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Blog von Sukadev Bretz – April 2009 archivieren (31)

Festigkeit des Geistes

Patanjali, Yoga Sutra 1-35



"Wenn die höheren Sinne aktiv werden, kommt Festigkeit des Geistes."



Normalerweise sind die Sinne auf der physischen Welt begrenzt.

Du siehst, was physisch ist, du hörst, was physisch ist, du fühlst, riechst, schmeckst, was physisch ist.

Wenn du in der Lage bist, die subtileren Dinge wahrzunehmen, kann der Geist Festigkeit bekommen,

mindestens bekommst du ein Vertrauen , dass es…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 30. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Patanjali, Yoga Sutra, 1-34

Klarheit des Geistes wird auch durch Pranayama erreicht.



Pranayama – die Kontrolle des Atems, Kontrolle des Pranas.

Wenn der Geist verwirrt ist, ist es gut, Pranayama zu üben.

Wenn du merkst, daß dein Geist in Depressionen verfällt,

wenn du merkst, daß dein Geist unruhig ist, wenn du nicht mehr klar denken kannst,

dann steigere die Intensität des Pranayama.

Übe etwas mehr Kapalabhati, etwas mehr Wechselatmung und übe mit größerer… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 29. April 2009 um 6:00pm — 1 Kommentar

Wie entwickle ich Gleichmut

Yoga Sutra 1-33, Teil 4



Der Geist wird durch die Entwicklung von Gleichmut

gegenüber Vergnügen und Schmerz, gegenüber Laster und Tugend klar.



Gleichmut ist etwas Wichtiges.

Das Leben geht durch Höhen und Tiefen,

geht durch Vergnügen und Schmerz.

Mal ist jemand freundlich, mal ist jemand unfreundlich,

mal schmeckt das Essen gut, mal schmeckt es weniger gut,

mal ist schönes Wetter, mal ist weniger schönes Wetter.

Das sind die Dualitäten des… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 28. April 2009 um 6:00pm — 1 Kommentar

Entwickle Heiterkeit

Yoga Sutra, 1-33, 3. Teil



Der Geist wird durch die Entwicklung von Heiterkeit klar.



Heiterkeit ist eine wichtige Eigenschaft.

Heiterkeit drückt das innere Selbst aus,

deine wahre Natur ist Sat Chit Ananda – Sein, Wissen und Glückseligkeit.

Wenn du weißt, dass du in Wahrheit Glückseligkeit bist,

egal, was immer auch geschieht,

kannst du heiter sein.



Und wenn du dir vergegenwärtigst, daß die ganze Welt eine Schöpfung Gottes ist,

und… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 27. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Yoga Sutra 1-33

Der Geist wird durch die Entwicklung von Freundlichkeit, Mitgefühl, Heiterkeit und Gleichmut gegenüber Vergnügen, Schmerz, Laster und Tugend klar.



Entwickle Freundlichkeit.

Freundlichkeit kann ein Grundgefühl sein im Umgang mit allen Menschen.

Gehe davon aus, daß tief im Inneren jeder Mensch, mit dem du zu tun hast,

für sich und für andere das Beste will.



Menschen mögen manchmal neidisch sein,

sie mögen gierig sein,

sie mögen brutal… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 26. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Patanjali, Yoga-Sutra, 1-32

Zur Beseitigung der Hindernisse sollte man einen Aspekt der Wahrheit üben.



Es gibt viele Hindernisse auf dem spirituellen Weg.

Und Pantanjali sagt dir, um die Hindernisse zu beseitigen,

ist es gut, über Wahrheit zu meditieren.



Hindernisse und Schwierigkeiten im Leben können nicht wirklich vollständig gelöst werden.

Diese Welt ist eine relative Welt, sie ist eine unvollkommene Welt.

Um alle Hindernisse zu überwinden, gilt es, sich im Höchsten zu… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 25. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Mit OM zur erleuchteten Innenschau

Yoga-Sutra, 1-29



Durch die Wiederholung von OM kommt erleuchtende Innenschau,

die Beseitigung aller Hindernisse.



Beseitigung aller Hindernisse klingt vielleicht etwas hoch gegriffen.

Eine andere Übersetzung wäre auch: das Überwinden von Hindernissen.



Verschiedene Hindernisse sind da.

Bei den meisten Hindernissen hilft auch die Wiederholung eines Mantras.

Wenn du träge bist, wiederhole das Mantra, das kannst du sogar im Liegen… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 24. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Wie man Hindernisse beseitigt

Yoga-Sutra, 1-29



Durch die Wiederholung von OM ergibt sich erleuchtende Innenschau

und die Beseitigung aller Hindernisse.



Neben der transzendenten Wirkung von OM, dem Kontakt zum Göttlichen,

hilft die Wiederholung von OM und auch des Mantras,

erleuchtende Innenschau zu erfahren, d.h. mehr über dich selbst zu erfahren.



Wenn du dir deiner selbst nicht bewusst bist,

dann wiederhole ein paar Mal OM oder dein Mantra,

und dann schaue in dich… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 23. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Yoga-Sutra 1-28

Ständige Wiederholung von OM

und Meditation über seine Bedeutung führt zu Samadhi.



Eine andere Interpretation :

Ständige Wiederholung von OM

und meditieren über seine Bedeutung führt zu Ishvara, zu Gott.



Indem du das Mantra wiederholst, und indem du dir bewusst bist, was es bedeutet,

kannst du deinen Geist transzendieren.

Mantrawiederholung ist etwas Paradoxes:

du willst deinen Geist zur Ruhe bringen,

und statt den Geist zur Ruhe zu… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 22. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Wiederhole OM und gelange zu Gott

Yoga-Sutra 1-27



Gott manifestiert sich in dem Mantra OM.



Du kannst dich mit einem Gebet an Gott wenden,

du kannst dich an Gott erinnern,

du kannst Dankbarkeit zu Gott ausdrücken,

aber du kannst auch einfach ein Mantra wiederholen.



Wenn du ein Mantra wiederholst wie OM,

dann sei dir bewusst: in dem Mantra manifestiert sich Gott.

Ein Mantra ist nicht einfach nur ein Klang,

und auch wenn schon eine physische Wiederholung eines Mantras… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 21. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Der ursprüngliche Lehrer

Yoga-Sutra 1-26



Unbegrenzt durch Zeit ist Gott von den ältesten Zeiten her, der Lehrer aller Lehrer.



Gott – Ishvara - ist unbegrenzt,

er war, ist und wird sein.

Er ist der Lehrer aller Lehrer.



Alle spirituellen Meister bekommen letztlich ihr Wissen und ihre Inspiration aus Gott heraus.

Daher kannst du dich jederzeit auch an Gott wenden.

Bis zu einem gewissen Grade kannst du auch von physischen Meistern lernen,

auch von deinem… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 20. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Yoga-Sutra 1-25

In Gott liegt der Same der Allwissenheit.



Unsere wahre Natur ist Sein, Wissen und Glückseligkeit, Sat Chit Ananda.

Ein Aspekt ist Chit – Wissen.

Unsere wahre Natur ist reines Wissen, in diesem Wissen ist unser wahres Selbst.

Indem wir nach Innen gehen, finden wir Zugang zu diesem intuitiven Wissen.



Wir können uns aber auch an Gott richten.

Wenn du mal nicht weißt, was du zu tun hast,

wenn du deine Aufgabe nicht kennst,

wenn du vor einer… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 19. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Schneller Erfolg durch Hingabe an Gott

Yoga-Sutra, 1-23



"Erfolg wird von denen schnell erlangt, die Ishvara hingegeben sind" – Ishvara : Gott.



Die Yoga-Sutra beschreiben den Raja-Yoga Weg, den Weg der Yoga der Herrschaft über den Geist, des königlichen Yoga.

Der Autor Patanjali spricht in diesem Vers vom Bhakti-Yoga, dem Yoga der Liebe und Hingabe zu Gott: wenn man Gott hingegeben ist, wenn man Hingabe übt, Liebe übt, kommt man schnell zu Samadhi, zum höchsten Bewusstseinszustand.



Manche… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 18. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Arten zu streben

Der Wunsch nach Befreiung kann mäßig, mittelmäßig oder intensiv sein.



Durch intensiven Wunsch nach Befreiung, sagte Patanjali im vorigen Vers,

kommt die Befreiung Samadhi schnell.

Manche Menschen haben diesen intensiven Wunsch nach Befreiung,

manche haben ihn nur mäßig, manche mittelmäßig.

Egal, wie groß der Wunsch ist, er führt dich weiter.

Aber wenn der Wunsch groß ist, kommst du schneller zum Ziel.

Es ist auch okay, wenn du sagst,

hauptsächlich… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 17. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Wie man zu Samadhi kommt

Patanjali, Yoga-Sutra, 1. Kapitel, 20. Vers – 2. Teil



Manche erlangen Asamprajnata-Samadhi

durch Glauben, Energie, Erinnerung und klares Bewusstsein.

Asamprajnata-Samadhi ist der höchste Bewusstseinszustand.



Energie ist wichtig, es ist wichtig, kraftvoll den Weg zu gehen.

Was auch immer du tust, setze deine Energie dafür ein,

blockiere nicht deine Energien, indem du denkst, das schaffe ich nicht, das geht nicht.

Oder verfolge Dinge auch nicht… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 16. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Yoga-Sutra 1-21-1

Samadhi wird schnell erreicht, wenn der Wunsch danach intensiv ist.



Kultiviere diesen Wunsch nach Befreiung.

Gestern hatte ich davon gesprochen, daß du dies machen kannst,

indem du dir vergegenwärtigst: was heißt Befreiung für mich,

wie wäre ich, wenn ich das Einheitsbewusstsein hätte?



Ein zweites ist, sei dir bewusst, was andere Wünsche machen würden.

Angenommen, du würdest das Haus bekommen, das du gerne hättest,

Wärst du wirklich glücklich?… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 15. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Der intensiv Strebende ist Samadhi nahe

Yoga-Sutra, 1. Kapitel, 21. Vers



Samadhi wird schnell erreicht, wenn der Wunsch danach intensiv ist.



Auch ein Paradox auf dem spirituellen Weg.

Zum einen gilt es, frei zu werden von Wünschen.

Zum anderen ist es gut, den Wunsch nach Befreiung zu kultivieren,

den Wunsch nach Samadhi zu kultivieren.



Der Wunsch nach Befreiung ist der Treibstoff, den du brauchst, um wirklich dorthin zu kommen.

Überlege dir öfters:

wie wäre ich, wenn ich… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 14. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Yoga Sutra 1-20

Yoga-Sutra, Patanjali, 20. Vers – 3. Teil



Um Samadhi zu erlangen, ist auch immer wieder Erinnerung notwendig, Smriti.

Du weißt inzwischen sehr viel über Yoga,

du weißt viel über den spirituellen Weg.

Du weißt viel, was du tun solltest.

Es ist wichtig, dass du dich immer wieder daran erinnerst, und es auch tust.



Es reicht nicht aus, zu wissen, was theoretisch sinnvoll wäre,

sondern es gilt, daß du dich daran erinnerst, und daß du es… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 13. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Yoga Sutra, 1. Kapitel, kleiner Sprung – 20. Vers

Manche erlangen A-Samadhi, also den höchsten Bewusstseinszustand der Einheit,

durch Glauben, Energie, Erinnerung und klares Bewusstsein.

A-Samadhi, der höchste Samadhi, die Erfahrung der vollkommenen Einheit. Das ist das Ziel, wo wir hinstreben. Das ist ein Zustand ohne Gedanken, ein Zustand vollkommener Bewusstheit und reiner Wonne. Man kommt dorthin zum einen durch Radha, durch Glauben.

Im Raja-Yoga wird normalerweise kein Glaube vorausgesetzt,

Raja-Yoga ist mehr eine…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 12. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

Erkenne dein Selbst

Yoga-Sutra, 1. Kapitel, 16. Vers



Der höchste Zustand von Vairagya, Verhaftungslosigkeit, stammt vom Bewusstsein des Purusha,

dem höchsten Selbst her. Er entsagt sogar den drei Eigenschaften der Natur.



Höchste Verhaftungslosigkeit kommt, wenn du dein wahres Selbst erfährst.

Wenn du dein wahres Selbst erfährst, dann weißt du, du brauchst nichts mehr, um glücklich zu sein. Das Selbst, Purusha, die Seele, ist Ananda, reine Wonne.

Vor dem Bewusstsein dieser Wonne… Weiterlesen

Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 11. April 2009 um 6:00pm — Keine Kommentare

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