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Blog von Sukadev Bretz – November 2009 archivieren (29)

„Nichtverletzen“

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 35. Vers, 3. Teil



Wenn Nichtverletzen fest begründet ist, trifft der Yogi auf keine Feindschaft.



Wenn du ein tiefes Verständnis für andere Menschen hast, wenn du wirklich vom Herzen her das Herz des anderen spürst, wenn du tief im Inneren verstehst, dass alle Wesen ganz von innen heraus das Beste wollen, dann triffst du auf keine Feindschaft. Selbst wenn Menschen Negatives tun, selbst wenn sie dich verletzen, selbst wenn sie dir Schlimmes… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 30. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Grundlage ethischen Verhaltens

Yoga Sutra, Fortsetzung 34. Vers, 2. Kapitels

Patanjali gibt hier Grundlagen, warum es gut ist, sich ethisch zu verhalten.

Er sagt, wenn wir Himsa, Gewalttätigkeit, in uns haben, dann resultiert das in Schmerz und Unwissenheit. Und er sagt, bei Himsa, bei Gewalttätigkeit, ist es egal – vielleicht nicht ganz egal, aber in der Auswirkung ähnlich – ob wir selbst gewalttätig sind, ob wir andere Gewalttätigkeit tun lassen, ob wir negatives Tun billigen oder geschehen lassen. Ob wir es aus… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 28. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Früchte negativer Gedanken

Patanjali, Yoga Sutra, Fortsetzung 34. Vers des 2. Kapitels



Patanjali sagt, dass negative Gedanken und Emotionen, insbesondere Gewalttätigkeit zu Schmerz und Unwissenheit führen.

Yoga will uns frei machen. Yoga will uns zur Erfahrung von unendlicher Wonne führen, zu Ananda. Und will uns zum höchsten Wissen führen, zum Jnana, höchster Weisheit und damit zur Freiheit. Um dort hinzukommen, gilt es, negative Gedanken und Emotionen zu überwinden.

Yoga geht davon aus, wir sind… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 27. November 2009 um 4:00am — 1 Kommentar

Yoga Sutra 2.34

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 34. Vers

Das ist ein umfangreicher Vers. Ich werde ihn schrittweise kommentieren.



Negative Gedanken und Emotionen, wie Gewalttätigkeit, ob man sie selbst in die Tat umsetzt, andere tun lässt oder negatives Tun billigt oder geschehen lässt, ob durch Gier, Ärger oder Verblendung verursacht, ob mild, mittelmäßig oder stark, resultieren im endlosen Schmerz und Unwissenheit. Deshalb sollte man über das Gegenteil nachdenken.



Patanjali gibt… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 26. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Überwinde störende Gedanken

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 33. Vers



Störende Gedanken können durch das Denken an ihr Gegenteil überwunden werden.




Das ist die sog. Pratipaksa-Bhavana-Methode: Das Denken an das Gegenteil oder das Hervorbringen der gegenteiligen Seite hilft störende Gedanken zu überwinden.

Ich habe einen Vers übersprungen. Das mache ich in diesen Kommentaren zum Yoga Sutra öfter mal. Das vollständige Yoga Sutra findest du in meinem Buch „Die Yogaweisheit des Patanjali“. Ich lasse… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 25. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Grundregeln des Alltags

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 31. Vers



Die Yamas sind Grundregeln, die nicht durch soziale Schicht, Ort, Zeit oder Umstände bedingt sind. Sie gelten für alle Ebenen und bilden das große universelle Gelübde.



Ethik ist etwas Relatives. Was in einem Land für richtig gilt, gilt im anderen Land für falsch. Was in einem Lebensalter o.k. ist, ist im nächsten Lebensalter nicht o.k. Wenn ein Kind, das zwei/drei Jahre ist, dich ans Schienbein tritt, ist das nicht weiter tragisch. Wenn das… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 24. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Die Yamas im Raja Yoga Sutra

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 30. Vers

„Die Yamas bestehen aus Ahimsa, Satya, Asteya, Aparigraha und Brahmacharya.“

Yama – Empfehlungen für den Umgang mit anderen.

Nicht verletzen, Wahrhaftigkeit, Nicht stehlen, Enthaltsamkeit, Unbestechlichkeit.

Wenn du mit anderen zusammen bist, verletze sie nicht, sondern handle aus einer Grundlage von Maitri, Freundlichkeit und Liebe. Belüge sie nicht, sei wahrhaftig. Bestehle sie nicht, sei eher großzügig. Sehe in ihnen keine Sexualobjekte,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 23. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Yoga Sutra, 27. Vers, 2. Kapitel „Erleuchtung, wahres Wissen, Selbstverwirklichung wird in sieben Stufen erreicht.“ 28. Vers „Durch die Übung der verschiedenen Stufen des Yoga, verschwinden die Unrei…

Yoga Sutra, 27. Vers, 2. Kapitel

„Erleuchtung, wahres Wissen, Selbstverwirklichung wird in sieben Stufen erreicht.“

28. Vers

„Durch die Übung der verschiedenen Stufen des Yoga, verschwinden die Unreinheiten, das Licht des Wissens erstrahlt und es entsteht ununterbrochenes Unterscheidungsvermögen.“

Ein paar Verse vorher hat Patanjali gesagt, das Mittel zur Befreiung ist die Überwindung der Unwissenheit durch Viveka Khyati, ungebrochenes Unterscheidungsvermögen.… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 22. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Viveka Khyati

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 26. Vers

„Das Mittel, Avidya, Unwissenheit, zu überwinden, ist Viveka Khyati, ungebrochenes Unterscheidungsvermögen.“

Immer wieder übe die Unterscheidung zwischen dem Selbst und dem Nicht-Selbst, zwischen dem Ewigen und dem Nicht-Ewigen, dem Freudevollen und dem Leidvollen. Der Körper, das bist du nicht. Du beobachtest den Körper. Die Emotionen, du bist nicht die Emotionen. Du beobachtest die Emotionen. Du bist nicht die Persönlichkeit. Du bist das Bewusstsein… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 21. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Überwindung der Unwissenheit

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 25. Vers

„Durch das Überwinden der Unwissenheit verschwindet die Verbindung von Purusha und Prakriti und der Sehende erreicht die Befreiung.“

Wie kommen wir zur Befreiung? Wie kommen wir zur unendlichen Wirklichkeit? Patanjali gibt in den vier Kapiteln immer wieder andere Weisen, wie wir hinkommen. Es gibt viele Mittel zur Befreiung. Und ein Mittel, das er hier nennt, ist Überwindung der Unwissenheit. Durch Unwissenheit, Avidya, halten wir das Vergängliche, den… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 20. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Yoga Sutra 2.24

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 24. Vers

„Die Ursache der Verbindung von Purusha und Prakriti ist Avidya, die Unwissenheit.“

Nachdem Patanjali in den letzten Versen so optimistisch gesprochen hat über den Sinn, warum es gut ist, in der Welt zu sein, warum wir überhaupt hier sind, nämlich um Erfahrungen zu machen, um unsere Kräfte zu entfalten, um befreit zu werden, sagt er jetzt und relativiert er seine vorigen Aussagen, „Und letztlich ist alles die Ursache Unwissenheit.“ Das ist auch etwas… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 19. November 2009 um 4:30am — Keine Kommentare

Bewusstsein und Welt

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 23. Vers

Patanjali schreibt:

„Der Zweck der Verbindung von Purusha und Prakriti, also von Bewusstsein und Welt, ist, dass Purusha, Bewusstsein, seine wahre Natur erlangt und die Kräfte erkennt, die in ihm und in Prakriti liegen.“

Patanjali ist ja in diesen Versen dabei zu erklären, warum wir überhaupt in der Welt sind. Was ist der Sinn dabei, in dieser Welt zu sein?

Er sagt hier zunächst: Damit wir Bewusstsein unserer wahren Natur erlangen und die… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 18. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Shivaratri – Neue Vorsätze fassen

Om Namah Shivaya

Guten Morgen!

Morgen Nacht ist Shivaratri, die heilige Nacht von Shiva, und weil Shivaratri ein ganz besonders großartiges Fest ist, wird es in Indien auch mehrere Tage vorher schon gefeiert, und auch wir können uns schon so ein bisschen darauf einstimmen. Wir haben ja heute deshalb schon etwas mehr „Om Namah Shivaya“ gesungen, und wir haben „Brahma Murari“ gesungen. Ich möchte euch so ermutigen, zwischendurch am Tag das Mantra „Om Namah Shivaya“ zu wiederholen.… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 17. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Yoga Sutra 2.20

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 21. Vers

„Das Gesehene ist für den Sehenden da.“

Der Sehende ist der Purusha, das Gesehene ist die Prakriti. Das Gesehene ist das, was wir jetzt erfahren. Der Sehende, das sind wir. Warum geschieht das, was uns geschieht? Es geschieht auch, damit wir die Erfahrungen machen, die wir brauchen, um zu wachsen. Was uns geschieht, ist dazu da, damit wir die richtigen Lektionen machen, damit wir zur Befreiung kommen.

Gehe davon aus, dass alles, was dir heute oder… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 16. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Die Zustände der Gunas

Yoga Vidya, tägliche Inspirationen, präsentiert von www.yoga-vidya.de. Mein Name ist Sukadev und ich bin dabei, über das Yoga Sutra zu sprechen. Im 2. Kapitel, 19. Vers.

Einiges von dem, was ich lese, findest du in ähnlicher Form in meinem Buch „Die Yogaweisheit des Patanjali für Menschen von heute“. Dieses Buch bekommst du im Buchhandel, in den vielen Yoga-Vidya-Stadtzentren und du kannst es auch im Yogaversand beziehen. Den Link für den Versand findest du auf der Homepage… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 15. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Erfahrung und Befreiung

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 18. Vers, Fortsetzung

Der letzte Teil dieses 18. Verses heißt:

„Dieses Universum existiert zum Zweck der Erfahrung und der Befreiung, also für Bhoga und Apavargha.“

Wir sind in dieser relativen Welt, um Erfahrungen zu machen. Um das zu tun, was wir irgendwo wünschen. Bhoga heißt durchaus Erfahrung, es heißt auch Vergnügen. Eine Interpretation von Patanjalis Yoga Sutra ist, dass alle unsere Wünsche irgendwann auch in Erfüllung gehen müssen. Glücklicherweise… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 14. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Yoga Sutra 2.17

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 17. Vers

„Die zu vermeidende Ursache des Leidens ist die Identifikation des Sehers mit dem Gesehenen.“

In diesem Vers hebt Patanjali das im 16. Vers Gesagte auf eine andere Ebene. Dort hieß es ja, künftiges Leid sollte vermieden werden. Die Ursache von jedem Leiden ist die Identifikation des Sehers mit dem Gesehenen. Bewusstsein, Purusha, Drashtri – das ist unsere wahre Natur. Deine wahre Natur ist Sat-Chid-Ananda, Sein, Wissen und Glückseligkeit und dort ist… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 13. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Yoga Sutra 2.18

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 18. Vers

Das ist ein etwas komplexerer Vers. Ich will nur Teile davon interpretieren. Mehr findest du ja in meinem Buch „Die Yogaweisheit des Patanjali“.

Letzter Vers:

„Das Gesehene, also das Universum, das aus den Eigenschaften der Natur, Sattwa, Rajas und Tamas besteht, wird erfahren durch die Wechselwirkung zwischen den Elementen und den Sinnesorganen. Es existiert zum Zweck der Erfahrung und der Befreiung.“

Wozu gibt es überhaupt dieses Universum,… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 12. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Bedeutung von Shivaratri am 23. - 24.02.09

Wir müssen einiges dafür tun, einiges dafür opfern, aber was wir dafür bekommen, ist sehr viel großartiger als vieles andere. So könnt ihr also an Shivaratri oder nächste Woche oder heute oder morgen überlegen, ob es vielleicht Vorsätze gibt, die ihr erneuern wollt. Oder ob ihr euch vielleicht vornehmt, an Shivaratri den ganzen Tag zu fasten oder eine Monodiät durchzuführen, und nachts bis 4:30 Uhr nicht zu schlafen oder doch wenigstens bis Mitternacht nicht, und dann die Minuten vor… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 11. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

Künftiges Leid sollte vermieden werden

Yoga Sutra, 2. Kapitel, 16. Vers

„Künftiges Leid sollte vermieden werden.“ Auf Sanskrit: „Heyam dukhamanagatam“ oder noch korrekter: „Heyam dukham anagatam“.

Noch nicht eingetretenes (anagatam) Leiden (dukha) ist zu vermeiden (heyam).

Ein einfacher Vers, der auf vielfältige Weise anzuwenden ist. Du kannst das auch wie so einen inneren Kraftruf benutzen. Wenn du merkst, du bist im Begriff, eine Dummheit zu begehen, die dich ins Leid bringt, dann sage einfach: „Heyam dukham… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 10. November 2009 um 4:00am — Keine Kommentare

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