Yoga Sutra, 2. Kapitel, 15. Vers

In diesem Vers hatte Patanjali gesagt, für einen Menschen von Unterscheidungskraft ist letztlich alles leidhaft. Dieser Vers, abgekürzt wird er auch genannt: „Sarvam dukhham vivekinah“.

Sarva - alles, dukha - leidhaft, vivekinah - ein Mensch von Unterscheidungskraft.

Wenn du erkennst, dass du durch äußere Dinge nie glücklich wirst, kannst du entspannt sein. Wenn du nicht erwartest, dass es… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 9. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Nutze deine Unterscheidungskraft

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 15. Vers, Fortsetzung

Der Vers war:

„Menschen mit Unterscheidungskraft erkennen, dass wegen der Vergänglichkeit, neuen Wünschen und Konflikten zwischen den Eigenschaften der Natur und den Gedanken alles leidhaft ist.“

Konflikte zwischen den Eigenschaften der Natur und den Gedanken. Wir haben ja nicht nur einen Wunsch, wir haben verschiedene Wünsche, und diese sind nicht wirklich miteinander vereinbar und verbindbar. Auf der einen Seite willst du ökologisch… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 8. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Künftiges Leid sollte vermieden werden

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 15. Vers

„Menschen mit Unterscheidungskraft erkennen, dass wegen der Vergänglichkeit, neuen Wünschen und Konflikten zwischen den Eigenschaften der Natur und den Gedanken, alles leidhaft ist.“

Ein außergewöhnlicher Vers, der nicht wirklich in unsere Zeit hinein passt, wo man denkt, die Welt bringt uns Vergnügen. Und wenn wir uns nur richtig verhalten, können wir das Leben genießen. Und Aufgabe wäre es, das Leben genießen zu können. Es vielleicht so zu gestalten,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 7. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Yoga Sutra 2.14

„Sie haben Vergnügen oder Schmerz als ihre Frucht, je nachdem, ob ihre Ursache Tugend oder Laster ist.“

Die verschiedenen sozialen Situationen, Lebensspannen und Erfahrungen, von denen Patanjali gesprochen hat, kann man als vergnüglich oder als schmerzhaft empfinden. Und hier sagt Patanjali, je nachdem, ob wir tugendhaft oder lasterhaft gehandelt haben, sind die resultierenden sozialen Situationen, Lebensspannen und Erfahrungen entweder vergnüglich oder schmerzhaft. Dies ist ein Aspekt des… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 6. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Yoga Sutra 2.13

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 13. Vers

„Solange die Wurzeln verbleiben, wird das Karma in verschiedenen Formen, von sozialen Situationen, Lebenspannen und Erfahrungen, reifen.“

Solange du aus den Kleshas heraus handelst, solange du aus Verhaftungen, Wünschen – Raga, aus Abneigungen – Dwesha, aus Fürchten – Abhiniwesha, aus Ego – Asmita und aus Unwissenheit heraus handelst, solange gibt es immer wieder neues Karma. Neue Dinge, die passieren. Neues, was dir geschieht. Neue Aufgaben. Schöne,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 5. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Ausarbeitung von Karma

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 12. Vers

„Karma hat seine Wurzeln in den Kleshas, den Schmerz verursachenden Anhaftungen und wird in diesem und in künftigen Leben ausgearbeitet.“

Karma, ein wichtiger Sanskrit-Ausdruck, der sowohl Handlung heißt, als auch Erfahrungen, als auch verschiedene Aufgaben, die wir zu tun haben. In diesem Kontext ist Karma die Resultate unserer Handlungen. Solange wir aus den Kleshas handeln, kommen auch neue karmische Ursachen. Wenn du dich identifizierst, wenn du… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 4. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Yoga Sutra 2.11

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 11. Vers

„Die aktiven Formen der Schmerz tragenden Leiden, also der Kleshas, können durch Meditation vermieden werden.“

Meditiere regelmäßig. Dies gibt dir eine gute Grundlage. Es hilft dir, immer wieder in Kontakt zu kommen mit deinem höheren Selbst. Es hilft dir, die Einheit zu erfahren. Es hilft dir zu erkennen, „Ich bin verbunden mit allen Wesen. Hinter mir steckt letztlich göttliche Kraft und Liebe.“ Indem du das in der Meditation regelmäßig tust, können… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 3. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Yoga Sutra 2.10

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 10. Vers

„Die subtilen Formen der Kleshas können durch das Zurückführen auf ihren Ursprung vermieden werden.“

Die Kleshas, die Patanjali in den vorigen Versen behandelt hat, also Avidya, Asmita, Raga, Dwesha und Abhiniwesha, sind Ursachen des Leidens. Es gilt, diese Ursachen zu überwinden, und eine Technik dabei ist es, sie auf ihren Ursprung zurückzuführen. Wenn du z.B. Angst hast, kannst du feststellen, „Ja, woher kommt die Angst?“ und du wirst sehen, da…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 2. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Furcht vor dem Tod

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 9. Vers

„Furcht vor dem Tod, Abhiniwesha, ist der fortgesetzte Wunsch zu leben, von dem sogar der Weise beherrscht wird oder befallen wird.“

Furcht vor dem Tod. Im engeren Sinne ist es die Angst, dass der Körper verschwindet. Wenn du dich mit dem Körper identifizierst und denkst: „Ich bin der Körper“, dann hast du natürlich Angst, dass der Körper vergeht. Denn intuitiv weißt du: „Eigentlich bin ich unsterblich.“ Aber da der Körper vergeht, kommt so eine… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 1. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Dwesha nach dem Raja Yoga Sutra

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 8. Vers

„Dwesha, Abneigung, ist das, was aus Schmerz resultiert. Ist das, was am Schmerz haftet.“

Schmerz ist eine Information der Natur, dass etwas nicht gut für uns ist. Auf eine heiße Herdplatte zu fassen, bereitet Schmerz. Sich zu verletzen, bereitet Schmerz. Dies gibt die Information, nicht Herdplatten anzufassen und darauf zu achten, sich nicht zu verletzen und sich um eine Wunde zu kümmern. Aus dieser natürlichen Intelligenz des Schmerzes kommt Dwesha,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 31. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Das Vergnügen

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 7. Vers

„Raga ist das, was am Vergnügen haftet.“

Raga heißt Verhaftung, heißt Anziehung, heißt Zuneigung, heißt Mögen. Auf einer Ebene ist Raga eine Intelligenz, eine instinktive Intelligenz. Wir mögen das, was von der Erfahrung her Vergnügen bereitet hat. Und Vergnügen ist die natürliche Weise, wie Instinkte lernen, was gut für sie ist. Aber als spiritueller Aspirant wollen wir nicht verhaftet sein an Raga. Es ist gut, Vergnügen auch genießen zu können. Es ist… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 30. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Die Kraft des Sehens

Yoga Sutra von Patanjali, 2. Kapitel, 6. Vers.

„Asmita, Egoismus, ist die Identifikation des Sehenden mit dem Instrument des Sehens.“

Der Sehende, das reine Bewusstsein, identifiziert sich mit dem Instrument des Sehens. Instrument des Sehens ist dieser Körper, sind die Sinnesorgane und das Denken. Wenn du dich identifizierst mit deinem Körper, deinen Sinnesorganen, mit dem Denken, bist du beschränkt. Daraus entsteht Ego. Daraus entsteht alles Leid. Asmita ist ja eine der fünf Kleshas,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 29. Oktober 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

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