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Hallo liebe Leser,

ich praktiziere seit etwa einem Jahr regelmäßig (täglich) Yoga nach der Rishikesh Reihe. Jeden Monat merke ich, dass die "Tage" irgendwie anders sind. Ich komme nicht mit der gewohnten Leichtigkeit in die Stellungen, vor allem die Vorwärtsbeuge ist dann ganz schrecklich, ich bin ungeduldig und habe oft auch Schmerzen und Krämpfe im Bauch. Dabei gibt es bestimmt auch gerade für diese Zeit ganz wunderbare Asanas oder Atemübungen, die man praktizieren kann.

Könnt ihr mir bestimmte Asanas oder Übungsreihen bzw. Pranayama besonders empfehlen?

Ich habe gelesen, dass Umkehrhaltungen und und starke Rückwärtsbeugen während der Regel vermieden werden sollten. Stimmt ihr dem zu?

Ich freue mich über eure Antworten.

Alles Liebe
M.

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Hallo mina,

ich war kürzlich selber auf der Suche nach entsprechenden Übungen und habe dabei diese Entspannungshaltung gefunden. Ich finde die Übung sehr angenehm, weil sie den Bauch gut entspannt, vor allem, wenn ich mich auf die Stellen konzentriere, wo der untere Rücken von der Decke gestützt wird (fühlt sich an wie eine Rückenmassage).

Zu Umkehrhaltungen gibt es wohl unterschiedliche Meinungen (ich glaube, es gibt hier auch Diskussionen dazu).

Liebe Grüße
Emmi

Liebe Emmi,

vielen Dank für deine Antwort, ich werde die Übung definitiv ausprobieren. Machst du während der Periode auch den Sonnengruß?

LG
M.

Liebe Mina,

Sonnengruß mache ich zur Zeit überhaupt eher selten. An stärkeren "Tagen" und mit Ziehen im Bauch würde ich ihn wohl nicht üben.

LG
Emmi

sei bisschen nett zu dir und üb dann sanfter. Yoga ist Harmonie, das bedeutet, das man sich jeden Tag aufs Neue ausbalanciert. Und wenn es nicht so gut geht wie sonst, dann übt man eben daran angepasst.

Hier hab ich mal was zu einem ähnlichen Thema geschrieben. Vielleicht hift es dir ja weiter. :-)
http://www.manipura.de/blog/2013/04/15/umkehrstellungen-und-menstru...

Om Shanti
Liebe Grüsse,
Mahashakti
http://www.manipura.de

Liebe Mahashakti,
vielen Dank für deine Antwort. Ich kann dem, was du in deinem Blog schreibst, voll zustimmen. Und nett sein und sanft üben finde ich auch sehr wichtig..nur gar nicht immer so einfach:)
Lg M.

Für alle weiteren Leser, die sich auch zum Thema Menstruation Fragen stellen, möchte ich hier mal meine Erkenntnisse zusammentragen: Zum Beispiel habe ich schon beobachtet, dass ich so ab dem zweiten bzw dritten Tag der Periode wunderbar den Kopfstand üben kann, ich fühle mich dann voller Energie und meine Periode ist dann auch etwas kürzer. Darum freut mich die Aussage, dass es Gefühlssache ist, ob man Umkehrstellungen macht oder nicht.
Für die ersten, schmerzhaften Tag hat mir die Übung aus Emmis Link sehr, sehr gut gefallen. Ich hab sie gleich morgens im Bett gehalten und dann am Abend an Stelle von Savasana zur Anfangsentspannung vor sanfter Yogapraxis.
Eine weitere Übung hab ich noch ausprobiert. Im Prinzip wie der unterstützte Schulterstand (Rücken am Boden, Gesäß auf Kissen), dabi die Beine an eine Wand gelehnt. Fand ich auch sehr schön, weil man sich gar nicht anstrengen muss.

Freue mich weiterhin über Tipps und Erfahrungen von euch, z.B. auch was Atemtechniken während der Menstruation betrifft.

Liebe Mina,

ich bin ganz neu hier und schnüffle mich gerade erst ein im großen Yoga-Reich. Daher antworte ich Dir erst jetzt. Zu Atemübungen während der Menstruation kann ich Folgendes beitragen, auch wenns nicht yoga-like formuliert ist ;o)

Bei Krämpfen verwende ich (früher instinktiv, heute absichtlich) die Atmungstechnik, die eine Gebärende während der Wehen anwendet. Im Prinzip ist ein Krampf bei der Mens nichts anderes als eine Wehe. Bei Beginn des Krampfes beginne ich mit intensiver Hechelatmung, atme also ca. 15 x schnell und intensiv in meinen Unterbauch ein und aus. Dann atme ich schnell sehr tief ein und gaaanz langsam wieder aus. Auch Pressen, wie wenn Du anstatt des Kindes Dein Blut aus Deinem Körper drücken möchtest, bringt zwischen den Atemübungen Erleichterung.

Außerdem gibt's einen Druckpunkt für Akupressur an der Hand (und auch am Fuß), der nach ein paar Momenten Massage auch befreiende Schmerzentlastung bietet. Das wirkt nachhaltig und kann auch vorbeugend gemacht werden. Finde die Punkte für Eierstöcke und Gebärmutter auf Bildern von Reflexzonen der Hand, indem Du die entsprechenden Stellen massierst. Nimm Dir nur einen der Punkte vor. Da, wo der Schmerz am intensivsten ist, ist "Dein" Punkt. Nun massiere bzw. drücke den Punkt so fest, wie Du es gerade eben ertragen kannst. Nach ein paar Momenten des Hineinfühlens merkst Du, wie sich die Qualität des Schmerzes ändert. Es fühlt sich an, als würde er sich öffnen. Nun massiere weiter, denn jetzt erst beginnt die gestaute Energie, die die Schmerzen verursacht, zu fließen.

Es kann noch mehr Entspannung geben, wenn Du die Massage von jemandem empfängst. Das kann jeder tun, der Dir Erleichterung verschaffen möchte. Je mehr Liebe und Zeit (und vielleicht auch ein paar Tropfen Öl, z.B. mit Lavendelduft, falls vorhanden) verwendet werden, desto nachhaltiger hilft´s.

Für weitere Abbildungen einfach ´ne Suchmaschine nach Bildern zu Reflexzonen suchen lassen, das Netz ist voll davon.

Gute Entspannung und allzeit schmerzfreie Tage wünscht Dir

Sista T

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