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Wir haben eine neue Anfrage bekommen, von einer Fachzeitschrift aus dem Apotheken-Bereich, die über eine Frau berichten möchte, die mit Yoga Diabetes und Bluthochruck in den Griff bekommen hat.

Könnt Ihr Erfahrungen beisteuern? Über alle Meldungen dazu freue ich mich.
Im Blog hat keiner geantwortet, und wir brauchen diese Woche einen Kommentar... :-)

Ralf Sturm vom PR-Team:

ralf.sturm@yoga-vidya.de

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Antworten auf diese Diskussion

Yoga beudetet ja mehr als nur Asanas und Pranayama. Ein wichtiger Bestandteil yogischer Lebensweise ist die Ernährung. Sie sollte einfach und naturbelassen sein, vollwertig und am besten biologisch, ohne raffinierte Fette, Zucker, Weißmehl, Alkohol und Nikotin. Hier ein informativer Bericht über yogische Ernährung: http://www.yoga-vidya.de/de/yoga-n/yoga-online-artikel/yoga-und-ges... .

Diabetes mellitus ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Störungen des Stoffwechsels, die eine Überzuckerung des Blutes zur Folge haben. Ursache ist eine Erkrankung der Pankreas (Bauchspeicheldrüse), welche dazu führt, dass nicht genug Insulin produziert wird, um den Blutzucker abzubauen (Typ 1). Oder – wie beim Typ 2 – eine Störung, bei der Insulin zwar vorhanden ist, an seinem Zielort, den Zellmembranen, aber nicht richtig wirken kann (Insulinresistenz). Dadurch kann die Energie in Form von Zuckermolekülen von den Zellen nicht richtig aufgenommen werden und der Blutzucker steigt, während die Zellen zu wenig Energie bekommen.

Die nachfolgend verlinkte Übungsreihe wirkt aktivierend auf alle Bauchorgane, inkl. der Bauchspeicheldrüse.
cms.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsreihen/nach-koerperregionen/bauch-verdauung-geschlechtsorgane.html

Aufgrund der mangelnden Qualität der Stoffwechseleinstellungen und dem langfristig erhöhtem Insulinspiegel begünstigt Diabetes weitere Erkrankungen, die in Folge dessen auftreten können. Am häufigsten kommt es zu Bluthochdruck. Davon sind immerhin 75 % der Diabetes-Patienten betroffen.

Als Übungsempfehlungen für Bluthochdruck gilt: insgesamt meditativ und harmonie-fördernd üben. Also kein Leistungsdenken und keine Herausforderungen sondern die Asanas ganz achtsam mit sich selbst ausführen. Täglich 2-3 gründliche Tiefenentspannungen und tägliche Meditation sorgen dafür, dass Organismus und Psyche insgesamt entlastet werden. Viel Singen und entspannungsförderndes Pranayama kann das ebenso verstärken.
Bei Bluthochdruck ist außerdem darauf zu achten, keine Asanas zu üben, die den Blutdruck im Kopf steigern. Das gilt vor allem für Kopfstand, Schulterstand und Pflug.
Hier ist eine Übungsreihe als Vorschlag für das Herz-Kreislauf-System.

cms.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsreihen/nach-koerperregionen/herz-kreislauf-system.html

Im Rahmen einer yogatherapeutischen Einzelsitzung wäre es auch möglich, ein genau an die persönlichen Bedürfnisse angepasstes Übungsprogramm zu erstellen.

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