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Blog von Sukadev Bretz – März 2012 archivieren (30)

Gott ist leicht erfahrbar in der Wohltätigkeit – BhG X.23

„Rudranam Sankaras Casmi Vitteso yaksa-Raksasam Vasunam Pavakas Cami Meruh Sikharinam aham. Unter den Rudras bin Ich Shankara; unter den Yakshas und Rakshasas bin Ich der Kubera, der Herr des Reichtums; unter den Vasus bin Ich Pavaka, das Feuer; unter den sieben Bergen bin Ich Meru.“

„Unter den Rudras bin Ich Shankara“. Shankara heißt wörtlich „der Wohltäter“. Das heißt, unter den verschiedenen Manifestationen Gottes ist Gott besonders erfahrbar als der Wohltäter. Wann immer dir jemand…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 31. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

In der Intelligenz und Unterscheidungskraft zeigt sich Gott – BhG X.22

Bhagavad Gita, 10. Kapitel, 22. Vers.

„Unter den Veden bin Ich der Sama Veda; Ich bin Vasava unter den Göttern; unter den Sinnen bin Ich der Geist; und Ich bin die Intelligenz unter den Lebewesen.“

Ich will nur auf den letzten Teil eingehen: „Ich bin die Intelligenz unter den Lebewesen.“ In jedem Lebewesen gibt es die Intelligenz, es gibt die Unterscheidungskraft, es gibt die Klarheit. Jeder Mensch hat eine gewisse Klarheit. Wir sprechen hier nicht über einen IQ, also einen…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 30. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Bhagavad Gita von Swami Sivananda – BhG X.21

Krishna sprach:

„Unter den zwölf Adityas bin Ich Vishnu; unter Himmelskörpern die strahlende Sonne; Ich bin Marichi unter den sieben bzw. neunundvierzig Maruts; der Mond bin ich unter den Gestirnen.“

Swami Sivananda gibt zu diesem Vers einen Kommentar und beschreibt, was all diese Worte zu bedeuten haben. Für unsere Zwecke jetzt ist nur wichtig, Gott kann besonders leicht erkannt werden im Besonderen. Du kannst Gott…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 29. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Erkenne Gott in allen Wesen – BhG X.20

Krishna sprach:

„Ich bin das Selbst in den Herzen aller Wesen, ich bin Beginn, Mitte und auch Ende aller Wesen.“

Arjuna wollte wissen: „Wie kann ich Gott erkennen?“ Und Krishna sagt hier: „Du kannst Gott erkennen im Herzen aller Wesen.“ Gott ist das Selbst in den Herzen aller Wesen, egal, wer es ist. Du kannst dir jetzt schon überlegen: Wen siehst du als nächstes? Und sei dir bewusst: „Ja, das Selbst im Herzen dieses Wesens ist Gott.“ Gott ist der Beginn, die Mitte und das Ende…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 28. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Beschreibung der Herrlichkeit Gottes – BhG X.19

Krishna sprach:

„Sehr gut! Ich werde dir jetzt die bedeutendsten Meiner göttlichen Herrlichkeiten darlegen, Oh Arjuna. Ihrer Beschreibung im Einzelnen ist kein Ende gesetzt.“

Arjuna wollte im vorigen Vers wissen, wie kann er Gott erkennen. Krishna hat gesagt, Gott ist überall, Gott ist allgegenwärtig, allmächtig, allwissend, im Innern aller Wesen wohnt er. Aber Arjuna will wissen: „Wie kann ich praktisch erkennen?“ Und Krishna wird in den folgenden Versen den so genannten Vibhuti…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 27. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Sage mir, was ist Deine Yogamacht – BhG X.18

Arjuna fragt Krishna, Manifestation Gottes, Inkarnation Gottes, Avatar:

„Sage mir erneut genau, Oh Krishna, was ist Deine Yogamacht, was ist Deine Herrlichkeit? Ich habe noch nicht genug von Deinen lebensspendenden und nektargleichen Worten gehört.“

Arjuna ist hier ganz Bhakta. Ihm reicht es nicht aus, zu hören, dass Krishna Brahman ist, dass Krishna Atman ist, das Selbst, dass Krishna das Unmanifestierte ist. Arjuna möchte Krishna vom Herzen her spüren. Arjuna möchte Krishna…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 26. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Wir nennen uns Yoga Vidya – Was heißt Vidya?

Wir nennen uns Yoga Vidya und der Ausdruck „Vidya“ ist ein sehr vielschichtiger Begriff. Vidya kann man übersetzen als Wissen, als Weisheit. Und ich möchte dort jetzt drei verschiedene Ebenen von Vidya unterscheiden.

Das erste ist Vidya als Handwerkswissen, Technikwissen, Wissen der Praktiken. Das zweite, Vidya ist das intellektuelle Wissen, das Verstehen, das Verständnis. Und die dritte Art von Wissen, Vidya, ist das intuitive Verständnis, das intuitive Wissen, man kann auch sagen,…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 25. März 2012 um 5:30am — 4 Kommentare

Arjuna fragt: „Wie soll ich Dich erkennen?“ – BhG X.16 und 17

Arjuna fragt Krishna, Gott, Manifestation Gottes:

„Berichte tatsächlich ohne Einschränkung von Deinen göttlichen Herrlichkeiten, durch die Du bist und all diese Welten durchdringst. Wie soll ich Dich in fortwährender Meditation erkennen, Oh Yogi? In welchen Aspekten oder Dingen, Oh gepriesener Herr, soll ich an Dich denken?“

In der Meditation ist es gut, Gott zu erkennen als das Wesen aller Dinge, Gott zu erkennen als das nicht…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 24. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Tapas – spirituelle Disziplin

Ich schlage das Buch auf „Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda und es hat aufgeschlagen auf „Tapas“. Tapas heißt – schwierig zu übersetzen – wörtlich heißt Tapas Hitze, Energie. Tapas wird manchmal übersetzt als Askese. Tapas wird manchmal übersetzt als Disziplin. Tapas heißt auch, etwas zu tun, egal, ob man es gerade will oder nicht. Tapas ist auch ein Name für intensive spirituelle Praxis.

Ich lese ein paar Sätze, was Swami Sivananda dort schreibt:

„Das Wesen von Tapas.…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 23. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Das Anrufen von Shanti – Frieden

Das Wort Frieden, Shanti spielt im Yoga eine ganz besondere Rolle. Gerade jetzt in unserer konkreten Yogatradition machen wir eigentlich nichts, ohne irgendwo Frieden anzurufen. Wir beginnen die Yogastunden mit Shanti, Frieden, wir schließen die Yogastunden ab mit Shanti, Frieden. Während des Satsangs, also Meditation, Mantrasingen, sind immer wieder Friedensmantras dabei, wie „Om Namo Narayanaya“, wie das Tryambakam. Arati ist ein Friedensritual. Und so geht es im Yoga sehr viel darum,…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 22. März 2012 um 5:30am — 3 Kommentare

Arjuna erkennt die Wahrheit Krishnas – BhG X.14

Arjuna spricht zu Krishna, Manifestation Gottes:

„Ich erkenne alles, was Du mir sagst, als Wahrheit an, Oh Krishna. Wahrlich, Oh gepriesener Herr, weder die Engelswesen noch die Dämonen kennen Dein Erscheinen. Wahrlich, Du Selbst kennst Dich Selbst durch Dein Selbst, Oh höchstes Wesen, Oh Quelle und Herr der Wesen, Oh Gott der Götter, Oh Lenker der Welt!“

Der letzte Satz war der 15. Vers des 10. Kapitels. Also, noch nicht mal die Engelswesen kennen Gott. Wie viel weniger kann ein…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 21. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Höre die Worte der Heiligen – BhG X.13

Arjuna spricht zu Krishna:

„So haben Dich alle Weisen erklärt, wie auch der heilige Weise Narada; so auch Asita, Devala und Vyasa und nun sagst Du selbst mir das gleiche.“

Man kann sich an Gott richten, man kann sich an die Heiligen richten. Und es ist eine gute Sache, das Leben von Heiligen zu studieren und die Worte der Heiligen zu hören. Letztlich, alle großen Weisen und Heiligen aller Traditionen sagen das gleiche. Sie alle haben gleiche oder mindestens ähnliche Lehren. Die…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 20. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Großartiger Vers – BhG X.12

„Du bist das höchste Brahman, die höchste Wohnstatt, das höchste Licht, die höchste Läuterung, die ewige, göttliche Person, der Urgott, ungeboren und allgegenwärtig.“

Dieser Vers ist so großartig, eigentlich will ich gar keinen Kommentar dazu nennen. Ich lese einfach nochmal den Vers und du kannst diesen Vers vom Herzen her spüren, beten, du kannst ihn erfahren. In diesen Worten ist eine große Kraft.

Arjuna sprach:

„Du, Oh Gott, bist das höchste Brahman, das höchste…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 19. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Pratyahara in der Meditation

„Wenn die Sinne nicht in Kontakt mit den Objekten treten und gleichsam in die Natur des Geistes eingehen, entsteht Pratyahara, Zurückziehen der Sinne.“

Pratyahara ist eine vielschichtige Praxis, die du auf vielfältige Weise praktizieren kannst. Pratyahara in der Meditation ist ein Schritt, um den Geist meditationsbereit zu machen. Klassischerweise, wenn du dich hinsetzt für die Meditation, beginnst du mit Asana. Du setzt dich ruhig hin, machst die Stellung angenehm und fest, lässt die…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 18. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Verhaftungslosigkeit ist wie Gnade – BhG X.10

„Den Menschen, die immer beständig sind und Mich liebevoll verehren, gewähre Ich den Yoga der Unterscheidungskraft, durch den sie zu Mir kommen.“

Hier beschreibt Krishna, dass man durch Bhakti zu Jnana Yoga kommt. An vielen Stellen spricht Krishna über Jnana Yoga. Er spricht über das Unendliche, das Ewige, das Absolute. Er rät Arjuna, sich nicht zu verhaften an irgendetwas. Er rät Arjuna, seinen Geist zu beherrschen und nur an Gott zu denken. Und er merkt, Arjuna kriegt das nicht hin.…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 17. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Vairagya, die Verhaftungslosigkeit

Vairagya, ein schwer zu übersetzendes Wort. Raga heißt Mögen. Ragya heißt ein Verhalten, das auf Mögen beruht. Und Vairagya ist ein Verhalten, das nicht auf Mögen beruht.

Und Swami Sivananda sagt:

„Es gibt einen Weg zur unsterblichen Wohnstatt, es gibt einen Weg zum höchsten Glück, es gibt einen Weg zur vierten Dimension, und dieser Weg ist Vairagya. Beschreite diesen Weg, beschreite diesen Weg.“

Vairagya. Man kann auch manchmal sagen, Wunschlosigkeit. Aber das trifft es nicht…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 16. März 2012 um 5:30am — 3 Kommentare

Beschreibung von Hrim Namah Shivaya

Om Hrim Namah Shivaya

In diesem Mantra steckt so Vieles des spirituellen Weges. Das „normale“ Mantra ist ja „Om Namah Shivaya“, auch Panchakshara Mantra genannt. Ein Mantra, das man in der Meditation wiederholen kann, ein Mantra, das man im Alltag wiederholen kann, ein Mantra, das einem hilft, sich von allem Negativen zu lösen, und ein Mantra, das hilft, seinen Geist zu erheben. Om Namah Shivaya. Und man kann die Grundmantras auch noch ergänzen mit Bhija Mantras. Bei manchen Mantras…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 15. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Die Meister sind in Gott aufgegangen – BhG X.9

„Der Geist der Weisen und Meditierenden und ihr Leben sind völlig in Mir aufgegangen. Sie erleuchten einander gegenseitig. Sie sprechen immer von Mir und sind zufrieden und froh.“

Krishna beschreibt das Leben vor fortgeschrittenen spirituellen Menschen. Fortgeschrittene spirituelle Menschen geben ihren Geist und ihr Leben ganz Gott hin. Sie erleuchten einander gegenseitig. Sie inspirieren einander gegenseitig. Sie sprechen immer wieder von Gott und sind so zufrieden und froh. Das ist…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 14. März 2012 um 5:30am — 1 Kommentar

Gott ist der Ursprung – BhG X.8

„Ich bin der Ursprung von allem. Aus Mir entwickelt sich alles. In diesem Wissen verehren Mich die Weisen in Meditation.“

Für die Meditation ist das eine schöne Technik. Wenn du meditierst, dann sei dir bewusst, Gott ist der Ursprung von allem, aus Gott entwickelt sich alles. In diesem Wissen verehre Gott. Das ist eine schöne Meditationstechnik. Angenommen, du meditierst, und jetzt denkst du an einen Menschen. Dann sei dir bewusst, Gott ist der Ursprung dieses Menschen. Dann denkst du…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 13. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Gott ist in der Schöpfung erkennbar – BhG X.7

„Wer in Wahrheit diese mannigfaltigen Manifestationen meines Wesens und diese meine Yogakraft kennt, wird fest im unerschütterlichen Yoga begründet. Darüber besteht kein Zweifel.“

Gott ist in der Schöpfung zu erfahren, in den mannigfaltigen Manifestationen. Du kannst Gott im Schönen erkennen. Du kannst Gott im Guten erkennen. Du kannst Gott im Wahren erkennen. Du kannst Gott in den spirituellen Praktiken erkennen. Du kannst Gott als die Kraft hinter allen spirituellen Praktiken…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 12. März 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

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