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Blog von Sukadev Bretz – Februar 2012 archivieren (31)

Außergewöhnliche Methoden des Meisters

Ich will etwas lesen aus dem Buch „Sivananda, ein moderner Heiliger“. Ich habe es vor der Meditation aufgeschlagen. Und es hatte dort aufgeschlagen auf dem großen Kapitel „Außergewöhnliche Methoden“.

Und Swami Venkateshananda, der den größten Teil dieses Buches geschrieben hat, schreibt hier:

„Der Ashram, die Devine Life Society und alles, was Swami Sivananda lebenslang erarbeitet und aufgebaut hat, diente zum einen dem Wohlergehen der Menschheit und zum anderen bot es den…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 29. Februar 2012 um 5:30am — 2 Kommentare

Ich will mein Leben der Erfahrung des Höchsten widmen – BhG VIII.21

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 21. Vers

„Das, was das Nichtmanifeste, das Unvergängliche genannt wird, gilt als das höchste Ziel. Wer Es erreicht hat, dieses höchste Ziel, kehrt nicht in dieses Samsara zurück. Dies ist Meine höchste Wohnstatt.“ Also, die Wohnstatt Gottes.

Lass diese Verse auf dich wirken. Es gibt ein Unvergängliches, es gibt ein Nichtmanifestes. Dies zu erreichen, ist das höchste Ziel. Mache dir das immer wieder bewusst. Relativiere deine anderen Ziele. Ja, du hast…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 28. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Verhafte dich nicht an das Vergängliche – BhG VIII.20

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 20. Vers

„Doch wahrlich, es gibt etwas, das höher ist als dieses Nichtmanifeste, ein anderes nichtmanifestes Ewiges, das nicht zerstört wird, wenn alle Wesen zerstört werden.“

Alles, was du siehst, hat einen Anfang und ein Ende. Die Firma, die du aufbaust, wird irgendwann zu Ende gehen, spätestens deine Erben oder die Erben deiner Erben werden sie irgendwann zugrunde richten. Oder in tausend Jahren spricht keiner mehr davon. Das Haus, das du baust, wird…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 27. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Der ewige Zyklus – BhG VIII.19

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 19. Vers

„Dieselbe Vielzahl von Wesen wird wieder und wieder geboren und hilflos beim Anbrechen der Nacht wieder im Nichtmanifesten aufgelöst, Oh Arjuna, und sie taucht bei Tagesanbruch wieder auf.“

Krishna beschreibt hier den ewigen Zyklus des Entstehens und des Vergehens. Tag und Nacht sind ja hier Tag und Nacht Brahmas, also Tag und Nacht der Schöpfung. Die Schöpfungen kommen und die Schöpfungen gehen. Die Wesen kommen und die Wesen gehen. Das…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 26. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Beginn und Ende der Schöpfung – BhG VIII.18

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 18. Vers

„Aus dem Nichtmanifesten entsteht alles Manifeste bei Anbruch des Tages. Wahrlich, sie lösen sich bei Anbruch der Nacht in nichts anderes auf, als das, was das Nichtmanifeste genannt wird.“

Krishna spricht über den Beginn und das Ende der Schöpfung. Und er sagt, das Nichtmanifeste, Brahman, ist ewig, und aus diesem Nichtmanifesten manifestiert sich immer wieder das Manifeste bei Anbruch des Tages. Du kannst es auch anders interpretieren. Du…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 25. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Die Zeitperspektive ändern – BhG VIII.17

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 17. Vers

„Die Menschen, die den Tag Brahmas kennen, der tausend Yugas dauert, und die Nacht, die ebenfalls tausend Yugas währt, kennen Tag und Nacht.“

Krishna will hier unsere Zeitperspektive etwas verändern. Normalerweise denken Menschen in kurzen Zeitabständen. Junge Menschen denken oft, ein paar Wochen oder ein Monat ist sehr lang. Ältere Menschen denken vielleicht in Jahren oder Jahrzehnten. Von einem höheren Standpunkt aus ist die Welt sehr viel…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 24. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Die Bedeutung der Wochentage

Jeder Wochentag steht auch für einen bestimmten Aspekt der Wahrheit und bestimmte Eigenschaften, die man in sich entwickeln kann. Und das findet man in den verschiedensten Kulturen. Und sowohl in westlichen als auch in indischen Kulturkreisen gibt es dort große Ähnlichkeiten. Montag nennt sich ja Mond-Tag und dieser Tag ist im Yoga besonders Shiva zugeordnet und Shiva hat auch eine Mondsichel über der rechten Augenbraue. So ist Shiva für Montage. Besonders an Montagen kann man an diese…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 23. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Der richtige Zeitpunkt, mit Yoga zu beginnen

Es ist nie zu früh, um mit Yoga zu beginnen, und es ist nie zu spät, um mit Yoga zu beginnen. Dann, wenn man mit Yoga beginnt, ist der richtige Moment. Ich selbst hatte angefangen, zu meditieren, als ich fünfzehn war. Mit sechzehn, ab da habe ich täglich meditiert. Mit siebzehn habe ich angefangen, Yoga zu üben. Mit achtzehn wurde ich dann Yogalehrer. Irgendwann ein paar Jahr später habe ich dann erfahren, dass es irgendwie einen deutschen Berufsverband gibt, der sagt, man muss irgendwie…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 22. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Hinter allem ist Gott – BhG VIII.16

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 16. Vers.

Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna:

„Alle Welten, auch die Welt Brahmas, unterliegen der Wiederkehr, Oh Arjuna. Wer aber mich erreicht, Oh Sohn Kuntis, wird nicht wiedergeboren.“

Alles ist der Veränderung unterworfen. Alles hat einen Anfang und ein Ende und die Bewusstheit inkarniert sich wieder. Also, die Einzelseelen inkarnieren sich wieder und wieder. Nur derjenige, der erkennt, dass er in Wahrheit eins mit Gott ist, der inkarniert…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 21. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Die wichtigste Pflicht, Gott als lebendig zu erfahren – BhG VIII.14

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 14. Vers.

„Ich bin leicht zu erreichen für diesen stets zielbewussten Yogi, der fortwährend und täglich, über eine lange Zeit, mit aufrichtigem und einpünktigem Geist an nichts anderes als an Mich denkt, Oh Arjuna.“

Krishna beschreibt hier, dass es gar nicht so schwer sein muss, zu Gott zu kommen. Manchmal sagen wir, es ist schwer. Ich habe das ja auch schon bei den Kommentaren zur Bhagavad Gita gesagt. Krishna sagt auch, es ist ein Kampf, es ist eine…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 20. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Wie man spirituell stirbt – BhG VIII.12 u. 13

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 12. und 13. Vers.

Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna darüber, wie man im Moment des Todes zum Höchsten kommt.

„Nachdem er alle Tore verriegelt und den Geist im Herzen eingeschlossen hat, nachdem er den Lebensatem im Kopf festgehalten hat und Konzentration übt, wenn der Sterbende das einsilbige Om – Brahman – spricht und beim Verlassen des Körpers an Mich allein denkt, erreicht er das höchste Ziel.“

Man kann sagen, dies ist wie eine…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 20. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Sei bereit, alles zu geben – BhG VIII.11

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 11. Vers.

Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna:

„Das, was die Kenner der Veden das Unvergängliche nennen, das, wohin die Selbstbeherrschten und die Leidenschaftslosen eingehen, und das, wofür die Menschen, die es ersehnen, in Selbstbeherrschung leben, dieses Ziel werde Ich dir kurz erläutern.“

Es hilft, sich zu vergegenwärtigen, dass es viele Menschen gibt, die nach dem Höchsten streben. Das höchste Ziel, das es überhaupt gibt, ist die…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 19. Februar 2012 um 5:30am — 1 Kommentar

Stille, eine wunderbare Bewusstseinsübung

Einen Moment Stille. Sitze ganz ruhig und gerade. Werde dir bewusst: Hier sitzt der Körper. Einen Moment lang spüre den Körper von unten bis oben, von vorne bis hinten und links und rechts. Einen Moment spüre den Atem und den Herzschlag. Dann werde dir bewusst: Ich bin das Bewusstsein jenseits des Körpers. Ich bin das Bewusstsein, eins mit dem kosmischen Bewusstsein.

Hari Om Tat Sat

Transkription eines Kurzvortrages von Sukadev Bretz im Anschluss an die…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 18. Februar 2012 um 5:30am — 1 Kommentar

Tipps, um das Verdauungsfeuer zu stärken

Yoga Sutra, 3. Kapitel, 41. Vers, Fortsetzung

Patanjali spricht über Meisterung des Samana und Samana ist die Feuerenergie, die Verdauungsenergie. Wie kannst du diese meistern? Zum einen über Übungen, die gerade auf den Bauch wirken. Also die Hatha Yoga Übungen, von Bauchatmung angefangen, über Agni Sara, auch Kapalabhati hilft, Agni zu stärken. Zum zweiten kannst du das Verdauungsfeuer natürlich auch stärken durch eine entsprechende Ernährung. Im Ayurveda wird empfohlen, jeden Tag…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 17. Februar 2012 um 5:30am — 1 Kommentar

Konzentriere dich zwischen den Augenbrauen – BhG VIII.10

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 10. Vers.

Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna:

„Zur Stunde des Todes erreicht der Mensch, dessen Geist unerschütterlich, und der fromm ist, wenn er mit Hilfe der Yogakraft den gesamten Lebensatem zwischen den Augenbrauen festhält, dieses strahlende höchste Wesen.“

Er beschreibt: Wie können wir das Höchste erreichen? Wie können wir das höchste Wesen erreichen im Moment des Todes? Eben, indem wir meditieren. Und er gibt hier auch eine wunderschöne…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 16. Februar 2012 um 5:30am — 1 Kommentar

Yogakraft – BhG VIII.9

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 9. Vers

Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna, dem Schüler:

„Jeder, der über den Allwissenden, der ohne Anfang und Ende ist, den Beherrscher der ganzen Welt, der kleiner ist als ein Atom, der alles erhält, dessen Gestalt nicht wahrnehmbar ist, der strahlt wie die Sonne und jenseits von Düsternis, von Unwissenheit ist, meditiert, zur Stunde des Todes erreicht der Mensch, dessen Geist unerschütterlich und fromm ist, wenn er mit Hilfe der Yogakraft den…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 15. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Übung macht den Meister/in – BhG VIII.8

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 8. Vers

Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna:

„Wenn der Geist sich nicht anderen Dingen zuwendet, wenn er durch die Gewohnheit des Meditierens fest geworden ist und fortwährend meditiert, gelangt man zum höchsten Wesen, zum Strahlenden.“

Wie man so schön sagt: Übung macht den Meister, Übung macht die Meisterin. Wenn du zum Höchsten hinkommen willst, dann meditiere regelmäßig. Und das Höchste ist tatsächlich das höchste Ziel. Meditiere jeden Tag.…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 14. Februar 2012 um 8:00am — 1 Kommentar

Lenke deinen Geist auf Gott – BhG VIII.7

Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 7. Vers

Krishna sagt:

„Daher, denke alle Zeit nur an Mich und bemühe dich. Wenn Geist und Verstand fest auf Mich gerichtet sind, wirst du ohne Zweifel allein zu Mir kommen.“

Krishna spricht jetzt hier vom Standpunkt des Bhakti Yogas, des Yogas der Hingabe. Krishna spricht als Inkarnation Gottes. Er sagt Arjuna: „Denke an Gott und bemühe dich. Richte Geist und Verstand auf Gott. So wirst du zu Gott kommen.“ Du kannst das jetzt gleich schon umsetzen.…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 13. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Der letzte Gedanke vor dem Tod – BhG VIII.6

„Jeder, der am Ende den Körper verlässt und an irgendein Wesen denkt, geht alleine zu diesem Wesen, Oh Arjuna, durch sein ständiges Denken an dieses Wesen.“

Krishna spricht hier über den Tod und die Wichtigkeit des letzten Gedankens. Es heißt, der letzte Gedanke vor dem Tod bestimmt, wo wir uns inkarnieren und wie die Zeit zwischen zwei Leben ist. Ähnlich wie auch der letzte Gedanke beim Einschlafen. Angenommen, dein letzter Gedanke beim Einschlafen ist ein Gebet oder ein Mantra, dann…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 12. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

Wie wäre ich, wenn ich enthusiastisch wäre

Eine Weise, wie du dein Samana zum Brennen führen kannst und so mehr Enthusiasmus in dein Leben hineinbringen, ist, überlege dir: „Wie wäre ich, wenn ich enthusiastisch wäre? Wie würde ich, wenn ich den Enthusiasmus hätte, meinen Alltag führen wollen?“ Jetzt unabhängig davon – es mag sein, dass du jetzt dich vielleicht nicht ganz so enthusiastisch fühlst. Aber überlege: „Jetzt angenommen, ich würde jetzt den heutigen oder…

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Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 11. Februar 2012 um 5:30am — Keine Kommentare

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